• ComputerBase erhält eine Provision für Käufe über eBay-Links.

Office PC bis 350€

Moewitzki

Newbie
Registriert
Juli 2014
Beiträge
5
Hallo,

ich soll für einen Verwandten einen neuen PC besorgen, dieser soll einen ca. 12 Jahre alten Rechner ersetzen.
Daraus folgt das quasi selbst ein Raspberry Pi eine Verbesserung wäre.

Die Anforderungen, die ich genannt bekommen habe, sind daher recht gering. Er soll nur fürs Surfen und für ein paar wenige Office Dokumente verwendet werden. Der Rechner sollte zudem möglichst lange gut nutzbar sein(ca. 8 Jahre).
Eine Windows Lizenz wird ebenfalls benötigt und der Preis sollte bis max. 350€ liegen(lieber weniger;-)).

Nun frage ich mich aktuell, ob ich diesen Rechner selbst zusammenstellen und bauen soll, oder auf Komplettsystem wie dieses zurückgreifen soll:
Dell Insprion 3000

Weil wenn ich bei Mindstar, mir alle Einzelteile zusammensuche komme ich ebenfalls nicht wirklich viel günstiger weg oder?

Wenn ich den Rechner selbst zusammenbauen würde, würde ich auf jedenfall eine SSD als Systempartition einbauen.

Was meint ihr? Komplettsystem oder selbst bauen? Und wenn selbst bauen was für Komponenten.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Gruß
Moewitzki
 
Folgende Vorschläge:

-Selberbau und zwar ein silent setup oder gar passive setup (Z.B: Akasa Euler S Gehäuse)
-Intel NUC und dann noch Ram und SSD reinschmeissen
-Selberbau All-in One
-Mac Mini
-Imac (ok... ein bisschen teurer. Aber der Mac Mini wär eine gute Variante für ein bisschen mehr $$$)
 
 
Zuletzt bearbeitet:
Also den Intel Pentium G3220 für einen Office PC finde ich schon mal eine gute Wahl. 4 GByte RAM dazu sollten ebenfalls reichen.
Nun muss man schauen. Also wenn man den Preis von dem, von dir verlinkten Dell Inspirion 3000, sich anschaut kann man durchaus überlegen bzw. sich fragen, ob sich ein Selbstbau lohnt.
Ich habe eben mal kurz bei Mindfactory die Preise gecheckt:

4GB Corsair ValueSelect DDR3-1333 DIMM CL9 Single -> € 34,78*
ASRock H81M-ITX Intel H81 So.1150 Dual Channel DDR3 Mini-ITX Retail -> € 50,85*
300 Watt be quiet! SFX Power 2 Non-Modular 80+ Bronze -> € 44,42*
Intel Pentium G3220 2x 3.00GHz So.1150 BOX -> € 43,95*

Summe: 174 Euro

Dann käme je nach Geschmack noch ein Gehäuse hinzu (rd. 30 Euro) und ein OS, im Falle Win8 für das selbst via ebay mit 70 Euro zu Buche schlagen würde. Win7 gäbe es für ca. 35 Euro.
Eine normale mech. HD mit 1 TByte liegt bei ca. 50 Euro.

Summa Summarum liegt man beim Einzelkomponentenkauf über dem DELL-Komplettpreis.

Nun weiß man - und das ist der große Nachteil bei Komplettsytemen - immer nicht genau welches Netzteil und welches Mainboard verbaut ist und man muss das nehmen, was da halt zusammengeschraubt wurde.

Für ein Komplettsystem spricht dagegen die Garantie auf das Gesamtsystem. Gerade wenn der PC für Bekannte oder Verwandte sein soll, hat das den Vorteil, dass diese sich eben dann an den Support wenden können und einem nicht laufend "nerven".

Eine SSD würde ich empfehlen, zumindest für das Betriebssystem, der gefühlte Geschwindigkeitsschub beim Arbeiten ist wirklich immens. Als "Datengrab" eine mechanische Platte dazu (wenn man ein "Datengrab" braucht).
Aber eine SSD könnte man auch in den Inspirion einbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum selber zusammenbauen:
1 x Crucial MX100 128GB, SATA 6Gb/s (CT128MX100SSD1)
1 x AMD A4-5300, 2x 3.40GHz, boxed (AD5300OKHJBOX)
1 x Crucial DIMM Kit 4GB, DDR3-1600, CL11 (CT2KIT25664BA160B)
1 x ASRock FM2A55M-HD+ (90-MXGRZ0-A0UAYZ)
1 x LG Electronics GH24NSB0 schwarz, SATA, bulk (GH24NSB0.AUAA10B)
1 x MS-Tech LC-01, 400W SFX12V 2.2

205€(+Windowslizenz Preis je nach Version) in schickem Minigehäuse.

Könnte man auch mit Pentium(ander Platine dann aber bitte) ausstatten. Der AMD geht mehr Richtung Multimedia(schnellere Grafik un dafür langsamere CPU als der Pentium), aber beide sind sehr flink für einfache Büroaufgaben.
Ergänzung ()

Was ist denn an Peripherie vorhanden? Hat der Monitor einen analogen oder digitalen Eingang, haben Maus und Tastatur PS2 oder USB-Anschlüsse? Wie ist das Internet angeschlossen(WLAN, evt. mit alter PCI-Karte)? Evt. noch eine Drucker/Scanner der LPT braucht? Das kann man alles noch verwenden wenn man nur die richtige Hauptplatine wählt. Der Aufpreis ist meistens im Cent- bis niedriegem Eurobereich. Einzig IDE-Festplatten wird man ohne teures Zubehör nicht weiternutzen können(braucht man aber auch nicht. 1000GB kosten 45€).
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, ein System inkl. Windows-8-Lizenz und alle Komponenten von einem Anbieter, und dann mit dem Pentium G3240, SSD, HDD und gescheitem Netzteil: Unter 350 EUR ließ sich nicht machen. Ich bin bei knapp 400 EUR geladet beim Zusammenstellen. Alleine Win 8 schlägt ja mit 80 EUR zu Buche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für ein Fertigsystem sprechen würde, ist der Punkt, dass nichts vorhandenes zu Verwenden ist. Kartenleser, Tastatur und Maus sind zwar nicht teuer, aber bei einem Gesamtpreis von ca. 250 Euro sind "geschenkte" ca. 25 Euro für die 3 Dinge auch schon mal gespartes Geld. Der wichtigste Punkt ist aber das Betriebssystem, was im Komplettrechner halt meist eingepreist ist, gerade wenn man Win8 oder 8.1 haben möchte, wird man den Dell-Preis nicht toppen können, da Großkunden die OS im zig 1000sender Pack deutlich billiger bekommen.
 
DELL will noch 29euro für versand. das geld lieber gleich in den Pc stecken. und das angebot von DELL ist ein "ab Preis".

bei notebookbilliger fällt der versand weg. und glaub damit würde man nix falsch machen
 
Was Schiller schreibt stimmt: Meist gibt es Maus+Tastatur dazu. Das BS ist auch dabei, aber beim selber zusammenstellen spart man meist derart bei der Hardware, das Windows auch noch drin ist. Eines spricht aus meiner Sicht aber massiv gegen Komplettsysteme: SSDs gibt es meist nur gegen happige Aufpreise. Kann man zwar auch nachrüsten, aber dann geht jeder Preisvorteil verloren, und man muss doch selber schrauben, und hat auch noch eine zweite Festplatte die man gar nicht braucht.
Und vergess bitte nicht: SSDs sind die Essenz des Fortschrittes der letzten Jahre. Die CPUs treten auf der Stelle und große Grafikkarten brauchen nur die Spieler. Ich würde keinen neuen PC mehr ohne SSD kaufen. Der funktioniert zwar auch und ist schneller als der alte, aber das wäre so als würde ich eine alte Röhre gegen einen LCD-TV tauschen der dann kein HD kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man so gut wie "nix" zahlen will, ist eine 7200er HDD ausreichend - wäre für Dell, gerade bei Verwandte würd ich das so machen, wenn mans baut, gibts kaum Dank, wenn was nicht geht ist man schuld...
Ausnahme ist ein schönes Silentsystem für nahe Verwandte oder Eigenbedarf. Eins der 6-8 Teile kann schon mal was haben, dann kannst retournieren blablabla
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow :-)
Danke für die vielen und schnellen Antworten:-)

Also selbst bauen ist jetzt kein Problem, nur habe ich mich lange nicht mehr mit Hardware beschäftigt und daher frage ich. Und ich bin halt nicht sicher ob es sich lohnt mit dem zusammenbauen.

Da es hier schon gefragt wurde, kurz ein paar Infos.

Peripherie:
Es muss alles neu gekauft werden. Das heißt von PC, Monitor, Maus, Tastatur usw. Dabei war das Budget so ca. 450€. Ein Monitor kostet ca. 100€ blieben also noch 350€ für den Computer und Tastatur + Maus.

Zum Rechner:
Also es muss sicher kein Silent Rechner sein, der alte ist echt laut und steht eh im Gästezimmer. So dass er immer nur bei Bedarf angemacht wird und zur gleichen Zeit ist dann auch kein anderer im Zimmer. Daher ist es denke ich nicht so wichtig das er leise ist, und es ist auch egal wie groß er ist. Selbst ein großer Tower wäre kein Problem.

Betriebssystem:
Ich dachte da an Windows 8.1 weil das deutlich schneller hochgefahren sein soll. Aber da ich selbst lange kein Windows mehr angerührt habe, wäre ich interessiert an eurer Meinung:-)


Viele haben hier einen AMD-Quadcore vorgeschlagen, daher frage ich mich ob sich das lohnt. Weil die Multi-kern Unterstützung ist ja noch gar nicht überall gegeben?

Eine SSD sollte auf jedenfall in den PC rein. Aber da reicht eigentlich eine mit 128GB für das System. Die Daten sollen dann auf eine 500-1000Gb Platte.

Also selbst wenn ich beim Dell System noch eine SSD dazu kaufe wäre ich ja unter 300€...

Hatte gestern Abend noch ein System von HP gesehen was vllt auch was wäre:
HP Pavilion 110-305ng
 
Bürorechner und AMD-Quad ist aus meiner Sicht keine gute Idee, die Software ist meist Singlethread und da sind die Intel deutlich stärker, für das Anwendungsgebiet ist ein Pentium wahrscheinlich das Mittel der Wahl
P/L deiner Wahl ist erstklassig, ich würd keinen weiteren Gedanken verschwenden
 
Zuletzt bearbeitet:
Der sieht gut aus der HP. Wegen den 3 € Versand ist er sogar günstiger als der Dell, und du könntest die Versandkosten für die SSd auch gleich sparen. Einziger Hacken: Der hat kein WLan, bräuchtest also dann ggf. noch nen USB-Stick. Beide haben eine Maus+Tastatur(Dell, HP und Lenovo-Zubehör sind meistens auch noch qualitativ hochwertig). Nimm einen der beiden, günstiger kommst du mit unseren Vorschlägen auch nicht weg.
Zur CPU: Windows verteilt die Prozesse schon sehr gut, aber für Office reicht einfach jede aktuelle CPU, selbst die Standardteile von vor 5 Jahren könnte man heute noch verbauen, wenn der Rest nicht veraltet wäre.
AMD hat den Vorteil der starken verbauten Grafik. Das kann man tatsächlich brauchen, denn die Grafikeffekte auf Webseiten werden immer anspruchsvoller. In 3 Jahren wird dann den Intels wohl die Puste aus gehen.

Zu Windows 8: Dem kann ich aus eigener Erfahrung zustimmen, der bootet wirklich sehr flink. Aber mit einer SSD ist der Unterschied dann wieder sehr gering.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben