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Es gibt aber einen Unterschied ob du nach einem "Probieren" noch Entscheidungsfähig bist oder, wie bei Desmorphin oder Meth bereits nach einmaliger Einahme irreversible Schäden hast und eine Abhängigkeit entsteht, von der man ohne Behandlung nicht mehr wegkommt.
Aufklärung ja, Alternativen anbieten ja, aber dieses Zeug verkaufen, definitv nein.
Nein ist es nicht. Diese Drogen waren alle legal erhältlich und grade im Flale der Opiate hat man gesehen wohin es führt (Opium, Heroin). Der Staat hat auch einen Schutzauftrag gegenüber seinen Bürgern und die körperliche Unversehrtheit hat er auch gegenüber einer Person selber sicherzustellen. Daher steht z.b. Selbstmord auch unter Strafe.
Illegalität behindert keineswegs eine vernünftige Aufklärung. Siehe www.drugcom.de als Beispiel. Die Informationen sind alle zu bekommen. Illegalität hat nichts mit totschweigen zu tun.
Legalität verursacht genauso hohe Kosten, den eine illegale Herstellung wird trotzdem stattfinden und muss unterbunden werden. Ebenso sind die körperlichen Gefahren auch bei legalem Konsum vorhanden.
Konsumenten von Krok sind alles andere als harmlos. Des weiteren gibt es eine Menge anderer Drogen, die stark enthemmend wirken und sehr aggressiv machen.
zu einer ernsthaften Diskussion zur Legalisierung gehört auch, nicht alle Drogen verharmlosend darzustellen! Einige dieser Stoffe sind hochgradig gefährlich. Wenn man sich anschaut woher und wofür Amphetamine mal gedacht waren, kann man auch schnell darauf kommen, dass so was nicht legal unter Menschen gehört. Einige Drogen sind hochgradig halluzinogen und erzeugen Wahnvorstellungen und sorgen für massive Psychosen. Dies unter den Teppich zu kehren und zu erklären, jeder Mensch sollte selbst darüber entscheiden ob er so etwas konsumiert, verharmlost die Folgen und Wirkung solcher Drogen komplett. Diesem Argument folgend müssten auch Waffen sämtlich ohne Auflagen für jedermann erwerbbar sein. Den eine Waffe allein bringt auch niemanden um.
Yo, ich glaube ihr habt einfach beide unterschiedliche Perspektiven auf die Grundfrage.
Mit Legalisierung meine ich zb, nicht den öffentlichen und freien Verkauf solcher Mittel. Cannabis ok, aber alle anderen Drogen werden nur an bereits Abhängige kostenlos zur Verfügung gestellt, mit dem Ziel den Konsum durch saubere Ware auf das Mindestmaß zu reduzieren und den Abhängigen wieder in das soziale Leben zu integrieren, mit dem Ziel die Abhängigkeit zu behandeln.
Das und nichts anderes kann ich mir in der breiten Masse vorstellen, wenn Koks, Meth usw. frei im Laden verkauft werden würden, dann wäre hier aber bald die Hölle los. Das will sicher niemand.
Du drehst dir das alles ein bisschen so hin wie du das brauchst.
Schutzauftrag gegenüber seinen Bürgern. Ein wirklich lächerliches Argument. Beispiel über 70000 Alkoholtote Jährlich!
Alkohol wird deshalb aber nicht verboten
Mit Kosten der Illegalität sind mit nichten herstellungskosten gemeint. Es geht um Kosten für alle Steuerzahler.
Die eben durch Illegalität anfallen.
Interessanter weiße wird in Deutschland mehr Geld zur verfolgung von Konsument eingesetzt, als für die Aufklärung ausgegeben wird.
Es geht nicht um eine Verharmlosung. Es geht darum das man seinen Verstand benutzt.
Wie gesagt bedeutet Legal nicht das etwas gut ist. Genauso wie Illegal nicht unbedingt schlecht sein muss.
Jeder muss sich selber ein bild machen.
Nur weil Alkohol legal ist bedeutet das nicht zwangsläufig das jeder Alkohol konsumiert.
Wenn Meth legal wäre würde es mich nicht mehr interessieren als es monentan der fall ist. Nehmlich überhaupt nicht.
Cannabis ist Illegal aber warum?
Legal und Illegal sind wie Schwarz und Weiß aber so ist die Welt eben nicht.
Mit Legalisierung meine ich zb, nicht den öffentlichen und freien Verkauf solcher Mittel. Cannabis ok, aber alle anderen Drogen werden nur an bereits Abhängige kostenlos zur Verfügung gestellt, mit dem Ziel den Konsum durch saubere Ware auf das Mindestmaß zu reduzieren und den Abhängigen wieder in das soziale Leben zu integrieren, mit dem Ziel die Abhängigkeit zu behandeln.
Das gibt es doch jetzt schon, falls (und das ist das Problem) sich die Leute in Therapie begeben. Das wäre also nichts neues? (Wobei die Integration eben kaum möglich ist, da die Mortalitätsrate sehr hoch ist und die Menschen im Entzug oftmals aggressiv oder anderweitig abnormal reagieren)
Und ich meine bei Kosten auch nicht die illegale Herstellung. Aber wer bezahlt die kostenlose Herstellung, wenn es umsonst verteilt wird? (nach Backlavas IDee) Wer bezahlt die Verfolgung der nachwievor stattfindenden illegalen Herstellung? Du gehst weder darauf ein noch scheint dir klar zu sein, dass Meth und Desomorphin von jederman in der Garage gekocht werden kann. Wer bezahlt die Opfer von im Drogenrausch ausgetickten Konsumenten? Bzw. sonstiger durch den Rausch verursachter Schäden? Wer bezahlt die Behandlung der Abhängigen? Seit wann fallen Verkehrskontrollen weg nur weil eine Droge legal ist? Fahren im Rausch ist auch mit Alkohol verboten.
Und was ist das für ein Argument, dass der Staat der Aufgabe des Schutzes vor sich selbst nicht nachkommt, nur weil es trotzdem Drogentote gibt? Weil es trotz des Verbots vorkommt erweitere ich den Kreis der legalen gefährlichen Drogen weiter und hoffe, dass es nicht schlimmer wird? Guter Ansatz! Der einzige Grund, warum Alkohol nicht verboten wird ist kultureller Natur. Er existiert eben schon seit Jahrhunderten in unserem Kulturkreis. Rein logisch gehört er verboten. Aber du verharmlost ja bereits hier. Wer Alkhol mit Meth, Heroin, Desomorphin und soweiter gleich setzt, hat wirklich absolut KEINE Ahnung, was diese Drogen angeht. Du blendest anchwievor aus, dass diese Drogen bereits bei erst Konsum Abhängigkeit verursachen können und irreperabel schädigen. Alkohol ist ein Witz dagegen.
Du verharmlost gefährliche Drogen, weil du keine Ahnung hast und argumentierst mit Argumenten von Cannabis und Alkhol ohne zu verstehen, dass es 2 verschiedene Welten sind im Vergleich zu Krok und Co. Hast du dir mal den Spaß gemacht und die Bilder von Krok Konsumenten anzusehen? Tu es. Bitte.
Das gibt es doch jetzt schon, falls (und das ist das Problem) sich die Leute in Therapie begeben. Das wäre also nichts neues? (Wobei die Integration eben kaum möglich ist, da die Mortalitätsrate sehr hoch ist und die Menschen im Entzug oftmals aggressiv oder anderweitig abnormal reagieren)
Wo werden den harte Drogen kostenlos an Junkies ausgegeben? Wäre mir etwas ganz neues, Druckräume kenne ich, aber da gibt's nur Spritzen umsonst, oder bin ich nicht auf dem neuesten Stand?
Wie gesagt verharmlose ich nicht. Du scheinst aber nur ein begrenzte vorstellung von Drogen zuhaben. So das ein Sinnvolle Diskussion nicht in gang kommt, da ich mich nur vergebens wiederholen kann.
Bestes beispiel sind für dich ja Meth und Krok. Jetzt sagst du, das kannst du nicht vergleichen mit Alkohol. Ich sage das man eben wohl vergleichen kann. Es ist richtig das Meth und Krok gefährlich sind. Alkohol ist aber genauso gefährlich. An diesem Punkt kann ich deine Meinung nicht nachvollziehen. Da sie sich jeglicher logik entzieht.
Jährliche Drogentote:
ca. 1500 Tote durch Crack, Meth, Heroin (Illegale Substanz)
ca. 70000 Tote durch Alkohol (Legale Substanz)
ca. 140000 Tote durch Tabak (Legale Substanz)
Merkst du überhaupt noch was?
Du willst mir ernsthaft weiß machen das "1500 Meth" Tote schlimmer sind als 210000 Tote durch Alkohol und Tabak?
Die Aktuelle Verbotspolitik hat nichts mit Schutz der Bürger zutun.
Viel schlimmer wird es wenn man davon ausgeht das die Politik bewusst verbietet und erlaubt. Zu nur einem Zweck und zwar die Menschen
zuerst Krank zu machen um ihnen anschließend teure Medikamente zu verkaufen.
Es kann kein Zufall sein Das Tabak und Alkohol Krebserregend sind.
Ist das jetzt dein ernst? Du vergleichst die Toten von Drogen wie Meth und Krok mit Alkohol und leitest davon ab, Alkohol sei genauso gefährlich?
Hast du nicht das Argument vorgebracht, wenn etwas legal wird, wird es nicht interessanter? Diese Statistik straft dich ja dann grad massiv Lügen. Die legalen Drogen erzeugen weitaus mehr Tote als illegale obwohl diese chemisch gesehen weitaus gefährlicher sind als Alkohol. Kannst ja mal nachlesen wie die Giftigkeit bei Stoffen gemessen wird. Anhand der Toten aus Statistiken jedenfalls nicht. Und ich wüsste auch nicht, dass Alkohol dir deinen Körper beim lebendigen Leibe zerfrisst, dass dir Haut und Muskeln vom Skelett fallen. Bei Krok passiert genau das. Kannst du dir ausmalen, wie massiv die Toten ansteigen würden, wenn diese Stoffe legal erhältlich wären? Dir sei nochmal ans Herz gelegt nachzulesen, wie hoch die Mortalitätsrate bei Krok ist. Und dazu vergleichen wie hoch bei Alkohol. Und wie viele Tote wie vielen Konsumenten gegenüberstehen. Darauf ergibt sich nämlich erst ein Bild und nicht dadurch, dass du die absoluten Zahlen an Toten miteinander vergleichst und dabei außen vorlässt, dass nur ein winziger Bruchteil solche Drogen konsumieren um Vergleich zu Alkohol.
Und deine Analogie von Tabak und Alkohol zu krebs ist gelinde gesagt unsinnig. Wie lange kennt der Mensch Alkohol und Tabak und wie lange Krebs und seit wann kann man Krebs diagnostizieren bzw. kennt man den Bezug von diesen beiden Sachen zu Krebs? Merkste was? Du tust so als wäre das bekannt seit man diese Stoffe konsumiert. völlig anachronistisches Denken.
Merken tu ich ne Menge, nämlich das du anderen vorwirfst was du selber machst. Dir Dinge hinbiegen damit es passt und dabei Fakten völlig ausblenden bzw. in einem völlig falschen Zusammenhang zu betrachten.
Wäre gut, wenn ihr mal wieder zurück zum Thema finden würdet. Den das Thema Cannabis ist schon komplex genug.
[...] Dabei spielt die Droge ansich erst mal keine Rolle.
Genau deswegen sind sind letzten Posts auch zum Thema Cannabis. Cannabis lässt sich nur bei wenigen Aspekten von anderen Drogen trennen, wenn man über Illegalisierung und Legalisierung spricht.
Mustis schrieb:
Eine Legalisierung solcher Drogen verhindert aber nicht die illegale Herstellung, da diese billiger ist, da sie auf die aufwendige und teure Reinigung verzichtet. Der Markt für die Kriminalität bleibt also weiterhin vorhanden.
Nimm das Beispiel einer anderne Droge: Alkohol. Der Markt illegal hergestellten Alkohol, entsprechend schlechter Qualität ist verschwindend gering. Diesen hatte man z.B. während der Alkohol-Prohobition in den USA. Als diese vorbei war, ist der kriminelle Markt (fast) ausgestorben.
Auf dem illegalen Markt darfst du nie vergessen, dass Kosten anfallen, die es auf dem legalen Markt nicht gibt: 1. Herstellung, Transport und Vertrieb der Ware muss vor den Behörden aufwendig versteckt werden und es bleiben, 2. Bestechungen und Schutzgeld, 3. die Unterstützung des Staatsapparates fehlt, d.h. Herstellung, Transport und Vertrieb der Ware muss von der Konkurenz geschützt und verteidigt werden. 4. trotz all dem geht ein Teil der Ware verloren. 5. Es gibt sehr viele Stufen auf dem Weg vom Hersteller zum Kunden und jede Stufe will Gewinn erwirtschaften.
Aus diesem Grund (und es gibt sicher weitere) ist es sehr fraglich ob die illegal, billig hergestellten Drogen so viel weniger kosten als legal hergestellte, oder zumindest ob der Preisunterschied für den Konsumenten den zusätzlichen Aufwand und das Zusatzrisiko rechtfertigt.
Der Markt bleibt für die Kriminalität sicherlich erhalten, da hast du recht. Jedoch ist nicht seine Existenz relevant, sondern der Anteil am Gesamtmarkt und der wird deutlich sinken und wahrscheinlich irrelevant klein werden.
Mustis schrieb:
Bei Drogen auf Amphetaminbasis oder Opiaten kann aber bereits bei erster Verwendung eine körperliche Abhängigkeit entstehen. Und die Zahl, die Drogen zumindest probieren, die legal sind, ist durchaus höher und das ist bei diesen Drogen aufgrund des Abhängigkeitpotentials durchaus problematisch.
Welche Quelle, Studie, usw. belegt, dass bei erster Verwendung von Amphetaminbasis oder Opiaten eine körperliche Abhängigkeit entstehen kann. D.h. in einem relevanten/messbaren Ausmaß (also nicht z.B. 0,00001%)?
In dem schlichten Youtube-Video gab es ein Beispiel dazu: der Vietnamkrieg. 20% der Soldaten in diesem Krieg haben versucht das was sie sahen und taten mit Heroin (übrigens ein Opioid) zu betäuben nachdem Schnüffelhunde für die Cannabissuche eingesetzt wurde (diese konnten Heroin nicht riechen). Diese Soldaten nahmen Heroin über einen längeren Zeitraum hinweg aber nach der Heimkehr haben 95% schlagartig aufgehört Heroin zu nehmen. Die 5% sind relevant, aber wieviele davon waren durch das Gesehene dermaßen traumatisiert, dass sie auch nach der Heimkehr versucht haben den Gefühlen zu entfliehen? Sicherlich ein großer Teil, wenn nicht fast alle.
Diese praktische Erfahrung widerspricht der Annahme, dass die erste Verwendung von Heroin süchtig machen kann (nicht nur in sehr wenigen Einzelfällen). Und Heroin gilt als eine relativ stark süchtig machende Droge.
Mustis schrieb:
Hier zeigst du eine offensichtliche Unwissenheit zur Thematik. Drogen sind vor allem wegen Verunreinigungen gefährlich, seltenst ist der eigentliche berauschende Stoff schädlich, zumindest in den für den Rausch notwendigen Mengen. Bei Desomorphin und Meth sind die Verunreinigungen teils so giftig, dass bereits durch einmalige Nutzung irreparable Schäden entstehen. Bei Opiaten und Amphetaminen besteht zudem immer auch die Gefahr einer Überdosis. Von den Gefahren des eigentlichen Rauschzustandes ganz abgesehen (Erstickung durch Erbrochenes bei Methsüchtigen/Heroinjunkies). Auch wird Beschaffungskriminalität durch Legalität nicht unterbunden. Für Amphetamine kommt noch hinzu, dass natürliche Schutzmechanismen des Körpers unterbunden werden und so Schlafmangel auftritt, der zum Tod durch Erschöpfung führen kann. Weitere Gefahren sind Herzversagen und Schlaganfälle.
Die ersten Zeilen zeigen wo eine Legalisierung helfen würde: keine giftigen Verunreinigungen, keine Überdosis durch unbekannten Anteil der eigentlich Droge um gestreckten Gemisch.
Zusammengefasst beschreibst du hier einen Teil des direkten Schadens durch Drogen. Wie ich bereits erwähnte, ist das jedem bekannt.
Du hast nicht das Zitierte beantwortet: Wie definiert man die Gefährlichkeit: nur der direkte Schaden oder auch indirekter am Konsumenten und indirekter durch den Drogenkrieg?
Auch wird Beschaffungskriminalität durch Legalität nicht unterbunden.
Gemeint war, dass die Substanz selbst nur einen (wichtige) Teil zu "hochgradig abhängig machend" beiträgt. Es gibt aber andere wichtige Faktoren die einen Menschen zum Drogenabhängigen machen, z.B. ungesunder oder/oder unzureichender sozialer Kontakt zu anderen Menschen und der Wunsch nach der negativen Realität zu entfliehen.
Nun erkläre mir bitte, warum solche Drogen legalisiert und damit auf eine Stufe mit Alkohol, Cannabis und Nikotin gestllt werden sollten? Funktionieren die Argumente der repressiven Drogenpolitik aufgrund der Harmlosigkeit bei Cannabis grade in Bezug auf Alkohol/Nikotin, so funktioniert dies bei anderen Drogen nicht.
Legalität heisst doch nicht, dass es auf einer Stufe steht. Und natürlich kann die Legalität nur zusammen mit breiten Aufklärungskampanien durchgeführt werden, die auch danach weitergeführt werden.
Warum alle Drogen legalisiert werden sollen? Stark zusammengefasst weil die Gesamtheit der Vor- und Nachteile der Illegalität eindeitig negativer ausfällt als die Gesamtheit der Vor- und Nachteile der Legalität.
Du konzentrierst dich zu sehr auf einen Auschnitt der Nachteile der Legalität. Das ist nicht ausreichend.
Das Gefährdungspotential ist weitaus gravierender. Insofern ist es essentiell, Cannabis hier von anderen Drogen zu unterscheiden!
Wer versucht über Drogen zu diskutieren, sollte dringend chemisches Grundwissen mitbringen und wissen, welche Stoffe sich eigentlich hinter den vielen "Markennamen" verbergen.
Und wer über die Illegalität und Legalisierung diskutieren will, braucht dies nicht, da die Wirkungsweise und Schädlichkeit der Drogen bei dieser Diskussion zweitrangig ist.
Ergänzung ()
Mustis schrieb:
Nein ist es nicht. Diese Drogen waren alle legal erhältlich und grade im Flale der Opiate hat man gesehen wohin es führt (Opium, Heroin). Der Staat hat auch einen Schutzauftrag gegenüber seinen Bürgern und die körperliche Unversehrtheit hat er auch gegenüber einer Person selber sicherzustellen. Daher steht z.b. Selbstmord auch unter Strafe.
Ein Selbstmordversuch ist Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts und ist in Deutschland nicht strafbar. Genauso ist der Konsum von Drogen nicht strafbar.
Wo werden den harte Drogen kostenlos an Junkies ausgegeben? Wäre mir etwas ganz neues, Druckräume kenne ich, aber da gibt's nur Spritzen umsonst, oder bin ich nicht auf dem neuesten Stand?
Die bekommen Ersatzmedikamente, welche aber von den Inhaltsstoffen quasi gleich sind. Die Wirkung (Rausch) wird natürlich nicht bzw. vermindert erzielt, es stillt nur die körperliche Sucht (damit keine Entzugserscheinungen auftreten), das soll eine Therapie auch bewirken.
Du kannst niemanden von Drogen runterbekommen, wenn du ihnen nicht beibringst ohne den Rausch zu leben. Leider nehmen dieses Angebot nur sehr wenige Menschen an.
Das Problem bei Opiaten wie Heroin ist natürlich, dass eine starke psychische Abhängigkeit entsteht, welche die Wirkung ersehnt.
Für die nachgefragte wissenschaftliche Arbeit, bezüglich Abhängigkeit von Heroin siehe: W. Schmidbauer, J. vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen. Fischer, Frankfurt am Main 2003.
Solange ihr dran festhaltet aber nicht erklären könnt, warum die Wirkweise und Abhängigkeit von Drogen bei dieser Diskussion 2. rnagig sein sollte, ist jedwede weitere Diskussion hinfällig. Ich betone nochmal, auf Basis wie ihr eure Argumente zurechtlegt müsste auch jede Schusswaffe im Supermarkt erhältlich sein. Jeder mündige Bürger weiß um das potentielle Schadenspotenzial und es sollte dann ja jedem auch selber überlassen sein, wie er damit umgeht. Zumal die Gefährlichkeit ohnehin 2. rangig ist und im Vordergrund ja stehen sollte, dass die Entkriminalisierung wichtiger sei und positiver für die Gemeinschaft. Richtig?
David Nutt ist im übrigen alles andere als unumstritten. Seine Thesen werden kntrovers diskutiert und sind absolut nicht frei von zweifeln weil er eben z.b. außen vorlässt den Zusammenhang zwischen Nutzern und Mortalität zu ziehen.
Heroin hat übrigens eine deutlich weniger abhängig machende Wirkung als Desomorphin und wo du die Zahlen her hast, dass 95% der Heroinsüchtigen Vietnamsoldaten sofort aufgehört haben ohne Hilfe wüsste ich auch gern mal. In Deutschland und Großbritannien sah das ganze nämlich schwer anders aus. Abhängige HEroinjunkies sind ausschließlich nur mit fremder Hilfe davon losgekommen oder aber daran verstorben. Oft ist letzteres passiert. Wer sich dafür direkt interessiert kann sich darüber z.b. mit dem Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" auseinandersetzen.
Dein Einwand mit Alkohol bezüglich Beschaffungskriminalität hast du vorher? Selbst bei einer extrem billigen Droge wie Alkohol gibt es sie (Ladendiebstähle, Taschendiebstahl) Fällt aber logischerweise wenig auf, da man bereits mit wenigen Euros größere Mengen der Droge kaufen kann und damit tagelang im Rausch bleiben kann. Solange die Drogen nicht umsonst ausgegeben werden, muss Geld da sein um sie zu konsumieren. Wer keines aht, beschafft sich entweder Geld oder Droge andersweitig = Beschaffungskriminialität. Woebi insbesondere hier oft kaum erkennbar ist, ob ein Diebstahl nun Beschaffungskriminalität oder aus anderen Gründen stattgefunden hat. Einen Taschendieb frgat man eher selten, wofür er das Geld gestohlen hat und einer Prostituierten sieht man ebenfalls nicht an, für was sie ihr Geld nutzt welches sie durchs anschaffen verdient...
Also ich kann Lumin eigentlich nur zustimmen, Mustis eher weniger, du versteifst dich immer auf einen Punkt und ignorierst den Rest, so kann man nicht weiterkommen.
Aber schön das wir jetzt auch über andere Drogen diskutiert haben, b2t würde ich sagen und wir sollten das Thema auf Cannabis beschränken, ich möchte nämlich diesen Thread nicht geschlossen sehen!
Eine Frage, wie könnte die Legalisierung von Cannabis in die Praxis umgesetzt werden, mit Vorlaufzeit damit man entsprechende Ware züchten kann oder kauft man direkt große Mengen im Ausland? Ich mein das ist schon ein lukrativer Markt - man sollte entsprechend vorplanen ;-) Und bitte nicht auf die USA verweisen, ich glaube nicht das wir die Gesetze vergleichen können welche dort zur Anwendung kamen.
@Hallo Ja aber Methadon kann man nicht vergleichen, soweit ich das auch sehe, hilft es den Menschen nicht wirklich von der Droge loszukommen.
Natürlich hilft es, allerdings nur gegen die körperliche Abhängigkeit. Gegen den Grund, warum die Menschen angefangen haben die Droge zu nehmen kann es natürlich nicht helfen. Da hilft höchstens eine Therapie.
Die Alternative, diesen Menschen einfach die Drogen zur Verfügung zu stellen ist auch keine Option, die Mortalitätsrate von Heroinabhängigen ist 20 mal höher als von jenen die es nicht nehmen. Das wäre dann unterstützter Selbstmord auf Raten, dessen Betreuung sehr viel Geld kostet, da eben viele Krankheiten mit dem Konsum einhergehen (Herz-Kreislaufstörungen usw.) und diese behandelt werden müssten, wenn man sie nicht gleich hops gehen lassen will.
Und das ist nunmal auch ein Problem bei vielen anderen härteren Drogen. Ja, manche sind nicht direkt gefährlich, aber verursachen Krankheitsbilder die man behandeln muss und das kostet Geld. Amphetamine zum Beispiel haben viele Nebenwirkungen, belasten vor allem das Herz und die Gefäße. Das ist meist nicht direkt tödlich, verursacht aber 20 Jahre später Krankheiten und die Behandlung davon kostet Geld.
Nein habe ich nicht. Illegalität und legalität haben erstmal nichts damit zutun ob ein stoff interessant ist oder nicht.
Die Toxizität eines Stoffes wird mit LD50 bzw. LC50 angegeben. Hat aber nur mit der direkten aufnahme des Stoffes zutun und ist nicht relevant um eine Aussage über die gefährlichkeit eines Stoffes zu treffen.
Was relevant ist sind eben die Toten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bei lebendigem leib zerfressen wirst (Meth, Krok) oder ob du an akkutem Leberversagen stirbst(alkohol).
Statisik ist nicht so deines? Anhand von diesem neumodischem Hexen werk lässt sich ziemlich genau beurteilen was gefährlich ist und was im vergleich dazu nicht gefährlich ist.
Bsp.: Auto fahren ist gefährlicher als fliegen weil mehr menschen fahren als fliegen.
wenn man die statistik nun auf drogentote anwendet kommt man schnell zu einem schluß das die" ach so gefährlichen drogen" ala Meth und Krok Stigmatisiert werden und statistisch gesehen bei weitem nicht so gefährlich sind wie man meinen könnte.
Wenn man also über gefährlichkeit spricht meint man das Statistische Risiko.
Und deine Analogie von Tabak und Alkohol zu krebs ist gelinde gesagt unsinnig. Wie lange kennt der Mensch Alkohol und Tabak und wie lange Krebs und seit wann kann man Krebs diagnostizieren bzw. kennt man den Bezug von diesen beiden Sachen zu Krebs? Merkste was? Du tust so als wäre das bekannt seit man diese Stoffe konsumiert. völlig anachronistisches Denken.
Wieder absoluter nonsens deiner seits.
Bei Tabak weiß man das seit ca. 1960 Das tabakkonsum karzinome auslöst.
Bei Alkohol kann ich dir leider keine genauen zahlen nennen.
Was aber eigentlich total egal ist den spätestens, seit dem 21 jahrhundert ist es bekannt. Trozdem ändert sich nichts.
Was relevant ist sind eben die Toten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bei lebendigem leib zerfressen wirst (Meth, Krok) oder ob du an akkutem Leberversagen stirbst(alkohol).
Statisik ist nicht so deines? Anhand von diesem neumodischem Hexen werk lässt sich ziemlich genau beurteilen was gefährlich ist und was im vergleich dazu nicht gefährlich ist.
Hehe Statistik. Die Mortalitätsrate von abstinenten Vegetariern liegt bei 100%. Ziemlich gefährlicher Lebensstil also^^
Hier sind nicht die Tode interessant, sondern die Todesrate in Bezug auf die Zeit. Wieviele von 1000 Menschen die eine gewisse Droge nehmen sterben innerhalb welcher Zeit. Bei Meth oder Krok sind es eben 99% oder mehr auf 5 Jahre, bei Heroin weniger usw.
Das ist interessant, der Rest nicht wirklich.
culo schrieb:
Bsp.: Auto fahren ist gefährlicher als fliegen weil mehr menschen fahren als fliegen.
Auto fahren ist gefährlicher als fliegen, weil fliegen sicherer ist, nicht weil es weniger Menschen nutzen. Deine Begründung würde genau gar nichts über die Sicherheit aussagen. Gemessen wird das ganze bezogen auf die Reisekilometer. Pro eine Milliarde Reisekilometer verletzen sich beim fliegen 0,3 Menschen, bei der Bahn 2,7 und beim Auto 276 Menschen.
Offensichtlich hat Mustis ein Problem seinen Standpunkt zu überdenken und schützt ihn indem er eindeutige Gegenargumente einfach ausblendet. Aber das heisst nicht dass sein Standpunkt komplett falsch ist.
Mustis hat erwähnt, dass sehr giftige Drogen wie Krok verboten bleiben sollen (nicht Meth, das ist deutlich weniger schädlich, zu verbreitet, zu beliebt). Das gibt mir wirklich zu denken. Wenn man von Cannabis bis nach oben zu Kokain und Heroin alles legalisiert, wieso sollte sowas wie man Krok legalisieren? Menschen haben dann genügend (kontrollierte) Auswahl wenn sie immer noch der Realität entfliehen wollen, sie werden eher nicht z.B. zu Krok greifen.
Aber was ist wenn man verbietet z.B. Krok herzustellen? Die dann sehr große legale Auswahl an Drogen sollte alle Effektwünsche abdecken. Also werden doch frühere Krok-Interessenten eher zu einer legalen Droge mit ähnlicher Wirkung greifen, die deutlich weniger giftig und dazu noch kontrolliert ist. Damit sollte beispielsweise Krok aufgrund fehlender Nachfrage schnell vom Markt verschwinden.
Denkt ihr auch mal mit? Krok und meth ( wie kommst du darauf das meth ungefährlich ist? Ich blende gegenargumente aus? Ihr blendet wissenschaftliche fakten aus. Amphetamine sind nicht harmlos, sthet klar in den links) sind erfolgreich weil sie billig sind. Meint ihr allen ernstes nur weil beispielsweise koks legal wird schwenken desomorphinjunkies auf das hundertfach teure koks um? Das können die sich überhaupt nicht leisten. Koks bekommst du in DE so einfach wie cannabis, der besorgungsaufwand ist es also nicht, der "unbeliebter" macht. Es ist der preis. Und der sinkt bei koks nicht mal eben nur weil es legal wird.
Davon abgesehen glaube ich nicht, dass sich die mafiösen verbindungen ( und mit drogen handeln sie fast alle) dieser welt einfach zusehen wie eine ihrer haupteinkahmequellen einfach wegbrechen. Hat bei der prostitution auch nicht funktioniert. Der illegale frauenhandel boomt trotz legaler prostitution. Der illegale nikotin handel auch. Lediglich bei alkohol funktioniert es einigermaßen. Warum sollte der illegale handel mit koks, krok, meth usw. komplett wegbrechen nur weil es legale konkurrenz mit harten auflagen gibt?
Wie kommst du drauf zu sagen, dass ich drauf komme dass Meth ungefährlich ist? Wie kommst du darauf zu sagen, dass "wir" wissenschaftliche Fakten ausblenden und sagen, Amphetamine seien harmlos?
Dass die Preise von legalen Drogen wesentlich höher wären ist deine Annahme ohne irgendein Argument für sie zu liefern. Ich beschrieb oben ausführlich wieso diese Annahme sehr fraglich ist.
Du vergleichst Prostitution mit Drogen und nimmst auf Basis der Erfahrungen mit der Prostitution an, was bei der Legalisierung der Drogen geschehen würde. Wesentlich naheliegender wäre Drogen(hier Alkohol) mit Drogen zu vergleichen. Aber genau diesen logischen Vergleich überspringst du.
Genau dieses Ausblenden von Gegenargumenten habe ich gemeint.
(Der illegale Nikotinhandel beträgt glaube ich 11% des Gesamtmarktes, davon ist ein Teil (30%?) nur geschmuggelt, nicht aber gefälscht. Der Anteil am Gesamtmarkt ist also relativ gering.)