News LibreOffice 7.3.3: Die freie Office-Suite spricht jetzt auch Klingonisch

LochinSocke schrieb:
Mal als Anmerkung, laut DIN 1313 dürfen eckige Klammern nicht um Einheitenzeichen.
Das stimmt. War aber so zu der Zeit an der Uni gang und gäbe (obwohl auch damals schon falsch, wenn ich es richtig weiß). Was die Beispiele aus meiner Diplomarbeit zeigen sollten war ja auch kein Leitfaden, wie man korrekt Formeln darstellt, sondern die Info, dass man Formeln schon vor über 10 Jahren sehr gut mit OpenOffice darstellen konnte, incl. Nummerierung.
 
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Alles gut. Spielt auch genau keine Rolle. :)

Ich bin da nur etwas traumatisiert, weil ich damals (auch vor über 10) Jahren durch einen Punktabzug im Studium drauf aufmerksam gemacht wurde. :freak:
 
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Ich finde dass, egal ob LO, MS Office oder sonst was, alle haben ihre Stärken, Schwächen und Problemchen.
Am Ende kommt es meist auf den Verwendungszweck und den eigenen Geschmack bzw. das Umfeld an.
Ich habe seit es MS Office gibt immer mit MS Office gearbeitet und später parallel dazu mit Open Office.

Vor 10 Jahren bin ich dann, durch verschiedene Umstände, komplett auf LO umgestiegen und haben mangels Lizenz 10 Jahre kein MS Office genutzt. In den 10 Jahren habe ich meine Höhen und Tiefen mit LO erlebt aber abgesehen von den Problemen mit der Rechtschreibprüfung bei mehreren Sprachen und einigen Formatierungsproblemen war/bin ich damit zufrieden.

Seit einem Monat habe ich ein neues Notebook und da war einen Lizenz von MS Office 2019 dabei, also habe ich nach 10 Jahren zum ersten Mal wieder einen Blick in MS Office geworfen. Wie in Erinnerung läuft es Problemlos, aber ich brauche Ewigkeiten um die einfachsten Sachen zu finden da die Benutzeroberfläche im Vergleich zu LO komplett anders ist.
Ob einfacher oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Ich werde wahnsinnig, meine Frau hat mit den neueren MS Office Produkten mehr Erfahrung, tut sich leicht.
 
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SIR_Thomas_TMC schrieb:
@Autokiller677
Erwartest du immer noch, dass Programm A Programm B nachbildet?

Also kann C# Basic, richtig?

Du musst schon die Befehle verwenden, die in der Software verwendet werden. Nur der grundsätzliche Aufbau ist ähnlich, da solltest du mit 2 Minuten nachschauen in der Befehlsübersicht alle deine Formeln erstellen können.
Wo ist denn diese Befehlsübersicht? Ich hab gestern schon gegooglet und nix gefunden, und heute wieder.
In der LO Hilfe bekommt man nur diese wenig hilfreiche Seite:

https://help.libreoffice.org/latest/de/text/shared/01/04160300.html?DbPAR=SHARED#bm_id3152937
1645014273864.png


Also nach der LO Math Hilfe gesucht (ist natürlich nicht verlinkt...) und lande hier:
https://help.libreoffice.org/latest/de/text/smath/main0000.html

Wenn ich da nach dem Formeleditor suche, lande ich wieder in der allgemeinen LO Hilfe und auf dem Screenshot von oben. Schöner Zirkelschluss.

SIR_Thomas_TMC schrieb:
Wenn du Latex Code verwenden willst, bietet sich - lass mich überlegen - vielleicht Latex an?
Es muss nicht Latex sein. Aber Latex ist bekannt & man findet viel Hilfe dazu. Nicht umsonst hat auch MS einfach Latex Syntax integriert - das Rad muss man nicht neu erfinden.

Meinetwegen kann LO sich auch was Neues ausdenken, wenn sie meinen, dass ist dann besser. Dann müssen sie dafür aber in ihren Docs auch ne ordentliche, ausführliche Doku haben, damit es sinnvoll nutzbar ist.
So weiß ich immer noch nicht, wie ich da ordentlich eine Formel eingeben kann, weil die Syntax nicht oder nur irgendwo versteckt dokumentiert ist.

SIR_Thomas_TMC schrieb:
Nummerierung in LO lässt sich am einfachsten mit Tabelle und einer hochzählenden Nummerierung selbst erstellen, hab ich schon 2011 und früher so gemacht. ;)
Ja diese krüppelige Krücke ist auch Microsofts "Lösung" dafür. Sind halt jedesmal etliche Schritte extra - Tabelle einfügen, Alignment in Zellen einstellen, Rahmen unsichtbar machen, manuell Beschriftungselement einfügen. Sinnvoll oder nutzerfreundlich ist definitiv anders.

Ich bezweifle nicht, dass man das sicher alles irgendwie hinbekommt - aber im Vergleich zu den Alternativen ist es halt aufwändig und zeitraubend, wenn man sich die Sachen aufwändig zusammen suchen muss.
 
Autokiller677 schrieb:
Wo ist denn diese Befehlsübersicht? Ich hab gestern schon gegooglet und nix gefunden, und heute wieder
Einfach die nehmen, die ich dir direkt zu dem Thema verlinkt hatte :)
https://www.computerbase.de/forum/t...-jetzt-auch-klingonisch.2065111/post-26608370
Ich glaube für die Tabelle konnte ich mir auch ne Vorlage definieren, weiß ich aber nicht mehr, hab ich seit 10 Jahren nicht mehr gebraucht.
Und ja, je besser die Doku, umso leichter tut man sich, da hast du absolut recht und das ist auch was, wo sich LO bestimmt verbessern kann und sollte.
 
Garmor schrieb:
Noch mal: es gibt genügend andere Desktopumgebungen, die deine olle Windows-95-Arbeitsweise ohne Anpassungen zulassen.
jaaaa das ist das totschlag argument. und doch nimmt man wegen der sicherheit ubuntu, mint usw.
am besten programmier ich mir den linux desktop auch gleich selber zurecht.
 
StefanArbe schrieb:
ubuntu, mint usw.
Das sind Distributionen und von denen bietet fast jede alle möglichen Desktops an.

Und zurechtprogrammieren muss man sich da eigentlich nix. Einfach KDE nehmen und die passenden Plasmoids aussuchen. Im Gegensatz zu den Windows-Tools (für Startmenü und Taskleiste) nutzen die auch ne offizielle PlugIn API und man muss keine Angst haben das sie beim nächsten Update evtl. nicht mehr gehen.

Gerade Windows 11 ist für mich ja ein starkes Argument für Linux ;-) denn da hab ich in wenigen Klicks meine Kacheln wieder im Startmenü, ganz ohne programmieren oder ein Tool zu kaufen bei dem ich mir nicht sicher bin wie lange das kompatibel bleibt.
 
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"Das automatische Herunterladen des Updates ist momentan nicht verfügbar."

Wie viele Jahre kann das eigentlich noch dauern? :)
 
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Soweit ich weiß ist das Absicht aus Protest weil bei Windows ein "ordentlicher Paketmanager" fehlt. Wobei man LO afaik auch nicht im Microsoft Store gibt.

Vermutlich ein rein ideologisches Ding, hier zum Nachteil und Ärgernis des Nutzers.
 
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Artikel-Update: LibreOffice 7.3.3 mit 88 Bugfixes erschienen
Die Entwickler der „The Document Foundation“ haben die Veröffentlichung des Point-Release 7.3.3 für die freie Office-Suite LibreOffice bekanntgegeben. Die neue Version bringt insgesamt 88 Fehlerkorrekturen für die Open-Source-Büroprogramm-Sammlung mit, die sich auf so gut wie alle Module der Software erstreckt.

Interoperabilität mit Microsoft Office
Mit LibreOffice 7.3.3 betreiben die Entwickler erneut Produktpflege und konzentrieren sich dabei einmal mehr insbesondere auf die Interoperabilität der Suite mit den Office-Programmen Word, Excel und PowerPoint von Microsoft sowie deren Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX.

Weitere Details zu den vorgenommenen Änderungen liefern die offiziellen Release Notes.

Download auf ComputerBase
LibreOffice 7.3.3 kann wie gewohnt direkt unterhalb dieser aus dem Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden. Die freie Office-Suite steht dabei für Windows, Linux und macOS zur Verfügung. Für eher konservative Anwender und Unternehmen wird zudem auch die erprobte Version 7.2.6 bereitgestellt.
 
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Ein Dark Mode, den man sich nicht selbst basteln muss, wäre mal was. Wenn man auf seiner Windows-Kiste alles in dunkel eingestellt hat, weil das für die Augen angenehmer ist, dann aber so ein grell weißes LibreOffice Calc Fenster sich öffnet, erblindet man erstmal. Dass es sowas nicht gibt, ist mein größter Kritikpunkt an LibreOffice.
 
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Schön dass es das noch gibt. Open Office ist ja quasi tot. Nur bei Tabellen hatte ich mit Libreoffice so meine Probleme.
 
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Ich würde mir auch eine neue / moderne Oberfläche wünschen.
Wir nutzen sehr viel Libreoffice, aber im Vegleich zu Microsoft wirkt Libreoffice "alt".
 
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Autokiller677 schrieb:
Soweit ich weiß ist das Absicht aus Protest weil bei Windows ein "ordentlicher Paketmanager" fehlt. Wobei man LO afaik auch nicht im Microsoft Store gibt. ...
Mit winget kann man mittlerweile recht bequem die Updates für LibreOffice und andere Programm machen.
Vielleicht nicht so mächtig wie z.B. apt, aber für mich ein großer Fortschritt...
 
Autokiller677 schrieb:
[...] Wobei man LO afaik auch nicht im Microsoft Store gibt.
[...]
Doch gibt es, für den deutschen Markt von CIB. Ist dann kostenpflichtig mit Support, was zum offiziellen microsoft Store mit Gebührenpflicht auch passt. Alternativ bleibt noch das Chocolatey Community Repository, wo man zwischen "Fresh" und "Still" wählen kann, wobei aber jetzt gerade (06.05.2022) "Still" noch auf der veralteten 7.2.5 festhängt, während ich 7.2.6 bereits am 10.03.2022 bei mir installiert habe. Chocolatey würde ich deshalb nicht nutzen und die Kostenerbettelung für Autoupdates mit CIB oder Collabora würde ich eventuell als Kampf gegen Mitnahmementalität nach Vorbild von Ardour oder OpenVPN deuten.
 
Nightmar17 schrieb:
Ich würde mir auch eine neue / moderne Oberfläche wünschen.
Wir nutzen sehr viel Libreoffice, aber im Vegleich zu Microsoft wirkt Libreoffice "alt".
Die Einstellungen in Ansicht > Benutzeroberfläche > "in Registern" usw hast du schon ausprobiert?
 
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Nightmar17 schrieb:
m Vegleich zu Microsoft wirkt Libreoffice "alt"
Für mich DER Vorteil schlechthin - bei MS Office kotz ich, weil dieser Ribbon-Blödsinn nur ein Produktivitätshemmer ist (leider muss ich damit arbeiten)
 
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Ich muss auch täglich mit Word und Excel arbeiten. Vor Jahren waren die Ribbons noch eine maximale Katastrophe; mit der Zeit habe ich mich jedoch so daran gewöhnt, dass nun das privat eingesetzte LO "schwieriger" zu bedienen ist.
 
Gut dass man LO so konfigurieren kann das sowohl RIBBON Freunde und Gegner auf ihre Kosten kommen :)
 
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