News Microsoft: In Zukunft nur noch 64-Bit

ENDLICH! Ich warte schon seit Jahren auf diese Meldung. Schließlich hab ich vor zwei Jahren meinen Athlon 64 3500+ gekauft (280 €), obwohl es auch um 120 € einen Athlon XP 3200+ gegeben hätte. Theoretisch wäre ich mit dem Athlon XP wohl besser gefahren, 64-bit habe ich nicht wirklich nutzen können. Hab mir zwar XP64 zugelegt, aber verwenden konnte man es nicht, zumindest nicht zum Zocken; läner als eine Stunde ohne Bluescreen war einfach nicht drinnen.
 
Mike# schrieb:
WindowsXP 64Bit war im Großen und Ganzen keine 64Bit, wenn ich das richtig verstanden hatte.
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Windows XP x64 war/ist nichts anderes als Windows Server 2003 64bit. Und das ist schon sehr ausgereift. Leider mangelts an Treibern, weil dieses OS nie von Microsoft vermarktet wurde. Da siehts noch düsterer aus als bei Vista64bit.
 
Deswegen bietet Dell auch nur ausschließlich in den Online-Angeboten eine 32-Bit- Version an, habe mich nämlich schon stark gewundert. Kannte 64-Bit eben nur von Linux und da riet die Kubuntu- Community von ab, bei Suse hatte ich damit aber kein Problem. Nur eben spätere Updates (und das eine oder andere Programm nicht in 64-Bit bekommen, z.B. Oracle nur für Firmenkunden die 64-Bit- Version).
Bei WindowsXP_64 war ich erstaunt, dass auf offiziellen M$-Seiten zu lesen war - dass sie von abraten. Das würde wegen den Treibern auch Sinn machen. Ebenso wie es ärgerlich ist, dass man ein neues Betriebssystem kauft, z.B. Vista in 64-Bit und nicht alles wegen Treibern und Kompatibilität läuft drauf.

@MaxDaten: Naja, ist die Speicherverwaltung nicht mehr so wichtig - weil mehr RAM? Ich meine anders formuliert: Sind Speicherverwaltung und Schnittstellen nicht das entscheidende, was ein Betriebssystem flott macht - so dass ein Customizing mehr Arbeit ist. Dementsprechend hat nicht M$ mehr Arbeit mit zwei Versionen, sondern eher die, die sich an das Betriebssystem anpassen, Software-Hersteller für deren Software und Treiber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ab wieviel GB Arbeitsspeichergröße macht eigentlich so ein 64 Bit Betriebssytem einen echten Sinn für den Privatanwender und welche Vorteile hat man so in Sachen Leistung zu erwarten? Bringt 64-Bit auch Vorteile beim Spielen moderner Spiele?
 
Sobald du mehr als 4 GB RAM einbauen willst, brauchst du ein 64 Bit System.
Mit XP64 kann man dann glaubig 16 TB RAM verwenden und mit Vista wohl 256 TB.

Theoretisch arbeitet ein 64 Bit Prozessor doppelt so schnell wie ein 32 Bit Prozessor. Die Bits werden ja verdoppelt. Das ist die Theorie und die stimmt in der Praxis so leider nicht. Am Ende dürften je nach Anwendung so ca. 15 - 50 % mehr Leistung bei herausspringen. Aber das sind schon fast Ausnahmefälle.
So richtig ist ja noch nichts für 64 Bit optimiert.
 
Vielen Dank für die gute Erklärung, also bei 1-2 GB Arbeitsspeicher macht ein 64Bit System dann für mich derzeit auch keinen echten Sinn, das sich ein Umtstieg lohnt, da viele Programme oder gar Spiele das ja offenbar eh nicht oder sagen wir mal noch nicht unterstützen!
 
ich will ja nix sagen, aber die müssten in dem windows XP einfach nur PAE unterstützen, da kannste bis zu 64GB ansteuern.
auch vista macht das scheinbar nicht mit, zumindest hab ichs da nicht zum laufen gebracht!

und schwupp die wupp, ist das ding auch schonwieder weg, vonwegen mehr ram ansteuern.
ich glaube kaum, das hier jemand in seiner workstation mehr als 64GB ram hat ^^

zwar hat man noch die lustigen 2GB programm-probleme, aber das ist erstmal ne andere sache
 
e-Laurin: Eine 64-Bit-CPU arbeit doch nicht doppelt so schnell wie eine 32-Bit-CPU, nicht einmal theoretisch. Rechenoperation bleibt Rechenoperation, da wird nix zusammengefasst. Du kannst halt Zahlen mit 33+ Bits in einem Zyklus berechnen und adressieren. Das war's auch schon.

Topic: Der 64-Bit-Schritt wäre schon für Vista wünschenswert gewesen. Wirtschaftlich wohl aber leider nicht durchführbar. Für viele Endnutzer ist nur RAM von Bedeutung wenn's um 64-Bit geht. Und so wird 64-Bit auch weiter vor sich hindümpeln bis man denn 4GB+ Speicher braucht um Halo 4 zu spielen. =)
 
Ich gehöre zu den Glücklichen, bei denen es für alle Hardware Komponenten Vista x64 Treiber gibt.

Ich hab mir Ende letzten Jahres einen neuen Rechner gekauft (C2D) und mein Wunsch war es mit einem 64 Bit Betriebssystem arbeiten zu können. Das hat tatsächlich geklappt. War überrascht, wie unproblematisch (bis auf Vista-übliche Probleme) die ganze Installation lief und wie stabil das ganze jetzt läuft. Kann nur jedem empfehlen sich mal mit dem Thema auseinander zu setzen (Gibt es alle Treiber für meine Hardware in 64Bit und läuft meine Software)

Ich musste mich nur von einem Programm trennen, weil es nicht mehr sauber lief.
 
floTTes schrieb:
Topic: Der 64-Bit-Schritt wäre schon für Vista wünschenswert gewesen. Wirtschaftlich wohl aber leider nicht durchführbar.
Der Schritt wäre viel zu früh erfolgt.
Leider denken die meisten hier leider nur an die Spieler.
Doch macht die Wirtschaft der größten Teil der User aus und die "bestimmen" wo es lang geht.
Viele Programme laufen z.Zt. nur auf 32Bit; einige sogar noch auf 16Bit.

Da ist der Schritt erst mit dem nächsten Betriebssystem den Schritt in Richtung 64Bit (only) zu begehen besser.


Ich hatte noch nicht das Vergnügen vor einer 64Bit-Version von Windows zu sitzen und damit zu arbeiten.
Jedoch kenne ich es, wenn Programme nicht auf den aktuellesten Windows laufen und ich zu einer Vorgängerversion greifen darf...

Ich habe Letztens erst von erworbenen neuen Rechner das vorinstall. Vista geworfen, weil es nicht im Unternehmen einsaetzbar ist.
Es lag nicht am OS, sondern an den Anwendungen.
Jetzt ist halt XP drauf...
 
Ich hab den Schritt zu 64bit schon vollzogen, aber och ich begrüße das, dass in Zukunft mehr auf 64bit gesetzt wird.

Was Programme angeht, laufen viele 32bit-Programme och unter 64bit (dank OS-internem Emu), aber einige, wie Virenscanner müssen dann halt doch angepasst werden. NOD32 wollte erst ni unter Vista, läuft aber mittlerweile...trotz 32bit-Emulation...einwandfrei.

Nur die Treiberproblematik kotzt mich bissle an, zumindest seitens Hauppauge, weil kein 64bit-Treiber für die Nova-S Plus vorhanden is.

Der große Vorteil von 64bit is natürlich die RAM-Adressierung. Ob ich aber bei meinem jetzigen System nochmal aufstocke, oder ob ich erst bei meinem kommenden System dann auf 4GB setzen werde, weiß ich noch nicht, machen werd ich's mit Sicherheit.
 
floTTes schrieb:
e-Laurin: Eine 64-Bit-CPU arbeit doch nicht doppelt so schnell wie eine 32-Bit-CPU, nicht einmal theoretisch. Rechenoperation bleibt Rechenoperation, da wird nix zusammengefasst. Du kannst halt Zahlen mit 33+ Bits in einem Zyklus berechnen und adressieren. Das war's auch schon.
Du widersprichst dir. ^^
Man kann 2x 32bit Werte auch mit Hilfe von 1x64bit Wert nutzen bzw umgekehrt. Dadurch hat man quasi mehr als doppelten Speed.
Speziell bei Verschlüsselungsalgorithmen macht sich das bemerkbar, wo man große Wortlängen benötigt.
 
wenn die verschiedenen probleme nicht mehr auftretten ist der schritt nicht schlecht, habe mir die X64 version von Vista gekauft, war aber nur unzufrieden damit, werde wohl, so wie es momentan aussieht, ggf nochmal 2 GB RAM nachschieben und dann erst wieder zur X64 version wechseln.

ansonsten wirklich kein schlechter schritt, die hersteller werden dadurch ja gezwungen gute treiber zu entwickeln, also wenn das nächste Windows rauskommt ist das denke ich kein problem mehr
 
Wer's braucht konnte schon vorletztes Jahr auf 64-Bit umsteigen, wer's nicht braucht kann auch weiterhin mit 32-Bit, oder gar nur mit 16-Bit (Windows 3.1) arbeiten.
Jedenfalls laufen nicht grossartig optimierte Programme, die für 64Bit neu compiliert werden schon mal 20% schneller ab, und das sogar noch ohne aus mehr Hauptspeicher Vorteile zu ziehen. Wenn Programme wirklich auf 64-Bit optimiert entwickelt werden, also die breiteren Register auch nutzen, dann ist bei Spezialprogrammen noch mehr als +20% Geschwindigkeitsvorteil drinnen.
Vielleicht insgesamt maximal 40-80%?
 
Ich hab mich bis jetzt 1mal darin versucht WinXP Pro x64 auf meinem PC zu installieren und bin letztendlich daran gescheitert, weil es für einen Großteil meiner Hardware keine Treiber gab. Wenn es Microsoft hinbekommt die Hersteller davon zu überzeugen ihr 64-Bit System besser zu supporten dann könnte ich auch gut und gerne auf 32bit verzichten.
 
na endlich mal ne vernünftige entscheidung... wenn man alle zu 64bit zwingt denn wird das auch voran gehen mit der entwicklung.
 
MS hätte bei Vista mal etwas mehr Arsch in der Hose haben sollen. Nur 64 bit rausbringen und fertig. Eine Wirkliche Alternative zu Windows hätte der Endanwender doch gar nicht wenn wir ehrlich sind.
Aber solange Media Schrott und KO ihre überteuerten leistungsschwachen "Rechner" mit 32 bit ausliefern werden wir wohl erst eine 64 bit Welt haben wenn MS keine Alternative mehr anbietet.
Billy Boy hätte Hardware-/Software Hersteller und den User in das Vista 64 Bit System prügeln müssen.

KEINE TOLERANZ FÜR 32 BIT SYSTEME
 
Kleiner Fehler im Artikel: Offiziell angepeilter Termin für Windows 7 ist 2009, nicht 2010.
 
BSD, Linux und Mac OS X haben keinerlei Probleme beim Mischen von 32Bit- und 64.Bit-Programmen, nicht einmal auf Treiberebene !

Die *einzigen*, die es nicht hinkriegen, sind Microsoft selber, die ewigen Bremser.
 
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