Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Wenn der Pisstest oder Pustetest (den kenn ich jetzt nicht) positiv ist, wird sowieso ein Bluttest gemacht.
Denn der Pisstest hat vor Gericht keinen Bestand.

Problem bei einer Kontrolle ist ja das es schwierig ist zu entscheiden. Hat man die Tage zuvor was gekifft und lehnt den Test ab, kann es trotzdem passieren das man zum Bluttest muss. Lehnt man ihn nicht ab, dann kann man Glück haben und er ist negativ, oder aber auch Pech und er ist positiv.
 
AW: Cannabis Legalisierung

China schrieb:
Die aktuellen Tests sind lächerlich.
Erst vor kurzen haben sie ein Kollegen von mir angehalten, 5 Streifen haben sie verwendet... er hatte kurz vorher gekifft... nix war. :rolleyes:

*zustimm*

Diese chemischen Tests basieren auf einer chemischen Reaktion. Diese Reaktionen werden immer von Druck/Temperatur beeinflusst. Der Druck ändert sich wohl nicht sehr viel ;) Aber ein Drogentest in Juli in der prallen Sonne fällt anders aus als ein Test im Januar bei -10°C :)
 
AW: Cannabis Legalisierung

Fairy Ultra schrieb:
Niemals!
noch nie mit Drogenabhängigen zu tun gehabt gell?

Zeige mir mal einen einzigen Drogenabhängigen, bei dem Canabis die Einstiegsdroge war. Jeder einzelne von denen hat vorher Erfahrungen mit Alkohol gemacht und hat dann, weil der Rausch so toll war, aber der Kater so anstrengend, auch gerne mal am Joint gezogen.

Alkohol ist in jeder Hinsicht gefährlicher als Canabis, also wenn schon diese ganzen Argumente mit Einstiegsdroge kommen, dann bitte sofort auch dafür eintreten, dass Alkohol ebenfalls verboten wird.

Aber da werden sie dann plötzlich empfindlich die Leute. Wieder so eine Doppelmoralgeschichte die mich zum Kochen bringt...

EDIT: Nein, ich kiffe schon ewig nicht mehr, aber ich hatte eine Phase in der Jugend (so 1-2 Jahre), da haben wir häufiger mal einen gedampft. Ich bin auch nicht sicher, ob ich für oder gegen Legalisierung bin, aber ich bin sicher, dass der Alkohol der sehr viel größere Teufel ist und wie die Gesetzgebung da den Unterschied zieht (Alkohol legal, THC nicht) verstehe ich einfach nicht.

Naja, Volksdroge Alkohol halt...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

@HongKong Fui
kann dir nur absolut zustimmen ;)

Alkohol passt halt sehr gut in unsere Gesellschaft. Oberflächlicher primitiver Rausch ohne Tiefgang und mit hohem Agressionspotenzial. Auf jedem Schützenfest, Karneval oder Fußballspiel sehr gut zu beobachten. Jede Technoparty mit all ihren illegalen Drogen ist dagegen viel friedlicher und fast ohne Gewalt. Welche Droge die gefährlichere ist wird da ganz schnell klar. Aber die verborten Konservativen mit ihrer Law and Order Mentalität wollen das natürlich nicht wahrhaben.

Daher weiter hoch die Tassen auf dem Schützenfest und Kriminalisierung der Kiffer. Aber was erwartet man in einem Land wo jemand wie Angela Merkel mit ihrer nichtssagenden wiederlichen Art auch noch eine hohe Popolarität genießt und höchst warscheinlich wiedergewählt wird. Sagt doch viel über den Zustand dieses Landes aus, oder ?
 
AW: Cannabis Legalisierung

Ende der achtziger Jahre als ich in einem Alter war wo ziemlich jeder kiffte den ich kannte, bin ich standhaft geblieben und habe nie gekifft obwohl schon damals halb Dortmund ( wo ich ursprünglich her komme ) gekifft hatte.

Ich erinnere mich auch das ausnahmlos jeder der gekifft hat vorher Drogenerfahrungen mit Nikotin und Rauscherfahrungen mit Alkohol hatten.

Also vor 20 bzw. 25 Jahren wurde schon gekifft was das Zeug hergegeben hat:D

Für mich als alten Hasen hier ist die ganze Diskussion sowas von müssig, da seit Jahrzehnten immer die gleichen abgelutschten Thesen von Gefährlichkeit und Einstiegsdrogen runtergespult werden.

Mir kommt es auch vor das immer wieder neue Pseudoargumente gesucht werden, hauptsache man kann das Verbot vor sich selbst rechtfertigen.Die Wahrheit bleibt leider oft auf der Strecke.

Und mich stört es auch das nicht alle Drogen gleich behandelt werden, und viele Argumente welche gegen Cannabis angewandt werden dann auf einmal für Alkohol und Nikotin nicht gelten.

Das beste finde ich von unserer Drogenbeauftragen die bei Alkohol und Nikotin für Eigenverantwortung plädiert, aber dies bei Cannabis den mündigen Bürgern nicht zutraut.

Dies ist bezeichnend und beschämend für die gegenwärtige Drogenpolitik!
 
AW: Cannabis Legalisierung

in zeiten, wo es modern ist alles mögliche neue zu verbieten, wird bestimmt kein canabis verbot aufgehoben.
da gibt es nämlich wirklich eine breite mehrheit in allen schichten, die dagegen ist
 
AW: Cannabis Legalisierung

HongKong Fui schrieb:
Zeige mir mal einen einzigen Drogenabhängigen, bei dem Canabis die Einstiegsdroge war. Jeder einzelne von denen hat vorher Erfahrungen mit Alkohol gemacht und hat dann, weil der Rausch so toll war, aber der Kater so anstrengend, auch gerne mal am Joint gezogen.

Ja das ist längst wissenschaftlich bewiesen.

Aber es gibt eine viel zu starke Lobby, und der Staat verdient viel zu gut daran.
Die Strukturen sind gefestigt.
Alkohol und Nikotin kosten jedem Bürger in De richtig Geld.
Angefangen von den Gesundheitskosten über die Polizeieinsätze die sie verursachen usw. es ist ein riessen Rattenschwanz.
Aber diese Kosten tragen ja alle, wir finanzieren die neue Leber oder die neue Lunge.
Wir finanzieren die Reha nach dem xten Schlaganfall oder Autounfall unter Alkoholeinfluss.

Ein Verbot wäre aber unmöglich, das hat uns die Prohibition gezeigt.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Verbote bringen ja sowieso nichts, außer einen Schwarzmarkt mit mehr Nebenwirkungen. Aufklärung und Prävention, ist das Einzige was zu einem mündigen Konsumverhalten mit weniger Risiken führt.

Es ist ja nicht so, dass ein Verbot dazu führt das etwas nicht eingenommen wird. In den Niederlanden ist der Cannabis-Konsum bei Jugendlichen sogar niedriger als in Deutschland. Das Verbot macht die Sache besonders schlimm, da man nichtmehr abschätzen kann wie die Dosierung und die Zusammensetzung einer Substanz ist. Besonders giftige Streckmittel sorgen hier für erheblich mehr Nebenwirkungen als die Droge selber erzeugen würde.

Die meisten Menschen probieren auch nur eine Substanz 2-3 Mal aus und merken dann: "die Wirkung liegt mir nicht."


Des Weiteren macht ein Verbot von Drogen aus dem Sinne für mich keinen Sinn, weil ich durch einen Konsum von Substanzen keinen anderen Menschen schädige. Solange der Konsum kontrolliert ist, ist doch alles super. Geriet der Konsum außer Kontrolle, dann benötigt jemand Hilfe, Strafe wohl nicht?

Deswegen ist meiner Meinung nach Strafverfolgung komplett sinnlos und bringt überhaupt keinen Vorteil. Nachteile hingegen jede Menge.


Der Unterschied zwischen harten und weichen Drogen ist dabei noch das Allerschlimmste - wobei man hier Alkohol und Nikotin zu den harten Drogen einstufen müsste. So kann ich mit 100 Flaschen Wodka frei herumlaufen aber mit 0,2 Gramm Cannabis bekomme ich strafrechtliche Konsequenzen.

Generell bin ich zwar gegen jeglichen Drogenkonsum (abgesehen von Zucker und co...). Aber man kann einem Menschen nichts vorschreiben (Weil es sowieso nichts bringt), sondern ihn nur von den Risiken und Nebenwirkungen informieren. Daher sollte Jeder immernoch selber entscheiden welche Substanzen er einnehmen möchte und nicht der Staat (Die Polizei). Solange man sich nur selber damit bewußtseinsverändert / schädigt und niemanden Anderen, kann man diese Regelung meiner Meinung nach auch akzeptieren.

Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung ;)

Aufklärung statt Verfolgung, Hilfe statt Ausgrenzung.

http://www.youtube.com/watch?v=ITFH6R4IOEI
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Nikotin ist keine schlimme Droge, das Gewohnheitsritual des Rauchens ist schlimm und das insbesondere dann, wenn die Kognition bereits mit unter 16 Jahren aufgebaut wird, dann ist sie nämlih dauerhaft. Dass Rauchen keine Drogensucht ist, sieht man schon daran, dass Nicorette und Nikotinpflaster, nachdem sie 15 Jahre auf dem Markt sind, keine nennenswerte Erfolge zeigen - obwohl man die sogar in jeder Nichtraucherkneipen konsumieren darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

buzz89 schrieb:
Ja das ist längst wissenschaftlich bewiesen.

Aber es gibt eine viel zu starke Lobby, und der Staat verdient viel zu gut daran.
Die Strukturen sind gefestigt.
Alkohol und Nikotin kosten jedem Bürger in De richtig Geld.
Angefangen von den Gesundheitskosten über die Polizeieinsätze die sie verursachen usw. es ist ein riessen Rattenschwanz.
Aber diese Kosten tragen ja alle, wir finanzieren die neue Leber oder die neue Lunge.
Wir finanzieren die Reha nach dem xten Schlaganfall oder Autounfall unter Alkoholeinfluss.

Ein Verbot wäre aber unmöglich, das hat uns die Prohibition gezeigt.

vergiss nicht die milliarden, die dadurch verdient werden.
wenn ich sowas immer lesen muss... selbst politiker sprechen nur von kosten, die kanke verursachen.
von den milliarden durch stuereinnahme und behandlung redet keiner, der für das abschaffen von alkohol und nikotin ist.


es bestreitet wohl niemand, dass alkohol und nikotin auch drogen sind.
es geht aber um die gefährlichkeit und art des rausches, die diese hervorrufen.
aber das wollen die meisten kanabisbefürworter einfach nicht wahrhaben



sprechen wir einfach mal von einem grundsäztlichen verbot / legalisierung. wo ist da der unterschied zwischen alkohol, nikotin und canabis?

trink ein bier, rauch eine kippe, oder einen kopf in einer bong
man wird schnell feststellen, dass canabis schon durch geringe mengen strake bewusstseinsbeeinträchtigungen hervorheben kann
bei alkohol ist das erst nach massivem konsum der fall. man muss sich also mit viel betrinken.


warum also etwas verbieten wollen, wo der mäßige konsum völlig problemlos ist
aber auf der andere seite etwas legalisieren, wo ein einzelkonsum schon den effekt des anderen massenkonsum hervorruft.
oder raucht hier jemand nur einen "halben zug von einem joint"?


und das ist der grund warum diese vergleiche einfach total hinken. man kann ja gerne darüber reden, ob man canabis legalisieren soll. wegen mir gerne. ich bin für eigenverantwortung. aber die legalität von alkohol oder zigaretten als grund anzuführen ist einfach hirnrissig.
es hat gute gründe, warum da unterschieden wird. und das ist bestimmt nicht reiner lobbygedanke


MountWalker schrieb:
das ist auch keine befriedigung der nikotinsucht, sondern der oralfixierung
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Mount Walker so einen Stuß habe ich selten gelesen:

Nikotin ist eine stark suchterzeugende Droge und sehr gefährlich.Deine pseudo Argumentation in bezug auf Nikotinpflaster hinkt gewaltig,ebenso könnte man dann sagen das Methadon oder Morphiumpflaster keine gefährliche Drogen sind,was aber nicht der Fall ist.

Gerne erkläre ich auch wieso:
Durch jahrzehntelange Forschung hat die Tabakindustrie die Zigarretten mit immer mehr Zusätze und Tricks aufbereitet so das bei einem Zug eine Ungeheure Menge Nikotin direkt ins Gehirn geballert wird.Wie hieß es in dem Film Insider: Zigarretten sind nur dafür da dem Süchtigen seine Nikotindosis zu verschaffen.
Nikotin macht genauso stark abhängig wie Kokain (vergleich Drogenranking),ein Entzug ist genauso langwierig wie bei vielen anderen Drogen.
Wie ein Junkie müssen viele mühsam mit Nikotinpflaster,E zigaretten oder Kaugummis entziehen und dabei die Dosis kontinuierlich verringern.
Ein Nikotinpflaster gibt ebenso wie Morphiumpflaster immer nur eine kleine Menge in einem gewissen Zeitraum frei.Es fehlt der Kick oder der sogenannte Flash den Raucher haben möchten.Dies geht nur wenn man das Zeug raucht und dadurch direkt ins Hirn gelangt.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Aha, Stuss also, oho. Beschäftige dich mal tiefgehend mit Raucherentwöhnung und den einzelnen "Patienten" und du wirst feststellen, dass der angebliche Nikotinrausch den meisten Rauchern Jacke wie Hose ist. Ich zitier mal Herrn Rätsch: "Wir haben mal in einer Studie Probanden Nikotin in die Nase gespritzt. Die Nichtraucher fanden das alle ganz toll, weil sie dachten, das wär Kokain und die Raucher fanden das alle stink langweilig." Wenn Nikotin der Reiz am Rauchen wäre, hätten sich auch andere Konsumformen etabliert - kein Teer und andere wirkungslose Beiprodukte und kein Vergeuden von Nikotin durchs entweichen des Rauchs, wenn man grad nicht an der Zigarette zieht.

P.S.
Ich bin selbst Raucher seit ich 13 war, habe zwischendurch lange Zeit nicht geraucht, aber eine habituation in junger Jugend wird man eben sein Leben lang nicht los. Entzugseerscheinungen halten niemanden vom Aufhören ab und diese starken Entzugserscheinungen gibts bei Koffein auch. Hat man mal eine Koffeinresistenz auf vier oder fünf starke Kaffeetassen am Tag aufgebaut und bricht den Kaffeekonsum schlagartig ab, liegt man auch krank im Bett, hat starke Kopfschmerzen und Konzentrationsunfähigkeit. Beim Rauchen ist die Habituation das entscheidende, nicht der "Drogenrausch".
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

"Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Es hat nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an und wirkt wie der Dirigent in einem Konzert auf viele Instrumente ein", erläuterte Professor Lutz Schmidt aus Berlin auf der 2. Nikotin-Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Nikotinforschung in Erfurt. Nikotin greift an zwei verschiedenen Kompartimenten an, den präsynaptischen und postsynaptischen Nikotinrezeptoren. Bei Bindung an die Rezeptoren kommt es zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter [chemische Stoffe, die dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Nervenzellen dienen] wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen."

das ist das eine das andere und hier das entscheidende warum es auch so wenig schaffen mit nikotinpflaster aufzuhören ist hier beschrieben:

Probleme der Entwöhnung

Zwei von drei Rauchern vom möchten Glimmstängel wegkommen. [4]
35 Prozent der Raucher versuchen durchschnittlich fünfmal pro Jahr mit dem Rauchen aufzuhören. Jedoch nur 4,4 Prozent sind nach einem Jahr noch Nichtraucher. Die Hälfte aller Raucher ist suchtkrank. [3]
Warum ist es so schwierig, mit dem Rauchen aufzuhören? Christoph Wyser, Lungenspezialist in Luzern, führt aus: "Wenn ein gewohnheitsmässiger Raucher das Zigarettenrauchen stoppt, treten ab dem ersten Tag Entzugserscheinungen wie das Verlangen nach Zigaretten, eine depressive Verstimmung, Angst oder Konzentrationsschwierigkeiten auf. Diese akuten Entzugssymtome werden häufig als 'körperliche Abhängigkeit' umschrieben. Bei weiterer Nikotinabstinenz nehmen diese Beschwerden über zwei Wochen allmählich ab.
Die psychische Abhängigkeit hält aber noch lange an. Das Greifen nach der Zigarettenschachtel, das Anzünden und der erste genüssliche Zug sind für Raucher Verhaltensmuster, die sich fest eingeschliffen haben. Insbesondere in Stresssituationen laufen sie noch Monate später Gefahr, rückfällig zu werden." [4]


Klarer Fall also: dem angehenden Nichtraucher fehlt in der Übergangszeit die Stimulation seines Belohnungszentrums. Hier setzt die medikamentöse Behandlung an.


kannst du alles hier nachlesen:
http://www.raucherportal.de/index.htm

da wird also genau beschrieben weshalb nach einem jahr nur 4,4 % der raucher es geschafft haben nicht weiter zu rauchen.

warum dein vergleich mit dem nikotin spritzen total hinkt werde ich dir hier erklären:
es wird nicht nur das reine nikotin bei einer zigarette aufgenommen,sondern das ganze zusammenspiel macht das pikante aus,und deswegen ist es völlig klar das raucher mit einer nikotinspritze unbeeindruckt bleiben.

passend dazu folgendes aus einem interview mit Jeffrey Wigand,dem auch ein film (Insider mit AL Pacino) gewidmet ist:

Was ist in Zigaretten noch drin?
Zirka 600 Zusatzstoffe. Giftiges Ammoniak etwa. Es erhöht die Suchtwirkung des Nikotins, während die Nikotinwerte auf den Packungen offiziell sinken. Andere Gifte machen den Rauch unsichtbarer, um die soziale Akzeptanz von Rauchern zu verbessern. Zucker und Schokolade süßen ihn. Das klingt harmlos. Doch beim Verbrennen entsteht krebserzeugendes Acetaldehyd.


http://www.carookee.de/forum/rauchen/2/24596987-0-01105?p=1

die tabakindustrie hat jahrzehntelang viel geld für forschungen ausgegeben um die suchtwirkung mit hilfe von anderen mitteln zu erhöhen.

insofern unterscheidet sich hier auch die droge tabak mit dem wirkstoff nikotin auch von der droge cannabis mit dem wirkstoff thc,während thc nur sehr langsam abgebaut wird und der rausch viel langsamer abklingt, ist bei nikotin der kick sofort da und auch direkt wieder abgebaut.

einen drogenrausch gibt es bei nikotin nicht im klassischen sinne,aber eben diesen kick oder beruhigung oder wie man das nennen möchte.

und deswegen ist dieses hier völlig fehl am platze:

MountWalker schrieb:
Nikotin ist keine schlimme Droge, das Gewohnheitsritual des Rauchens ist schlimm und das insbesondere dann, wenn die Kognition bereits mit unter 16 Jahren aufgebaut wird, dann ist sie nämlih dauerhaft.

im gegenteil eine der schlimmsten drogen die es auf der welt gibt......manche sagen auch das ist die rache der indianer weil der weiße mann denen das feuerwasser (alkohol) gebracht hat^^

wäre nur die habituation daran schuld könnte man auch kräuter aus dem garten oder getrocknete blätter von bäumen rauchen,aber die enthalten nunmal kein nikotin :D
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

LOL - Ich zitiere mal, was du zitierst: "Das Greifen nach der Zigarettenschachtel, das Anzünden und der erste genüssliche Zug sind für Raucher Verhaltensmuster, die sich fest eingeschliffen haben." Genau das nennt sich Habituation, jetzt lies meine Beiträge nochmal und entdecke, wow, hab ich genau so gesagt. Der Rest deiner Quellen ist Medikamentenwerbung - Kein raucher braucht Medikamente, um den "Mangel an Dopaminausstoß" abzufedern, das ist absoluter Quatsch, wer aufhören will hält locker mehrere Wochen durch, der Durchhaltewillen bricht erst zusammen, wenn man feststellt, dass diese Entzugssymptome zu überstehen eben nichts am Verlangen nach dem Rauchen ändert - weil man eben keinen Nikotinrausch will, sondern rauchen. Damit lässt sich aber natürlich wenig Geld verdienen. Feststellen, dass Dopamin ausgestoßen wird, dass man mit Nikotin eine durch Alkohol gemilderte Denkfähigkeit wiedererlangt und pipapo ist alles schick, aber danach ist niemand süchtig. Probier doch mal Niktoin und Kokain im Selbsttest aus und dann sag mir danach, nach welchem Rauschzustand es dich mehr lechzt....
 
AW: Cannabis Legalisierung

trink ein bier, rauch eine kippe, oder einen kopf in einer bong
man wird schnell feststellen, dass canabis schon durch geringe mengen strake bewusstseinsbeeinträchtigungen hervorheben kann
bei alkohol ist das erst nach massivem konsum der fall. man muss sich also mit viel betrinken.

Naja, man kann Cannabis genauso gut mit anderen Substanzen mischen wie z.B Damiana, Habichtskraut, oder was auch immer ..., nur Nikotin würde ich nicht unbedingt nehmen, denn Nikotin ist das schlimmste Streckmittel und verträgt sich nicht gut mit Cannabis (Die meisten machen es leider so).

Dann erreicht man auch durch etwas mehr Konsum eine nur geringe Wirkung.

Du trinkst ja auch nicht dein Alkohol mit 100% Ethanol-Anteil, dann würden dir auch 100ml ausreichen um schon recht ordentlich was zu merken. Bier ist ja thereotisch auch nichts anderes als ein Gemisch aus Wasser, Ethanol, Hopfen(Welches übrigens zu den Hanf-Gewächsen zählt und nah mit dem Cannabis verwandt ist) und sonstige Kräuter.

Man sollte seinen Rausch schon selber dosieren können, dass ist Voraussetzung für einen mündigen Drogengenuss.



Alkohol und Nikotin würde ich schon zu den Drogen mit vergleichsweise hohem Abhängigkeitspotential einstufen. Der Rausch auf Nikotin ist natürlich nicht besonders Bewusstseins verändernd und von daher auch psychisch nicht so gefährlich, körperlich dagegen gibt es schon bei massivem Konsum diverse Folgen.


Spielt ja eig. auch garkeine Rolle welche Droge wie gefährlich ist. Wichtig ist nur, dass man mit der Droge umgehen kann um die Risiken die bestehen gering zu halten. Jeder soll eben die Substanz konsumieren die ihm am meisten zusagt. Wenn der eine ein Problem mit Cannabis hat, dann muss es jemand Anderes nicht auch haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Ich feier es ja eigentlich ganz schön, dass in einem Computer-Forum sich so viele für eine Cannabis-Legalisierung mit guten Argumenten aussprechen. Finde ich sehr cool, auch, dass sich dieser Thread so lange hält. Hätte ich echt nicht gedacht, Jungs! Probs an euch.

Just sayin'...
 
AW: Cannabis Legalisierung

74.000 Alkoholtote (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) und 140.000 Nikotintote (Quellle: Deutsche Gesellschaft für Nikotinforschung) Jährlich in Deutschland.

Wobei man noch dazu sagen muss, dass 1 Drittel aller unter Anzeige gebrachten Straftaten unter dem Einfluss von Alkohol verübt werden (Quelle: Bundeskriminalamt (BKA)), insbesondere Gewalttaten. So sterben auch sehr viele Unschuldige, weil sie durch Alkoholisierte aggressive Personen angegriffen werden. Würde man die Opfer davon auch nochmal zusammenzählen würden noch einige unschuldige Todesfälle dazu kommen.



Durch Substanzen wie z.B. Cannabis, LSD, Pilze etc. ist im direkten Zusammenhang durch die Substanz selber noch keiner gestorben, da die letale Dosis zur Wirkdosis um Faktoren >1000 auseinander liegt. Nach dem Konsum besteht keine Gefahr der Aggressivität, Konsumenten verhalten sich friedlich.

Bei Alkohol siehts natürlich ganz anders aus mit der Wirk- zur letalen Dosis.. Bei 1-2 Promille ist man recht gut angeheitert, bei >4 Promille bereits wacht man nurnoch unter der Erde auf.

Und gerade Jugendlichen schaffen das durch ihre Hochmütigkeit beim Koma saufen besonders schnell. So wird der Konsum von Alkohol von vielen garnichtmehr als sehr gefährlich angesehen, weil die Droge einfach viel zu sehr in der Gesellschaft verbreitet ist und über die Gefahren kaum noch gesprochen wird. So sind Geschichten über den Stolz des Alkoholkonsums durchaus üblich. Dann hört man Geschichten wie: "Gestern wieder richtig breit gewesen, ich weiß garnichts mehr, richtig geil gewesen".
Auch ist es cool, wenn man möglichst viel Alkohol trinkt, statt auf einen übermäßigen Konsum zu achten. So heißts dann, ach komm, jetzt trink doch nochmal einen. Einer geht noch... Gerade bei Jugendlichen muss man bei dieser Masche mitziehen wenn man gesellschaftlich in der Gruppe akzeptiert werden möchte.

Das ist ein großes Problem, was bei Alkohol besteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Es wäre nett und einer sachlichen Diskussion mehr als zuträglich, dass wenn man mit Zahlen argumentiert, diese auch ansatzweise belegt. Ansonsten bewegen wir uns nämlich im Bereich der haltlosen Behauptungen. Und ja, dafür ist derjenige zuständige, der die Zahlen anführt und ein Verweis darauf, dass man diese doch im Internet einfach selbst recherchieren könnte zeugt von mangelndem Verständnis für eine fundierte (und hier im PuG regelkonforme) Argumentation/Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben