Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Zornbringer schrieb:
also, kann mir mal wer mit gesundem menschenverstand erklären, warum ein produkt, was mich mit leichtigkeit killen kann im supermarkt steht, das andere aber verboten is? danke.

das wird dir hier von den prohibitionsspezies keiner erklären können...

mittlerweile sollte jedem noch so verblendeten verbotsbefürwortern ein licht aufgehen das in der drogenpolitik so einiges falsch läuft und drogen eben nicht nach gefährlichkeit verboten sind!
 
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ich wollte die frage eigentlich nur ganz allgemein stellen. gar nicht auf alkohol oder cannabis bezogen. mit dem einen, was im supermarkt steht, kannst du dich mit leichtigkeit umbringen. das andere, was dich praktisch nicht umbringen kann darf aber nicht im supermarkst stehen. es darf nicht mal woanders vertrieben werden und generell der umgang damit ist strafbar.

wie ist sowas gerechtfertigt? ist das richtig so? warum? wieso ignorieren die politiker das?
 
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Was ist denn das für eine Argumentation?

Mit drei Esslöffeln Salz, drei Muskatnüssen oder drei Schnappsgläsern Kloreiniger kann ich mich auch umbringen,
aber selbst mit drei Packungen Viagra nicht.

@decapo
Haustiere sind auch nicht nach Gefährlichkeit verboten.
Hunde verursachen deutlich mehr Todesfälle als Aligatoren, aber man darf sie trotzdem halten.

Es ist nicht so einfach, wie ihr immer meint.
Ich glaube auch, dass eine Legalisierung gut wäre, aber man kann nicht ausschließen, dass keine negativ(er)en Folgen entstehen.
Wenn man für eine Legalisierung ist, sollte man auch Gründe dafür finden und nicht auf (subjektive) Ungerechtigkeiten im Umgang mit anderen Drogen verweisen.
Alkohol ist ein Problem für sich.
 
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tao te schrieb:
Was ist denn das für eine Argumentation?

Mit drei Esslöffeln Salz, drei Muskatnüssen oder drei Schnappsgläsern Kloreiniger kann ich mich auch umbringen,
aber selbst mit drei Packungen Viagra nicht.

mit der frage wollte ich eigentlich nur die unsinnigkeit der gesetzgebung unterstreichen. denn das argument "unmittelbare gefahr für gesundheit und leben" spielt ja offenbar keine rolle bei verboten.

bestimmte blümchen in kleingärten sind ebenfalls höchst giftig und können bei konsum todesfolgen verursachen. wird sowas verboten? ne. wieso nicht?

also, vielleicht hat der gesetzgeber doch andere interessen als unsere gesundheit. und da sollte eigentlich jedem klar denkenden menschen ein lichtlein aufgehen. irgendwas stimmt doch da nicht. passieren widerum tut aber auch nichts. das ist richtig so wie es ist, ihr könnt euch wieder schlafen legen.
 
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@Konti, lol.

motor? ehr das gegenteil. alk is ehr der rost, der den motor immer langsamer laufen lässt und ihn irgendwann vielleicht kaputt macht.

alkohol ist eine so destruktive droge. hast du mal einen "echten" alkoholiker erlebt? das sind nur noch abbilder von etwas, was mal ein mensch war. sowohl psychisch als auch physisch. nur heroin hat eine ähnlich destruktive wirkung meiner meinung nach. ich kenne keine andere substanz, die einen menschen so stark und dauerhaft verändert. alkohol, heroin, crystal meth und crack (die hier in europa zum glück noch nicht so weit verbreitet sind) setze ich auf eine stufe. die direkten folgen von alkohol sind vielleicht nicht so schädlich wie die der anderen "harten" drogen aber durch die einfache verfügbarkeit und die akzeptanz in der gesellschaft gleicht sich das wieder aus.

also, ich leb auch ohne alk. ganz gut sogar. aber ich möchte generell nicht ohne drogen leben. ich will die freiheit mir das zu geben, was ich will. persönliche selbstentfaltung und so... repression mag ich nicht so. ich bin anarchist. :)

ich bin auch so weit aufgeklärt, dass ich weiß, dass andere kräuterdrogen besser für mich sind als alk. unter alkohol einfluss verändert sich meine persönlichkeit zu sehr und das mag ich nicht. ich will schon noch ich selbst bleiben. aber mit genug promille ist man nicht mehr man selbst. müsste eigentlich jeder wissen, der mal betrunken war. manche mögens vielleicht den tyler durden durch bier infusion rauszulassen. wenn man dafür allerdings seine infusionen braucht, hat man ein problem.
 
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Zornbringer schrieb:
motor? ehr das gegenteil. alk is ehr der rost, der den motor immer langsamer laufen lässt und ihn irgendwann vielleicht kaputt macht.

alkohol ist eine so destruktive droge. hast du mal einen "echten" alkoholiker erlebt?
:rolleyes:

Ich sprach nicht von Alkoholikern sondern Alkohol als Partydroge.
 
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joa, is aber trotzdem weit ab vom "motor unserer gesellschaft". ;) alk treibt nichts voran, glaubs ma. :) aber vielleicht bin ich auch nur zu ignorant und seh die ganzen kreativen alkis nicht, die uns in unserer gesellschaft weiterbringen...
 
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joa, is aber trotzdem weit ab vom "motor unserer gesellschaft". alk treibt nichts voran, glaubs ma. aber vielleicht bin ich auch nur zu ignorant und seh die ganzen kreativen alkis nicht, die uns in unserer gesellschaft weiterbringen...

das natürlich alkohol eine legale volksdroge ist, braucht man glaube ich nicht zu diskutieren.

von welchem motor ihr beide da redet, ist mir nur etwas schleierhaft.
wenn man sich täglich zudröhnt mit alkohol oder gras, hat das im grunde auf lange sicht gesehen dieselben auswirkungen.
man ist evtl "arbeitsfähiger" wenn man high ist, aber ob es halt konstruktiv ist vor der arbeit nen joint zu rauchen und dann nach feierabend noch einen, mag ich mal zu beweifeln
 
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@scsgamer1337, naja, so einfach is das auch wieder nicht. dauerhafter alkoholkonsum verursacht organschäden, so wie dauerhaftes rauchen. (die psychischen und sozialen folgen mal außen vor)

nur muss von dieser misskonzeption abstand genommen werden, dass man marijuana nur rauchen kann, damit es wirkt. der stoff, der für die phychoaktive wirkung verantwortlich ist, lässt sich mit fett (oder alkohol) aus der pflanze lösen. löst man bspw. seinen "stoff" (stück harz oder zerkleinerte blüten) in butter sind der kreativen kochkunst quasi keine grenzen gesetzt.

unsere volksdroge kann man nur trinken. organschäden sind so also unabdingbar bei langanhaltendem und dauerhaftem konsum.

natürlich haben beide drogen nichts auf der arbeit zu suchen. seh auch keine indikation, wo das hier erwähnt wurde.
 
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Ihr habt beide nicht gerafft, was ich eigentlich meinte.
Ich redete von Alkohol als Droge zur Belebung des sozialen/gesellschaftlichen Miteinanders.
Stellt euch mal eine Party vor, auf der keiner auch nur einen Tropfen Alkohol trinkt.

Auch möchte ich wiederholt darauf hinweisen, daß ich nicht von Alkoholikern spreche.
Regelmäßiger schwacher Alkoholkonsum ist im Übrigen gesund und nicht ungesund. Das Krebsrisiko erhöht sich zwar mit jedem Tropfen, dafür sinken die Gefahren für Herzinfarkte und andere Dinge. Unterm Strich hat man eine höhere Lebenserwartung wenn man regelmäßig ein bisschen Alkohol trinkt als wenn man sein Leben lang trocken bleibt.
Ob derartige Effekte auch bei Cannabis existieren, ist bislang nicht erforscht.

Beide Drogen gehören letztendlich zu unserer Gesellschaft und sollten legal sein, jedoch mit dem nötigen Respekt behandelt werden.
Gerade das wird jedoch bei Alkohol sowie Cannabis versäumt. Dafür ist es auch völlig egal, ob man das Zeug im Supermarkt kaufen kann oder nicht.
Bei Zigaretten befindet man sich da heutzutage schon auf einem etwas besseren Weg (war vor 10 Jahren auch noch anders). Das Rauchverbot in Clubs/Kneipen hat da einen großen Beitrag geleistet.
Für alle 3 Drogen brauchen wir aber noch bessere (und glaubwürdigere) Aufklärung in den Schulen.
 
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Ein Alkoholverbot und ganz Europa würde brennen.
Alkohol ist schon fast ne Art Klassenübergreifender Kitt.

Was Cannabis angeht, bin ich auch für ne Legalisierung. Ist doch auch ne Klasse Einnahmequelle für den Staat und die Nachfrage wird entsprechend hoch sein, da fallen sogar n paar hundert Arbeitsplätze ab. ;-)
 
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Konti schrieb:
Ich redete von Alkohol als Droge zur Belebung des sozialen/gesellschaftlichen Miteinanders.
Stellt euch mal eine Party vor, auf der keiner auch nur einen Tropfen Alkohol trinkt.
Dann muss ich nur an die letzte Feier bei uns denken. War wirklich lustig, ohne einem Tropfen Alkohol. Also was soll dieser Blödsinn, dass man Alkohol für eine gute Stimmung bräuchte? Wenn es schon so weit gekommen sein sollte, dann ist der Alkohol bereits ein Problem
Der Placebo-Effekt hat übrigens auch bei Alkohol einen großen Einfluss... Aber das ist dir ja sicherlich bekannt aus den vielen Studien und Untersuchungen, die du zu dem Thema gelesen hast.

Konti schrieb:
Regelmäßiger schwacher Alkoholkonsum ist im Übrigen gesund und nicht ungesund. [...]
Unterm Strich hat man eine höhere Lebenserwartung wenn man regelmäßig ein bisschen Alkohol trinkt als wenn man sein Leben lang trocken bleibt.
Dann kannst du doch sicherlich die Studie nennen, die das herausgefunden haben will.
Mir ist aktuell keine einzige bekannt, die glaubhaft Alkohol als alleinige Ursache ausgemacht haben will. Aber du hast ja anscheinend besserer Quellen als ich.
 
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Konti schrieb:
Unterm Strich hat man eine höhere Lebenserwartung wenn man regelmäßig ein bisschen Alkohol trinkt als wenn man sein Leben lang trocken bleibt.

Das gilt höchstens für Wein und in kleinen Mengen. Normaler Traubensaft hat aber den Gleichen Effekt, also hat es nichts mit dem Alkohol selbst zu tun. Alkohol an sich ist nur Nervengift.
 
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Seppuku schrieb:
Dann muss ich nur an die letzte Feier bei uns denken. War wirklich lustig, ohne einem Tropfen Alkohol. Also was soll dieser Blödsinn, dass man Alkohol für eine gute Stimmung bräuchte? Wenn es schon so weit gekommen sein sollte, dann ist der Alkohol bereits ein Problem
Der Placebo-Effekt hat übrigens auch bei Alkohol einen großen Einfluss...

(placebo effekte spielen bei allen psychoaktiven substanzen eine rolle)

konti hat nirgends geschrieben, dass alkohol nötig ist, um spaß auf einer feier zu haben. es soll "nur" das gesellschaftliche/soziale miteinander beleben. und das tut alkohol ja auch und das ist auch gut so. aber, ganz wichtig, notwendig dazu ist alkohol natürlich nicht. und wenn doch, dann hat man in der tat ein problem.

alkohol verändert die persönlichkeit, es lockert einen auf und löst barrieren. in geschlossenem kreis (einer party) ist das durchaus ligititim. dafür gibt es doch alkohol überhaupt erst. es wurde von den alten germanen traditionell auf feiern verwendet. das ist bis heute so. das problem ist nur, dass eben viele nicht nur auf feiern, bzw. zu besonderen anlässen trinken, sondern ständig, bzw. regelmäßig.

jetzt könnten wir anfangen zu diskutieren, ob wöchentlicher konsum noch im rahmen ist oder ob das schon tendenziell als regelmäßig anzusehen ist. auch muss man sich die frage stellen, ob es überhaupt nötig ist jedes wochenende auf einer party alkohol zu trinken. ich finde nicht, denn man gewöhnt sich an diesen regelmäßigen konsum. und dann ist der konsum nichts mehr "besonderes" sondern nur etwas "gewöhnliches". und ab da fangen dann weitere probleme an... kennt doch jeder, der mit egal welcher droge in kontakt gekommen ist. zuerst nur zu besonderen anlässen, dann nur am wochenende, dann täglich nur abends, dann täglich schon morgens...

(zum thema alkohol und gesundheit: mein opa wird in zwei monaten 89, trinkt schon eh und je täglich sein bier und ab und an mal einen schnaps. ich würde trotzdem nicht behaupten wollen, alkohol ist förderlich für die gesundheit.)
 
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Apfelsch0rle schrieb:
Was Cannabis angeht, bin ich auch für ne Legalisierung. Ist doch auch ne Klasse Einnahmequelle für den Staat und die Nachfrage wird entsprechend hoch sein, da fallen sogar n paar hundert Arbeitsplätze ab. ;-)

Man kanns doch ehh selber anbauen, wenn mans gesetzlich eben darf und es kostet dann garnix, Gras zu konsumieren für auf Partys und beim sonstwas machen. Das wäre ideal, weil die Kriminalisierung wegfällt und es wird dann auch nicht verkommerzialisiert das ganze Kiffertum
 
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Seppuku schrieb:
Dann muss ich nur an die letzte Feier bei uns denken. War wirklich lustig, ohne einem Tropfen Alkohol. Also was soll dieser Blödsinn, dass man Alkohol für eine gute Stimmung bräuchte?
Der einzige Blödsinn ist der, daß du mir schon wieder Dinge in den Mund legst, die ich nicht gesagt habe.

Man braucht Alkohol nicht zwingendermaßen für "Stimmung", aber wenn wirklich alle komplett trocken bleiben, wird eine Feier selten richtig gut.
Mit Alkohol wird einfach ausgelassener gefeiert.

Seppuku schrieb:
Dann kannst du doch sicherlich die Studie nennen, die das herausgefunden haben will.
Mir ist aktuell keine einzige bekannt, die glaubhaft Alkohol als alleinige Ursache ausgemacht haben will. Aber du hast ja anscheinend besserer Quellen als ich.
Den Link hatte ich hier bereits gepostet:
http://www.medical-tribune.de/mediz...indert-alkohol-jeden-dritten-herzinfarkt.html
Und wenn du mal Google zu dem Thema betätigst, wirst du auch noch viele andere seriöse Quellen finden, die der selben Meinung sind.

T0a5tbr0t schrieb:
Das gilt höchstens für Wein und in kleinen Mengen. Normaler Traubensaft hat aber den Gleichen Effekt, also hat es nichts mit dem Alkohol selbst zu tun. Alkohol an sich ist nur Nervengift.
Stimmt nicht. Siehe Link.
 
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Regelmäßiger schwacher Alkoholkonsum ist im Übrigen gesund und nicht ungesund. Das Krebsrisiko erhöht sich zwar mit jedem Tropfen, dafür sinken die Gefahren für Herzinfarkte und andere Dinge.

Wow dank Alkohol stirbt man eben zuerst an krebs. Was die Wahrscheinlichkeit an altersbedingtem Herzversagen zu sterben, deutlich minimiert.

Alkohol ist pures Gift!
Hepatotoxizität
Teratogen

Die einzige Medizinische Wirkung die von Alkohol ausgeht ist. Die Verwendung von Alkohol als Antiseptika oder Desinfektionsmittel.
 
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Also ich glaube es gibt zwei sehr einfache Gründe für den Verbot von Cannabis in Deutschland.


Erster Grund ist die Pflanze aus dem das THC gewonnen wird. Hanf. Hanf ist eine relativ billige und dennoch sehr nutzbare Pflanze. Sie machte anderen Produkten einfach zuviel Konkurrenz.

Zweiter Punkt , welcher wahrscheinlich der wichtigere Punkt ist, ist, dass beim Cannabis-Konsum eine extreme Art von "Relaxedheit" entsteht. Man macht sich nicht mehr soviele Sorgen, einem ist eigentlich fast alles egal. So auch das arbeiten.

Beim Alkohol ist das anders, außerdem wird Alkohol in Deutschland und auch fast weltweit vorwiegend an Wochenenden und Abends getrunken. Daher gibt es keine große Gefahr, dass der Arbeitnehmer/Arbeiter am nächsten morgen nicht bei der Arbeit erscheint.

Sollte man aber Gras geraucht haben, sieht das ganz anders aus und man ist eher dazu geneigt einfach nicht hinzugehen. Es macht den Menschen etwas träge.
 
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Jonas1993 schrieb:
Zweiter Punkt , welcher wahrscheinlich der wichtigere Punkt ist, ist, dass beim Cannabis-Konsum eine extreme Art von "Relaxedheit" entsteht. Man macht sich nicht mehr soviele Sorgen, einem ist eigentlich fast alles egal. So auch das arbeiten.
Wenn ich diesen Schrott hier schon wieder lese...
Träge werden nur die 24/7 Kiffer und man kann hier doch keine Extrembeispiele anführen, um die Nutzer mit normalem Konsummuster zu kriminalisieren.

Achja der nächste Denkfehler: Und in wie verhindert die Illegalität, dass Leute Cannabis rauchen und somit immer brav zur Arbeit erscheinen ? Richtig rein gar nicht!

Wer kiffen will, der kifft einfach.... es gibt diesen berühmten Spruch... legal, illegal, scheissegal
 
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