News Jensen Huang: Nvidia zieht Arm-CPU-Kerne „von der Stange“ vor

Urbi schrieb:
Kurzgesagt: NVIDIA ist es schnurz was sie verkaufen.
Haben sie nicht gesagt, die richtige Begründung wurde im Artikel genannt.
Urbi schrieb:
Hauptsache die Umsätze und mit ihnen der Aktienkurs gehen weiter hoch. :)
Auch das steht so nicht im Artikel, abgesehen davon kostet es mehr etwas selber zu entickeln als es von der Stange zu nehmen. Das gilt für Geld genauso wie für Zeit und Ressourccen in Form von Mitarbeitern.

Wenn etwas von der Stange die anforderungen erfüllt warum das Rad neu erfinden, macht jedes andere Unternhemen genauso.
Maxminator schrieb:
Erst wenn Apple es schafft alle Games mit angemessenen Framerate darzustellen - erst dann hat es Apple geschafft.
Für Dich vielleicht aber du bist Gott sei Dank nicht die Meßlatte dafür, es gibt andere Anwendungsfälle die größere Bedeutung haben.
 
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Alphanerd schrieb:
Früher haben wir CPUs für Menschen gemacht, heute für Agenten.
Naja ein Mensch kann mit einer CPU erstmal recht wenig anfangen, es werden CPUs gebaut die für die Anforderungen von OS und Software ausgelegt sind, ändern sich diese Anforderungen zukünftig durch steigende AI Workloads dann ist es nur logisch dass die Hardware sich dem anpasst.

Ob Spark hier ein Vorreiter oder das Produkt einer Fehleinschätzung ist wird die Zeit zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Magellan schrieb:
Naja ein Mensch kann mir einer CPU erstmal recht wenig anfangen, es werden CPUs gebaut die für die Anforderungen von OS und Software ausgelegt sind
Das war die Aussage vom wandelnden Memegenerator.
Musst ihn korrigieren.
 
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Flutefox schrieb:
Wo ist da denn die kritische Einordnung des Authors? @nlr

Bei CB muss niemand für die Leserschaft einordnen. Wir können selbst vernünftig denken und Schlüsse ziehen.

Danke an CB für den Bericht wie er ist.

Gruß
Holzinternet
 
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Das Unternehmen hat sich somit die Arbeit gemacht, selbst CPU-Kerne mit eigener Mikroarchitektur (aber weiterhin mit Arm-Befehlssatzarchitektur, Arm‑ISA) zu entwickeln, statt erneut CPU-Kerne von Arm wie etwa die aktuellen Neoverse V3 zu lizenzieren. Denn eigentlich zieht es das Unternehmen vor, Arm-CPU-Kerne „von der Stange“ einzusetzen, wie Nvidia-CEO Jensen Huang gegenüber ComputerBase im Rahmen der Computex 2026 erläuterte.
:
Nvidia werde so viele Kerne „von der Stange“ wie nur möglich nutzen.
Our preference is to use off the shelf cores whenever we can because Arm also builds good cores. And so we'll use as much of the off the shelf as we can.

Jensen Huang, Nvidia CEO
Meine Interpretation aus der Aussage: "ARM, Euer Neoverse V3 ist kacke, wir brauchen was anderes, als macht es so, wie wir es brauchen, damit wir die Kosten nicht haben! Denn wir sind Nvidia, und alle haben nach unserer Pfeife zu tanzen."
 
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nlr schrieb:
Grace für Consumer setzt nämlich auf Arm-Cortex-Kerne wie etwa in SoCs für Smartphones.

Was sind das für kerne, die in Grace für Consumer verbaut werden? Das Label Cortex hat ARM ja für seine neuesten Architekturen beerdigt.
 
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Alphanerd schrieb:
Besonders hätte man hier dann wenigstens den ganzen cringe abtippen können.

Früher haben wir CPUs für Menschen gemacht, heute für Agenten. Token, token token, ihr werdet alle reich (nur der erste Satz war original, der Rest frei aus Gedächtnis)

Mit fehlt hier echt die Auseinandersetzung

Mein Highlight war die hochqualifizierte Aussage zur Erdbevölkerung. Mit einer Milliarde lag er aber auch nur leicht daneben, der Experte.
 
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Otsy schrieb:
hochqualifizierte Aussage zur Erdbevölkerung. Mit einer Milliarde lag er aber auch nur leicht daneben, der Experte.
Lag er leider nicht.

Er hat halt nur von Leuten gesprochen, die sich seine Produkte leisten oder durch diese gemolken werden können.

Der Rest interessiert ihn nicht.
 
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Neben der GPU-Leistung wird jetzt also auch noch Single-Core-Leistung relevant?

Dann hat man ja mit einem Gaming-PC schon vorgesorgt 😄.

Wird es bald Agentenbenchmarks für X3D CPUs geben 😆 ?
 
Toms schrieb:
Schafft Apple doch auch. Warum soll es bei NVIDIA nicht gehen?
Nicht NVIDIA, Microsoft und warum die das nicht hinbekommen, beim mittlerweile 4ten? Versuch liegt auf der Hand.
Auf der anderen Seite muß man leider davon ausgehen, dass Nvidia, genauso wie für ihre GPUs, keine anständigen (Open Source) Treiber für Linux auf den Weg bringt.
Alle Parteien müssen schon zeigen, dass sie es besser hinbekommen, als ihre vorherigen Versuche.
 
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SavageSkull schrieb:
Auf der anderen Seite muß man leider davon ausgehen, dass Nvidia, genauso wie für ihre GPUs, keine anständigen (Open Source) Treiber für Linux auf den Weg bringt.
Du hast das große Problem, daß Du durch Code Betriebsgeheimnisse der Architektur offen legst. Deshalb wird kaum ein Hersteller OpenSource Treiber anbieten können, ohne daß es gleich von Konkurrenten "übernommen" bzw. geklaut wird.
 
@nutrix Der Treiber muß nicht zwingend OpenSource sein, aber er muß vorhanden sein, Fehlerfrei sein und performant. Wenn ich mir unter Linux eine Nvidia GPU mit dem closed source Treiber anschaue, gibt es massiv Fehler und die Performance ist deutlich zurück.
Hier wäre die Frage, ob Nvidia überhaupt mit Linux Treibern um die Ecke kommt und ob der dann auch so dilettantisch ist, wie der GPU Treiber und man Linux weiterhin ignoriert.
 
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Maxminator schrieb:
Na? Alles klar wer unser aller RAM "klaut" :(
Die RAM hersteller profitieren doch ordentlich davon und die Mitarbeiter auch. Die Gewinne werden in die Zukunft investiert und wir haben auch was davon. Das RAM jetzt kein wegwerf Artikel ist finde ich auch sehr gut.
Einige tun ja so als ob RAM ein Grundnahrungsmittel wäre 😅

schön zusehen das immer mehr Wakü einsetzen und entwickeln, hier wohl von Dell?

Grüße Kazuja
 

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Maxminator schrieb:
x86 ist halt x86 - da machst du nix ;)
Modernes x86 ist ein Decoder, der die x86-Instruktionen auf Micro-OPs umschreibt und dann der eigentlichen ISA übergibt. Gleiches Spiel bei ARM. Die Hauptunterschiede liegen am Ende beim Decoder, ein paar Registerbreiten und je nach Implementierung dem Memory-Modell (wobei auch dieses intern nicht immer der externen ISA entspricht).
 
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Microsoft hat es doch schon für die gesamte Hauseigene Softwaresuite hinbekommen (ausser SQL Server). Es fehlen nur Marktanteile um die müden Software Giganten in Richtung nativer Arm64 Apps auf Windows zu pushen. Alles was in den letzten 10 Jahren geschrieben wurde und nicht extreme Dependencies hat ist in absehbarer Zeit umgestellt.
Je mehr Chips nativ auf Arm64 Windows laufen umso größer wird der Druck. Wobei 90% von dem was man heuzutage nutzt eh schon Web/WPA Apps sind. Da ist es eigentlich eh egal ob das X86, 64, Arm64 ist. Die alten Legacy Apps mit dedizierten Runtimes und Games sind die große Herausforderung. Aber Nvidia hat uns ja selbst erklärt das diese "Edge Compute"-Cases ja schon eher eine Nische sind. :D
 
nutrix schrieb:
Du hast das große Problem, daß Du durch Code Betriebsgeheimnisse der Architektur offen legst. Deshalb wird kaum ein Hersteller OpenSource Treiber anbieten können, ohne daß es gleich von Konkurrenten "übernommen" bzw. geklaut wird.
Eine Behauptung die niemals belegt wurde, ja man weiß Specs oder Release Dates eventuell grob bisschen vorher wenn die HW Ids in die Treiber vor dem Release integriert werden, aber sonst gibts da nicht, sonst gäbs ja massenhaft Firmen die einfach wegen den Treibern AMD ähnliche Hardware für Lau nachbauen.

Das ein Urban Myth das wahrscheinlich Nvidia gestreut hat, ich würde dafür gerne einen Beweis sehen. Und wenn es so wäre wieso bietet Nvidia jetzt Opensource Treiber für ihre aktuellsten GPUs an? Ja sie verfrachten viel in die Firmware aber es bleibt erstmal ein opensource chip also entweder begeht da Nvidia grad Selbstmord oder schadet sich massiv oder die Aussage ist zumindest so pauschal falsch.

Und Opensource heißt btw nicht automatisch Upstream also wenn man die Hardware geheim halten will kann man auch einen opensource extra Treiber releasen so wie beim binären auch der den Treiber dann integriert, und am Releasetag droppt, ja das hat Nachteile aber genau die gleichen wie wenn man es proprietär droppt und man muss nichts vorm Release an Infos leaken.
 
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