Meine Konfig für eine Workstation - Was kann man verbessern ?

pcfours

Cadet 4th Year
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Hallo Community,

ich bin beauftragt wurden, für eine Firma eine Workstation zu konfigurieren.

Hardware wird komplett neu, Betriebssystem ist Windows 2008 32bit Data Center,
dieses BS kann ja mehr als nur 4GB Ram ansteuern, und 32bit wird benötigt, da noch ein altes DOS Programm
genutzt wird (Handwerkersoftware MOSER 3.0), desweiteren AUTOCAD 2012 32bit, DAVID 11 und Office.

Im Netzwerk sind 9 Client-PC (sind schon zum Teil auf Windows 7 umgerüstet), die per Remotedesktop auf den
Workstation-PC zugreifen, und auch mit dessen Software darauf arbeiten.

Das Netzwerk selber müsste auch noch mit 1Gbit - Switches umgerüstet werden, dies erfolgt später.

Ich habe nunmehr folgende Komponenten zusammengestellt:

http://geizhals.de/eu/?cat=WL-431438

2 x Western Digital WD Red 1TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD10EFRX)
2 x Crucial MX100 256GB, 2.5", SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x Intel Xeon E3-1231 v3, 4x 3.40GHz, Sockel-1150, boxed (BX80646E31231V3)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 16GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP8G3D1609DS1S00)
1 x AMD FirePro 3D V4900, 1GB GDDR5, DVI, 2x DisplayPort (100-505649)
1 x ASUS P9D-X (90SB0380-M0UAY0/90SB0380-M0UAY5)
1 x Samsung SH-224DB schwarz, SATA, bulk (SH-224DB/BEBE)
1 x Microsoft OEM Wired Desktop 400 schwarz, USB, DE (5MH-00014)
3 x be quiet! Shadow Wings SW1 PWM 120mm (T12025-MR-PWM/BL026)
1 x be quiet! Shadow Rock Slim (BK010)
1 x BitFenix Neos schwarz (BFC-NEO-100-KKXSK-RP)
1 x be quiet! Straight Power E9-CM 480W ATX 2.4 (E9-CM-480W/BN197)

Preislich liege ich nun bei ca. 1000 bis 1100 Euro, dies ist ein guter Rahmen +/- 250€ wären kein Problem,
wenn es gute Verbesserungsvorschläge aus der Community gäbe.

Das grösste ??? ist das Mainboard. Ist das Servermainboard OK, oder reicht auch Normales mit Z97 Chipsatz ???

Im Voraus Besten Dank für die Mithilfe
PC four S
 
für eine Firma eine Workstation zu konfigurieren.
Wenn die Firma die Workstation unbedingt benötigt, würde ich ehrlich gesagt zu Produkten von Dell, HP oder ähnlichem greifen.
Wieso?
Wenn die Workstation dann mal ausfällt, ist, mit dem richtigen Paket, ganz schnell Ersatz da, vor Ort Reparatur, etc., so dass kaum Verluste vorhanden sind. Wenn bei einer eigenen Konfiguration sowas passiert, muss erst der Fehler lokalisiert, neue Hardware bestellt und eingebaut werden. Das kann natürlich schon eine Weile in Anspruch nehmen, eine Weile, die ggf. große Verluste bedeutet.

Es kann zwar auch alles gut gehen, aber falls dann mal was kaputt geht und man vorher das Risiko in Kauf genommen hat, hat man ein Problem.
 
Spontan fällt mir auf, dass der CPU-Kühler nicht in das Gehäuse passt.

Wie sieht es mit der Lautstärke bei den Workstation Grakas aus? Wenn die vor sich hin brüllt, brauchst du nicht so viel in die Lüfter und den CPU-Kühler investieren.
 
Willst du für eine Firma wirklich was selbst zusammenbauen. Zwecks Serviceleistungen empfiehlt es sich da eigentlich auf Produkte von Dell, HP oder anderen Firmen zurückzugreifen.
 
wegen 32 bit DOS software
probier es in einer virtuellen Machine zu betreiben (vmplayer/virtualbox oder virtualpc)
dann brauchst du dich nicht mher mit einem 32 Bit Server OS ärgern, wo es vermutlich auch nicht mehr lange updates geben wird.

Mainboard geht vermutlich auch noch billiger, da kannst du dir auch ein B85/H87 Mainboard nehmen.
ansonsten dürft schon so passen, wobei du vermutlich die extra lüfter sparen kannst. du wirst ja nicht zum übertakten anfangen oder?

Wichtig ist noch die Backuplösung bzw. wie schlimm ein Systemausfall ist. Falls kritisch würd ich mir kein Selbstbausystem nehmen sondern eher was von Dell/HP/Lenovo/... kaufen
 
Hallo,

danke für die Antworten,
ich betreibe nebenberuflich die EDV - Dienstleistung. Die Firma ist bei bei 50 Meter um die Ecke. Also mit Service etc. gibt es keine Probleme.

Ok, mit der Kühlung, da schau ich noch mal drüber.
An für sich könnte ja der Boxed-Kühler vom Intel Xeon reichen. Ein einblasender Lüfter für die HDD´s müsste auch reichen.

Mainboard H87 Chipsatz ist auch eine gute Möglichkeit, ich müsste nur darauf achten, daß das Mobo Xeon kompatibel ist.

DOS Programm in einer VM mit Windows XP ?


Die bisherige Workstation ( AMD Phenom X4 9350, 4GB Ram 2x250GB HDD Raid1)
läuft seit 5 Jahren ohne grosse Probleme durch - CPU Kühler Ausfall - diese soll nun ersetzt werden.

Backups werden extern auf einer 2TB ESata Festplatte gespeichert.

MfG PC four S
 
Kompatibel sind die Mainboards alle mit dem Xeon. http://geizhals.de/?cat=mbp4_1150

Kann ich es so verstehen, dass der Rechner irgendwo in der Firma steht und dieser extern von anderen Rechnern benutzt wird? Falls ja, kann man doch getrost auf die Lautstärke sch..... Nimm einfach ein Gehäuse mit zwei Lüftern (vorne saugend, hinten blasend) bzw. füge noch einen hinzu wenn nur einer verbaut ist. Ein günstiger von Scythe tut es auch.

Beim CPU-Kühler würde ich auf den Boxed setzen. Höchstens einen bis 20€.

LG
 
Spontan würd ich dir noch eine USV empfehlen - ob die Grafikkarte reicht musst du wissen.

Wenn du noch alte Programme auf Win XP laufen lassen willst, würde es sich anbieten das ganze in einer VM (Hyper-V oder VMWare etc) laufen zu lassen.
Da könntest du als Betriebssystem die Server 2012 R2 Versionen nehmen.
Eine Überlegung wäre noch eine extra Lan-Karte.
 
Ich würde zwar keine Workstation als Server missbrauchen aber eine entsprechende HP Z230 oder besser HP Z420 in ansprechender Konfiguration sollte wohl reichen, die es von entsprechenden zertifizierten Partnern zu erwerben gibt. Besser wär allerdings im CAD Bereich eine Server Workstation (Fujitsu C620 oder HP DL380z Gen8 Virtual Workstation, beide RM). Mit dem Server OS hast du auch unendlich virtuelle Lizenzen, also hau den 32 bit Käse in eine virtuelle Maschine Hyper-V und verschwende nicht unnötig Kapazitäten. Übrigens gibt es auch tolle Features wie DOSBOX, RemoteApp und App-V, auch als Umweg für 16bit Programme.

In deiner Konstellation fehlt übrigens komplett die Terminalserverrolle sowie entsprechende Zugriffslizenzen (RDS CALs)!

Alles andere ist doch Käse im betrieblichen Umfeld.
 
bezüglich Mainboard hast du erstmal einen Punkt richtig gemacht. gerade bei der P9-Serie gibt ASUS eine langjährige und wohl auch sehr unkomplizierte ersatzteilversorgung an. natürlich dauert es so oder so ein paar stunden bis ein paar tage, ehe das Ersatzteil geliefert und verbaut ist. aber diesen totzeitraum hat man je nach serviceumfang auch mit well etc. .

daher würde ich mich hier nicht scheu machen lassen. zumal bei zB HP mitunter noch nicht einmal ein standard Netzteil paßt. und das nicht bloß physikalisch ins Gehäuse sondern je nach Workstation auch die steckverbindung auf dem Mainboard. das bedeutet, daß man da dann teilweise gar nix mehr selber machen kann und auf gedeih und Verderb dem service ausgesetzt ist. und wenn der zu doof ist, dann kommt der zweimal.

bei einem laptop in unserer Firma war das MB durch und am dritten tag sollte endlich der service aufschlagen - ja so war das ausgemacht. er schlug auf und auch iwie ein. der nimmt das teil neben mir auseinander und alles scheint glatt zu gehen. nur bei den schrauben hat der gute sich nicht die mühe gemacht, sie nach länge zu sortieren und hat in ein Gewinde für ne 3mm lange schraube eine mit 6mm an Anschlag reingewürgt. ihm ist das noch nicht mal aufgefallen. Hauptsache hui hui! und schnell wieder raus! aber ich fragte ihn schon zu beginn, ob er die nicht quasi wie am NB vorhanden aufstellen will. naja, der honk hat dann jedenfalls die Woche drauf ^^ nicht die neue Handballenauflage verbaut. stupidity at work!

bei ner Z820 von HP kann man noch nicht mal ein normales Netzteil als Notlösung per freiluftverdrahtung anschließen, wenn es schon nicht in das Gehäuse paßt. das Mainboard hat absolut keinen standardisierten Stromanschluß a la ATX und EPS. da gibt es nur ein sehr teueres Feuerwerk, wenn da einer was versucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich betreibe nebenberuflich die EDV - Dienstleistung. Die Firma ist bei bei 50 Meter um die Ecke. Also mit Service etc. gibt es keine Probleme.
Hast Du dann jedes Teil nochmals bei Dir im Lager liegen? Wenn ein Teil ausfällt, dann kannst Du schon mal 2 - 6 Wochen auf einen Ersatz warten. Auch ist es bei Consumer-Hardware nicht gegeben, dass Du die gleiche Hardware wieder bekommst (nach zwei Jahren oder so).

Wie Colditz schon meinte, gibt es eigentlich bessere Möglichkeiten mit App-V usw...
 
lass mich raten, die Autocad Lizenz ist auch nur eine Einzelplatzlizenz und wird von allen genutzt? :evillol:
egal :)
ich persönlich hätte auch weniger Probleme mit dem Selbstzusammenbau. der ach so tolle Sofort Vor Ort Service produziert auch oft genug Murks und wenn du das im Griff hast. warum nicht.
die Frage für mich wäre eher wie Umfangreich der Autocad Inhalt ist und ob es nicht vielleicht besser eine W5000 sein sollte. die V4900 ist ja doch nur eine HD 6670 . bei ACAD 2012 ist das noch in ordnung, aber wenn ihr mal Autocad upgradet... die jüngeren ACADs nutzen ja Direct X als Renderpfad und nicht mehr OpenCL, da wirds mit der V4900 vielleicht dann doch eng. eine W5000 = HD 7870 zieht dann schon eher was weg :)
 
MahatmaPech schrieb:
bei ner Z820 von HP kann man noch nicht mal ein normales Netzteil als Notlösung per freiluftverdrahtung anschließen, wenn es schon nicht in das Gehäuse paßt. das Mainboard hat absolut keinen standardisierten Stromanschluß a la ATX und EPS. da gibt es nur ein sehr teueres Feuerwerk, wenn da einer was versucht.

Ich kann nicht mehr sagen wieviele HP xw/Z Workstations ich in den letzten Jahren schon verkauft habe aber bei keiner war bisher ein defektes Netzteil ein Garantiegrund. Bei den meisten großen Herstellern sind diese Eigenheiten der Bauteile (gerade PSU) mittlerweile proprietär, auch bei den kleineren Kisten, nicht nur bei Workstations. Und Garantiegründe hatte ich bisher bei den genannten Geräten auch nur Festplatten oder SSDs von anderen Herstellern (Seagate, WD etc), nichts anderes. Die Dinger laufen einfach und ich würde keinem Kunden auch nur ansatzweise eine zusammengebastelte Schüssel aus Einzelkomponenten und Einzelgarantien hinstellen. Das ist ein absolutes NoGo, sorry. Im Regelfall habe ich die Ersatzteile am nächsten Arbeitstag per UPS, bei der HP 3/3/3 Standardgarantie für Workstations, der VorOrt Service falls benötigt ist auch meist kompetent genug.

Zusammengebasteltes Zeug ist normalerweise das was ich bei einem Kunde wegschmeiße wenn er wieder mal meint von einem anderen "EDV Mann" richtig beraten worden zu sein. Das hab ich schon genug bei normalen Clients, Workstations und gerade Servern erlebt. Es ist schon gruselig was sich manche Leute unter einem Server vorstellen.
 
Hallo,

und vielen Dank für die Antworten.

Werde mir ein paar Ratschläge zu Herzen nehmen, und ein wenig an der Hardware feilen.
Der PC wird in Eigenregie zusammengebaut.

Software seitig wird beim Betriebssystem die VM oder Hyper-V in Angriff genommen.

AUTOCAD 2012 wird momentan nur zu 2D Zeichnungen genutzt, 3D Rendering steht in naher Zukunft an,
ein Update der Software ist nicht geplant.

Fürs erste müsste somit die kleine ATI Fire ausreichen.

Vielen Dank an Alle
MfG PC four S
 
@colditz

bezüglich des NTs war das ja auch nur eine Erwähnung, daß da halt nicht alles "standard" ist. ich hätte mir auch gerne ein Gehäuse von HP geholt und dort ein anderes MB samt "Zubehör" verbaut, da das originale MB leider nicht die notwendigen Anschlüsse und Spezifika bietet, wird das aber leider nicht so einfach was. weiterhin bin ich von anderen Spezifika sehr angetan gewesen. Lüftungskonzept, platzsparende Bauweise, 8 Slotblenden für vier DualSlotKarten … leider aber kein SLI, sorry. ich hätte schon gerne so ein Gehäuse auch mit den Proprietären NTs, aber gibt es da für die Stromversorgung der Z820 zB Adapter auf quasi "normal"? wenn das der Fall wäre, könntest du mir davon sofort ein Leergehäuse mit NT und Adaptern hinstellen, Preis? Zweitrangig!
Benötigte Adapter: ATX24pol, EPS8pol, 5xPCIe6pin (4xKarten, 1xMB), 4xPCIe6+2pin, und genügend SATAströmlinge
 
Zuletzt bearbeitet:
Leergehäuse kann ich als HP Partner auch nicht besorgen, schon mehrfach versucht :D

Die Geräte sind halt in sich geschlossene Systeme die vor allem in den von HP vorgegeben Rahmenbedingungen laufen, auch was das Zubehör, insbesondere Grafikkarten im CAD Bereich, angeht. Da wird genug mit den Komponenten getestet das keine Kiste mit Bluescreen abschmiert. Anschlüsse sind nur vorhanden was vom maximalen Ausbau benötigt wird (Quadro K6000, Tesla K20, etc). Das macht es halt schwierig die Geräte für den Spieleeinsatz (als Zuhause) auch interessant zu machen. Ich hatte mit meiner Z620 auch paar "technische" Schwierigkeiten mit der 7970 GHz und der GTX 780. Die Kiste hat ja nicht mal normale SATA Stromstecker, weil alles auf der Backplane ist...

Im Grunde interessiert das auch kein Schwein, weil da wo die Kiste eingesetzt wird, niemand die Konfiguration in der Laufzeit auch nur 1x ändert. Das wird über die Jahre so eingesetzt wie es bestellt wurde, meistens mit Quadro K2000 oder K4000.
 
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