Klage der AKW-Betreiber....

Das war klar das die jetzt klagen. So können Sie sich
Ihre Ausfälle schön von uns bezahlen lassen. Unsere
unfähigen Politiker bräuchten doch nur schnell ein Gesetzt
raus bringen welches die Atom Industrie nur so mit Auflagen
erdrückt und die Sache wäre erledigt. Aber wie immer sind
diese unfähigen Politiker ja zu nichts zu gebrauchen. Wir
sind wie immer die blöden und müssen den Scheiß ausbaden.
 
@Träumer
Hmm kalkulierbares Risiko. Die Asse galt auch als sicher und ist auch ein Salzstock. Heute hält man dieses Lager nicht mehr für sicher.
Wer garantiert, dass in 200 Jahren ein Lager noch sicher ist und wer garantiert dafür dass die Zustände hier dann noch so stabil sind, dass sich jemand in der Verantwortung sieht die Zustände in einem solchen Lager permanent zu überwachen?
Darin liegt einfach das Problem.
 
cyberpirate schrieb:
Unsere
unfähigen Politiker bräuchten doch nur schnell ein Gesetzt
raus bringen

Das brauchen sie nicht mal, denn seit 9/11 ist klar, das kein deutsches Kernkraftwerk den Absturz einer Passagiermaschine ab der Größe einer B737 bzw. eines Airbus A319 unbeschadet überstehen kann.

Aber dann hätten die Grünen und die SPD auch ein Problem, denn die wollten die AKWs ja auch weiter laufen lassen. ;)
 
Jelais99 schrieb:
Wer garantiert, dass in 200 Jahren ein Lager noch sicher ist und wer garantiert dafür dass die Zustände hier dann noch so stabil sind, dass sich jemand in der Verantwortung sieht die

Das kann dir niemand zu 100% garantieren. Genauso wenig kann man mir garantieren das ich mit der 747 von Frankfurt nach NYC sicher ankomme. Nur das in beiden Fällen was passiert ist sehr unwahrscheinlich. Das gute ist, wenn sich abzeichnet das ein Salzwerk was undicht wird und erhöhte Radioaktivität gemessen wird, kann man mit sehr teuren Maßnahmen da vielleicht noch was machen, bei der 747 siehts da übern Atlantik schön düster aus.
Das Leben birgt einfach kleine oder größere Risiken. Ich halte die Atomkraft in westlichen Ländern für ein zumutbares Risiko, viele andere nicht. Viele andere sind auch finanziell dazu bereit oder in der Lage eine erhöhte Stromrechnung in Kauf zu nehmen, weil sie besser verdienen, oder eh sehr Umweltbewusst eingestellt sind. Ich bin da wohl er der "normalo", der keine bio Ware kauft. Ich greife zu "Ja" Putenbrust und stehe auf günstigen Strom.
In diese beiden Lager spaltet sich derzeit auch unsere Gesellschaft, das Gefühl habe ich zumindest.
Wie gesagt, lieber Saubere Luft und ein Risiko in der Erde anstatt das Risiko in der Luft und kein Risiko in der Erde. Das wir aus alternativen Quellen unseren steigenden Energie Bedarf so kostengünstig wie nötig machen können in den nächsten paar Jahren dürfte jedem klar sein.
Wir haben hier in Bochum auch Thyssen Krupp, ich will nicht wissen was die von einer Strompreis Erhöhung halten. Die heulen doch eh schon seit Jahrzehnten über den teuren Standort Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Beispie ist nur völlig unpassend. Der Flugzeugabsturz betrifft mich und vielleicht noch 200 andere Menschen. Das Risiko des Atommülls trifft aber viele Generationen, die nach uns kommen und für die wir die Entscheidung getroffen haben, dass sie sich einem solchen Risiko eben aussetzen müssen.
 
Stimmt schon, aber wie oft stürzt ein Flugzeug ab und wie oft "fliegt" ein AKW in die Luft und sterben dabei Leute? Die Gefahr zu fliegen ist statistisch gesehen um ein vielfaches Höher als bei einen AKW Unglück in Deutschland zu sterben. Und Fliegen wird als sicherste Form des Reisens Hochgelobt.
Sollte aber auch kein direkter Vergleich werden, da müsste man sicher noch die Erkrankungen durch die Spätfolgen von AkW Unfällen mit einrechnen und die erhöhte Strahlung die viel Flieger ausgesetzt sind...etc etc etc.
 
@ Träumer
Wir haben hier in Bochum auch Thyssen Krupp, ich will nicht wissen was die von einer Strompreis Erhöhung halten. Die heulen doch eh schon seit Jahrzehnten über den teuren Standort Deutschland.
Die Strompreise sind hier nur so hoch, weil unsere Politker mal wieder Mist gebaut haben und mit der Strombörse etwas geschaffen haben, was schon in den USA gewaltig misbraucht wurde - ich sage nur Enron!
Wie bereits nachgewiesen, schalten die Stromkonzerne einfach mal das ein oder andere Kraftwerk ab, wenn die Strompreise zu sinken drohen! Sowas darf NIE in private Hand. Das muß unter staatliche Kontrolle mit Überwachungsmöglichkeit der Bürger!

Wie gesagt, lieber Saubere Luft und ein Risiko in der Erde anstatt das Risiko in der Luft und kein Risiko in der Erde.
Wie Du aber am Beispiel Japan siehst, bevor man es in den Boden bringen kann, kommt es eben auch an die Luft! Und nebenbei, wenn es im Boden ist, vergiftet es das Trinkwasser - Salzstöcke sind ungeeignet, wie jede andere geologische Formation auch - das ist ja der Grund, warum es kein Endlager Weltweit gibt! Überall sind Risiken die mit den Jahren noch viel größer werden!
Wenn ich allein an die Naivität denke, Stahlfässer in ein Salzbergwerk zu legen..... um mal wieder einen unpassenden Vergleich heranzuziehen, da könnte ich auch die Monalisa im Rhein versenken, wenn ich sie vorher in Plastik einwickel!
 
@Lars_SHG
Die Strompreise(wie übrigens auch die Benzinpreise) sind ausschließlich wegen der exorbitanten Steuern in Deutschland so hoch. Dazu kommen dann natürlich noch EE-Umlage, Öko- und Mehrwertsteuer. Reingewinn der Energiekonzerne an einer KW/h liegt bei ca. 2 Cent. Der Rest geht an den Staat. Dem übrigens in Form der Kommunen(Stadtwerke) auch der überwältigende Anteil der großen Energieversorger gehört, welche somit auch die Dividende bekommen. Ausnahme ist Vattenfall, die Firma gehört vollständig dem schwedischen Staat. Es ist also eine dreiste Lüge zu behaupten der hohe Strompreis in Deutschland hätte etwas mit der Strombörse zu tun.
Staatliche Kontrolle? So wie bei der Post meinst du? Oder doch eher bei der Bahn? Ja, das sind sehr gute Beispiele für erfolgreiche staatliche Führung von Unternehmen. Viel wichtiger wäre das man mehr Konkurrenz auf dem Energiemarkt schafft.

Was spricht gegen Stahlfässer in Salzstöcken? Wasser sollte da nicht eintreten(sonst wäre da ja auch kein Salz mehr), und wenn man den Salzstock nicht so wie in der Asse jahrzehntelang geschehen als kommerzielles Salzbergwerk genutzt hätte wäre da auch nichts passiert.
Wo willst du die in der Industrieproduktion unweigerlich anfallenden Schwermetalle endlagern? Die sind ganz genauso giftig, nur werden sie nie aufhören hochgefährlich zu sein. Die werden teilweise einfach ins Meer gekippt, teilweise auf Giftmülldeponien verklappt, teilweise "verbrannt". Wenn die Scheiße ins Grundwasser gelangt haben wir genau das gleiche Problem wie mit dem Atommüll - bis zum Ende der Menschheit übrigens denn diese Stoffe zerfallen NIEMALS. Das ist ein rein politisches, weder ein technisches, noch ein wissenschaftliches Problem - jedenfalls im Vergleich zu anderen hochgefährlichen Abfällen.
 
Träumer schrieb:
Ich bin für Atomkraft, jedenfalls mittelfristig. Die derzeitigen Alternativen wären einfach zu teuer bzw mit einem höherem CO2 Ausstoß verbunden.
Ah ja - das Atomkraft die günstigste Energiequelle ist, wäre mir neu. Problem dabei ist nur, dass nicht alle Kosten dort über den Strompreis sondern auch über Steuern etc. gedeckt werden. Wenn man es nüchtern betrachtet, ist Atomkraft langfristig gerechnet alles andere als günstig.

GrinderFX schrieb:
Die Abschaltung unserer Atomkraftwerke ist der Untergang unseres Landes.
Es werden dadurch mehr sterben als durch Atomkraft je sterben werden können.
Warum sollte es der Untergang sein?
Wer stirbt dadurch?

Bzgl. der Sterberate durch Atomkraft: Dir ist schon klar, dass ein atomarer Unfall Auswirkungen für Generationen hat und es mit den "paar" Toten nicht getan ist.
 
Und wieviele Menschen sind an ner Staublunge gestorben auf der Welt und wiviele wurden verstahlt?

es sind immer die selben Argumente.
 
ich spreche von Jahrzenten, wo Kohlekraft und Bergwerke und Minen an der Tagesordnung waren.
aber darauf kann man natürlich nicht kommen, wenn ich von Staublunge rede nichtwahr?

es gibt ja nurnoch Atomkraft überall und keine Kohlekraftwerke mehr nichtwahr?
 
Schaut euch das erst mal etwas genauer an: http://wiwo.circ-it.de/infografiken/atomkraftwerke_in_europa/index.html

Vor allem die Verteilung der Atomkraftwerke und wie sich die die Stomversorgung in Deutschland verändert. Hierbei sieht man doch ganz klar, dass wir uns bei einer kompletten Abschaltung aller Kraftwerke absolut selber ins Knie schießen. Wir würden total Abhängig von anderen Ländern, vornehmlich Frankreich, weil wir unseren eigenen Energiebedarf nicht mehr decken können.
Und was bringt uns eine Abschaltung hier wenn dann dafür in anderen Ländern um uns herum weitere Kraftwerke gebaut werden? Richtig es bringt gar nix. Denn geht ein kraftwerk in Frankreich hoch sind wir genauso am Arsch. Hier werden nur fadenscheinige Argumente gebracht. Wer würde denn noch gegen Atomkraft sein wenn er weiß, dass sich bei Abschaltung aller deutschen AKWs der Strompreis auf einmal verdoppelt oder gar verdreifacht? Wer kann sich das denn leisten? Der Ottonormalbürger sicherlich nicht. Und momentan ist der Ottonormalbürger derjenige welche der am lautesten schreit wenn es um Atomkraft geht.

Fakt ist definitiv, dass wird momentan keine alternative zu Atomkraft haben. Mit erneuerbaren Energien ist der momentane Bedarf in keinster Weise zu decken. Und Kohlekraftwerke will mit Sicherheit auch keiner haben.
 
getexact schrieb:
ich spreche von Jahrzenten, wo Kohlekraft und Bergwerke und Minen an der Tagesordnung waren.
aber darauf kann man natürlich nicht kommen, wenn ich von Staublunge rede nichtwahr?

es gibt ja nurnoch Atomkraft überall und keine Kohlekraftwerke mehr nichtwahr?
Und ich spreche von der Zukunft (um die geht es nämlich hier im Thread) - und da sehe ich weder Atomkraft noch Kohlekraftwerke als die beste Lösung an. Wenn man natürlich nur gerne in der Vergangenheit verweilt, ist das jedem selbst überlassen.
 
Die Zukunft, und so sieht in den nächsten 20-30 Jahren aus besteht aber sehr wohl noch aus Atom- und Kohlekraft mein lieber.
Du glaubst du nicht selber, dass wir in 10 Jahren hier ohne Kohle, Braunkohle und Atomkraft auskommen oder?
es isnd ja sogar noch neue KOhlekraftwerke im Bau und kurz vor der in Betriebnahme, die werden also ihre Jahrzehnte noch laufen...
Natürlich muss man auch die Vergangenheit betrachten.
Oder wird nicht immer wieder auch der Vorfall in Ukraine herangezogen?
oder jetzt der in Japan?
 
Süß, wie hier in einem Computerforum über die Folgen von Atomkraft disukutiert wird. :)

Aber natürlich ein Thema, das viele Menschen bewegt, jedenfalls seit dem 11. März...

Halte persönlich nichts davon, über die Beweggründe die zu diesem Moratorium führten zu spekulieren (Atom Moratorium wird vielleicht Wort oder "Un"wort des Jahres!). Sicher kein Zufall, dass es nach Japan und kurz vor der Wahl passierte, macht aber keinen Sinn, da Mappus seit Jahren verfechter der Atomkraft war, daran ändert auch das Moratorium der Kanzlerin nichts, dürfte also die Wählermeinung kaum beeinflusst haben, meiner Meinung nach.
Zu bedenken ist dabei, in den meisten Fällen waren die Meiler, die jetzt ach so abgeschaltet wurden, sowieso schon nicht mehr oder nur teilweise am Netz. Da allerdings auch ein abgeschaltetes AKW Aufsicht bedarf, merken wir als Bürger davon oft nichts. Darum ist dieses Moratorium sicher eher öffentlichkeitswirksam, als ein Sicherheitsaspekt.

Zur Atomkraft selber, sie bietet Vorteile, solange der Betrieb einwandfrei funktioniert. WENN aber ein GAU auftritt, sind die Folgen weder beherrsch- noch absehbar. Außerdem sind die laufenden Kosten immens, gerade aufgrund der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, die ständig aufrecht erhalten werden müssen. Ich selber denke, in erneuerbare Energien zu investieren, die weniger fatale Folgen für unsere Welt haben und langfristig deutlich günstiger sind, macht mehr Sinn. Je schneller dies passiert und Früchte trägt, desto eher können wir andere europäische Länder zum Umdenken bewegen und durch den Verkauf der Technik auch noch Einnahmen und Arbeitsplätze generieren! Die Vorteile liegen also doch auf der Hand oder?
 
Weißt du, ich teile deine meinung zu 90%.
AKW's irgendwann alle weg und so schnell wie möglich in EE investieren.
Da Geld nunmal nich unendlich verfügbar ist, dauerts halt noch paar Dekaden.

aber du fings deinen satz mit "süß" an.
Jetzt sag ich dir mal was ich an deinem Post "süß" finde und zwar, dass du und viele andere auch denken, dass deutschland andere Länder zum umdenken bewegen könnten, nur weil Deutschland meint vorweg zu gehen.

Wie naiv kann man eigtl. sein, dass es irgendein land interessiert was wir machen`? es geht um Geld, um Macht, um günstige Energie, um Industriestandorte usw.
Die Staaten kümmern sich nicht darum, dass Deutschland das macht.
um uns herum stehen dutzende AKW's, selbst wenn wir alles abschalten, geht die Erde zu grunde hier, wenn was in unserem Nachbarländern schief geht, oder glaubst du allen ernstes, dass sich z.B. Frankreich von seinen 75% Atomstromproduktion in den nächsten 50 Jahren verabschiedet?

nix da. die haben billig strom von einigen Cent und bei uns wirds immer teuer, weil der Staat sich knapp 50% des gesamten Strompreises nimmt, in EE investieren wird, neue Netze bauen, kostet alles Millarden...
mal sehen wie Industriebetriebe drauf reagieren, wenn sie wegen teurem Stroms noch ein paar Millionen mehr im Jahr zahlen müssen...alles Probleme, die heute keiner sehen will.

Alles denken: wenn das kleine Deutschland wieder voran geht, ziehen alle mit, aber überall um uns herum beginnt das Atomzeitalter...wir sind denen einen stückchen voraus in einigen Jahren, dass ist toll, bringt aber nen Furz.

Aber ich lasse euch in eurem glauben...schon jetzt müssen wir Strom importeiren...ATOMSTROM aus Frankreich. das hat die Merkel nun damit erreicht;)
 
Süß!

Genau aufgrund der Kostenfrage werden alle Nationen (die schon jetzt auch auf erneuerbare Energien setzen), unserem Beispiel folgen. So ein Atomkraftwerk ist nämlich gar nicht mal so billig, weder in der Anschaffung, noch bei den Instandhaltungskosten, noch bei der Lagerung der alten Brennstäbe etc.

Wir importieren also Atomstrom aus Frankreich? Irgendwelche Quellen dazu? Fakten?
 
http://wirtschaft.t-online.de/deutschland-importiert-zeitweise-atomstrom/id_45462682/index
um nur eine Quelle zu nennen.

Also du meinst, dass wir günstigere Strompreise bekommen als in FRankreich mit unsere tollen EE?
so etwa 10 Cent...wir zahlen bald durchschnittlich 25 Cent je KW/h.
Du bist echt ein optimist, dass sich die WEltwirtschaft an Deutschland orientieren wird...

Alle Nationen? wer setzt denn schon heute flächendeckend auf EE. nenn mir mal ein paar Industrienationen und keinen sonnenstaaten bitte...
 
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