Lebensdauer von komponenten

tom77

Commander
Registriert
Jan. 2004
Beiträge
2.872
Hallo, ich habe seit 2011 einen Rechner im Dauerbetrieb laufen 24/7. Die Festplatten hatte ich nach ca. 20000 BSTD. bereits gewechselt und nun stelle ich mir die Frage ob es sinnvoll ist auch andere Komponenten zu erneuern.

System:

- core i5 2310
- MSI B85M E45
- 8 GB DDR3
- 300 Watt BeQuiet
usw.

Nutzung: stellt Daten im Netzwerk zur Verfügung, Netzwerkspeicher (privater gebrauch).

Frage: Ist ein Austausch von CPU und MB nach ca. 4 Jahren bzgl. Ausfall des Systems sinnvoll? Ist die Warscheinlichkeit einen defekt zu bekommen höher als bei neuer Hardware. Es gibt ja den oft zitieren Spruch "never change ....".
 
Ich hab hier ne Festplatte von ~2001, die läuft grade neben mir 24/7. Wieso sollte man die tauschen? Bei Dingen die keine beweglichen Teile haben gilt das noch mehr.
 
Würde ich nicht machen. Was will denn kaputt gehen?
Meine SSD hat jetzt 20.000h runter und die beiden HDDs über 45.000h.
Solange du immer ein Backup iwo hast, kannst ja dann tauschen, wenn mal was kaputt gehen sollte...
 
ich tausche hdd auch nach ca 30.000h oder wenn mir der platz ausgeht. meist isses ersteres.
restliche hardware ohne bewegliche teile halten im regelfall sehr lange. ausnahmen sind grafikkarten dank des recht hochgetakteten speichers. hatte bisher nie hardwaredefekte die vom alter her rühren.
netzteil würd ich auch nur tauschen wenn der lüfter laut wird oder die leistung nachlässt. rest kannste behalten bis es wirklich ausfällt oder ausfallerscheinungen gibt.
 
Wenn was kaputt geht, dann gehts kaputt und dann wird getauscht. Eine Komponente kann nach 3 Tagen ausfallen, nach 3 Wochen, nach 3 Monaten, nach 3 Jahren oder eben auch später.

Ich habe bei Kunden PCs seit etlichen Jahren in 24/ 7 laufen und wenn da was kaputt geht wird es getauscht. Irgendwas aus reiner Vorsicht zu tauschen, weil was kaputt gehen könnte macht keinen Sinn, siehe oben.
 
Bei Festplatten würde ich statt einem Austausch aus Vorsicht eher ein RAID einrichten. Sollte dann tatsächlich mal eine Platte die Grätsche machen, tauschst du diese aus, das RAID wird auf die neue Platte übertragen, und weiter geht's.
 
Ich würde erst tauschen, wenn was kaputt geht. Backup hast du hoffentlich.

Die Platten würde ich so einstellen, dass sie nur laufen, wenn sie gebraucht werden. Und nach 30 Minuten sollten sie sich abschalten bzw. der Rechner in Schlafmodus wechseln.

Ein i5...wozu eigentlich so viel Power?
 
Lass es wie es ist, ich hätte schon die Platte nicht getauscht. Nach 20k Stunden ist die doch gerade erst mal warm gelaufen?!
 
Ich traue mich gar nicht, bei uns in der Firma in den Keller zu gehen, um bei den noch heute produktiv laufenden Windows NT Servern die Festplatten auf ihre Stunden zu überprüfen. Ich tippe da auf 150K Stunden und mehr ^^

Okay, ich gebe zu, dass nur noch wenige die usprüngliche HDD drin haben. Hier und da gab es da natürlich dann doch mal einen Ausfall. Ich muss allerdings dazu sagen, mir in der Firma gefühlt genauso viel "junge Platten [1-2 Jahre alt] weggestorben sind, wie uralt Platten [5+ Jahre]. Ich würde also sagen, dass die Wahrscheinlichkeit gar nicht unbedingt steigt im Alter.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Necareor: Daher habe ich unsere Win NT und Uralt-Linux Büchsen virtualisiert, wobei schon einige davon durch neuere OS ersetzt wurden. :)
 
Irgendwann geben die Bauteile auf. Jedes Bauteil hat nur eine begrenzte Lebensdauer, auch Failure in Time genannt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Failure_In_Time

Aus Erfahrung würde ich mir da aber erst nach ca. 10 Jahren darüber sorgen machen das z.B. Kondensatoren schlapp machen.

Wie hier schon mehrmals angesprochen, auf die Backups kommt es an.
 
@firexs: Leider klappt das nicht immer, bei den heute noch laufenden Server gibt es Hardware-Abhängigkeiten, die einfach nicht zu virtualisieren sind... :(

Aber egal, sie laufen ja noch. Und hoffentlich wird das System generell bald ersetzt. (Hier wissen sicherlich einige, wie da der Standard in großen Unternehmen ist: Geplant für 2012, Umsetzung 2016++ :rolleyes:)
 
Bei mir in der Firma läuft ein Computer, der die Zugangskontrolle zu einem Bereich regelt, seit 18 Jahren mit seiner ersten IDE-Festplatte durchgängig. Seit Jahren wird immer wieder mal über den Austausch des PCs oder ein gänzlich neues System diskutiert. Aber ich denke, das Teil wird laufen, bis es irgendwann mal ausfällt.

@Tom77:
Wie wahli schon fragte: braucht der Server die Power eines i5? Wenn nicht könnte ein energiesparenderes System sinnvoll sein.
 
Was habt ihr denn alle mit dem i5? Es spielt bei der Leistungsaufnahme kaum eine Rolle welche CPU genau da jetzt Idle ist...

Mein neuester Server hat einen Xeon E5-2603 v3, ein kleiner Hexacore, und wenn ich anfange Kerne abzuschalten, dann spart das so 0,5 bis 0,75 Watt pro Kern. Mit anderen Worten: Es ist völlig irrelevant. Wenn man hier in diesem Fall den i5 durch einen i3 ersetzt, dann hat das ungefähr die selben Auswirkungen.
 
Zurück
Oben