News Keine Trilog-Einigung: Der Chatkontrolle könnte ihr Ende bevorstehen

Der Puritaner schrieb:
Finde ich gut und nicht desderwegen weil 59 bin und mich das nicht mehr betrifft, nein ich finde es deshalb gut, weil es Sinn ergibt.
Welchen Sinn ergibt es denn? Sind Jugendliche mit 16 dann weniger zu manipulieren als ein paar Tage vorher? Unter 13 können wir gerne diskutieren, aber irgendwann sollte dieser Verbotsfetischismus auch mal aufhören.

Der Puritaner schrieb:
Solange es keine einheitliche Social Media Kompetenz an Schulen gibt
Das Problem ist doch, dass immer erst nach dem Verbot geschriehen wird und, wenn überhaupt, dann erst nach der Medienkompetenz. Nur wenn letzteres vernünftige vermittelt wird, braucht es in den meisten Fällen ersteres erst gar nicht.
 
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Vom Gesetz her ist ein Kind unter 16 eben noch nicht Mündig, ich glaube nicht mal das alle Jugendliche voll Mündig sind, und wenn man sich die Unfallstatistiken von Jungen erwachsenen anschaut nicht mal mit 18, aber da wäre ich offen, schließlich können mittlerweile 16 Jährige auch schon frei wählen.

Ich bin mir sicher das Junge Menschen, nicht alle, mit einer guten Medienkompetenz auch gute nützliche Entscheidungen treffen können, aber wie soll man das im Einzelnen Regeln!

Gesetze sind dazu da um Straftaten vorzubeugen und zu verhindern, dass das nicht immer gelingt ist schon klar und es wird nicht verhindern, dass es Straftaten geben wird oder man Gesetze umgeht oder Schlupflöcher findet, um sie zu umgehen.

Kurze frage wie schaut es mit der Meinung zu Drogen und Alkohol was ja auch eine Droge ist aus, sollte man das Gesetz auch aufweichen und Schnaps an unter 18 Jährige Verkaufen oder gleich ab 2 Jahren?

mischaef schrieb:
Das Problem ist doch, dass immer erst nach dem Verbot geschriehen wird und, wenn überhaupt, dann erst nach der Medienkompetenz.
Nun ja, nach der Pandemie weis man jetzt auch welche Fehler gemacht worden sind. Genauso wie beim Social Media, wissen wir mittlerweile, wie es gerade Junge Menschen beeinflussen kann, hinterher weiß man es immer besser.
 
Der Puritaner schrieb:
Vom Gesetz her ist ein Kind unter 16 eben noch nicht Mündig,
Aber immerhin bedingt geschäftsfähig. Beantwortet meine Frage aber nicht: Warum soll ein 16jähriger zwangsweise weniger beeinflußbar sein, als ein 15jähriger.

Der Puritaner schrieb:
Kurze frage wie schaut es mit der Meinung zu Drogen und Alkohol was ja auch eine Droge ist aus, sollte man das Gesetz auch aufweichen und Schnaps an unter 18 Jährige Verkaufen oder gleich ab 2 Jahren?
Die Frage meinst Du sicherlich nicht ernst, oder? Den Unterschied solltest Du schon selbst erkennen können.

Der Puritaner schrieb:
Nun ja, nach der Pandemie weis man jetzt auch welche Fehler gemacht worden sind. Genauso wie beim Social Media, wissen wir mittlerweile, wie es gerade Junge Menschen beeinflussen kann, hinterher weiß man es immer besser.
Unser Junior ist jetzt 14 geworden. Der interessiert sich NULL für Facebook, TikTok & Co. Im Gegenteil: Vieles davon findet er total affig. Warum? Weil wir immer wieder mit ihm darüber geredet und uns ausgetauscht haben. Es kann also funktionieren.
 
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mischaef schrieb:
Warum soll ein 16jähriger zwangsweise weniger beeinflußbar sein, als ein 15jähriger.
Weil es eben eine einheitliche Regelung dafür geben muss, ist doch logisch, ein mal Hü und dann wieder Hot, würde zwar gut zu unserer Regierung passen aber die Rechtslage gibt es einmal so vor.
Es wäre ja schlecht, wenn 16 Jährige zwar wählen aber kein Social Media verwenden dürften, genauso wie 18 Jährige zwar schon Autofahren dürfen aber kein Alkohol kaufen dürften es muss passen und Stimmig sein, vorm Gesetz sind wir nun mal alle Gleich.
mischaef schrieb:
Unser Junior ist jetzt 14 geworden. Der interessiert sich NULL für Facebook, TikTok & Co.
Ist doch schön, wenn sich Eltern für ihre Kinder interessieren und denen das gut erklären, worum es geht, aber das machen eben nicht alle Eltern und weil das so ist muss es eben Gesetze geben, die so was regeln.

Ich halte von Staatlicher Regulierung eigentlich gar nichts, da aber Social Media in die Integrität eines Staates von außen eingreift und uns grob gesagt mit Scheiße überflutet, Kinder in den Selbstmord treibt bloß, um Kohle damit zu verdienen und keine Lösungen selbst anbietet, um dies zu verhindern sollte dort eben der Jugendschutz greifen.
 
Der Puritaner schrieb:
Ich halte von Staatlicher Regulierung eigentlich gar nichts, da aber Social Media in die Integrität eines Staates von außen eingreift und uns grob gesagt mit Scheiße überflutet, Kinder in den Selbstmord treibt bloß, um Kohle damit zu verdienen und keine Lösungen selbst anbietet, um dies zu verhindern sollte dort eben der Jugendschutz greifen.

Der Jugendschutz könnte aber auch greifen, indem mehr moderiert und extremistische Inhalte schneller entfernt und erst recht nicht ungefragt vorgeschlagen werden.
 
@DKK007
Du weißt doch, wie manche hier über solche Dinge denken und dann gleich "Zensur" brüllen.

Der Puritaner schrieb:
Ist doch schön, wenn sich Eltern für ihre Kinder interessieren und denen das gut erklären, worum es geht, aber das machen eben nicht alle Eltern und weil das so ist muss es eben Gesetze geben, die so was regeln.
Bei uns in NRW gehört das Vermitteln solcher Kompetenzen zum Bildungsauftrag von Schule.
 
mischaef schrieb:
Welchen Sinn ergibt es denn? Sind Jugendliche mit 16 dann weniger zu manipulieren als ein paar Tage vorher? Unter 13 können wir gerne diskutieren, aber irgendwann sollte dieser Verbotsfetischismus auch mal aufhören.


Das Problem ist doch, dass immer erst nach dem Verbot geschriehen wird und, wenn überhaupt, dann erst nach der Medienkompetenz. Nur wenn letzteres vernünftige vermittelt wird, braucht es in den meisten Fällen ersteres erst gar nicht.

Sorry.. aber dein Paar-Tage-Argument lässt sich aber auf jede Altersgrenze und jeden Themenbereich übertragen. Alkohol ab 16, Autofahren ab 17/18... ist man da einen Tag vorher plötzlich ein anderer Mensch? Nein, natürlich nicht. Trotzdem zieht man die Linie irgendwo, weil es halt einen Rahmen braucht. Das ist doch bei absolut jedem Thema so, weil so Regeln halt funktionieren.


Und Medienkompetenz an Schulen klingt immer total nett, aber mal ehrlich, glaubst du ernsthaft, dass ein 10-Jähriger nach ner Schulstunde über Algorithmen immun gegen TikTok ist? Das sind Plattformen die von ganzen Teams aus Psychologen und Ingenieuren so gebaut werden, dass selbst Erwachsene dran hängen bleiben. Medienkompetenz ja, aber als alleinige Lösung ist das naiv. Von ganz toll ausgebildeten und qualifizierten, aber letztlich leider total weltfremden Pädagogen und Lehrern erarbeitete Stunden darüber werden absolut nichts bringen. Genauso wie die Stunden über Mobbing, Rassismus und was es nicht für tolle Programme an unserer Schule gab rein gar nichts gebracht haben. Und das ist genau das Problem, denn niemand in der Klasse will dann der oder die einzige sein, die kein Social Media nutzt oder oder oder... Trends usw. das ist einfach Gruppenzwang, dazugehören etc. insofern einfach ein verlagertes Problem, das bereits vorher existiert hat

Was ich aber tatsächlich auch widersprüchlich finde: auf der einen Seite wird diskutiert, Wahlalter und Führerschein auf 16 runterzusetzen, aber gleichzeitig sollen die erst ab dem Alter Social Media nutzen dürfen? Da muss man sich dann schon entscheiden was man jungen Leuten zutraut und was nicht.

Trotzdem: irgendeine Form von Regulierung braucht es, weil die Plattformen selbst einfach null Interesse am Schutz von Kindern haben, ganz im Gegenteil. Wo genau man die Grenze zieht ist diskutabel, aber "Grenzen ergeben keinen Sinn" ist halt auch keine Lösung.
 
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DKK007 schrieb:
Jugendschutz könnte aber auch greifen, indem mehr moderiert und extremistische Inhalte schneller entfernt und erst recht nicht ungefragt vorgeschlagen werden.
Das löst das Problem mit diesen verblödenden Dauerwerbesendungen doch auch nicht. Der Großteil der Inhalte sind irgendwas aus folgenden Spektrum:
  • Dauerwerbesendung (guckt euch mein neues 2 Cent Outfit von Shein an, Labubu etc.)
  • AI Slop
  • Brainrot
  • Fake News (letztens kam eine 20 Jährige an und hat mir davon berichtet, dass der Megalodon im Marianengraben gefunden wurde. Quelle TikTok).

Gerne auch Kombinationen daraus.
 
DKK007 schrieb:
Der Jugendschutz könnte aber auch greifen, indem mehr moderiert und extremistische Inhalte schneller entfernt und erst recht nicht ungefragt vorgeschlagen werden.
hm ja, ich sag mal so die Großen Social Media Firmen hatten nun Jahre lang Zeit sich etwas auszudenken wie sie die Probleme in den Griff bekommen sollen und es war ihnen schlichtweg scheißegal, jetzt plötzlich, wenn der Staat ein Gesetz aus dem Hut zaubert, was im übrigen schon mehr oder weniger in Frankreich und Australien umgesetzt wird, kommt jeder angerannt und meint die Armen "Social Media" Firmen....
Die Armen Firmen haben jedes Jahr Kasse gemacht und sich einen Dreck darum geschert ob Leute genötigt, diskriminiert oder zum Selbstmord getrieben werden, sie haben es nicht mal für nötig gehalten sich bei den betroffenen und Opfern zu entschuldigen. Und da zieht nun mal der Jugendschutz, sonst heißt es am Ende wieder die Leuten kümmert es nicht was in dem Rechtsfreien Raum geschehen würde.
 
Ich find es eher ein Unding das bei der EU ein und dieselbe Thematik jedes Jahr unter neuem Vorwand wieder beantragt werden kann - die EU sollte da nach 3 erfolglosen Try's mal ne 10 Jahres Sperre walten lassen damit diese Trotzköpfe mal lernen mit Niederlagen umzugehen.
 
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Lasst die Korken erst knallen, wenn das Ding wirklich endgültig beerdigt ist...
Nicht, dass die dem Teil einfach nen anderen Namen geben und es wieder versuchen...
 
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Diese EU-Kommission unter Von der ehm Leyen ist ein pures Verbrecherkonsortium. Bis in die unterste Etage korrupt und von Vetternwirtschaft unterwandert.

Ich verweise auf diesen Beitrag von Martin Sonneborn (dem Ehrenmann):

 
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Der Puritaner schrieb:
die Großen Social Media Firmen hatten nun Jahre lang Zeit sich etwas auszudenken wie sie die Probleme in den Griff bekommen sollen und es war ihnen schlichtweg scheißegal
Fast hätte ich gedacht du hättest den Kern des Problems begriffen, aber dann...

Der Puritaner schrieb:
kommt jeder angerannt und meint die Armen "Social Media" Firmen....
Niemand in diesem Thread hat auch nur im Ansatz angedeutet das ihm die üblichen verdächtigen leid tun würden, im Gegenteil. Es gehört zu der vielbeschworenen Medienkompetenz zu verstehen das Social-Media Unternehmen in erster Linie Plattformen sind die Interaktion von Menschen ermöglichen, sie sind weder Scheriff noch Richter noch Täter!
Das befreit sie meiner Meinung nach zwar nicht von einer gewissen Verantwortung, aber sie zu verpflichten proaktiv die Vertraulichkeit von Nachrichten ALLER Menschen auf Gesetzesverstöße zu scannen geht gegen alles wofür eine freie Gesellschaft steht.

Der Puritaner schrieb:
Firmen haben jedes Jahr Kasse gemacht
Natürlich machen sie das, das Kerngeschäft ist der Verkauf von Werbung. Werbung kann nur dann zielführend verkauft werden, solange Interessenprofile zu jedem Nutzer angelegt werden dürfen. Und jetzt sage mir welches Gesetz das noch mal verhindert?

Der Puritaner schrieb:
Dreck darum geschert ob Leute genötigt, diskriminiert [...]
Die Ursache solchen Verhaltens liegt hier aber nicht bei den Plattformen, die Verantwortung liegt bei den Menschen selbst. Das Plattformen untätig bleiben wenn gewisse Kommentare gemeldet werden ist das eine, und hier bedarf es sicherlich Nachholbedarf, es ist aber auch immer eine Frage wer deine Beschwerde bearbeitet. Als Nötigung und Diskriminierung wahrgenommene Kommentare und Nachrichten in Deutschland, werden nicht zwangsläufig von Menschen mit gleicher Rechtsauffassung bearbeitet und behandelt.

Und wenn es dann mal wieder heißt "Der gemeldete Kommentar verstößt nicht gegen unsere Richtlinien", dann ist das ärgerlich, aber jede Plattform bietet die Möglichkeit die entsprechenden Quell-Profile zu blockieren.

Der Puritaner schrieb:
zum Selbstmord getrieben werden
Jetzt lass mal die Kirche im Dorfe stehen, denn auch hier gilt das die Ursache solcher Geschehnisse garantiert nicht bei den Plattformen selbst zu suchen ist. Die wirklichen Ursachen sind in den Menschen zu suchen, Betroffenen müssen sinnvolle Angebote psychologischer Natur geboten werden um sie vor einem solchen letzten Schritt zu bewahren. Und auch hier gilt wieder, das ein Kommentar aka "Bring Dich um, dann ist die Welt schöner!" für viele ein richtiger Schock ist, und Plattformen hier bei entsprechender Meldung sofort aktiv werden müssten. Aber was willst du machen wenn Suizid-Kandidaten Ihren Entschluss schon längst gefasst haben, und noch ein wenig Bestätigung dafür suchen?

Der Puritaner schrieb:
was in dem Rechtsfreien Raum geschehen würde
Glaubst du diesen Quatsch wirklich? Das Internet ist Teil der Realität, und hier gibt es Gesetze gegen Beleidigung, Diskriminierung, Nötigung, Betrug, Diebstahl und vieles mehr.

Nein wir brauchen keine Gesetze die die Anonymität von ~500 Millionen Menschen untergräbt und die Selbstzensur als Selbstverständlichkeit verankert. Ihr labert immer irgendwas von wegen Demokratie schützen, Werte freier und liberaler Gesellschaften und so, aber sobald man Euch mal auf die Probe stellt versagt Ihr krachend. Mit Gesetzen wie der Chatkontrolle wird nichts geschützt oder verteidigt, das Schützenswerte wird vaporisiert und zerstört.
 
mischaef schrieb:
Aber immerhin bedingt geschäftsfähig. Beantwortet meine Frage aber nicht: Warum soll ein 16jähriger zwangsweise weniger beeinflußbar sein, als ein 15jähriger.
Das du das als "zwangsweise" verstehst ist an der Stelle eher das Problem. Menschen lernen und entwickeln sich stark unterschiedlich. Eine Einzelbewertung um Kompetenzen und damit etwaige sinnvolle Jugendschutzmaßnahmen für Einzelne abzuleiten wäre absurd aufwendig und wohl auch ein größerer Eingriff ins Leben der Menschen als das Aufstellen fixer Altersgrenzen. Wobei die Grenzen so gestaltet sind, bei einem Großteil der Betroffenen zu erwarten ist, dass entsprechende Fähigkeiten entwickelt sind.

mischaef schrieb:
Unser Junior ist jetzt 14 geworden. Der interessiert sich NULL für Facebook, TikTok & Co. Im Gegenteil: Vieles davon findet er total affig. Warum? Weil wir immer wieder mit ihm darüber geredet und uns ausgetauscht haben. Es kann also funktionieren.
Anhand von Einzelnen zu argumentieren ist immer etwas witzlos.

mischaef schrieb:
Bei uns in NRW gehört das Vermitteln solcher Kompetenzen zum Bildungsauftrag von Schule.
Schule funktioniert grob so, dass ein Bildungsauftrag formuliert wird. Dessen Umsetzung und didaktische Aufbereitung obliegt jedoch den Lehrkräften bei oftmals minimaler, zentralisierten Zuarbeit. Wie/Was mit welchen Mitteln vermittelt wird unterscheidet sich entsprechend stark von Schule zu Schule bzw. Lehrkraft zu Lehrkraft plus die enormen Abweichungen, die die Gruppendynamik einer Klasse einbringen. Sich auf Schule zu berufen ist entsprechend dünn, denn die Streuung im Schulsystem sind einfach zu extrem.

Ganz abgesehen davon, wer selber Jugendlicher Besucher·in einer Schule war, wird wissen wie unterschiedlich die Auffassungsgabe war. Sowohl die Eigene als auch die von Anderen.
 
@Quantität das größte Problem was die sogenannten "Social Media" Firmen haben ist, das sie nicht sozial sind, es sind Firmen, börsennotierte Fabriken, die nichts anderes machen, als Kohle auf Kosten von anderen zu machen.
Das ist zwar nicht das Hauptproblem, machen ja andere auch, das Problem ist das junge Menschen einfacher beeinflussbarer sind, und diese Firmen es ausnutzen.

Unsere Regierung hat ein Auftrag und eine Verpflichtung...

Ach es ist eigentlich auch scheißegal was ich hier schreibe, wer es nicht verstehen will und es nicht begreifen kann, kann es auch nicht nach voll ziehen.
 
Ruff_Ryders88 schrieb:
Ich verweise auf diesen Beitrag von Martin Sonneborn (dem Ehrenmann):
Sonny wird mir immer sympathischer. Er hatte mal nen Durchhänger, aber was er seit einiger Zeit abzieht, sollte von jedem technikaffinen Menschen Unterstützung erfahren.
Und von jedem, der seine Freiheit und das System, in dem er lebt, schätzt. Die Zahl derer scheint nur leider immer stärker abzunehmen.
 
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Der Puritaner schrieb:
das größte Problem was die sogenannten "Social Media" Firmen haben ist, das sie nicht sozial sind
Soso und du definierst jetzt was sozial ist und was nicht?
  • Battlerap-Community - nicht sozial wegen Beleidigungen in Hochfrequenz?
  • Graffiti-Community - nicht sozial wegen potentieller Verherrlichung von Sachbeschädigung?
  • Krypto-Community - nicht sozial weil Gefahr für Systemflucht?
  • Parkour-Community - nicht sozial weil Gefahr Anstiftung zur Selbstverletzung?
  • Drug-Checking-Community - nicht sozial wegen Verherrlichung von illegalen Substanzen?
  • DIY/Reparatur-Community - nicht sozial weil Verletzung von Urheber/Copyright?
Na komm schon erweitere mal die Liste, ich weiß Ihr seid da sehr kreativ wenn es darum geht all das zu verbieten und zu kriminalisieren was nicht in Euer Weltbild passt.

Der Puritaner schrieb:
das Problem ist das junge Menschen einfacher beeinflussbarer sind
und wegen ein paar unreifen Kids und offensichtlich noch immer leicht zu beeinflussenden "Erwachsenen" legt man nun die Grundprinzipien der freien und vertraulichen Kommunikation für die Mehrheit der europäischen Bevölkerung auf die Schlachtbank?

Was kommt als nächstes - kriminalisieren von "falschen" Gedanken?
Seid Ihr eigentlich noch ganz bei Trost?
 
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