News Quartalszahlen: AMD macht bei 10,3 Mrd. USD Umsatz 8 Prozent mit Gaming

Volker

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AMD hat dank dem Datacentergeschäft mit AI-Beschleunigern der Instinct-Familie und Epyc-CPUs ein neues Rekordquartal vermeldet. Wie bei Nvidia verkommt das Gaming-Geschäft dadurch immer mehr zur Nische, am Ende macht dies nur rund acht Prozent vom Umsatz aus. Der Ausblick bleibt insgesamt gut, die Aktie gab wie üblich nach.

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Wer gute Produkte herstellt, wird am Ende auch belohnt!
 
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dass man in diesem Jahr von einem Umsatzwachstum von 60+ Prozent im Datacentergeschäft ausgehe,

/thread

AMD ist safe wird ebenfalls weiter Geld drucken

"KI Blase platzt" am Arsch :D
 
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Ich bin froh, dass AMD die Kuh sicher vom Eis hat. Es kommt mir gar nicht so lange her vor, als es gefühlt nicht mal sicher war, ob es AMD in Zukunft überhaupt noch geben wird.
 
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Wie bei Nvidia verkommt das Gaming-Geschäft dadurch immer mehr zur Nische, am Ende macht dies nur rund acht Prozent vom Umsatz aus.
Wir Gamer sind verloren. Es ist nicht mehr lukrativ genug GPUs für den Endkunden herzustellen.

Tja, die fetten Jahre für uns sind somit eindeutig vorbei.
 
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Nettes Detail, dass Herder in Stuttgart als "Strategic Highlight" genannt wird.
 
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Ein Nettogewinn von 4,3 Milliarden Dollar bei 10,3 Milliarden Dollar Umsatz ist durchaus ein Statement. Da werden sehr, sehr viele Branchen neidisch drauf blicken.
Danke @Perdakles für den Hinweis, dass die 10,3 Mrd. "nur" Q4 waren. Dann sieht das schon wieder anders aus.

Wenn die AMD Aktie nicht so teuer für den Einstieg wäre, wäre jetzt gar kein so schlechter Zeitpunkt dafür. Durch die Gewinnmitnahme und die 8% Wertsenkung an der Börse ist absehbar dass man da in relativ naher Zukunft mit 10-12% rechnen kann.

coxon schrieb:
Wir Gamer sind verloren. Es ist nicht mehr lukrativ genug GPUs für den Endkunden herzustellen.
Yay, Weltuntergangsszenario? Ich bezweifle dass der Gamingmarkt je größer war als heute und die letzten fünf Jahre. Die Prozentuale Gewichtung in den Schlusszahlen ist lediglich eine andere, da Data-Center um Data-Center aus dem Boden gestampft wird. Dass Gaming Prozentual da ins Hintertreffen kommt ist ja klar, das heißt aber mit keiner Silbe, dass die Sparte nicht Gewinnträchtig oder operativ uninteressant wird.
 
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Vollgas weiter nicht ausruhen. Die Frage stellt sich immer wie viel ginge mehr wenn die Kapazitäten knapp währen.
 
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Gaming wird stark zurückgehen. Keiner kauft sich einen PC wo der Speicherpreis um 400% gestiegen ist.
 
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Nscale schrieb:
Ein Nettogewinn von 4,3 Milliarden Dollar bei 10,3 Milliarden Dollar Umsatz ist durchaus ein Statement. Da werden sehr, sehr viele Branchen neidisch drauf blicken.
Vorsicht: Die 4,3 Milliarden Nettogewinn beziehen sich auf das Gesamtjahr 2025, während die 10,3 Milliarden lediglich den Umsatz für das Q4 umfassen.

Der Jahresumsatz 2025 beträgt 34,6 Milliarden.
 
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coxon schrieb:
Wir Gamer sind verloren. Es ist nicht mehr lukrativ genug GPUs für den Endkunden herzustellen.

Tja, die fetten Jahre für uns sind somit eindeutig vorbei.
So wird es wohl sein. Ich bin mir mittlerweile auch einigermaßen sicher, dass die RTX 5080 meine letzte dedizierte Grafikkarte gewesen sein wird, was auch der einzige Grund ist, weshalb ich meinem Ärger über AMDs RDNA3-Handhabung nachgegeben und meine 7900 XTX mit ihr ersetzt habe.

Wenn die Dinge weiterlaufen wie gehabt und es in fünf Jahren nicht anders aussieht, ist sehr wahrscheinlich ohnehin die Zeit der iGPUs gekommen. Strix Halo und Panther Lake deuten das ja bereits an ... dedizierte Grafikkarten könnten zur absoluten Luxusnische werden.

Wobei man in AMDs Fall zumindest noch sagen muss: 8 Prozent von 10,3 Mrd. Dollar sind zwar tatsächlich nur ein kleiner Bruchteil, aber aufs Ganze gesehen noch nicht so irrelevant wenig wie bei Nvidia, vor allem auch dann, wenn man bedenkt, dass AMD nicht nur GPUs herstellt, sondern auch im x86-Bereich unterwegs ist. Dort verkauft man ja schließlich auch Produkte, die für Gaming genutzt werden, selbst wenn diese in der entsprechenden Sparte nicht auftauchen. Dasselbe gilt für die Custom-SoCs für Konsolen. Mithin dürften "Gamer" durchaus noch für deutlich mehr als ein Zehntel von AMDs Umsatz stehen, wenn man sichs insgesamt anschaut.
 
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Nscale schrieb:
Dass Gaming Prozentual da ins Hintertreffen kommt ist ja klar, das heißt aber mit keiner Silbe, dass die Sparte nicht Gewinnträchtig oder operativ uninteressant wird.
Selbst das hält sich ja (noch) in Grenzen. Gaming/Client/Data Center sind allesamt in 2025 ähnlich stark gegenüber 2024 gewachsen bei AMD. Das einzige, was ein bisschen ins Hintertreffen gerät, ist Embedded (was nicht gewachsen ist), aber eben nicht Gaming.

Die Prognose für dieses Jahr ist natürlich so, dass Data Center endgültig abhebt, aber das erzählt uns AMD auch schon seit Jahren. Vielleicht kommt es noch so, dass Nvidia außer der 3060 und 5090 fast keine Consumer-GPUs ausliefert und AMD Gaming allein deshalb weiter wächst, bei den wilden Zuständen würde ich auch das nicht ausschließen wollen (auch wenn ich es nicht für wahrscheinlich halte) :freak:
 
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Umsatzmäßig hat AMD Intel bald eingeholt, wie es aussieht. Beeindruckend, wenn man bedenkt, wo beide herkommen.
 
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Pitman1 schrieb:
Gaming wird stark zurückgehen. Keiner kauft sich einen PC wo der Speicherpreis um 400% gestiegen ist.
Das ist doch völliger Bullshit... hier in der Computerbase-Blase wird immer gesprochen als ob man alle 2 Wochen neuen RAM und eine neue SSD benötigt... dann kostet der PC oder das Upgrade eben mal bisschen mehr und dann hat man wieder für sehr lange Zeit Ruhe. Es ist ein Hobby und wenn ich privat 5 PC's und 3 Server habe dann ist das Hobby eben teurer.
 
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User38 schrieb:
Das ist doch völliger Bullshit...
Also mir fehlt die Expertise das ordentlich zu bewerten. Aber wenn es keinen GDDR-RAM zu vernünftigen Preisen gibt, wird sich das negativ auf den Markt auswirken. Wie stark kann halt keiner sagen.
Man kann darüber spekulieren, aber es bringt nix, sich hier stark zu positionieren. Es kommt, wie es kommt.
 
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Nur 8 Prozent? Dachte, dass der Umstand, dass AMD Hoflieferant für XBox sowie PlayStation ist, dazu führt, dass am Ende mehr Umsatz im Gaming-Sektor erwirtschaftet wird. Erst recht, wenn man bedenkt, dass AMD zusätzlich ja auch APUs und GPUs für den PC-Markt entwickelt.
 
User38 schrieb:
Das ist doch völliger Bullshit... hier in der Computerbase-Blase wird immer gesprochen als ob man alle 2 Wochen neuen RAM und eine neue SSD benötigt... dann kostet der PC oder das Upgrade eben mal bisschen mehr und dann hat man wieder für sehr lange Zeit Ruhe. Es ist ein Hobby und wenn ich privat 5 PC's und 3 Server habe dann ist das Hobby eben teurer.
Die Aussage, dass "keiner" sich einen neuen PC kaufe, wenn die Preise stark steigen, mag übertrieben sein. Es ist jedoch gleichfalls sinnlos zu behaupten, dass steigende Preise keine negativen Auswirkung auf den Markt hätten. Hobby oder nicht, es muss Einkommen verfügbar sein, das man in entsprechende Anschaffungen stecken kann. Und ob eine solche Anschaffung 50% mehr oder weniger kostet, ist für die allermeisten Leute schon ziemlich relevant.
Denn selbst wenn man sich's leisten könnte, was immer noch nicht jeder kann, stellt sich ggf. immer noch die Frage, ob man das auch will. Da dürfte mancher halt auch einfach keinen äquivalenten Gegenwert mehr sehen.

Weyoun schrieb:
Nur 8 Prozent? Dachte, dass der Umstand, dass AMD Hoflieferant für XBox sowie PlayStation ist, dazu führt, dass am Ende mehr Umsatz im Gaming-Sektor erwirtschaftet wird. Erst recht, wenn man bedenkt, dass AMD zusätzlich ja auch APUs und GPUs für den PC-Markt entwickelt.
Ich glaube, dass weder APUs noch Custom-SoCs unter der Sparte "Gaming" laufen. Der Ryzen-Desktop, der für Custom-PCs so beliebt ist, tut's auch nicht. Davon aber mal abgesehen sind die Umsätze mit den Konsolen-SoCs um diese Zeit im Lebenszyklus normalerweise ohnehin relativ gering. Der Löwenanteil fällt bei den Verträgen dazu oft zu Beginn an, später fällt die Kurve dann.
 
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