Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

flode schrieb:
Kann doch nicht sein, dass ich als Raucher ......

Das du auch Drogensüchtig bist weisst du aber,oder etwa nicht?Und du scheinst ja schwer abhängig davon zu sein,ansonsten würdest du nicht neidisch auf Alkoholiker schauen ;)

Ich sehe es auch wie Onkelhitman,jeder soll Nikotin,Alkohol und Cannabis konsumieren so lange keine anderen Personen geschädigt oder in Mitleidenschaft gezogen werden!

Beispiel:

Alkohol auf Parties? Bitte schön meinentwegen auch bis zum sogenannten Komasaufen.

Aber Straftaten unter Alkoholeinfluß,härter bestrafen wie bisher.

Bin für Eigenverantwortung,also wenn einer weiß das er unter Alkoholeinfluß aggressiv wird sollte er die Finger davon lassen,tut er es nicht dann harte Bestrafung.

Fahren unter jeglichem Alkohol oder Drogeneinfluß? Von mir aus gerne mit Haft bestrafen!

Wer Alkohol,Tabak und andere (noch illegale) Drogen an Minderjährige abgibt auch gerne mit Haft bestrafen.

Auf der anderen Seite Drogen wie Cannabis legalisieren und harte Drogen unter Kontrolle (wie heute schon Heroin) zugänglich machen.

Neubewertung aller Drogen,es kann nicht sein das Ecstasybesitz oder Verkauf welches im Ranking eher an hinterer Stelle steht ,genauso hart bestraft wird wie Heroin.

Auch sind Drogen wie Khat aus dem BTMG zu streichen,deren Verbot ist eindeutig rassistisch motiviert und steht im keinem Verhältnis zur Gefährlichkeit.
 
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Hallo

dacapo schrieb:
jeder soll Nikotin,Alkohol und Cannabis konsumieren so lange keine anderen Personen geschädigt oder in Mitleidenschaft gezogen werden!

Wenn es danach gehen würde ist die Nikotinsucht die schlimmste Sucht und gehört sofort verboten.
Meine Mutter hatte z.B. bis vor Ihrer Rente jahrzentelang eine Gaststätte und Sie hat heute noch Raucherhusten obwohl Sie noch nie selbst eine Zigarette geraucht hat.
Von Folgen des passiv trinkens habe ich noch nichts gehört.

Grüße Tomi
 
AW: Cannabis Legalisierung

@Tomislav2007
Deine Mutter hätte in ihrer Gaststätte ein Rauchverbot einführen können ohne Gesetzeslage?
 
AW: Cannabis Legalisierung

Wieso ohne Gesetzeslage? Ihre Gaststätte, ihr Hausrecht. Jeder Gastwirt konnte vor dem Gesetz selbst entscheiden ob er Rauchen erlaubt oder nicht. Es gab auch schon vor dem Gesetz Gaststätten die zumindest einen Nichtraucherraum hatten.
 
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Das meinte ich. Sie hätte doch in ihrer Gaststätte das Rauchen verbieten können. Dafür hat es keines Gesetzes bedurft. Der wiederum schränkt doch jetzt nur ein. Das habe ich bis heute nicht verstanden wie man so ein lächerliches Gesetz einführen kann. Wenn man das Rauchen eben nicht in seiner Gaststätte erlauben will, muss man mit den Konsequenzen rechnen. Und wenn ich Raucher ebenso gestatte dies in meiner Gaststätte zu tun, brauche ich mich nicht über diese Konsequenzen ärgern...
 
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Hallo

@ Onkelhitman

Ja das hätte Sie sicher machen können aber dann wären die Gäste weggeblieben, das Rauchverbot war auch der Grund wieso Sie ein Jahr früher in Rente gegangen ist.
Das war/ist eine kleine Eckkneipe mit kleiner Terrasse, wo mittlerweile nur noch ein paar Leute auf der Terrasse sitzen. Raucher sind bzw. waren nun einmal in den kleinen Stadtteilkneipen die umsatzstärkste Gruppe.

Im Vergleich zu Cannabis ist Nikotin wesentlich schädlicher für die Umwelt, was in Zigaretten an zusätzlichen chemischen gefährlichen Inhaltsstoffen beigemischt ist wird es in Cannabis nie geben.

Grüße Tomi
 
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Ja nu, ich meine, sie hatte ne Gaststätte und konnte sich ihr Übel demnach aussuchen. Die Arbeiter damals in Kohlebergwerken haben sich das auch ausgesucht und hatten dann ne Staublunge. Das soll keine Abwertung sein, sondern einfach nur der Hinweis, dass sie doch eine Wahl hatte. Sie hat ihre Wahl getroffen, und tut mir daher in keinster Weise Leid, denn sie hätte doch auch, kA, ne Currybude machen können daraus oder nen Irish-Pub, was auch immer. Aber sie hat das Rauchen gestattet, und damit die Konsequenz in Kauf genommen dem Nikotin ausgesetzt zu sein.

Und da hilft eben auch kaum der Gesetzgeber wenn der das Rauchen da verbietet. Siehst ja wozu das führt. ;)
 
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Hallo

Onkelhitman schrieb:
und tut mir daher in keinster Weise Leid

Muß es auch nicht, es geht mir hier auch nicht darum das ich für meine Mutter wehklagen möchte. Mir geht es darum das die erlaubte Droge Nikotin nicht gesundheitsförderlich ist (weil erlaubt), im Gegenteil Nikotin ist eher schädlicher als Cannabis. Von Raucherbeinen und Lungenkrebs habe ich schon gehört aber ich habe noch nie etwas von Cannabisbeinen und Cannabiskrebs gehört.

Grüße Tomi
 
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Ok, wie weit möchtest du dann gehen? Zucker und Fett verbieten weil sie Fett machen. Alkohol entfernen weil er die Sinne benebelt. Rauchen verbieten weil es genauso abhängig macht wie alle anderen Drogen die ich vorher aufgezählt habe. Ist denn das Nikotin der Fehler oder die anderen Stoffe sowie Feststoffe, die in einem Filter sind evtl? Ich weiss es nicht, ich weiss nur, wers machen will solls machen solange er dabei eben keinem aktiv schadet. Und wenn ich bei mir in der Wohnung rauchen gestatte, dann ist das auch mein Bier und ich muss mit den Konsequenzen rechnen. Deswegen würde ich aber kein Gesetz entwerfen oder vorgeschlagen wissen, welches es jedem Hunz und Kunz auf einmal verbieten soll.

Das ist mit dem Alkohol so, das ist mit dem Rauchen so, und das sehe ich auch bei Cannabis so.
 
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Hallo

Onkelhitman schrieb:
Ok, wie weit möchtest du dann gehen?

Du solltest mal zu Beitrag 2176 zurück gehen, auf den habe ich in Beitrag 2179 lediglich reagiert.

Grüße Tomi
 
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Ich nehme zwar keine Drogen (auch keine Alkohol) aber dennoch bin ich der Meinung das alle Substanzen frei verkäuflich sein sollten, schon um den Illegalen Handel zu unterbieten und den Dealern die Geldquellen zu entziehen. Zudem glaube ich das eine kontrollierte Abgabe von Drogen den Konsum eher einschränken statt befördern würde.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Von Folgen des passiv trinkens habe ich noch nichts gehört.

"Medizinisch" gesehen stimmt das wohl. Wobei man vielleicht die Opfer von von alkoholisierten Fahrern verursachten Unfällen als passive Alkoholopfer bezeichnen könnte.
Oder frag mal die Familienmitglieder eines Alkoholikers. Die leiden darunter genauso wie der Süchtige selbst. Keine Droge zerstört so viele Beziehungen, Familien und auch Freundschaften wie Alkohol. Ein Alkoholiker schwebt in großer Gefahr, gesellschaftlich/sozial komplett vor die Hunde zu gehen.
Nikotin zerstört den Körper, aber Alkohol zerstört Körper und Geist/Verstand.

Das ist auch ein Gesichtspunkt, den man bei der Legalisierung von anderen Drogen beachten muss. Nicht nur, wie gefährlich sie direkt körperlich sind und wie stark sie süchtig machen usw., sondern auch, wie sie sich mittel- und langfristig auf die Persönlichkeit des Konsumenten auswirken. Es gibt ja auch andere Drogen, die agressiv, depressiv oder sonstwie psychopathisch machen. Da leiden dann die Mitmenschen mindestens genauso drunter, wie der Konsument selbst.
 
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@Herdware
Leider, und ich schreibe das jetzt bewusst so, leider kann man einem Alkoholkranken nicht helfen wenn er sich nicht selber helfen will. Das was du ansprichst, es gibt nur eine Konsequenz und eine Lösung. Sie wird immer als drastisch und unfair/ungerecht angesehen, ist für mich aber die einzige wirkliche Lösung des Problems:

Der Süchtige muss sich selber ändern, kann er dies nicht, ist er dazu nicht in der Lage oder ist er nicht bereit dazu muss man sich so weit es geht von dieser Person distanzieren!

Ich weiss, dass dies ein rabiater Schritt ist, und vielleicht wird hier jemand schreiben, man liebt doch den Partner, man ist emotional gebunden, man hat sich geliebt und kann ihn in der Situation nicht im Stich lassen. Das stimmt NICHT! Der Alkohol ist eine Ausflucht. In welcher Hinsicht, warum das jemand tut, das ist völlig irrelevant. Mit dem greifen zu einem Suchtmittel anstatt die Lösung des Problems zu suchen, ist derjenige der es konsumiert nicht mehr zurechnungsfähig. Sein Handeln ist selbstzerstörerisch und das wäre ja noch in Ordnung, wenn er nur für sich verantwortlich wäre. Das ist er aber nicht. Beziehungen/Partnerschaft und Familie können nur einen gewissen Grad an diesem Alkoholismus vertragen. Die Menschen verändern sich durch den Alkohol. Sie sind nicht mehr die Personen die sie waren. Ich denke, dass ein Jahr Höllenqualen ausreichen um alles in seiner Macht stehende zu versuchen.

DANN jedoch sollte man sich von der Person zur eigenen Sicherheit abkanzeln. Denn ansonsten macht man sich nur selber kaputt. Man hat dann keinen Einfluss mehr auf die Person. Und man ist nicht so wichtig, als wenn die Entscheidung: "Ich höre mit dem Suff auf, sonst verlässt sie/er mich" eine Konsequenz heraufbeschwört. Diese Menschen sind Sucht-krank. Und durch die psychischen Auswirkungen macht man so, wie du es eben schreibst, andere Menschen kaputt. Also gibt es nur eine Art wenn man es versucht hat abzuwenden: Sich abwenden.

Die meisten die ich jedoch kenne bleiben dann zusammen, führen kein normales Leben mehr und machen sich beide gegenseitig kaputt. Das ist kein Leben mehr, für beide nicht. Daher KANN man dagegen nichts machen. Da hilft auch das verbieten des Suffs nicht.
 
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Zur auf den ersten Blick ziemlich radikalen Position der Piratenpartei sei angemerkt, dass es sich hierbei (ausnahmsweise mal) nicht um unerprobtes Neuland handelt. Portugal fährt seit ca. 13 Jahren genau diese Schiene und das recht erfolgreich.
Weder Drogenkonsum noch Drogenkriminalität sind außergewöhnlich stark angestiegen. Bei Jugendlichen ging er sogar deutlich zurück. Dafür ist die Zahl derer, die Beratung und Therapie in Anspruch nehmen, stark gestiegen, was ja auch eine gute Sache ist.

Trotzdem ist natürlich auch so eine weitgehende Entkriminalisierung des Konsums immer noch eine Gratwanderung zwischen erlaubt und verboten. Denn Herstellung und Handel mit unbestreitbar schädlichen Drogen will man ja nicht legalisieren. Es ist also nicht so, als würden Cannabis oder gar noch härtere Drogen dadurch komplett legalisiert und z.B. auf eine Stufe gestellt mit anderen etablierten Genussmitteln wie Alkohol, Tabak oder auch Zucker, Fett usw.

Die Diskussion, was erlaubt wird und was verboten, bleibt also bestehen.
 
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Alk und tabak sind keine Genussmittel! Es sind und bleiben Drogen!
Ich finde diese Verniedlichung mehr als unpassend... dafür saufen sich zu viele kaputt, oder gehen an Krebs ein.
 
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Du kannst dich auch kaputt fressen. Aber alles verbieten hilft da eben auch nicht. Was ist dann noch eigener freier Wille und Freiheit, was Zwang?
 
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Die Bezeichnungen Genussmittel und Droge schließen sich doch nicht aus. Alle Drogen sind auch Genussmittel.

Ab wann umgekehrt ein Genussmittel auch eine Droge ist, ist verdammt schwer zu definieren. Die von mir auch genannten Genussmittel Zucker und Fett bringen z.B. noch mehr Leute vorzeitig ins Grab, als Alkohol und Tabak. Wobei man beide nicht nur zu Genussmitteln, sondern abhängig von der "Dosis" auch als normales Nahrungsmittel zählen kann.

Wie gesagt ist das ein sehr schwieriges Thema ohne einfache Antworten.
Schon deshalb, weil es keine klaren Grenzen zwischen Drogen, Genussmittel und z.B. Nahrungsmitteln gibt, kann es niemals so etwas wie ein Verbot für alle Drogen geben.
Und dann kann man noch von bestimmten Tätigkeiten abhängig werden, wie z.B. Glücksspiel oder Sex oder Arbeit usw. Wenn man die auch noch dazu zählt, werden sinnvoll abgegrenzte Verbote vollends unmöglich und auch gar nicht durchsetzbar.
 
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