Quo vadis BTMG?

Sologruppe schrieb:
Abstinente, die in einer Umgebung leben, in der alle anderen auch abstinent sind, glauben natürlich das sei normal. Was sollen sie sonst glauben? Sollen sie etwa vor sich selbst zugegeben, daß sie auf die Lügen ihres Sklavenhalters reingefallen sind? Bestimmt nicht! Lieber sagt man: Das ist ganz normal, alles ok, macht jeder so- nix passiert! Kurz gesagt: Sie belügen sich ihr ganzes Leben lang selbst!
Dieses Argument kann ich zu 100% einfach umdrehen, und liege damit auch nicht mehr daneben als Du.

Der Sklavenhalter in meinem Beispiel ist z.B. die Kirche (wollte noch nie, dass Leute "Heilkräuter" benutzen ... siehe Hexenverfolgungen), oder ein Staat, der "gute" (also nüchterne) Krieger haben möchte. Oder ein Kapitalismus, der Rausch als Privileg der Reichen etablieren will (ausser beim billigen Alk, der hält die Arbeiterklasse ruhig).

Woher nimmst du die Gewissheit dass deine Normalität "echter" ist als meine?
Das was du oben schreibst (im Originalzitat) ist eine Grundeigenschaft von Normalität ... dass trifft natürlich auch auf deine Normalität zu.

Im Wort steckt es sogar schon drin ... Norm-alität ... da steckt "Norm" drin, und Norm ist zunächst Willkür. Realität - die Dinge sind real. Funktionalität - die Dinge funktionieren. Noramlität - die Dinge liegen innerhalb der Norm.

Aber wessen Willkür (Norm) ist die "bessere", wenn auf diese Frage ALLE sowieso nur antworten "MEINE" ... vor allem, wenn es ja ganz sicher "normal" ist, in dieser Frage nicht anders Denken zu können?

Wenn man alles ausser die eigene Vorstellung von "Normalität" hinterfragt, ist letztlich nix gewonnen.
 
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Niemand wird süchtig oder mit dem verlangen nach Rauschgift geboren- das ist die Normalität und daran ist nicht zu rütteln.
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Wir trinken Wasser und atmen Luft- das ist die Normalität, darauf hat uns die Evolution vorbereitet. Wir essen Fleichsch, Gemüse, Obst, etc- auch das ist von der Natur so vorgesehen, daher auch Normal.
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Jetzt können wir natürlich Wasser irgendwas beimengen (zb Fruchtsaft, Tee, Kaffee) das ist auch noch halbwegs normal, weil eine geschmackliche Verbesserung oder nicht sehr schädlich oder bei Fruchtsaft vielleicht sogar gesund. Alkohol oder süchtigmachende Stoffe sind aber nicht im Programm der Normalität- sie sind abnormal und schädlich.
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Fragt einfach einen Arzt, was er von Drogen hält. Wenn ihr euren reichen und kapitalistischen Sklavenhalter, also den Dealer fragt, dann wird der natürlich sagen, Drogen seien sehr gesund und überhaupt nicht schädlich. Er selber müsse darauf aber leider, leider verzichten. Womit er ausrücken will, das er die Wirkung und Folgen des Zeugs kennt und zu klug für den Konsum ist.
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Dasselbe ist mit Luft. Die Biologie und die Evolution hat uns zu Luft Atmern gemacht- das ist der Ur und Originalzustand.
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Wenn Menschen der Luft jetzt irgendwas freiwillig beimischen um sich damit stundenlang ausknipsen und von der Realität abschotten, ist das nicht mehr normal, sondern ziemlich krank. Auch hier wäre es angebracht, mal einen Arzt zu fragen, was wir eigentlich atmen sollten.
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Verteitigung von Sucht ist nur ein Zeichen für Sucht.
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Richtet euren Zorn gegen euren Verführer- nicht gegen mich!
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Sologruppe schrieb:
Fragt einfach einen Arzt, was er von Drogen hält.

Da für dich ja alles Drogen sind, würde der Arzt sagen das Drogen ein Grundpfeiler der Medizin sind. Sei es als Narkosemittel, Schmerzmittel usw.

Wie gesagt, verzichte doch einfach bei dem nächsten Zahnarztbesuch auf die betäubende Spritze. ^^
 
Sologruppe schrieb:
Dasselbe ist mit Luft. Die Biologie und die Evolution hat uns zu Luft Atmern gemacht- das ist der Ur und Originalzustand.
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Wenn Menschen der Luft jetzt irgendwas freiwillig beimischen um sich damit stundenlang ausknipsen und von der Realität abschotten, ist das nicht mehr normal, sondern ziemlich krank. Auch hier wäre es angebracht, mal einen Arzt zu fragen, was wir eigentlich atmen sollten..
Das ist einfach mal das drolligste Argument ever. Möchte dem irgend jemand mal mitteilen das gerade die dünne Luft ein Grund für das kauen von Kokablättern war? :D
 
Sologruppe schrieb:
Niemand wird süchtig oder mit dem verlangen nach Rauschgift geboren- das ist die Normalität und daran ist nicht zu rütteln.
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Wir trinken Wasser und atmen Luft- das ist die Normalität, darauf hat uns die Evolution vorbereitet. Wir essen Fleichsch, Gemüse, Obst, etc- auch das ist von der Natur so vorgesehen, daher auch Normal.
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Jetzt können wir natürlich Wasser irgendwas beimengen (zb Fruchtsaft, Tee, Kaffee) das ist auch noch halbwegs normal, weil eine geschmackliche Verbesserung oder nicht sehr schädlich oder bei Fruchtsaft vielleicht sogar gesund. Alkohol oder süchtigmachende Stoffe sind aber nicht im Programm der Normalität- sie sind abnormal und schädlich.
Woher hast du diesen Schwachsinn?
Niemand wird mit dem Verlangen nach Rauschgift geboren genauso wie niemand mit dem Verlangen nach Fleisch, Gemüse, Obst oder wie niemand mit dem Verlangen nach Fruchtsaft, Tee, Kaffee geboren wird.
Aber (quasi) jeder wird mit Bedürfnissen geboren, Bedürfniss nach Flüssigkeit, Bedürfniss nach Unterhaltung/Abwechselung, Bedürfniss nach Nährstoffen, usw. Diese Bedürfnisse müssen befriedigt werden, sonst geht ein Mensch körperlich oder geistig zugrunde.
Wie z.B. der durst befriedigt werden soll, ob mit Fruchtsaft oder mit Wasser, ist nicht angeboren.

Quasi alles was man zu sich nimmt hat dabei Vor- und Nachteile. Beispielsweise Fruchtsaft ist aufgrund des sehr hohen Zuckeranteils und der Säure relativ problematisch hat aber auch zahlreiche Vorteile. Genauso haben auch härtere Drogen wie beispielweise Alkohol Vorteile und nicht nur Nachteile. Die Menge ist ein sehr wichtiger Faktor.
Alles schwarz-weiss zu sehen ist falsch und nicht zielführend.

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Außerdem musst du definieren was "Rauschgift" sein soll. Du musst verstehen, was Drogen sind, was Sucht, was Abhängigkeit ist, was Rausch, was Bewusstseinsveränderung ist, wenn du diese Begriffe verwenden willst. Du nutzst sie komplett falsch.

Dir fehlt die einfachste Wissensbasis und wie du seit mehreren Seiten zeigst auch die Fähigkeit um hier eine Diskussion überhaupt führen zu können.
 
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@zet
Ich habe doch schon oft geschrieben, das medizinisch verordnete Substanzen ok sind. Unter ärztlicher Aufsicht zur Linderung von irgend etwas ist das völlig ok. Um diese Verwendung geht es gar nicht.
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Es geht um die Verwendung von Drogen um sich zu berauschen.
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Offenbar ist für einige/dich Freizeit etwas so unerträgliches, so schreckliches, so furchteinflössendes, das man sich umgehend das Bewusstsein ausknipsen muß. Ich habe es schon mal geschrieben: Ich müsste 1000 Jahre alt werden, um alles machen/lernen/lesen zu können was mich interessiert. Ihr dagegen verschwendet freiwillig eure kurze Lebenszeit, legt euch selbst still, schaltet euch selbt aus und glaubt vor der Realität flüchten zu können, anstatt über sie zu lernen.
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Jetzt kommt wieder der Blödsinn mit der Freizeit. Hatten wir doch schon.
Man knippst sein Bewusstsein nicht aus, man verändert es. Dadurch kann man seine Freizeit noch besser genießen. Wurde dir aber schon mehrfach erklärt.

Und da du hier um Thread beweist, das du nicht lernwillig bist, wird es wohl wirklich 1000 Jahre dauern.
 
Sologruppe schrieb:
dass man sich umgehend das Bewusstsein ausknipsen muß.
--->
Lumin schrieb:
Du musst verstehen, (...) was Rausch, was Bewusstseinsveränderung ist, wenn du diese Begriffe verwenden willst. Du nutzst sie komplett falsch.

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Sologruppe schrieb:
Ich müsste 1000 Jahre alt werden, um alles machen/lernen/lesen zu können was mich interessiert.
Offensichtlich gehört das in diesem Thread besprochene Thema nicht dazu. Hier bist du ganz jungfräulich. Ich verstehe deswegen nicht, wieso du trotzdem deinen Senf abgeben musst.

Und wenn deine Lernkurve immer so aussieht wie bei diesem Thema hier, und du schreibst dass du 1000 Jahre bräuchtest, interessiert dich quasi nichts.
 
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Sologruppe schrieb:
Offenbar ist für einige/dich Freizeit etwas so unerträgliches, so schreckliches, so furchteinflössendes, das man sich umgehend das Bewusstsein ausknipsen muß.

Dein Geschreibsel ist halt erst nach ner Flasche Vodka zu ertragen.

Blöd nur, das wir alle ebenfalls das machen was uns interessiert - nur halt nicht immer nüchtern. Verstehst du nicht und wirst es auch nie.
 
Sologruppe schrieb:
Die Biologie und die Evolution hat uns zu Luft Atmern gemacht- das ist der Ur und Originalzustand.

die evolution hat auch über millionen von jahren lebewesen, pflanzen, tiere sowie pilze, erschaffen, wirkstoffe entwickelt und gehirne so gebaut, dass sie diese wirkstoffe auch aufnehmen können. ohne diese sog. rezeptoren, die uns die evolution gegeben hat, könnten wir die stoffe, die ebenfalls die evolution erschaffen hat, gar nicht aufnehmen.
 
Freizeit ist Freizeit:
Was macht ein Nichtraucher, wenn er auf den Bus warten muss?
Er macht exakt das gleiche, wie ein Raucher ... er wartet - nur halt ohne Kippe im Hals.

Die Realität verändert sich auch durch die Aufnahme von Drogen nicht ... aber wenn Menschen ausschließlich an Reailität Interesse haben ("natürlicher Urzustand" .... das sollte man dir täglich ca. 57.600 mal um die Ohren hauen), warum geben Filmstudios und Spieleentwickler dann jährlich Milliarden für absolut unrealistische Unterhaltung aus?
Warum wird VR noch weiterentwickelt?
Warum haben wir nur eine Realität aber ca. 6,5 Mrd. Wege mit ihr umzugehen, wenn die deiner Meinung nach alle nur dazu dienen, ihr zu "entkommen"?

Wohlmöglich weil vielen Menschen "Realität" alleine auf Dauer einfach zu langweilig ist?
Ich verbringe gerne meine Freizeit im Grünen (z.B. im Wald, aber Parks sind auch OK), und mit z.B. Gras oder Pilzen finde ich das NOCH ansprechender ...
Ich nehme also diese Substanzen NICHT, weil mir die Realität zu doof ist, mich ärgert, mich stört und ich keinen anderen Weg kenne, damit umzugehen, als mich in Bewusstlosigkeit zu flüchten (deine Worte ... sinngemäß), sondern weil ich die Zeit, die ich in dieser Realität zur Verfügung habe, mit einem (zugegeben) etwas "unormalen" Spass- und Lustgewinn verbinden möchte.
Andere Leute machen das anders ... und jeder sollte das mMn auf eine Weise tun, mit der ER zufrieden ist (deine Meinung DARF ihn dabei nicht interessieren).
Das Problem beginnt tatsächlich bei den Sklaventreibern ... es ist nur die Frage, ob die in unseren heutigen Drogenkartellen sitzen, oder im deutschen Bundestag ... oder im Vatikan.

Das erste industriell aufgezogene globale "Drogenimperium" war übrigens die britische Ostindien-Kampanie (Opiumhandel weltweit) ... DIESER Drogenhandel war sogar so wichtig, dass Kriege angefangen wurden, nur weil der chnesische Kaiser was gegen den Opiumkonsum im Lande tun wollte (Opiumkriege, Boxeraufstand etc).
Das chinesische Opium-Problem ist "made in GB".

Auf der Gegenseite solltest du dich mal Fragen, was nötig wäre, damit der "normale Bürger" die Drgenprohibition für erfolgreich halten kann.
Dazu ein Buchtipp von Mir: George Orwell: "1984" ... das trifft es mMn recht gut (insbesondere die Ausführungen zur Arbet des Protagonisten im "Wahrheitsministerium" ).
Da das, was die Prohibition anstrebt, ein unnatürlicher Zustand ist, wird es nicht gelingen, dieses Verhalten auszurotten (auch mit KZ's und Gaskammer wird das nix), bleibt nur der Weg über "alternative Facts" ... bzw. "designed reality" ... die kann man dann ja auch so designen, das nach deinem Ermessen alles optimal läuft ...
 
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Das Buch "1984" ist mir natürlich bekannt; es wird darin ein stalinistisches System beschrieben, wo ununterbrochen die Geschichtsschreibung geändert wird und das Volk auch der unsinnigsten Probaganda der Partei gehorchen muss.
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Vielleicht verstehen wir uns ja falsch: Ich will euch Argumente geben, damit ihr von dem Zeugs loskommt- es gibt keinen Grund diese Sachen zu benutzen. Das ist wie Religion: Ohne lebt man besser und ist mehr in der Realität.
 
Du bist es der hier falsch versteht. Wir versuchen dir seit mehreren Seiten zu vermitteln, das es sehr wohl Gründe gibt diese Sachen zu benutzen und das man damit sogar besser leben kann.
Es scheint nur so, als weigerst du dich das einzusehen.
 
Ein Meinung is kein Argument. Mir kommt das eher so vor, als würde man hier mit einem missionarischen Eifer zu versuchen andere von seiner eigenen Meinung zu überzeugen. Fakten sind irrelevant. Mortlerische Argumentationsweise - es is verboten weils verboten is.
 
Sologruppe schrieb:
Ich will euch Argumente geben, damit ihr von dem Zeugs loskommt- es gibt keinen Grund diese Sachen zu benutzen.
"Wollen" reicht nicht, du solltest es auch machen.

Aber wie kommst du auf die Idee, dass hier alle "das Zeug" nutzen? Die einzige Droge, die z.B. ich nehme ist gelegentlich Kaffee oder Tee.

Ich verstehe aber, dass die Gesamtheit der Vor- und Nachteile der Illegalität von Drogen deutlich negativer ausfällt als die Gesamtheit der Vor- und Nachteile von Kontrolle und daraus folgender Legalität aller Drogen.

Aber vielleicht willst du auch nur trollen.
 
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Also ehrlich gesagt, komme ich mir getrollt vor.
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In meiner sozialen Umgebung ist es eine Selbstverständlichkeit, von Drogen die Finger zu lassen.
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Bei mir zB ist es so, das mir vor Zigarettenrauch und Alkohol ekelt. Ich muss mich also NICHT beherrschen oder zurückhalten.
Ich denke, so war mal jeder Körper; bis er vom Verstand zur Sucht gezwungen wurde. Sucht ist damit quasi die Returkutsche/Rache des Körpers an dem Verstand für die Fehlentscheidung. Natürlich verlieren dann Körper und Verstand; nur der Dealer, der gewinnt immer.
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Du musst von dem Gedanken wegkommen, dass alle Konsumenten süchtig sind. Das ist völliger Quatsch.

Und wir kommen uns hier übrigens alle von dir getrollt vor.
 
Umfeld formt den Menschen.

Dazu noch das Zitat von Solo: "Das ist wie Religion: Ohne lebt man besser und ist mehr in der Realität.
Also bist du sehr Religiös vermute ich ? ^^

Spass beiseite, Solo, dir fehlt das Wissen und die Erfahrung. Du ziehst komplett falsche Rückschlüsse.

"Mein Körper ekelt sich"
Du meinst leider eher: Dein Verstand ekelt sich ...

Auch dein Einstein Zitat ein paar Seiten vorher (hab eigentlich alles nur überflogen und bin aber genau da hängengeblieben)
Als intelligenter Mensch ist man nie auf ein Wissensgebiet fixiert. Klar hat er eventuell hier und da falsche Schlüsse in anderen Bereichen gezogen, aber damals gabs auch noch kein Wikipedia und co, damals war 1920/1930.
Heute kann man sich ausgiebig über alles informieren, aus mehreren Quellen wenns nötig ist.
Aus dem kann wird aber auch schnell ein muss. Allgemeinwissen ist trumpf, spezialwissen ist nett, aber man wird schnell blöd angeschaut und noch schlimmer: man zieht komplett falsche Rückschlüsse falls man in einem punkt kein Wissen besitzt.
So wie du im Psychosomatischen Bereich.

"Drogen" sind nicht nur 100% negativ, so wie du es hier ausschmückst, sondern sie können auch positive Effekte hervorrufen
- Schmerzmittel beim (Zahn)Arzt
- Acetylsalicylsäure (Aspirin) -> auch ohne Schmerzen kann man das mittel präventiv einnehmen um z.b. Herzinfarkten & Schlaganfällen vorzubeugen

Auch Cannabis und Kokain kamen früher häufig als Arznei zum Einsatz. Inzwischen eher wieder Cannabis als Krampflösendes natürliches Mittel.

...aber wie ich mich wieder als Erklärbär ertappe !
 
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