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News Mai-Patchday für Windows 11: Xbox Mode, Explorer-Upgrades und 137 Sicherheitslücken

nobby_a schrieb:
Es kann sein, dass dieser Rechner irgendwelche Kompatibilitäts-Probleme mit bestimmten Treibern hat,
Ja das ist häufig der Grund, aber zwei identische VMs auf dem gleichen Host, die eine Hat es, die andere nicht. Das ist schon Kurios.
 
Corros1on schrieb:
Gegenfrage, wie sähe deiner Meinung nach das ideale Verhalten einer professionellen Software-Firma aus, wenn dir das Verhalten oder die Intervalle, die Microsoft fährt nicht passen?
Wie geschrieben: Gleich bereitstellen wenn fertig und es den Firmen selbst überlassen wann sie aktualisieren.

Windows ist ja nur ein Nischenprodukt (eben auf dem Desktop und deshalb besonders auffällig), während fast alles andere, besonders die großen und wichtigen Systeme, auf Linux basieren: Ohne vom Hersteller erzwungenen Patchday, aber offensichtlich funktioniert es trotzdem.

Ich habe jedenfalls noch nie davon gelesen, dass sich irgendeine Firma deswegen beschwert und einen festen Patchday wie bei Windows gefordert hat.
 
Caramon2 schrieb:
Wie geschrieben: Gleich bereitstellen wenn fertig und es den Firmen selbst überlassen wann sie aktualisieren.
Das was mit Linux kommt war ja fast schon so sicher wie das Amen in der Kirche bzw. hätte ich darauf wetten können.

Aber zurück zum Thema.

Eine Linux-Distribution ist ein Kurator und Microsoft ein Hersteller.
Wenn ein OS-Hersteller quasi täglich Updates durch die Pipeline pustet, kann das halt sehr schnell für Chaos bei 10k+ Clients verursachen oder ist eigentlich fast schon vorprogrammiert. Wie soll da produktives Arbeiten möglich oder garantiert werden? Genau um Chaos und Verlust von Produktivität zu vermeiden gibt es Patchdays...

Sorry, wenn ich das mal sagen muss, aber dein Vorschlag ist keine Lösung, sondern vorprogrammiertes Chaos und fernab jeglicher Realität wie die IT Arbeit. In einem Bastelsystem als Hobby, wo der Weg das Ziel ist, kann es vielleicht passend sein, aber garantiert nicht für eine IT-Infrastruktur von 10k+ Clients.
 
MSI-MATZE schrieb:
Hab gerade den Artikel gefunden
Hat jemand die Probleme auch von euch
https://winfuture.de/news,158692.html
Nee, aber hast du die Lösungsmöglichkeit in den Kommentaren gelesen?

Ich hatte dieses Problem mehrfach und war schon kurz vor der Neuinstallation. Nach einigem an Recherche konnte ich für mich das Problem so lösen: Bei W11 Rechnern, die vor längerer Zeit schon installiert wurden, ist die EFI Partition meist "nur" 100 MB groß. Das führt häufig zum Abbruch speziell bei diesem Update. Bei mir waren 98% belegt.
Lösung: Mit dem kostenlosen Tool AOMEI Partition Assistant konnte ich die EFI Partition auf etwas über 500MB vergrößern (C: verkleinert, die 16MB Reservierte Partition nach rechts verschoben und die EFI Partition vergrößert. )
Danach lief das Update einwandfrei durch. Falls hier noch jemand gefrustet ist. ;-)
 
Normalerweise installiere ich alles erst Wochen später, dieses Mal aber installierte ich es gestern aus Langeweile (zumindest auf dem Daddel-PC). Und 25H2 funktioniert auch weiterhin reibungslos.

Vielleicht ist ja das Geheimnis, dass ich den PC mit "Secure Boot enabled + not active" betreibe... :D

Na dann mal sehen, wann die ersten Probleme auftauchen... :schluck:
 
Für alle mit dem Rollback Problem, das liegt an zu wenig freiem Platz auf der ESP Partition:

Mai 2026-Sicherheitsupdate kann möglicherweise nicht installiert werden (Fehler 0x800f0922)

Nach der Installation des Windows-Sicherheitsupdates vom Mai 2026 () treten bei einigen Geräten möglicherweise Installationsfehler mit Fehlercode 0x800f0922 auf. Dieses Problem betrifft Geräte mit begrenztem freiem Speicherplatz auf der EFI-Systempartition (ESP ), insbesondere wenn dem Gerät 10 MB oder weniger Speicherplatz zur Verfügung steht. Auf betroffenen Geräten durchläuft die Installation möglicherweise die Anfangsphasen, schlägt aber während der Neustartphase bei ca. 35–36 % Abschluss fehl. Die Installation führt dann ein Rollback mit dem Fehlercode aus, und Benutzern wird möglicherweise die folgende Meldung angezeigt: "Etwas lief nicht wie geplant. Rückgängigmachen von Änderungen."
 
Schon wieder Probleme wegen zu kleiner ESP bei älteren Bestandsinstallationen? Gab es das nicht letztes Jahr schon mal und Microsoft ist seitdem keine dauerhafte Lösung eingefallen?
 
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Das ist keine Frage von letztem Jahr oder Bestandsinstallation. Zu wenig Speicherplatz kennt keine Saison und kein Patentrezept.

Bei wem dieses Update scheitert, womöglich mit weniger als 10 MB frei, der braucht sich auf das nächste Funktionsupdate überhaupt keine Hoffnung zu machen.

Was nicht heißt, dass es keine Abhilfe gibt.
 
Volume Z schrieb:
Das ist keine Frage von letztem Jahr oder Bestandsinstallation. Zu wenig Speicherplatz kennt keine Saison und kein Patentrezept.
Es ist durchaus eine Frage der Bestandsinstallationen, weil das Problem keine zu volle ESP per se ist, sondern eine zu kleine ESP. Frühere Versionen von Windows 11 (und Windows 10, die dann Inplace auf Windows 11 gehoben wurden) haben halt eine ESP mit glaube nur 100 MB angelegt.

Genau bei diesen Installationen hat es dann letztes Jahr bei einem Update Probleme gegeben und jetzt wieder auch, weil die ESP von Beginn an zu klein dimensioniert war. Irgendwann hat Microsoft es ja so geändert, dass bei einer Windows-Neuinstallation eine größere ESP angelegt wird. Nur rückwirkend für ältere Installationen mit nur 100 MB ESP gab es bisher keine offizielle (und automatische) Lösung.
 
mibbio schrieb:
Schon wieder Probleme wegen zu kleiner ESP bei älteren Bestandsinstallationen? Gab es das nicht letztes Jahr schon mal und Microsoft ist seitdem keine dauerhafte Lösung eingefallen?
Microsoft hat sich längst eine "dauerhafte Lösung" einfallen lassen, sie legen eine entsprechend große Partition bei der Installation an. Das gilt aber nicht zwingend für OEMs, Firmen oder Privatleute die selbst an der Dimensionierung herumfummeln.

Was definitiv auf das Konto von Microsoft geht, ist allerdings eine vorherige Prüfung und eine klare Meldung, die ESP Partition sei zu klein für das Update.
 
xexex schrieb:
Microsoft hat sich längst eine "dauerhafte Lösung" einfallen lassen, sie legen eine entsprechend große Partition bei der Installation an. Das gilt aber nicht zwingend für OEMs, Firmen oder Privatleute die selbst an der Dimensionierung herumfummeln.
Ja, die Lösung greift aber halt auch nur bei Neuinstallationen, aber eben nicht rückwirkende für betroffene Bestandsinstallationen. Es ist zwar eine Lösung, erreicht aber letzlich nicht alle Nutzer.
 
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