[Prey] Presönliches Fazit
So, hab jetzt Prey auf beiden Modi durch!
Fazit: Der wohl gelungendste Shooter diese Jahres zeigt, dass gute Grafik nicht unbeding viel Leistung kosten muss.
Die (für einen Shooter) gute Story ist eingebettet in einer herausragenden Atmosphäre mit duzenden "Aha" Erlebnissen und stylischen Geschehnissen.
Aufgefrischt wir das sonst 08/15 Genre/Setting von den Gravitationsspielen, den perfekt umgesetzten Portalen und dem Spiritwalk, der die F5 und F9 Taste meiner Tastatur wesentlich geschont hat

. Toll auch, dass man bis zu letzt eigentlich jede, der grandios modellierten und animierten Waffen verwenden muss um sich wacker schlagen zu können.
Auch die Rätsel sorgen für Abwechslung und "Aha" Effekte, sind aber meist relativ simpel und wiederhoeln sich hin und wieder. Alles in allem wirken sie aber nicht aufgesetzt oder deplatziert.
Leider gibt es im Spiel viel zu wenig Gegnertypen, von denen nur 3 oder 4 regelmäßig vorkommen, die die Kämpfe meistens gleich aussehen lassen. Leider ist auch der erste Endgegner "der beste", alle anderen sind wenig innovativ oder grafisch unspektakulär. Auch sind die Flugpassagen eher, beonders grafisch, öde und bieten keine besondere Herausforderung. Leider sucht man auch alternative Wege im ganzen Spil vergeblich.
Der automatische Schwierigkeitsgrad funktioniert zwar recht gut, hinterlässt aber im allgemeinen, selbst im Cherokee Modus, einen zu leichten Eindruck - besonderes bei den Endgegnern
Das Spiel ein wenig, wenn auch nicht dramatisch zu kurz geraten und bietet kaum wiederspielwert, da es nichts Freischaltbares oder alternative Enden gibt
Der Multiplayer Modus ist zwar gut gemeint, aber zu verwirrend um Spaß zu machen
Alles in allem:
Wertung
Grafik (91%) +Waffen +Portale +geringer Hardwarehunger -teils poligonarm
Sound (90%) +großartige Musik +gut eingesetzt +Sprecher -teils lahme Effekte
Inhalt (88%) +Features +für Shooter gute Story -zu wenig Gegnertypen -streng linear
Bedienung (88%) +normal sehr gute Steuerung -kopfüber manchmal hackelig -teils zu leicht
Insgesamt (89%) +Atmospärischer Shooter mit frischen Ideen -zu linear
Was mir persönlich am meisten gefehlt hat:
Bombastische Endgegner (wie in Doom³, in Quake oder Serious Sam), zu wenig Druck ( es fehlern passagen wo man z.B. unter enormen Zeitdrang Aufgaben erledigen muss), alternative Wege (2 Verbindungswege zwischen den "Haupträumen" wie in FEAR hätten schon gereicht)
Im Vergleich zu Doom³
Prey hat mehr/macht besser:
Story
Glibber
Abwechslung
Musik
Doom³ hat mehr/macht besser:
Splatter/Schock Effekte
Metall
Spiellänge
Endgegner