Kabel Internet bleiben oder auf 5G wechseln

Nereushq

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Hey,

ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen hier richtig.

Ich wohne in einem Neubaugebiet von 2016, wo im ganzen Gebiet leider nur Kabelvertrag von Vodafone (Unitymedia) gibt.

2 Jahre sind nun fast vorbei und ich überlege eventuell 5G testen zu wollen. Ich habe hier ständig Internet Probleme, bin vor nem Jahr schon auf die Fritzbox 6690 als Mietgerät umgestiegen und habe ständig Techniker hier wenn man stinkig an der Hotline wird, da Sie sonst nichts unternehmen.
Ich zahl hier 34,99 für den Vertrag und 9,99 für das Mietgerät
Vorher war ich bei Vodafone Jahrelang DSL Kunde und hatte NIE Probleme.

Vodafone Mobil ist hier leider genauso Schrott genauso wie O2 in meinem Wohnort.

Beim Handy bin ich zur Telekom gegangen (2. Bild). Darüber zogge ich nun öfters am Rechner als mit Kabel.
Ich war dann mal im Telekom laden und habe nachgefragt, ob es irgendwie eine Möglichkeit gibt, dass ich ein unbegrenzten Tarif bekommen könnte. Seine Idee: 70€ für einen Magenta Tarif inkl Zusatzkarte die ich dann im Router Zuhause packe und gleichzeitig mit dem Vertrag auch auf dem Handy surfen kann.
Da habe ich mir bereits TP-Link Deco X50-5G ein Router für 230€ rausgesucht. Dort könnte ich mein NAS anschließen und ggfs zusätzlich Antennen anschließen.
So ein Router sollte, doch in der Regel auch eine stärkere Sendeleistung haben als ein Handy oder?

Ist das eine Idee die man umsetzen könnte oder sollte ich nach Starlink schauen oder ggfs einen Wohnungswechsel in betracht ziehen?

Sätze die ich ständig bei der Vodafone-Hotline höre:
-Sie müssen zwingend alle 14 Tage den Router vom Strom trennen, ansonsten sind die Ausfälle normal.
-Wir können nichts sehen
-Der Techniker hat auch nichts gefunden
-Kabel ist leider das störanfälligste System überhaupt

Techniker Sätze:
-Ja, wir haben hier im Gebiet ständig Probleme
-Irgendwelche Geräte in anderen Häusern die, die Leitung stärken gehen kaputt und dann hat halt keiner Internet
-Kabel ist leider das störanfälligste Internet was wir haben
 

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Mahlzeit.
Wenn 5G klappt, ist es super. Wenn nicht, ist es ein absoluter Krampf. Ich hatte hier phasenweise auch 5G, aber das war eher so meeh. Wie gesagt, es ist halt extrem standortabhängig. Bei dir scheint ja alles paletti zu sein.
Ansonsten als Alternative, was es dann bei mir auch geworden ist: Starlink.

PS: Pass auf, wo und wie du deinen 5G-Vertrag abschließt. Bei mir hat damals Freenet nach ca. einem Monat den Vertrag gekündigt. Irgendwie habe ich da wohl bei irgendwas gegen die AGB verstoßen – vermutlich hat ihnen der stationäre Einsatz und die 2 TB im Monat nicht gepasst.

PPS: Teste dein 5G sehr, sehr intensiv über eine längere Zeit. Bei mir war morgens und mittags unter der Woche alles super, nur abends und am Wochenende waren dann die Funkzellen überlastet und es ging gar nichts mehr. Feiertage und Ferien waren davon auch immer betroffen.
 
Nereushq schrieb:
So ein Router sollte, doch in der Regel auch eine stärkere Sendeleistung haben als ein Handy oder?

Ist das eine Idee die man umsetzen könnte oder sollte ich nach Starlink schauen oder ggfs einen Wohnungswechsel in betracht ziehen?
Die Sendeleistung ist gesetzlich reglementiert.

Bevor ich 5G oder sowas nehme, würde ich Starlink nehmen aber schau doch mal, ob da Glasfaserausbau oder so geplant ist.
 
5G ist noch schlimmer ein Shared Medium als das Kabelnetz.
Darauf würde ich mich nur als Backup aber nicht als primären Internetzugang verlassen.
 
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Ich hab' den selben Wechsel gemacht und die unvorhersehbaren Verbindungsprobleme (4-5x pro Stunde) gegen viel aggresivere Boterkennungsprobleme bei YouTube (5G) getauscht. Damit kann ich ganz gut leben. Geschwindigkeitsprobleme oder so, hatte ich bisher noch nicht.

Vermutlich schwimmt man im Kabelnetz viel anonymer in der Masse wie im 5G Netz ^^ Sobald ich mich nämlich einlogge, sind die Probleme bei YouTube weg aber ich verwende halt überall NewPipe, außer am Desktop...

Den Router habe ich übrigens auch. Einzig die Updates machen mich da etwas stutzig.Screenshot_20260628_070321_Deco.jpg
Build Juli 2025 ist etwas .. meh. Den gab's bei mir zwar 'gratis' dazu, weil ich den ganzen 2 Jahresvertrag auf einmal bezahlt habe aber realistisch betrachtet wärst du vermutlich mit ner 5G Fritzbox besser dran was Updates anbelangt.

Edit: Vlt noch ne kurze Frage: Hast du die normale Hotline angerufen oder die Technikerhotline? Bei der Technikerhotline ist mir nämlich direkt gesagt worden, dass ich Probleme im Uplink habe und die anderen Einheiten des Hauses alle Fehlerfrei sind. Die Empfehlung war das Kabel das vom Verteiler in meine Wohnung geht zu tauschen. Naja, genau da war bei mir dann auch das Problem. Das Kabel war nämlich nicht normal eingezogen sondern direkt eingemauert und ich hätte im Stiegenhaus ein paar Meter Wand auf eigene Kosten aufmachen müssen. Auf das hatte ich in einer Mietwohnung nicht wirklich Lust, vor allem wollte die Hausverwaltung, dass ich das von nem Unternehmen machen lasse und bei den Kosten kann ich mehrere Jahre 5G nutzen.
 
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Kabel Internet bleiben​

This. Mobil hast du noch mehr Schwankungen. Bei Überbuchung dann sogar noch ordentlich höhere Latenzen. Dazu dann auch noch Telekom-Peering. Würde das vorher gut testen.

Nereushq schrieb:
-Kabel ist leider das störanfälligste System überhaupt
Ich hab hier seit 16 Jahren Internet über einen lokalen Kabelanschlussanbieter und kann das nicht bestätigen. Weder Ausfälle noch Latenz- o. Datenratenschwankungen sind hier übermäßig. Im Gegensatz zu meinem UMTS-Anschluss davor. Absolute Katastrophe bis hin zum Komplettausfall in den Abendstunden und am WE.

Wenn es Probleme mit dem Kabelanschluss gibt, liegt das jedenfalls nicht an der Technik, sondern eher am Willen von Technikern/Providern den (meist lokal verorteten) Problemen auf dem Grund zu gehen und zu beheben.
 
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cartridge_case schrieb:
Heißt nun am Ende des Tages was genau?


Habe ich noch nie gehört.

Habe ich noch nie gehört.
Nur weil du es nicht kennst, heißt es ja nicht, das andere es nicht kennen :)

Internet an > internet > aus >schlechte Verbindung > mal gute Verbindung > Verbindungsbrüche ...

Das denke ich, meint er mit ständig Internet Probleme.
 
Du hast ein 5G fähiges Android Handy ? Dann kannst du probeweise mal an der Fritz 6690 Usb-Tethering einrichten um zu testen, wie es über 5G bei dir vor Ort läuft.
 
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qiller schrieb:
Ich hab hier seit 16 Jahren Internet über einen lokalen Kabelanschlussanbieter und kann das nicht bestätigen. Weder Ausfälle noch Latenz- o. Datenratenschwankungen sind hier übermäßig. Im Gegensatz zu meinem UMTS-Anschluss davor. Absolute Katastrophe bis hin zum Komplettausfall in den Abendstunden und am WE.

Wenn es Probleme mit dem Kabelanschluss gibt, liegt das jedenfalls nicht an der Technik, sondern eher am Willen von Technikern/Providern den (meist lokal verorteten) Problemen auf dem Grund zu gehen und zu beheben.
Es wurde ja hier schon mal die Thematik Shared im Bezug auf 5g gebracht. Auch Kabel ist Shared (genauso wie DSL irgendwann ist halt mal Schluss in der Leitung) hinzu kommen mögliche Störungen (Rückwegstörer). Hier ist Kabel einfach wesentlich anfälliger als DSL. Es gibt zu Thematik nen haufen YouTube Videos etc.

Was mich etwas wundert ist das es in nem Neubaugebiet nur Kabelinternet gibt. Muss die Telekom nicht dafür sorgen das jeder der noch Festnetz (DSL) haben will das auch bekommt?

Sei es drum. Zurück zum Thema:
5G würde ich nicht machen --> Du teilst dir halt den Mast mit allen leuten die aktuell 5G nutzen, sprich in hochzeiten kann deine Verbindung völlig zusammenbrechen. Du kannst das ganze natürlich auch mit nem 5G Smartphone erstmal testen. Aber du weist halt nie wie sich das verhalten im laufe der Zeit ändert.
Ich würde (wenn du die Möglichkeit hast die Antenne gut zu stellen) Starlink versuchen.
 
Sahit schrieb:
Was mich etwas wundert ist das es in nem Neubaugebiet nur Kabelinternet gibt.
Wundert mich auch. Vodafone ist da hier in Bayern sehr zurückhaltend und hat da schon länger keine NBG erschlossen, während Telekom seit ca. 2015 nur FTTH in Neubaugebieten verlegt.
Sahit schrieb:
Muss die Telekom nicht dafür sorgen das jeder der noch Festnetz (DSL) haben will das auch bekommt?
Nein, das ist schon lange nicht mehr so. Telekom ist nicht (mehr) verpflichtet, jeden anzuschließen, es reicht irgendeiner.
 
Sahit schrieb:
Hier ist Kabel einfach wesentlich anfälliger als DSL
Dafür hast du bei DSL wieder andere Probleme, die Kabel-Internet nicht hat. Ich nenn nur mal Power-/DLAN und VDSL. Gerade mit DSL und seinen ungeschirmten Klingeldrähten kannst du noch genug andere Probleme bekommen.

Was ich eigt. sagen wollte ist, dass es nicht an der Technik DOCSIS/Kabel selber liegt, ob so ein Internetanschluss vernünftig läuft, sondern am konkreten Anbieter und deren Willen. Das Problem bei Kabel ist nur, dass man hier nicht so einfach mal zu nem anderen Kabelanbieter wechseln kann, wenn man mit der Leistung des Providers unzufrieden ist.
 
qiller schrieb:
Das Problem bei Kabel ist nur, dass man hier nicht so einfach mal zu nem anderen Kabelanbieter wechseln kann, wenn man mit der Leistung des Providers unzufrieden ist.
o2 geht auf dem Netz von Vodafone noch. Ist aber vergleichbar wie wenn du bei Telekom als Netzbetreiber zu 1&1 oder so wechselst, die Kupferleitung und die Technik bleibt die gleiche.
 
qiller schrieb:
Dafür hast du bei DSL wieder andere Probleme, die Kabel-Internet nicht hat. Ich nenn nur mal Power-/DLAN
Warum schmeißt du hier DLAN mit in den Topf, das hat nix mit der grundsätzlichen Verbindung zu tun.
qiller schrieb:
und VDSL. Gerade mit DSL und seinen ungeschirmten Klingeldrähten kannst du noch genug andere Probleme bekommen.
Kann sein liest man nur sehr wenig drüber.
 
Sahit schrieb:
Warum schmeißt du hier DLAN mit in den Topf
Um mein Argument zu untermauern, dass (V)DSL nunmal ANDERE Probleme haben kann (du hattest ja ein durchaus valides Argument pro DSL gebracht), die Kabel-Internet nicht hat.
 
Sahit schrieb:
Kann sein liest man nur sehr wenig drüber.

Meine Mutter hat DSL, und hatte vor laengeren Jahren regelmaessig Internetausfaelle. In der folgenden Telefonorgie hat sich dann immer herausgestellt, dass der Betreiber ohne Veranlassung durch meine Mutter versucht hatte, die Geschwindigkeit zu erhoehen (auf 4Mb/s WIMRE), dass das zu den Verbindungsausfaellen gefuehrt hat, und als die die Geschwindigkeit wieder auf 2Mb/s runtergedreht haben, ging's wieder. Jetzt hat's das schon laenger nicht mehr gegeben, vielleicht haben sie die 2Mb/s jetzt festgetackert.

Gleichzeitig habe ich Kabel-Internet seit 1998 (urspruenglich mit 300Kb/s, bei der letzten Messung mit 250Mb/s). Da gab's auch mal Probleme, die wurden aber meist ohne Telefonintervention behoben; wenn ich doch mal telefoniert habe, war das irgendein Problem mit einem ihrer Router. Seit laengerem habe ich kein Problem mehr gehabt, und ich bin zufrieden; derzeit gehoert der Laden der deutschen Telekom (Magenta), der war aber schon problemlos, als er noch UPC (damals in der selben Gruppe wie Unitymedia) gehoerte. Von Problemen wegen "shared medium" habe ich nichts bemerkt, ich bin aber auch nicht jemand, der hochaufloesende Videos im Netz schaut oder sowas.
 
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qiller schrieb:
Um mein Argument zu untermauern, dass (V)DSL nunmal ANDERE Probleme haben kann (du hattest ja ein durchaus valides Argument pro DSL gebracht), die Kabel-Internet nicht hat.
Versteh ich nicht wie das dein Argument untermauert? DLAN aka PowerLan ist die Möglichkeit mittels Adapter das Hausstromnetz als LAN-Kabel zu nutzen. Das kannst du auch bei Kabel Internet machen.
Das ist ne komplett getrennte Technologie und ja DLAN hat teils sehr starke Zuverlässigkeitsprobleme.
 
mae schrieb:
Von Problemen wegen "shared medium"
Wie gesagt, das Problem ist auch nicht die Technik selber, sondern wie genau die Umsetzung des Anbieters aussieht. Wenn natürlich die Segmente komplett überbucht werden, hast du Abends/Wochende genau dieselben Probleme wie in ner überbuchten Mobilfunkzelle.

Sahit schrieb:
Versteh ich nicht wie das dein Argument untermauert?
Weil DLAN/powerLAN über Stromleitungen wie eine Antenne agiert und auf die ungeschirmten Klingeldrähte einer VDSL-Leitung Einfluss nehmen und zu Verbindungsabbrüchen führen kann. Dafür gibt es sogar Betriebsmodi (SISO) für die DLAN-Adapter, um die Frequenzen für VDSL2 auszusparen. Einfach mal Suchergebnisse verfolgen. Genau so ein Problem hast du mit nem Kabelanschluss nicht.
 
Sahit schrieb:
Versteh ich nicht wie das dein Argument untermauert?
DLAN stört gerne DSL-Anschlüsse, besonders bei 250 MBit/s. Wenn’s der Nachbar einsetzt hat man dann ein Problem.
 
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