News Luft oder Wasser: Wie kühlt ihr euren Desktop-PC und was ist mit AiO-Kühlern?

Bin von einem Dark Rock Elite auf eine AIO mit 360er Radiator gewechselt und das hat sich bei den aktuellen Temperaturen mehr als bewährt.
Die Temperaturen sind im Schnitt 10 Grad geringer und das auch während der aktuellen Hitzewelle.
Die vorhandenen Lüfter habe ich gegen Phanteks D30 getauscht.
 
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Dorimil schrieb:
Wasserkühlung kommt mir nicht in den PC...elektronische Bauteile und Wasser...das will mir nicht in den Kopf!

wie genau kommt das wasser eine wasserkühlung in die berührung der elektronischen Bauteile. Klar man kann den PC im Wasser versenken und damit kühlen, machen jedoch die wenigsten. Meistens ist zwischen hardware und wasserkühlung ein block dazwischen

Dorimil schrieb:
Hatte erst gedacht, dass ich ein "Exot" bin, aber scheint noch andere zu geben, die es auch "ein wenig" übertreiben. Bei mir 7 Gehäuselüfter (3x Front, 2x Deckel, 1x hinten, 1x Boden) + NT + 2x GPU + 2xCPU.

okay wenn 7 lüfter exot ist, dann will ich nicht wissen was 11x gehäuse + 4x mora 420 sind und demnächst noch ein paar unter den tisch zur belüftung für mich, sind.
 
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@NerdmitHerz relevant bei Defekten. Kaputter Lüfter, Prozessor wird heiß. Schaltet ab, neuer Lüfter. Defekter Schlauch, Flüssigkeit kommt potentiell überall dahin, wo sie nicht hin soll. Deshalb scheidet eine Wasserkühlung für mich auch aus.
 
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wenn deine hardware kaputt geht, dann solltest du wirklich keine wasserkühlung nutzen
 
Gibt ja leider auch Produktionsfehler.
 
ich hatte in 27 Jahren noch nie einen kaputten Schlauch oder undichte Fittings oder sonstige undichtigkeiten im Betrieb, unmittelbar nach dem Zusammenbau, ja zerdrückte Dichtung da nicht feuchtgemacht vor dem Einschrauben. Im Betrieb wird da nix passieren, Schläuche oder Rohre platzen nicht einfach so, ausserdem leitet gutes Kühlmittel keinen Strom.
 
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Betreibe jetzt auch seit 10 Jahren eine custom Wasserkühlung. Hatte schon Defekte wegen einer Undichtigkeit und habe sogar schon mal ein Mainboard, eine Grafikkarte und eine SSD geschrottet. Diese Zwischenfälle hatten aber nur mit einem Umbau etwas zu tun. Unter anderem einen Anschluss noch nicht genug festgezogen, eine Verschlussschraube vergessen wieder einzuschrauben usw.

In dieser Zeit hatte ich aber nie im laufenden Betrieb eine Undichtigkeit, bei der Hardware beschädigt worden ist. Mit einer AIO oder wenn statt Hardtube, Schlauch verwendet wird, sinkt die Gefahr, bezüglich einer Undichtigkeit.

Komplett freisprechen kann man sich natürlich nicht und jedem, der eine Wasserkühlung betreibt, sollte das Risiko dazu bekannt sein. Übrigens ist destilliertes Wasser nicht so stark leitend, wie Leitungswasser. Sollte eine Undichtigkeit rechtzeitig erkannt werden, ist die Chance, dass nichts beschädigt wird, hoch.

PS: In heutigen Pkws ist auch einiges an Elektronik verbaut, und sie würden auch kein Wasser vertragen. In jedem Kraftfahrzeug ist aber auch eine Wasserkühlung mit verbaut.
 
Aktuell eine Arctic LF III 420 (im Deckel). Dazu noch 2x 140 hinten raus und 6x 140 Seite/unten rein. Selbst jetzt bei dem Wetter keine Probs.
 
Ich nutze seit 2024 eine MO-RA-Lösung für meine Kombination aus 9800X3D und RTX 4090 FE.

Die vorher genutzte Kombination aus Noctua NH-D15 und RTX 4090 FE (Luftkühlung) war mir auf Dauer einfach zu laut. Selbst mit angepassten Lüfterkurven, die nur Temperaturen unterhalb des (Hard-)Throttlings als Ziel hatten, wurde es vor allem im Sommer unangenehm. Zusätzlich war die Abwärme im direkten Umfeld des PCs bei hoher gleichzeitiger CPU- und GPU-Auslastung deutlich spürbar.

Die Temperaturen von RAM, VRM, M.2 und PCH sind dabei teilweise deutlich angestiegen, was sich insbesondere auf RAM-Overclocking (Stabilität und mögliches Throttling) sowie auf die M.2-Leistung (Soft-Throttling) ausgewirkt hat.

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Der Umbau von Luftkühlung auf eine externe Custom Loop wurde an einem Wochenende umgesetzt, inklusive des Zusammenbaus des MO-RA IV 600.

Das System ist so ausgelegt, dass es auch bei dauerhafter Volllast mit maximalem CPU- und GPU-Verbrauch ohne Leistungs- oder Stabilitätseinbußen durch Undervolting auskommt. Dabei bleibt die Kühlung sowohl im PC-Gehäuse (SilverStone RM53) als auch am MO-RA praktisch unhörbar. Gleichzeitig bleibt die Wassertemperatur auch unter diesen Bedingungen bei einem einstelligen Delta-T.

# Die Aussage "unhörbar" bezieht sich auf eine sehr leise Umgebung ohne relevanten Außenlärm. In einer deutlich lauteren Umgebung können natürlich auch höhere Lüfterdrehzahlen subjektiv als unhörbar wahrgenommen werden.

# Mit Dauerlast meine ich in diesem Fall mehrere Stunden, Tage oder beliebig lange Laufzeiten – nicht nur einen kurzen Benchmark-Durchlauf oder eine halbe Stunde Gaming mit beispielsweise 50 % GPU-Auslastung.

Die entstehende Wärme wird dabei etwa 6 Meter entfernt vom Schreibtisch und PC nahezu lautlos an die Raumluft abgegeben.

Die Wartung, beispielsweise der Wechsel der Kühlflüssigkeit (DP Ultra), kann komplett außerhalb des PCs durchgeführt werden. CPU und GPU lassen sich jederzeit einzeln ausbauen oder durch luftgekühlte Alternativen ersetzen, ohne dass der restliche Custom Loop angepasst werden muss.

Die Steuerung der MO-RA-IV- und PC-Lüfter ist unabhängig vom Mainboard über ein OCTO gelöst. Dadurch ist auch ein zukünftiger Mainboardwechsel sehr unkompliziert, da keine Lüfter, Pumpen oder Sensoren direkt am Mainboard angeschlossen werden müssen. Zusätzlich sind keine speziellen Lüfterkurven oder kühlungsspezifischen Einstellungen im BIOS oder in einer Software notwendig.

Die komplette Stromversorgung der MO-RA-Komponenten ist zu 100 % über das PC-Netzteil gelöst.

Auch das verwendete Betriebssystem spielt keine Rolle: Lüfter, Pumpen und RGB benötigen keine zusätzliche Software unter Windows oder Linux.

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Für die GPU wird AMPINEL verwendet, das die Überwachung und automatischen Schutzfunktionen der 12VHPWR-Stromversorgung übernimmt. Sollte ein Problem mit der Stromversorgung erkannt werden, können dadurch automatisch - abhängig von der Situation - Applikationsabbrüche, eine Abschaltung der GPU-Stromversorgung oder ein PC-Shutdown ausgelöst werden.

Diese Zustände werden über OCTO und die MO-RA-IV-RGB-Anzeige ohne zusätzliche Software signalisiert. Dadurch muss ich im Fehlerfall zwar gegebenenfalls ein neues GPU-Kabel ersetzen, muss aber nicht lange nach der Ursache suchen, warum die GPU oder der gesamte PC abgeschaltet wurde.
 

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LiniXXus schrieb:
Übrigens ist destilliertes Wasser nicht so stark leitend, wie Leitungswasser.
Du benutzt doch nicht wirklich und ernsthaft destilliertes Wasser in der DIY Kühlung? Das wäre ziemlich sportlich.

Seit mehr als 10 Jahren nur noch DIY Wasserkühlung für alle Systeme. Wartung? Unnötig, wenn man es richtig macht. Noch nie mit einem der Systeme ein Probleme gehabt. Lästig ist nur das umbauen, wenn neue Hardware rein soll. Da graut es mir immer davor, auch wenn mittlerweile alle Komponenten mit Schnellverschlüssen bestückt sind.
Von AIOs halte ich eigentlich nichts. Alu Radiatoren mit Kupferböden und massig Chemie in der Flüssigkeit, damit es nicht zu einer galvanischen Reaktion kommt. Kindergartenlösung bei denen der Tot der AIO vorprogrammiert ist. Nachfüllen aufgrund von diffusion, nicht möglich, auch ein Garant für einen Tot der AIO. Man investiert Geld in ein Produkt, mit einer klaren Grenze bezüglich Lebensdauer.
 
DiePalme schrieb:
Da graut es mir immer davor, auch wenn mittlerweile alle Komponenten mit Schnellverschlüssen bestückt sind.
Wirklich? :D Genau so habe ich es dieses mal nämlich auch gemacht. Eigene Distroplate, CPU und GPU gehen mit den beiden Schläuchen via Schnellkupplung drauf. Bedeutet, ich kann ohne Probleme besagte Komponenten herausnehmen ohne groß etwas machen zu müssen. Wirklich ein GameChanger mMn. ^^ Zusätzlich, dass ich einen MoRa nutze, sind Pumpen und Radiator sowieso extern (Auch mit Schnellkupplung), sodass das Gehäuse recht aufgeräumt ist.

Aber ja, gutes Kühlmittel, Clear, Alles vor dem Einbau reinigen => Wartung quasi unnötig. Vielleicht alle paar Jahre mal nachgucken. Initial Aufwand ist definitv höher, aber unterm Strich hält die dann auch ewig. Möchte ich nicht mehr missen.
 
Ich nutze seit Jahren DP-Ultra und in jedem Fertiggemisch ist destilliertes Wasser enthalten. Bei mir baue ich alle 2–4 Jahre was am Rechner um und dann wird zeitgleich eine Wartung mitgemacht. Habe einen HEATKILLER Tube 200 verbaut, was 500 ml Kühlflüssigkeit beinhaltet, und so muss ich in der Regel auch nie was nachfüllen.
Ergänzung ()

DiePalme schrieb:
Lästig ist nur das umbauen, wenn neue Hardware rein soll. Da graut es mir immer davor, auch wenn mittlerweile alle Komponenten mit Schnellverschlüssen bestückt sind.
Schnellverschlüsse habe ich nur zu meinem Mora dran und der Rest ist intern mit Hardtube aufgebaut. Klar, ist etwas aufwendiger, aber lässt sich alles gut realisieren. Ich habe einen Kugelhahn dran und lasse einfach das Wasser darüber ab oder über die Schnellanschlüsse. Danach gehe ich mit einer Luftpumpe dran und drücke so fast alles an Wasser auch heraus. Denn ansonsten würde einiges an Wasser überall in Radiatoren oder Biegungen stehenbleiben.

Hardtube lassen sich intern nicht mit Schnellanschlüssen einbauen, und dann kommt dazu, dass jeder Schnellanschluss einiges an Durchfluss kostet. In der Regel baue ich auch nicht ständig was um und deshalb muss ich intern auch keine Schnellanschlüsse mit verbaut haben.

In einem System, wo ständig was ausgetestet wird, sind natürlich Schläuche + Schnellanschlüsse von Vorteil. Zum Beispiel im Dezember, als ich meine neue Grafikkarte gekauft habe. Da musste ich per Schlauch auch eine direkte Verbindung provisorisch setzen, damit ich die neue Grafikkarte mit dem Luftkühler, vor dem Umbau auf Wasserkühlung, vortesten konnte. Habe hierzu auch Schnellanschlüsse dazwischen gesetzt, damit ich auch besser und schneller die umgebaute Grafikkarte im Anschluss testen konnte.

Erst danach wurde die Grafikkarte wieder mit Hardtube aufgebaut.

PS: In meinem Beitrag ging es um die Leitfähigkeit der Kühlflüssigkeit, und deshalb schrieb ich was von destilliertem Wasser. Da jede Kühlflüssigkeit, die es zu kaufen gibt, aus destilliertem Wasser und Korrosionsschutz (+ ggf. Farbstoff) besteht.
 
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LiniXXus schrieb:
Ich nutze seit Jahren DP-Ultra und in jedem Fertiggemisch ist destilliertes Wasser enthalten.
Ein Fertiggemisch hat aber diverse Zusätze die z.B. den PH Wert ausgleichen, der extrem wichtig ist. Nur pures destilliertes Wasser sollte man niemals verwenden. Es klang bei dir so, als hättest du pures destilliertes Wasser drin, was mich etwas schockiert hat. Alles gut.
Korrosionsschutz alleine ist aber auch nicht Zielführend. Der verhindert keine PH Schwankungen was einer der größten Probleme für Vernickelungen ist. Zu hoher oder zu niedriger PH Wert greift die Vernickelung an.

Es gibt mittlerweile Schnellverschlüsse die den Durchfluss kaum noch bremsen. Da tut sich aktuell einiges in dem Bereich. Sie werden wesentlich kleiner und leichter. Quasi halb so groß und schwer wie die durchschnittlich aktuellen. Wird aber noch etwas dauern, bis die auf den Markt kommen. Vermutlich Ende des Jahres.
 
Es ging in meinem Beitrag nur um die Leitfähigkeit, sollte eine Wasserkühlung mal undicht sein. Dieser Beitrag bezog sich daher nicht auf das, was ich selbst befüllt habe.
 
DiePalme schrieb:
Geld in ein Produkt, mit einer klaren Grenze bezüglich Lebensdauer.
Naja bezahlt aber nur ein Bruchteil von einer Custom.

Arctic haut auf ebay grad die 360er Freezer 3 für 43Euro raus.

6Jahre Garantie und nach 6Jahren kommt eh meisten nen neuer Sockel zumindest bei mir.


Custom wäre mir zuviel nerviges gefrickel.
 
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