News Mikrotransaktionen: Ghost Recon Breakpoint verkauft fast alles

AbstaubBaer

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Der Ingame-Shop von Ghost Recon Breakpoint ist bis zum Rand mit Kaufangeboten gefüllt. Zum Inventar gehören neben einem Season Pass Waffen, Waffen-Blaupausen, Waffen-Zubehör, Kleidungsstücke, Skins, Fahrzeuge, Ingame-Währung, Upgrades und Crafting-Rohstoffe. Die Auswirkungen auf das Gameplay lassen sich schwer abschätzen.

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Schredderr

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Naja, war von der closed Beta damals eh nicht so angetan.
 

Fliz

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Alles klar, danke für die Warnung. Solche Spiele meide ich konsequent.
 

WabakiNo1

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Nice, EA bekommt endlich einen Konkurrenten...
Ich versteh immer noch nicht, wie man in einen Vollpreistitel im nachhinein immer noch so viel Geld reinbuttern kann. Aber gut, irgendwie muss man das Geld ja weiter bringen.
 

th3o

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Ich habe schon einige Stunden im Spiel jetzt investiert und fühle mich von den Mikrotransaktionen um ehrlich zu sein in keinster Weise verhindert was meinen Spielspaß angeht. Ich finde Waffen, Klamotten, Upgrades, Skell Units für den Shop im HUB etc. Klar ists komisch was die da versuchen abzuziehen, aber um ehrlich zu sein: Muss man ja nicht nutzen. Oder übersehe ich da was? Bisher sehe ich nichts was hinter einer Paywall geblockt ist.
 

Redical

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Widerlich was so manche Publisher betreiben. Wenn man dann noch bedenkt, dass die "Ultimate" Edition für über 100€ Verkauft wird und die gerade mal ein paar Skins sowie den Seasonpass für's erste Jahr enthält. Ach und die Standard Edition Käufer müssen dank der Ultimate auch noch ein paar Tage länger warten bis sie spielen können. Vote with your Wallet sag ich da nur, sowas sollte keiner unterstützten. Damit schändigt man auf lange Sicht nur sich selbst, dem Kunden!
 

max0x

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In Wildlands ist das ganze nicht anders, da wird - wenn ich mich recht entsinne - der Großteil an Skins nur zum Kauf angeboten. Kann man drauf verzichten, klar, aber solche Inhalte in einem Vollpreistitel hinter der Bezahlschranke zurückzuhalten empfinde ich als extrem unverschämt und dreist.

Dabei ist das Spiel eigentlich ziemlich gut.

Aber so ist das wohl in 2019, dass die Spieler noch zusätzlich zur Kasse gebeten werden. Und es scheint ja zu funktionieren, sonst würde es das nicht geben. Schade.
 

Tom_Magnum

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Ich habe schon einige Stunden im Spiel jetzt investiert und fühle mich von den Mikrotransaktionen um ehrlich zu sein in keinster Weise verhindert was meinen Spielspaß angeht. Ich finde Waffen, Klamotten, Upgrades, Skell Units für den Shop im HUB etc. Klar ists komisch was die da versuchen abzuziehen, aber um ehrlich zu sein: Muss man ja nicht nutzen. Oder übersehe ich da was? Bisher sehe ich nichts was hinter einer Paywall geblockt ist.
Kann ich bestätigen. Nix Abzocke. Eher Clickbait hier...

Das ist alles sehr ähnlich wie in Wildlands, kein Thema also. Wer will, kann sich natürlich ein paar sinnbefreite Gadgets (Zieloptiken, Fahrzeuge) kaufen oder so "schrecklich wichtige" Sachen wie Waffen-Skins und Klamotten. Steht jedem frei und ist scheinbar auch nicht so unwichtig, denn sonst würde Ubi es gleich wieder abschaffen. Allerdings bringt von den kaufbaren Sachen nichts einen Vorteil oder gar Mehrwert...außer man hat die Zwangsstörung, Shooter unbedingt mit Cowboy-Hut spielen zu müssen... ;-)

Grüße!
 

Captain Mumpitz

Fleet Admiral
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Größen sind so gewählt, dass bei Käufen entweder Restbeträge bleiben oder ein zu großes Paket gekauft werden muss. Umgerechnet liegen Preise bei etwa 2,50 Euro für einzelne Waffen-Zubehörteile, Fahrzeuge starten zwischen 8 und 10 Euro
Nice. Genau so macht man das. Die Strategie, wie man Spielern das Geld aus der Tasche zieht, wird immer besser. Aber da geht bestimmt noch mehr! So wird man bestimmt nicht reich! Wenn sich EA und Ubi mal zusammensetzen kann man in einem ordentlichen Brainstorming sicher noch bessere Sachen aushecken.

Bisher sehe ich nichts was hinter einer Paywall geblockt ist.
Ich finde, es geht nicht nur darum, ob eine gewisse Paywall den Spielfortschritt behindert. Es ist nur schon die Tatsache, dass dermassen umfangreiche Mikrotransaktionen überhaupt implementiert und angeboten werden. Es wird immer schlimmer...
Aber letztendlich mache ich den Publishern keinen direkten Vorwurf, sondern all jenen, die diesen Scheiss auch noch unterstützen.

Grade gestern hat die Gamestar ein interessantes Video betreffend FIFA 20 veröffentlicht, in welchem 2 Redakteure über das Spiel sowie den FUT Modus diskutieren, ohne darüber abzuhaten. Und sie sagen auch ganz klar, dass das Spiel ansich ja gut, solide und spassig sei, aber dass der FUT Modus einen faden Beigeschmack hat. Das ist auch einer der Gründe wieso ich mir nie wieder ein FIFA auch nur von der Nähe angesehen habe. Ich zahl doch kein Geld, nur damit ich mir ein Team zusammenstellen kann?!

In kompetitiven Spielen (egal ob Fussball, Shooter oder whatever) sollte es nur um den Skill des Spielers gehen und um nix anderes. Natürlich ist Mannschaft A in einem FIFA schwächer aufgestellt aus Mannschaft B, das ist ja auch in den Ligen nicht anders. Und das war schon immer so. Aber dennoch fördert es halt einfach bloss diejenigen, die bereit sind, Geld zu investieren. "Hey, du hast schon 500€ in dein FUT investiert - nun gewinnst du das Turnier gegen einen, der eigentlich besser spielt als du. Gratulation!"
 

Ko3nich

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Solange es nur kosmetische Inhalte sind und klar ist für was Geld ausgeben wird habe ich kein Problem.

Das übliche Lotte muss eine Einstufung ab 18 zur Folge haben und klar als das markiert sein was es ist. Im Idealfall auch vom Onlinehandel ohne Altersprüfung (Keystore) ausschließen.
Das würde bei FIFA Ultimate Team und Konsorten schon ordentlich ziehen.
 

DonDonat

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Das Spiel ist ganz großer AAA Käse:
Pay2Everything + massig Bugs + schlechte KI + schlechte Story.

Und das Argument "muss man nicht nutzen", was wider von Publisher Verstehern wie @th3o gebracht hat ist halt absoluter Bullshi*:
du MUSST nie kaufen. Nur ändert aber NULL daran, dass das Spiel Pay2Win, Pay2Progress, Pay2Everything ist und dass es dazu DEISNGED wurde, Microtransactions attraktiv zu machen anstatt einfach ein gutes Spiel zu sein.

Deswegen ist auch Mario Kart Tour schei*e, deswegen wird das neue CoD schei*e, deswegen ist F76 schei*e...
AAA darf heute kein gutes Spiel mehr sein, es wird schon am Reißbrett dazu designed dass Microtransactions interessant werden. Dabei gehen dann so Details wie die Fertigstellung des Spiels inklusive KI, Story, Netcode, Animationen usw. verloren weil sie einfach monetär nicht so interessant sind.
 

ZeXes

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Ich habe den ersten Teil 5 Minuten gespielt und war schon angeödet und dann nie wieder angefasst.

Ein weiterer Grund das Spiel nicht zu kaufen.
 

th3o

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Ich habe mit Mikrotransaktionen erst dann ein Problem wenn:

1) tatsächliche Spielinhalte nur mit Echtgeld zu kaufen sind (oder Credits die man mit Echtgeld kaufen muss)
2) das, was im Basisspiel ist, deutlich zu wenig ist damit man den Rest via Mikrotransaktionen anbieten kann
3) man direkte Vorteile in einem PvP game hat ggü den anderen Spielern die den klassischen Progressionsweg gehen.

Solange man alles oder zumindest den Großteil an Items etc im Spiel sich erarbeiten kann und es nicht künstlicher Grind ist (der einen dazu zwingt Echtgeld auszugeben weil die erforderte Erspiel-Zeit unrealistisch ist) ists mir irgendwie Wurst was die im Store für Echtgeld anbieten. Wenns halt die Leute gibt die gerne Geld dafür zahlen schick auszusehen oder schnell zu progressen, be my guest. Wäre tatsächlich dumm von den Publishern nicht davon zu profitieren.

Ansonsten sieht man ja den Trend ALLES zu monetizen überall, nicht nur im Gaming Segment. Wenn ich an meinem neuen Wagen die Sitze mit einem anderen Faden bestickt haben will, werde ich auch zur Kasse gebeten weil scheinbar roter Faden mehr kostet als grauer oder schwarzer :D
Die Industrie hat generell das Customizen als Jackpott entdeckt.
 
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