Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

eshoxx schrieb:
Für was auch? Um die ging es hier genau... garnicht. Denn auch andere Drogen hätten diese, ...
Genau falsch!

1. Es geht hier explizit um Cannabis.
2. Wenn man als Gegenargument die Schädlichkeit anführt (was aus bereits unendlich oft breitgetretenen Gründen ohnehin nicht sinnvoll ist), muss man auch auf das mögliche Gegengewicht eingehen und Bilanz ziehen.
 
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Merle schrieb:
Dein Wissen, deine Erfahrungen, das angebliche Wissen deines Bruders... All das sind keine Fakten. All das ist subjektiv. Subjektivität und Objektivität trotz eigener Affinität unterscheiden zu können ist ernsthaft schwer. Aber alles das sind keine Fakten. Alles das ist subjektiv. So wie Kontis oder meine Erfahrungen.


Wo bitte hat denn ein real existierender Mensch aus meinem und dem Leben meines Bruders, etwas mit Subjektivität zu tun:eek:
Das sind Fakten, ganz einfach.
Und ganz ehrlich: Ich verbitte mir Aussagen wie: "Das angebliche Wissen...". Das unterstellt mir, ich würde lügen und das lasse ich mir weder von einem Mod (der soetwas eigentlich wissen sollte...) noch von sonst jemand unterstellen
Ergänzung ()

Konti schrieb:
Genau falsch!

1. Es geht hier explizit um Cannabis.
2. Wenn man als Gegenargument die Schädlichkeit anführt (was aus bereits unendlich oft breitgetretenen Gründen ohnehin nicht sinnvoll ist), muss man auch auf das mögliche Gegengewicht eingehen und Bilanz ziehen.

Das war darauf bezogen, dass wir es von der Psychosethematik hatten. Aber dann haben wir vielleicht aneinander vorbei gespochen
 
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eshoxx schrieb:
Gesetze dienen nicht dazu etwas vorzuenthalten, sondern vorzubeugen. Das ist in der Sichtweise ein ganz entscheidener Punkt finde ich.

Wie sollen die Gesetze denn vorbeugen ? Das Thema hatten wir hier schon 9999x

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Rechtsstatus und Konsumverbreitung in der Gesellschaft. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass die Cannabisprohibition zu weniger gekiffe führt

PS.
Überdenke mal dein Weltbild der Gesetze... Stichwort Lobbyismus :)
 
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Gesetze dienen nicht dazu etwas vorzuenthalten, sondern vorzubeugen. Das ist in der Sichtweise ein ganz entscheidener Punkt finde ich.

Warum findet das in Sachen Alkohol nur eine samte, äußerst bedürftige Anwedung? Hmm verstehe ich nicht, scheinbar haben die Leute, die eben solche Argumente bringen irgendwas vergessen...



...Kultur ist keine Ausrede...
 
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eshoxx:
Mods haben auch ne private Meinung. Das angeblich bezieht sich darauf, dass ich auch sagen kann: mein Onkel ist Leiter einer medizinischen Studie usw. Er ist ja nicht Bestandteil dieser Diskussion und kann das nicht vertreten, was ich über ihn schreibe...
Ist halt schwer.

*edit1:
Des Weiteren habe ich nicht gesagt, dass das nicht zu einer Diskussion beitragen kann. Zu sagen, Kontis Aussage mit 100 Bekannten (garantiert sinds keine hundert an der Zahl, aber irgendwo über viele) sei nicht wissenschaftlich, und dann zu erwarten, dass man deine Aussage im selben Zug einfach als Fakten anerkennt ist halt irgendwo... zwiespältig. Subjektivität ist immer da, wo man selber betroffen ist und die Dinge nicht von außen sieht oder sehen kann. Deswegen sind Drittparteien ohne persönliche Affinität zum Thema objektiv.
Auch ist das von dir schon etwas "cherry picking". Denn auf diese Art von Kritik, die ich persönlich wichtig für den Diskussionsverlauf finde, gehst du ja gar nicht ein.
Deine oben genannten Links waren objektiv. "Ich hab von meinem Bruder gehört" oder "Ich habe in meinem Beruf auf Grund von verschiedenen Beispielen gesehen" ist halt nicht objektiv.
Vor allem, da du in einem Bereich arbeitest (oder von diesem Bereich zumindest gesprochen hast), bei dem die negativen Fälle landen.
Das ist wie wenn ein Lungenarzt sagt: "90% der älteren Raucher, die zu mir kommen, haben Lungenkrebs." Natürlich ist Rauchen schädlich. Aber der Arzt sieht ja auf seines Berufs nur die Problemfälle. Wie viele einfach 90 werden trotz Rauchen und nie beim Lungenarzt waren sieht er nicht, woher denn auch.
Dafür gibts ja Kontrollgruppen in Studien.

Also bitte, nimm das (schon provokativ geschrieben, gebe ich zu) von mir bitte nicht persönlich. Ich hoffe, ich konnte aufzeigen, wie es gemeint war.
 
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Cokocool schrieb:
Wie sollen die Gesetze denn vorbeugen ? Das Thema hatten wir hier schon 9999x

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Rechtsstatus und Konsumverbreitung in der Gesellschaft. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass die Cannabisprohibition zu weniger gekiffe führt
PS.
Überdenke mal dein Weltbild der Gesetze... Stichwort Lobbyismus :)

In dem es tatsächlich Leute gibt, die sich an Spielregeln, wie z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Steuerregeln... einfach halten. Recht simpel, oder?
Zudem:
Ich weiß das dieses Thema schon x-Mal behandelt wurde. Und ich habe deshalb auch schon x-mal gesagt, das Gesetze letztendlich auch den wichtigen Charakter haben, eine einheitliche Linie (z.B. in der Sanktionierung) zu gewährleisten (Stichwort Willkür).
Der von dir mit Smiley behaftete Satz zu meinem Weltbild ist, da kannst du ganz beruhigt sein, überflüssig.
Denn, auch das habe ich schon a.a.O. geschrieben:
Bevor ich Soz.Päd. studiert habe, war ich im geh. Dienst bei der Polizei- insofern weiß ich doch von manchen Dingen "hinter Gesetzen". Des Weiteren muss man glaube ich kein Überflieger sein, um Machenschaften zw. Interessenvertretern der Wirtschaft und einschlägigen Rechtskontexten ausfindig zu machen... oder;)


@NeoN:
Ich habe auch bewusst an keiner anderen Stelle erwähnt, das Alkohol toll ist und man da natürlich gedankenlos zugreifen kann. Ferner habe ich, genau wie du, mein Unverständnis dazu bekundet. Das Kultur letztendlich keine Ausrede ist, da kann man drüber reden. An gesundheitl. Schäden kommt man dadurch aber nicht vorbei...


@Merle:
Und wieder, auch wenn du es nicht wahr haben willst oder siehst, unterstellst du mir mit dem von dir aufgezeigten Beispiel deines Onkels, ich würde lügen... oder könnte dies ja zumindest. Es ist echt zum davon laufen...
Wenn du das tun willst und diese Art der Gesprächsführung deine ist, bitte. Ich tue das nicht.
Aber diesen Punkt schließe ich für mich ab, es scheint da kommen wir nicht auf einen grünen Zweig.

Was du nun zum wiederholten Male zur vermeidlichen "nicht-objektivität" schreibst:
Bitte, was ist denn daran nicht objektiv, wenn ich Menschen live vor mir hatte/habe, ihre Akten, ihre Therapieberichte, sogar ihre Medikationsliste... ?
Wie viel Objektivität soll denn da noch her?
Ich rede hier nicht von meiner Sicht auf den Sinn der Welt, das wäre subjektiv.
Ich berichte hier von Fakten aus der täglichen Arbeit...



Aber wenn diese nicht mehr objeltiv sein dürfen, dann verstehe ich warum letztlich nur die Meinungen der Befürworter zugelassen und akzeptiert werden.:)
 
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In dem es tatsächlich Leute gibt, die sich an Spielregeln, wie z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen,[...], einfach halten

Ich fand diesen Satz gerade so spannend, dass ich mich direkt mal da einharke: Die Quote von Leuten die sich immer strikt an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten liegt in meinem Umfeld (Familie, Freunde , Lebensgefährten von Freunden (und andere Familienmitglieder), Arbeitskollegen, Sportvereinsmitglieder) bei 3/70. Es scheint, als müsste ein Großteil der Menschen schon den Sinn hinter ein Regel sehen, damit sich daran gehalten wird.
 
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@ Sweepi:

Ich glaube dir ist gar nicht bewusst, an wie viele Regeln du dich jeden Tag einfach hälst, ohne deshalb nach mehr Freiheit zu schreien ;)
Alleine das du hier im Forum postest, ohne das diese Beiträge gelöscht werden zeigen, dass du ein recht "regelkonformer" Mensch bist.

Des Weiteren ist das, was du im letzten Satz schreibst, natürlich schon ein Problem:
Wessen Sinn zählt denn?
Deiner?
Meiner?
Oder der, von den andere 80Mio. Bundesbürgern?

Was manche hier vielleicht nicht verstehen ist, warum es Gesetze braucht.
Ein Punkt könnte sein, um das Zusammenleben einer nicht homogenen Menschenmenge möglich zu machen.
Aber das ist stark OT...
 
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Aber wenn diese nicht mehr objeltiv sein dürfen, dann verstehe ich warum letztlich nur die Meinungen der Befürworter zugelassen und akzeptiert werden.
Wieder Cherrypicking. Rest ignoriert? Also ich hab deinen Post ganz gelesen, aber jetzt käme von mir nur eine Wiederholung.
Und ja: Ich unterstelle dir nicht, dass du lügst (das weiss ich ja nicht), aber dass du es könntest.
Objektivität (zumindest sichere) stellen Drittparteien dar, die weder von Pro noch Kontra einen eigenen Vorteil haben. So ist meine Definition.
Jeder mit eigener Affinität zu Pro oder Kontra driftet ins Subjektive ab. Damit kann man zwar argumentieren, aber dann gilt der nächste Absatz.

Und dein bewusstes Missinterpretieren meiner Aussage ist nicht nett. Ich sagte: Wenn man deine Erfahrungen als gültig erklärt, sind es auch die von Konti und anders herum.

Aber was solls. Tatsächlich ist es so sinnlos.
 
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Die Erfahrungen von eshoxx werden schon gültig sein, nur stellen sie eben nicht den Durchschnitt dar.
Ich hatte ja das Beispiel mit dem Arzt gebracht, der seinen Kindern (unter anderem mir) das Trampolin verboten hat, weil es seiner subjektiven Erfahrung nach sehr viele Kinder gibt, die sich dabei etwas brechen.

Es ist nun mal essentiell wichtig, wie groß das Risiko tatsächlich ist!

Man kann nicht einfach alles verbieten, was irgendwo ein kleines Risiko darstellt. Dann könnte man fast nichts mehr machen und fast nichts mehr essen.
(Gerade habe ich wieder einen kurzen Artikel gelesen, der nahe legt, daß der übermäßige Verzehr des typischen McDonalds Fast Food wegen der enthaltenen Trans-Fettsäuren Asthma und Allergien bei Kindern und Jugendlichen auslösen kann.)

Es gibt unheimlich viele (legale) Dinge, die deutlich höhere Risiken für die Gesundheit (und zum Teil nicht mal nur die eigene) bergen als dies bei Cannabis-Konsum der Fall ist.
Das Verbot ist vollkommen unverhältnismäßig und wird deshalb zurecht nicht ernst genommen.
Leider entsteht dadurch eine zusätzliche Verharmlosung, die wieder rum den wirklich gefährlichen (übermäßigen) Konsum begünstigt. Und das gilt gerade für Jugendliche.
Daher wäre gerade aus gesundheitlichen Aspekten eine Legalisierung sinnvoll.
 
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eshoxx schrieb:
Und genau da haben wir aber, um nicht zu tief in die medizinische Kiste zu greifen, bei Cannabis ein Problem:
Es kann(!) beim ersten Konsum zu einer dauerhaften Psychose führen, so wie andere, verbotene Substanzen eben auch.
Insofern ist das Verbot m.M.n. schon i.O., zeigt sich dieses Problem bei anderen, legalen "Drogen", doch nicht.

wieder ein schöner fall von schönreden des alkoholskonsum bzw. die cannabisfolgen schlecht zu reden.ich zitiere mal ein artikel ü ber psychosen:

" Die Gefahr, dass es zu einer Drogenpsychose kommt, besteht mitunter bereits beim einmaligen Konsum einer Droge. Zu den Drogen, die eine Psychose auslösen können, gehören vor allem halluzinogene Substanzen wie Meskalin, LSD und psilocybinhaltige Pilze. Ebenso ausgelöst werden kann eine Drogenpsychose durch Kokain, Cannabis, Amphetamine und Alkohol."

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Psychose/Artikel/14992.php

und hier über die folgen allgemein:

http://www.sn-online.de/Gesundheit/laenger-besser-leben/Droge-Alkohol-die-Sucht-und-die-Auswege

ja ne is klar^^
das ist einfach nur noch peinlich hier:rolleyes:
 
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das video ist gut, aber solange es hier leute gibt die sich irgendwas einreden und damit meinen das verbot rechtfertigen zu können, leider nutzlos.
es wird immer irgendwelche begründungen geben, um ein verbot zu rechtfertigen.

in meiner jugend hieß es : " cannabis ist eine einstiegsdroge und muß deswegen verboten bleiben....." ,dies wurde widerlegt woraufhin dann die legende gesponnen wurde von "cannabis ist nicht mehr so schwach wie früher und dadurch das der thc gehalt gestiegen ist es eine harte droge und muss deswegen verboten bleiben".

aktuell geht man da hin cannabis als psychosen auslöser zu verteufeln,was auch im einzelfall stimmten könnte,aber vergisst das dies andere drogen inklusive alkohol auch auslösen können.

bei cannabis muss das natürlich als begründung für ein verbot herhalten,hingegen beim alkohol wird das gar nicht erwähnt und schon gar nicht für ein verbot angeführt.

viele (berechtigte) argumente die für ein verbot angeführt werden sind bedingt durch die illegalität entstanden und werden nun dem cannabis zugeschrieben.aber anstatt die ursache dafür zu beseitigen,also die prohibition, fordert man immer höhere strafen.

verlogener kann man eine debatte nicht mehr führen,das fängt bei der politischen kaste an und zieht sich bis in weite kreise der bevölkerung die diesen mist mimacht.

jeder ist frei zu sagen was er möchte,aber mich k*tzt es so an wenn argumente für eine sache angeführt werden,die dann auf einmal für eine andere sache nicht zählen.

und mit kultur etc. ankommen ist auch nichts da hanf bis ins 20. jahrhundert in seiner ganzen vielfältigkeit in allen ländern der welt ebenso wie alkohol ein fester bestandteil der kultur war .

man denke nur an die ganzen bücher,leinen segel,tinkturen und medizin aus hanf,aber auch an "sogenannte indische zigaretten welche bis in die zwanziger jahre in deutschland verkauft wurden und haschsich enthielten.

ausserdem kennt jeder den spruch starker tobak was nichts anderes als hanfkraut gemisch war, was in der pfeife geraucht wurde.

haschisch werbung aus den zwanziger jahren :

 
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dacapo schrieb:
aber vergisst das dies andere drogen inklusive alkohol auch auslösen können.
Und das rechtfertgt es dann, eine weitere Droge zu legalisieren und Gesellschaftsfähig zu machen?
Du lässt das Argument nicht zu, dass man erst einmal mit den bereits legalisierten Drogen in der Gesellschaft vernünftig umgehen sollte, bevor man eine weitere auf den Markt wirft, da das eine angeblich nichts mit dem anderen zu tun hat. Trotzdem ziehst du hier den Vergleich um einen Nachteil abzumildern.
Die Krankenhausaufenthalte sowohl durch Alkohol- als auch durch Cannabiskonsum bedingt, sind in den letzten 10 Jahren laut aktuellen Zahlen der TKK deutlich gestiegen. Das nurmal so am Rande.
Und das lässt mich, schon "etwas" nachdenklich werden...

In den 20er Jahren haben Kinder auch noch mit dem Scherzartikel die "Schlange des Pharaos" gespielt...
Und glaube mir, die Arzneimittelkontrolle der20er Jahre, wenn man davon überhaupt sprechen kann, will keiner hier haben...
 
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noch einmal:
cannabis ist schon längst gesellschaftsfähig und in weiten kreisen verbreitet.

wer oder was gibt dem staat oder jemand anderem das recht die grenze zu ziehen oder sogar zu behaupten "lerne erst mal mit substanz x umzugehen,bevor substanz y freigegeben wird"?

nein dieses recht lasse ich nicht zu,weil ansonsten erkläre mir bitte was cannabis damit zu tun hat das alkohol so viel schäden und leid in der gesellschaft anrichtet.

du entlarvst dich übrigens selber:wäre das verbot so wirksam dürfte es ja keine gesteigerten fälle von durch cannabis verusrsachten krankenhausaufenthalte geben.

also somit der beste beweis das ein verbot nichts bringt,aber eine legalisierung nur vorteile bringen würde da endlich das geld statt in die repression wieder in die prävention gehen würde und somit den menschen denen das betrifft und probleme damit haben wirklich helfen würde.

im übrigen verstehe ich die ganze diskussion sowieso nicht,wer nicht kiffen will tut es nicht selbst wenn es legal im supermarkt liegen würde.ich werde auch nie kiffen,dennoch schließt es eine legalisierungsbefürwortung meinerseits nicht aus.

aber auf der anderen seite, wer kiffen möchte kann es heute genauso tun,mit allen nachteilen die ein schwarzmarkt und die illegalität mit sich bringt.das kann eine aufgeklärte gesellschaft nicht wollen!

und noch eins möchte ich anmerken:

wie jeder weiß gibt es in den niederlanden seit jahren einen freien zugang zu cannabis für konsumenten.über die niederländer möchte ich gar nicht reden,die sind ja angeblich ein anderes volk deswegen bleibe ich mal bei den deutschen^^

ich wohne nicht weit von der grenze entfernt und hätte wenn ich wollte jeden tag die möglichkeit cannabis zu erwerben und zu konsumieren.ebenso haben in grenznähe ca. 10 millionen menschen (rheinland und ruhrgebiet) die möglichkeit dies zu tun.

nun hört man aber nirgens das jeder jugendliche und erwachsener in die niederlande zum kiffen fahren,die quote derjenigen die kiffen ist auch bei uns in grenznähe nicht höher wie die in berlin, hamburg oder sonstwo in deutschland.

was ich anmerken möchte ist das eine höhere verfügbarkeit auch für deutsche staatsbürger eben nicht zu einem höherem konsum führt,weil ansonsten würde die niederlande ja mit millionen konsumenten jeden tag aus der grenzregion überschwemmt werden.

die die jetzt schon rüberfahren würden sich ihre drogen ansonsten beim lokalen dealer in deutschland holen.
 
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Seppuku schrieb:
Und das rechtfertgt es dann, eine weitere Droge zu legalisieren und Gesellschaftsfähig zu machen?
Könntest du bitte aufhören, dieses Pseudo-Argument, welches bereits mindestens 10 mal beantwortet und entlarvt wurde, hier immer wieder zu wiederholen?
Es ist extrem mühselig, wenn sich die Diskussion die ganze Zeit im Kreis dreht.

Seppuku schrieb:
Du lässt das Argument nicht zu, dass man erst einmal mit den bereits legalisierten Drogen in der Gesellschaft vernünftig umgehen sollte, bevor man eine weitere auf den Markt wirft, ...
Das ist kein Argument. Das ist deine Ansicht.
Warum dieses Vorgehen irgendwie sinnvoll sein sollte, hast du bislang nicht erklärt.



dacapo schrieb:
noch einmal:
cannabis ist schon längst gesellschaftsfähig und in weiten kreisen verbreitet.
Das stimmt.
Der größte Teil unserer Gesellschaft und vor allem auch der Medien geht mit Cannabis ziemlich gelassen um. Selbst die meisten Polizisten und Politiker nehmen das Verbot nicht ernst.
Cannabis ist noch immer Teil unserer Gesellschaft/Kultur. Daran hat das Verbot nichts geändert ... viel eher wurde die Droge dadurch noch glorifiziert.

Der Umgang mit dem Thema Cannabis in dieser Folge "Pastewka" ist typisch.
Und das ist übrigens ein deutlich gesünderer Umgang damit, als diese Verteufelung, der einige hier anhängen.
 
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Ich reagier wunderbar auf THC,schlafe nach dem Kiffen einen ganzen Tag und fülle mich sehr erholt danach:)

Aus Persönlicher Erfahrung kann ich sagen das Cannabis eine gewisse psychische Heilwirkung hat.

Deshalb würde ich es Legalisieren
 
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die neuen zahlen für 2011 sind rausgekommen:

"Etwa 74 000 Menschen sterben nach Angaben der Suchtexperten jährlich an den Folgen von Alkohol allein oder in Kombination mit dem Rauchen . Durch alkoholbedingte Erkrankungen, Fehlzeiten oder Frühberentung entsteht laut DHS in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Schaden von 26,7 Milliarden Euro pro Jahr."

http://t.news.de.msn.com/panorama/hauptstelle-für-suchtfragen-stellt-neues-jahrbuch-vor

sowas verlogenes wie die aktuelle drogenpolitik gibt es nicht.alle die sich für ein verbot inklusive strengster strafen für cannabis einsetzen,sollten sich um glaubwürdig zu sein in anbetracht von über 70 000 tote im jahr auch gegen alkohol aussprechen^^

von daher scheint zumindest volkswirtschaftlich und gesundheitspolitisch der konsum von cannabis weniger tragisch,zumindest wenn man die nakten zahlen vergleicht.

aber genau das ist was die meisten ja gerne ausblenden,hauptsache man kann seiner droge alkohol fröhnen und mit dem finger auf böse cannabiskonsumenten zeigen,das böse rauschgift *lol*......
 
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immer diese alkohol statistiken und vergleiche.

is doch ganz einfach.

mit alk kannst dich ganz schnell tot saufen. tot kiffen ist praktisch nicht möglich. man müsste sich reines thc in die venen spritzen, um vielleicht dran zu sterben.

also, kann mir mal wer mit gesundem menschenverstand erklären, warum ein produkt, was mich mit leichtigkeit killen kann im supermarkt steht, das andere aber verboten is? danke.
 
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