News Politische Kommunikation: SPD, Grüne und Linke verlassen gemeinsam X

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Twitter zu verlieren war hart.
X hingegen wird niemand wirklich vermissen.
 
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subcontractor schrieb:
Die Parteien gehen dahin wo ihre Wahler sind; was nicht X zu sein scheint.
Was eigentlich nicht stimmt, denn Beiträge haben auf X mehr zustimmungssignale als bspw. aus Bluesky.
 
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Das muss dieser demokratische Diskurs sein den die politisch-Linken eingefordert haben. :rolleyes:
Naja, wie sie meinen, es steht ihnen frei zu kommunizieren wo auch immer sie möchten.
Nur müssen sie es dann halt auch ertragen sich vorwerfen zu lassen, dass sie einfach mit den Community Notes nicht zurecht kamen und ihren Meinungshoheits-Fetisch dort nicht ausleben konnten. 😉

Btw: Gehört so ein Beitrag eigentlich wirklich auf CB? 🤔 Ist ja nicht wirklich eine technische News und auch nur im Ansatz technisch-politisch.
 
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Auf der einen Seite ist es konsequent, wenn man die Desinformationsschleuder X verlässt, auf der anderen Seite überlässt man damit den rechten den Platz, um noch mehr Falschbehauptungen zu verbreiten. Wahlkämpfe und anderes wird heutzutage auch auf Social Media betrieben und dort ist die blaue Partei bestens vertreten.
 
Sorry CB-Team. Die News inkl. gewählter Worte klingt so steif und lehrbuchartig, das hört sich für mich persönlich wie Propaganda an.
 
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Ist halt schwierig für diese Parteien, wenn sie mit Meinungen konfrontiert werden, die nicht ihren eigenen entsprechen. Von denen wurde und wird null Diskussion gesucht auf X. Nun wird also (teils wieder einmal) die Flucht ergriffen statt sich der Situation auf X und den Themen dort zu stellen. Ein Verhalten wie bei Kleinkindern imho.
 
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Wundert mich, dass es solange gedauert hat. Die Linke Szene hat die Kontrolle ueber Twitter mit Musks Uebernahme verloren. (2022)
Seit dem gibt es mehr Meinungsfreiheit (keine Bans fuer andere Meinungen!), und crowdsourced Faktenchecks/Community Notes. Damit faellt es halt viel schwerer, mit realitaetsverzerrenden Posts durchzukommen.
 
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Ich glaube nicht, dass Social Media oder X das eigentliche Problem sind. Wenn man vernünftige und nachhaltige Politik für das eigene Klientel machen würde, dann würde es vermutlich auch reichen, sich ab und zu mal vor eine Kamera zu stellen und das ehrlich zu kommunizieren. Vielleicht würden die Menschen das dann sogar auch einfach so verstehen. Aber gut, man kann das natürlich auch so machen, wäre wahrscheinlich schon viel früher eine gute Idee gewesen, sich von solchen Plattformen zu distanzieren.
 
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Wenn keiner mehr bereit ist, die eigene Wohlfühlzone zu verlassen und nur noch da postet, wo der Gegenwind schwach und die Echokammer groß ist, der verliert den Kontakt zur Realität. Insofern stimmig in dem Sinne, dass diese Parteien ihre Relevanz für einen großen Teil der Öffenlichkeit verlieren. Schlecht für die Demokratie!
 
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Die anekdotische Evidenz hier entspricht in etwa dem reaktionären Raunen von Desinformationen auf X und Blueskye. Ist Bluesky wirklich eine bessere Plattform für Diskurs, wenn abweichende Inhalte dort häufig mit Hass, Hetze und Spott beantwortet werden und offener Austausch von vornherein unerwünscht ist?

Die SPD, einst eine Bastion der Arbeiterbewegung, die sich dem Dialog mit der Basis verpflichtet fühlte, hat sich in eine Partei verwandelt, die Pluralismus nur noch als Bedrohung wahrnimmt. Dass die SPD dies im Gleichschritt mit Grünen und Linken tut, ist bezeichnend. Alle drei feiern Pluralismus – bis er ihnen unangenehm wird. Bluesky ist keine Alternative zur Echokammer. Es ist ein Upgrade der Echokammer.

Am Ende bleibt die Frage: Was hat die Politik mit diesem Schritt gewonnen? Nichts, außer die Gewissheit, dass sie sich nicht mehr mit unangenehmen Inhalten auseinandersetzen muss. Doch in einer Zeit, in der demokratische Gesellschaften mehr denn je auf die Fähigkeit angewiesen sind, Widersprüche auszuhalten, ist dieser Rückzug kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche.

Besonders hervorgehoben wird die SPD, da sie Teil der aktuellen Bundesregierung ist. Auf Instagram wirft sie X vor, gezielt rechtsextreme Inhalte zu stärken, und fordert demokratische Kräfte dazu auf, die Plattform nicht aufzuwerten.
 
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Ist die Stimmung bei Facebook denn besser? Ich bekomme sehr selten Inhalte von offiziellen Parteien-Accounts zu sehen, aber wenn dann dominieren die Lachsmileys und negative Kommentare.
 
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Sowas von überfällig.

Sich an botnetzgesteuerten Scheindebatten abzuarbeiten 24/7 ist halt einfach nur ineffizient und unnütz. Es gehört auch nachlesbar zum Playbook der "Rechten" (u.a. im Project 2025), dass das Credo ist,
"flood the zone with shit" auf allen Kanälen.
Sand im Getriebe, Zeit und Nerven rauben ist eine wirksame Methode Demokratie zu zersetzen.

Am Besten besinnt man sich da auf die Sandkastenzeit zurück. Wenn jemand immer und immer wieder einem das Spielen madig machen will, und Schaufel übern Kopp in unserer heutigen Zeit keine Option mehr ist, dann ist das Beste einfach ignorieren und nicht mehr mitspielen.

Von daher, Hut ab zu diesem längst überfälligen Schritt. Jetzt bitte aber auch konsequent weitermachen.
 
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Damit bezwecken die nur eines, sie schwächen sich selber... Nicht sehr intelligent
 
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Die verlassen X doch nur weil ihnen dort am meisten Gegenwind droht, Kritik und andere Meinungen lassen diese Parteien in Diskussionen ja selten zu, genug Beispiele hat man auf X ja gesehen. Die wollen am besten in ihrer eigenen Bubble von Ja-Sagern umgeben sein. Merkt man übrigends auch in fast jeder Talkrunde.
 
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Und die Eiche weint der Sau keine Träne hinterher.

Die politische Mitte wird wie bisher auf X meinungspluralistisch weiter diskutieren, während sich die Kollektivisten jetzt auf Bluesky gegenseitig ohne Widerspruch auf die Schultern klopfen können. Nur wird ihnen dort niemand mehr dabei zusehen, und es wird niemanden interessieren.
Insgesamt gut für die Demokratie, und eine absolute Katastrophe für die Pseudoprogressiven, nur merken sie das nicht.

Ich schätze mal, dass die User-Annotations der finale Tropfen im Fass war. Wenn man nicht mehr ohne Widerworte Unsinn erzählen kann, findet man eben einen Ort, der dies duldet...
 
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Die Überschrift ist falsch.
Die Accounts sind noch weiterhin dort registriert and aktiviert.

Somit alles nur Show und ein Weg sich jeglicher Diskussion zu entziehen. :P
 
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Das ist leider ein riesen Schuss ins eigene Knie. Wer hat denen bitte erzählt, das wäre eine gute Idee. Völliger Realitätsverlust. X ist die einzig große Platform Leute zu erreichen und auch miteinander zu reden. Man darf X nicht den Rechten und Querdenkern überlassen. Niemand dem ich auf X folge hat dies als positiv aufgenommen. Unfassbare Fehlentscheidung. Ich bin stink sauer.

Was mich noch mehr schockiert sind die obigen Kommentare und Wertungen.
 
E-A-X schrieb:
Wobei man klar sagen muss, diese Parteien bekommen ihr Fett dermaßen weg durch die aktuelle Politik und der immer wachsenden Bürokratie die alles lahm legt, dass man durchaus auch schon sagen kann, die werden rausgeekelt und das aber Socialmedia weit.

Krass, lebst du irgendwie in einer alternativen Realität? Die aktuelle Regierung besteht hauptsächlich aus CDU und einer mitlaufenden SPD, die es nicht schafft selbst Akzente zu setzen.

Die Linke hat so viele Wähler wie lange nicht mehr und die CDU ist mit Reiche und Merz unbeliebter als die Ampel-Regierung.

Aber ja, die Links-Grüne-Versifftheit kriegt so richtig gezeigt, wo der Hammer hängt.
 
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aufkrawall schrieb:
Einfach nur unklug. Auf Twitter sind immer noch viele technikaffine Menschen ohne verquastes Weltbild.
Wer weiterhin auf Twitter ist und noch nicht in so ein rechtes Rabbithole gefallen ist wird eine gewisse Grundintelligenz haben sein Weltbild über verschiedene Nachrichtenportale und/oder soziale Plattformen zu bilden. Das Personen, die den genannten Accounts gefolgt sind, sich jetzt auf einmal radikalisieren oder ihre politische Neigung ändern, halte ich für unwahrscheinlich.
Dein Gedankengang ist vermutlich der Grund, wieso man dieser Plattform überhaupt noch für ein paar Jahre versucht hatte Menschen zu erreichen. Irgendwann hast du halt keinen Bock mehr, wenn Fakten ignoriert und auf Argumente nur mit Hass geantwortet wird.
 
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