MaverickM schrieb:
Stehst Du auch manchmal am Fenster und schreist die Wolken an?
Was willst du damit sagen? Meinst du das wörtlich? Schließt du von dich auf andere? Hast du überhaupt verstanden was ich mit meiner Aussage meinte?
WiP3R schrieb:
Als besserer Taskmanager habe ich für mich Mission Center entdeckt.
Der machte auf mich auch erst einen guten Eindruck, war dann aber auch so ein Teil, bei dem die Fenster aneinander hingen.
Der ältere Gnome-Systemmonitor gefällt mit eigentlich sehr gut: Ich habe ihn so konfiguriert, dass er 12 Min. umfasst (= 2 Min. pro Teilstrich), lasse die CPU-Last gefüllt und gestapelt anzeigen und halte damit auch meinen Traffic im Blick, da ich nur Mubilfunk habe (Festnetz hatte ich aus finanzielle Gründen schon 2010 gekündigt: seit 2004 bin ich aufgrund eines Unfalls leicht behindert und arbeitslos).
Hier hatte einen
Screenshot mit dem Systemmonitor angehängt.
TheChris80 schrieb:
Naja früher war alles besser stimmt so nicht.
So meinte ist das auch nicht. Sondern das GUIs in den letzten Jahren eher immer umständlicher und unübersichtlicher werden, offenbar damit sie "hübscher" aussehen - oft als wäre sie für Grobmotoriker ausgelegt: Fette bunte Knöpfe, dafür auf mehrere Tabs und/oder Bildschirmseiten länge verteilt, so dass man für das gleiche unnötig suchen und scollen muss, das man vor der "Modernisierung" auf einen Blick hatte.
Das wäre ja noch ok, wenn man die Wahl hätte. Aber oft wird es einem ungefragt aufgezwungen: Ich mag solche Bevormundung nicht. Freiheit ist was anderes.
Ich möchte die Konfiguration an meinen Workfow anpassen, nicht mich an das, was man mir noch als Möglichkeit lässt (und in Folge immer weiter beschneidet).
TheChris80 schrieb:
zb bei KDE geht mir das auch auf die Nerven wie die versuchen ein Hamburgermenü wie man es aus Smartphones kennt rein zu ballern nur damit das interface angeblich "more clean" aussieht.
Meine erste Erinnerung an KDE ist von 2008: der albern hüpfende Mauszeiger bei Fedora.

Das hat mich damals richtig angewidert.
(2007/8 hatte ich mich erstmals mit Linux beschäftigt und Fedora 9 mit GNOME 2 war für ein halbes Jahr sogar mein Hauptsystem, aber nachdem ich den PC aufgerüstet hatte, ließ es sich nicht mehr installieren und ich bin notgedrungen wieder zu XP zurück, diesmal aber x64, was ich bis 2015 genutzt habe und dann zu LinuxMint
"weich" gewechselt bin)
Viel beschäftigt habe ich mit KDE nie, weil ich immer schon alle Lust verliere, wenn ich die Einstellungen öffne und von den ganzen Optionen förmlich erschlagen werde: Reizüberflutung pur.
Wie ich hier im Thread schon geschrieben habe, ist Xfce für mich schon seit 2015 optimal, da es sehr flexibel ist und trotzdem übersichtlich bleibt: Alles was ich anpassen oder ändern will ist schnell gefunden. Unnötiger Firlefanz fehlt dafür fast vollständig.
Gerade erst vorgestern habe ich mir ein Skript geschrieben, mit dem ich per Tastenkombination das Theme und den Mauszeiger zwischen hell und dunkel umschalten kann (ich wechsle das je nach Umgebungshelligkeit):
Bash:
#!/bin/bash
t=$(xfconf-query -c xsettings -p /Net/ThemeName)
if [ "$t" = "Vertex" ]
then t="-Dark"; m="Black"
else t="" ; m="White"
fi
xfconf-query -c xsettings -p /Net/ThemeName -s "Vertex$t" && \
xfconf-query -c xsettings -p /Gtk/CursorThemeName -s "DMZ-$m"
Die Google-KI
war dabei eine gute Unterstützung.