News Linux-News der Woche: Linux Kernel 6.15, AMD setzt auf Mesa, CachyOS Update

Habe heute mal spaßeshalber meinen Gaming PC auf CachyOS umgestellt, von Windows 11. Ich hatte früher schon mal Fedora und war super happy. Habe aber wegen FSR4 dann die Seiten gewechselt.
Vorhin der erste Test mit Cyberpunk2077 und wow, das Spiel läuft soviel flüssiger. Max FPS technisch hat sich nicht viel getan aber die Bewegungen sind bei gleichen Einstellungen jetzt butterweich. (7800x3D, Sapphire 9070) Zuvor haben sich 120fps angefühlt wie 90.
 
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konkretor schrieb:
so gefällt mir die Mailingliste wieder, Schimpfen Schimpfen :D
Hat ja etwas nach lassen
Honestly, das liest sich gemessen an meinen Dev-Erfahrungen alles noch relativ human. Wenn das schon schimpfen ist, verstehe ich langsam, wie Torvalds zu seinem Ruf kam.
 
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Noxis-_- schrieb:
Mag den Part "AMD setzt auf Mesa" mal jemand übersetzen? :) was heißt das jetzt zum beispiel für fedora42 nutzer? Danke!

Und ja, die AMD Treibersituation finde ich auch sehr verwirrend.
Hast du bislang den Pro Treiber genutzt? Wenn nein (wie es unter fedora sein sollte) ändert sich nix, wenn du RHEL oder Ubuntu mit pro Treiber nutzt werden spiele schneller weil jetzt der Pro Treiber auch Mesa nutzt statt die AMD eigene Vulkan Implementierung.
 
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Bekomme ich dann bald bessere Leistung für OBS und Stablediffusion?
 
Nachdem sich meine Fedora Installation beim Upgrade von 41 auf 42 selbst zerschossen hat (ein Softwarestand gemixt aus 41 und 42), wollte ich mal fragen, ob jemand evtl. schon eine RTX 5080 zum Laufen gebracht hat?
Falls ja, könnte ich mal eben schnell Arch drüberbügeln.
 
Die neuesten Updates haben mir meine Audio-Workstation versaut und musste alles neu aufsetzen. Der Fokus auf Gaming geht mir mittlerweile auf den Sack. Ab Wine 9.21 nur Probleme. Zum Glück gibt es Downgrade. Cachy mag für Gamer toll sein aber selbst Endeavour OS ist seit zwei Versionen nicht mehr reibungslos nutzbar. Für den Linux-Nerd der ständig durch Verzeichnisse rauscht und alles fixen kann ein schöner Zeitvertreib, Nur mit Manjaro 25 konnte ich aktuell ein zuverlässiges System aufsetzen. Und, Finger weg von Updates oder nur in gesicherter Umgebung und nach vollständigem Backup. Arch-Distros sind geil aber bestimmt nichts für Anfänger. Ubuntu und der ganze andere Müll ist noch schlimmer und geht m.M.n. Richtung Closed Source. Bei Arch sollten die mal etwas langsamer machen und konsolidieren, sonst geht's daneben.
 
PegasusHunter schrieb:
GKRELL zeigt ob alles korrekt läuft.
Fand ich früher ebenfalls super, das Schweizer Messer der Monitoringtools. Lief bei mir noch mit Fluxbox und dürfte schon rund 20 Jahre her sein...
Heute nutz ich Plasma und der Desktop ist clean, ich schau nur noch nach Sensoren wenn die Kiste warnt, lahmt oder lärmt.
 
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@Blad3runn3r Danke fürs Beta Testen.

Aber ernsthaft nimm etwas wie Fedora ist auch sehr aktuell, aber kein Rolling Release, dein Kommentar schreit nur so das Rolling Release nix für dich ist. Oder nimm gleich RHEL, ALMA oder Debian das ist dann aber schon fast Retro gegenüber RR. NixOS wäre auch eine Option, entfernt sich aber sehr vom klassischen Linux Paradigma.
Ergänzung ()

Blad3runn3r schrieb:
Bei Arch sollten die mal etwas langsamer machen und konsolidieren, sonst geht's daneben.
Der Sinn von RR ist es genau das nicht zu tun, immer das aktuellste und wenn es kaputt geht gibt es halt noch ein update, zur not muss es per chroot installiert werden. Das vergleichbare bei Fedora wäre Rawhide, der Entwicklungszweig, (wird mal Fedora 43) würde ich nur als Atomic installieren, macht sonst zu viele Kopfschmerzen.

Und zu ArchLinux selbst das hat mit der Installation per CLI genau die Richtige Dosis Abschreckung, wenn man es aber macht lernt man auch das meiste was man später bei Problemen braucht. Und für den Rest gibt es das Großartige Wiki (und wenn das nicht mehr Hilft gibt es das Gentoo Wiki)
 
Zuletzt bearbeitet: (Anspielung auf @Piktogramms Beitrag eingebaut)
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Blad3runn3r schrieb:
Bei Arch sollten die mal etwas langsamer machen und konsolidieren, sonst geht's daneben.
Arch ist für all die netten Betatester·innen. Wenn man diese trifft sagt man artig danke!
 
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Sehr erfreuliche Entwicklung seitens AMD. Ich nutze schon seit längeren den Mesa-Treiber für meine 9070XT mit Kernel 6.14 und bin sehr zufrieden mit der Leistung und Stabilität.

Linux braucht sich nicht mehr hinter Win11 im Bereich Gaming zu verstecken.
Linux ist meiner Meinung in Sachen Performance teilweise sogar überlegen.

...habe jetzt auch den neuen Kernel 6.15 aufgespielt und alles läuft hervorragend.
 
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Blad3runn3r schrieb:
Arch-Distros sind geil aber bestimmt nichts für Anfänger.
Das hat weniger etwas mit Anfänger sondern eher damit zu tun das eine Rolling Release Distribution immer etwas mehr Zeit und Beschäftigtung mit dem System an sich erfordert. Da hat auch nicht für jeder Linux Nerd Lust zu. Hat man den Nerv dazu, bekommt man mit Arch ziemlich aktuelle Software und ein beneidenswert gutes Wiki was nicht nur für Anfänger wichtig ist.
Ich nutze selbst kein Arch, das Wiki kann ich aber empfehlen.
 
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moan1 schrieb:
Und wie funktioniert das genau? Braucht man dafür dann trotzdem noch eine extra Software, um die Sensoren auszulesen?
LM Sensors, ist in den meisetn Distros vorinstalliert. Mit sensors-detect werden die passenden Treiber gesucht und die Aktivierung angeboten. Auslesen der Sensoren dann mit sensors:
Screen Capture_select-area_20250601230534.jpg

und mit einem passenden Tool wie z.B. Conky lassen sich die Sensorwerte übersichtlich auf dem Desktop anzeigen:
conky.png
 
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Methylherd schrieb:
Jap, lm-sensors und bei Bedarf ein GUI Frontend falls die Konsole nicht reicht.
Theoretisch geht das sogar ganz ohne Software, aber Spaß macht das keinen.
z.B. kann ich durch auslesen von /sys/class/hwmon/hwmon4/temp3_input direkt auf den Temperatur-Sensorwert des CCD1 meiner Ryzen CPU zugreifen. temp4_input wäre der CCD2. Aber sich das zusammenzusuchen welcher Sensor was ist (indem man die entsprechenden _label und name Dateien ausliest) ist schon echt lästig. Mit lm-sensors ist das schon sehr viel angenehmer. Aber geht auch ohne
 
Piktogramm schrieb:
Arch ist für all die netten Betatester·innen. Wenn man diese trifft sagt man artig danke!
Also ich habe mit Arch (Garuda) seit ewigkeiten keine Probleme. Naja ich mache ja auch nicht immer direkt Updates.

Ein oder zwei mal im Monat drücke ich bei Garuda Linux auf Systemupdate und fertig. ;)

Wenn was schief laufen sollte, wird das vorherige Snapshot geladen.
 
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Killer e5000. Wtf?? Was leße ich denn da... Hab noch eine Killer 2100 Karte im Schrank liegen... Wusste gar nicht das es die noch gibt... Dachte das wär irgendwann gestorben... Wenn ich mich Recht erinnere ging es doch früher darum um easy per Treiber an seinen TCP/UDP settings zu schrauben... Und damit dann ingame Vorteile zu bekommen.. war bei cs Spielern sehr beliebt.. was für Spielereien können die denn heute?
 
xXDariusXx schrieb:
Also ich habe mit Arch (Garuda) seit ewigkeiten keine Probleme.
Kann mich da nur anschließen. Hab auch schon lange keine Probleme mehr. Aber mag vielleicht auch an unterschiedlich genutzter Software/Paketen liegen.
 
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@Rondrer
Danke! :D

Ob/Wie es Probleme gibt, hängt auch immer ein bisschen von den verwendeten Repos und Paketen ab. Bei Gardua scheint es ja mindestens den "Chaot AUR" geben, wo es fertig gebaute Pakete gibt. Da kommt man dann gut um die Buildprobleme drumherum, die sich in den AURs finden lassen.
 
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konkretor schrieb:
Alma hat es geschafft weiter an den Quellcode von RHEL 10 zu kommen. Am Anfang wurde ja mal drüber diskutiert Centos Stream für Alma zu nutzen.

Soweit ich das verstanden habe, verwendet RHEL Pakete aus Centos Stream und AlmaLinux auch. Es scheint nicht ganz einfach zu sein, herauszufinden, welche Paket-Versionen RHEL verwendet, das ist die Schwierigkeit, die die RHEL-Nachbauten seit dem Ende von Centos als RHEL-Nachbau haben.
 
Piktogramm schrieb:
Das ist (wie ppas unter Ubuntu und copr unter Fedora) die größte Gefahr für die Stabilität und Sicherheit des Systems. MMn sollten sie nur als letztes mittel genutzt werden wenn etwas wirklich nicht im Container / Sandbox geht, für Wine gäbe es z. B. Bottels und Lutris als Container, und wenn das nicht reicht distrobox.

Aber hey, ich hätte auch gerne alle Systemd Services mit dichter Sandbox, alles in Flatpaks und dann als i Tüpfel voll SELinux confined Users. Alle Keys ans TPM gebunden, homed mit encrypted Home und vollständiger verified Boot mit UKI und dmverify.
 
Zuletzt bearbeitet: (Tippfehler korrigiert)
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