Lohnt eine SSD

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ich habe auch in meinen Datengräbern (NAS/Fileserver) das OS auf einer SSD.
Wegen der Geschwindigkeit aber auch weil ich die einfach im Gehäuse rumliegen lasse kann und somit keinen HDD-Platz für das OS verschwende.
Bitte richtig lesen, ich rede nur vom Betriebssystem. Der Server läuft natürlich mit HDDs; an Laptop und Desktop reichen mir meine 128gb SSDs allerdings locker aus - alles größere liegt ja auf dem Server.

Nachtrag: In meinem Netbook habe ich tatsächlich keine SSD verbaut, dort liegt der Fokus aber gerade auf der 500gb Festplatte da das Netbook als Backup für Fotos/Videos im Urlaub dient. Selbst die inzwischen nur noch 100€ für eine 256gb SSD sind mir - ich bin leider kein Millonär - dann doch zu teuer für 10 Minuten Zeitersparnis im Jahr.
 
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@legan:

Die 500 GB Platte könntest du auch einfach in ein simples 2,5" Gehäuse packen und als externe HDD weiterverwenden ;)
 
Aber dann müsste ich ja wieder eine externe Platte zusätzlich mit rum schleppen und dann hätte ich gleich bei meinem Laptop bleiben können anstatt mir extra eine kompaktes und leichtes Netbook zu kaufen das alles schon "drin" hat (ausser Leistung *g). Aber das war eh primär fürs Backpacking vorn paar Jahren (wo meine 128gb SSD noch 200€ gekostet hat) und seitdem hat für weitere Urlaube "weil es eben da ist".
Aber ich glaube ich komm zu weit vom Thema ab.

Um dahin zurück zu kommen, ich würde und werde in jeden Desktop oder Laptop den ich regelmäßig und produktiv (und hiermit ist mein Urlaubfotobackupnetbook ausgeschlossen) mit einer SSD fürs Betriebssystem ausstatten. Ich finde den Leistungszuwachs gerade bei schwacher Hardware deutlich spürbar und mit 128gb/256gb im 50/90€ Bereich bekommt man ausreichen Speicherplatz für alltägliche Aufgaben. Umfangreiche Foto-Archive etc kommen auf eine externe Platte und gut ist.
 
SB94 schrieb:
Ich hab aber einen direkten Vergleich zwischen der SSD und einer WesternDigital WD3200BEVT und ich sage euch, bei einem Prozi auf diesem Niveau lohnt sich eine Neuanschaffung wirklich kaum.

Da lohnt es sich, um alles mal zu beschleunigen, eher auf Windows 7 oder 8.1 zu wechseln oder, wenn man keine neue Lizenz erwerben möchte, den Laptop mit Vista mal frisch aufzusetzen.

Ich hatte genau dieselbe Festplatte in einem 5 Jahre altem Singlecore Atom Netbook mit Windows 7. Das booten und der Start von Programmen hat eine halbe ewigkeit gedauert.
Nur ständiges defragmentieren half vorübergehend etwas.
Nach dem Einbau einer SSD spürte man den unterschied jedoch deutlich obwohl das System nur rübergeklont wurde, Windows start und das starten von Programmen hatte sich spürbar verkürtzt.

Deine Aussage ist daher nicht ganz korrekt ;)

Eine SSD bringt daher immer was, auch wenn der Rechner noch so eine Krücke ist.
Daher: wenn man keine Lust hat immer defragmentieren zu müssen damit der Rechner flott bleibt -> SSD rein und gut.
 
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