DerOlf
Admiral
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- März 2010
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- 9.529
Es gibt sogar eine Bibelstelle ... im hebräischen Original bittet Jesus seine Jünger nämlich nicht um einen Senf- sondern um einen Hanfsamen (als Grabbeigabe).
Der hatte wohl Angst, dass er im Himmel kein Gras kriegt
Ist natürlich Quatsch - Durch die Rauschwirkung war es einfach eine heilige Pflanze, die man nutzte, um mit seinen Göttern in Kontakt zu treten ... genau wie Pilze und Tabak in Mittelamerika.
Nahezu jede Psychotrope Pflanze hatte irgendwann mal eine Religion, in der sie eine zentrale Rolle spielte.
Und das machte einen Hanfsamen für die frühen Christen zu einer geeigneten Grabbeigabe, die obendrein noch viel bescheidener wirkt, als tolle Kleider, Speisen und Schmuck (beliebte Grabbeigaben der damaligen polyteistischen Religionen), die kurze Zeit später ja sowieso irgendwer wieder ausgebuddelt hätte.
Erst die "Buchreligionen" haben den Rausch zu etwas teuflischem erklärt ... und das taten die Religionsstifter primär, um die neue Religion von den rauschbetonten alten Religionen abzusetzen und damit eine "echte" Alternative anzubieten.
Den alten Dionysos-Kult (Saufen bis der Arzt kommt, dabei schmutzige Lieder singen und Rumferkeln) sind sie allerdings nicht losgeworden ... ganz im Gegenteil, damit haben sie sich eine Zeit lang sogar finanziert.
Erst der Islam hat versucht, seinen Anhängern den Alkoholkonsum zu verbieten ... mit insgesamt wohl eher mittelprächtigem Erfolg.
Wer die Verquickung zwischen Rausch und (alten) Religionen verstehen möchte, der sollte sich mal mit dem Orakel von Delphi beschäftigen ... das ist sehr erhellend, und die Pythia (Orakelpriesterin), war ganz sicher NICHT in der Lage irgendeinen klaren Gedanken zu fassen ... mehr als unverständliches Lallen war bei den Dämpfen einfach nicht denkbar. Die Tanzeinlagen dienen primär der Kreislaufbelebung, damit man das gewünschte Dilirium schneller erreicht (den Effekt kennt heute noch jeder XTC-Jünger).
Die Diskriminierung der Cannabis-Nutzer ist bereits recht alt.
Z.B. leitet sich das Wort "Assasine" von "Hashishim" (oder so ähnlich) ab, was mit "Haschisch-Esser" übersetzt werden kann ... damit meinte man wohl "Ketzer" die dieses Medikament ohne "medizinische Indikation" einnahmen. Einzelne Richtungen des Islam wurden damit schon vorm ersten Kreuzzug im 11. Jhdt n.Chr. geschmäht.
Die gesetzliche Ächtung (der Beginn der Canabis-Prohibition) fällt mit dem ersten Jeans-Boom in den USA des 19. Jhdt n.Chr. zusammen, und diente wohl zu Beginn primär dazu, die viel länger haltbaren Arbeitshosen aus Hanf vom Markt zu verdrängen.
Im Prinzip haben wir das "geplanter Obsoleszenz" im Textilgeschäft zu verdanken.
In Deutschland wurde Canabis erst durch die NSDAP wirksam verboten .. ist ja logisch
Mit Kiffern gewinnt man einfach keinen Krieg.
Irgendwo in den tiefen dieses Threads gibt es Links zu Dokus auf YT, mit denen man sich da ganz gut informieren kann.
Der hatte wohl Angst, dass er im Himmel kein Gras kriegt
Ist natürlich Quatsch - Durch die Rauschwirkung war es einfach eine heilige Pflanze, die man nutzte, um mit seinen Göttern in Kontakt zu treten ... genau wie Pilze und Tabak in Mittelamerika.
Nahezu jede Psychotrope Pflanze hatte irgendwann mal eine Religion, in der sie eine zentrale Rolle spielte.
Und das machte einen Hanfsamen für die frühen Christen zu einer geeigneten Grabbeigabe, die obendrein noch viel bescheidener wirkt, als tolle Kleider, Speisen und Schmuck (beliebte Grabbeigaben der damaligen polyteistischen Religionen), die kurze Zeit später ja sowieso irgendwer wieder ausgebuddelt hätte.
Erst die "Buchreligionen" haben den Rausch zu etwas teuflischem erklärt ... und das taten die Religionsstifter primär, um die neue Religion von den rauschbetonten alten Religionen abzusetzen und damit eine "echte" Alternative anzubieten.
Den alten Dionysos-Kult (Saufen bis der Arzt kommt, dabei schmutzige Lieder singen und Rumferkeln) sind sie allerdings nicht losgeworden ... ganz im Gegenteil, damit haben sie sich eine Zeit lang sogar finanziert.
Erst der Islam hat versucht, seinen Anhängern den Alkoholkonsum zu verbieten ... mit insgesamt wohl eher mittelprächtigem Erfolg.
Wer die Verquickung zwischen Rausch und (alten) Religionen verstehen möchte, der sollte sich mal mit dem Orakel von Delphi beschäftigen ... das ist sehr erhellend, und die Pythia (Orakelpriesterin), war ganz sicher NICHT in der Lage irgendeinen klaren Gedanken zu fassen ... mehr als unverständliches Lallen war bei den Dämpfen einfach nicht denkbar. Die Tanzeinlagen dienen primär der Kreislaufbelebung, damit man das gewünschte Dilirium schneller erreicht (den Effekt kennt heute noch jeder XTC-Jünger).
Die Diskriminierung der Cannabis-Nutzer ist bereits recht alt.
Z.B. leitet sich das Wort "Assasine" von "Hashishim" (oder so ähnlich) ab, was mit "Haschisch-Esser" übersetzt werden kann ... damit meinte man wohl "Ketzer" die dieses Medikament ohne "medizinische Indikation" einnahmen. Einzelne Richtungen des Islam wurden damit schon vorm ersten Kreuzzug im 11. Jhdt n.Chr. geschmäht.
Die gesetzliche Ächtung (der Beginn der Canabis-Prohibition) fällt mit dem ersten Jeans-Boom in den USA des 19. Jhdt n.Chr. zusammen, und diente wohl zu Beginn primär dazu, die viel länger haltbaren Arbeitshosen aus Hanf vom Markt zu verdrängen.
Im Prinzip haben wir das "geplanter Obsoleszenz" im Textilgeschäft zu verdanken.
In Deutschland wurde Canabis erst durch die NSDAP wirksam verboten .. ist ja logisch
Irgendwo in den tiefen dieses Threads gibt es Links zu Dokus auf YT, mit denen man sich da ganz gut informieren kann.
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