Quo vadis BTMG?

Sologruppe schrieb:
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Ich habe zB gestern kurz in der Kantine das Thema kurz angeschnitten. Die wollten mir nicht glauben und dachten sicher, ich wolle mich nur wichtig machen. Hier im Forum ist es genau umgekehrt- niemand glaubt mir, das ohne Drogen gelebt wird.

Naja dir wurde schon erklärt, dass die Kommunikation am Arbeitsplatz niemals wirklich "frei" ist, weil man seinen Arbeitsplatz nicht aufs Spiele setzen möchte, oder sich Karriere Chancen verbauen möchte.

Dir würde ich als Arbeitskollege auch nicht erzählen, dass ich schonmal einen Joint geraucht habe. Nachher rennst du zum Chef und erzählst, ich sei ein suchtkranker Drogenjunky, der in seiner Freizeit nur berauscht in der Ecke rumliegt, wenn er nicht gerade sonstigen linken schmarotzer Tätigkeiten nachgeht ;)
 
Das komische ist: bis 1970? kam die durchschnittliche Weltbevölkerung ganz gut ohne Drogen zurecht- wie das nur möglich war? Die ganze Arbeiterschaft war davor noch quasi 99,9% ? drogenfrei.
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Dann fanden einige, die es mit der Bevölkerung oder dem Land nicht gut meinen, das Drogen ein gutes Geschäft seien. Irgendwelche labilen Typen fanden, die Wirklichkeit sei nicht besonders (was stimmen kann) und deshalb sei es gut daraus einfach zu verschwinden. Leider geht das aber nicht dauerhaft und so muss immer wieder nachgefüllt werden.
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Wenn das Zeug jemand aus medizinischen Gründen braucht- kein Problem, selbstverständlich!
Aber für einen gesunden, jungen Menschen? Nö.
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Zitat
Macht dich das aber nicht Neugierig, wenn die Einnahme einiger Körnchen einer Substanz deine Welt verändern kann?

Antwort: Nö- es macht mich misstrauisch! Ich bin im geistigen Ur und Optimalzustand, weil drogenfrei- warum sollte ich es mir verschlechtern? Mit Drogen wird bloss die fein abgestimmte Gehirnchemie durcheinander gewirbelt; alles erlebte ist unreal und reine Zeitverschwendung. Ist ungefähr so nütztlich wie: Schicken wir mal 300 statt 230 Volt durch den Computer und gucken was passiert. Was soll schon passieren? Das Ding ist für 230V gebaut und 300V machen nichts besser und führen nur zu komischen Fehlfunktionen. 400V wäre dann der goldene Schuss- der Tod des Computers.
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Alkohol und Zigaretten Verbot? Aus meiner Sicht: Bitte gerne!
Da könnten sich mal unsere sonst so übermoralischen Parteien wichtig machen.
Da diese Süchtigen aber viele sind und auch ziemlich rabiat, wagt es leider keine Partei das umzusetzen.
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Der in der Großstadt geborne Bürger hat von Pflanzen und Mittelchen genau Null Ahnung. Der geht zum Supermarkt einkaufen und glaubt Weizen wächst auf Bäumen, Fleisch wächst als Schnitzel in der Fabrik und Milch würde aus Heu gepresst. So wollte mir zB eine Professorin (Stadtkind) erzählen, das Hühner keine Käfer fressen. Ich habe aber als Kind Maikäfer in Kübeln an eben diese verfüttert- dumm gelaufen für die Frau Professor.
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Zitat
Es sei denn, man schlägt ein fucking Buch oder das Internet auf Oder Tv. Oder Musik, oder Literatur, oder Kunst, oder Geschichte, oder Medizin, oder fragt seine Oma, oder oder oder.
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Antwort
Ja, weil es leider erlaubt ist. Würde das zB wie die N,zi Sachen gehandhabt, wüsste davon niemand. Es hat dir und mir irgendwann jemand darüber erzählt- deshalb wissen wir es. Wir hätten zB keine Ahnung, das im Weltall Unmengen an Planeten rumkurven- jemand hat es uns erzählt, deshalb wissen wir es. Ansonsten hätten wir das nie erfahren. Aber grundsätzlich gibt es kein angeborenes Drogenwissen/Dorgenbedürfnis, mit dem jedes Baby zur Welt kommt- da sind wir uns wohl einig?
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Ergänzung ()

@combatfun
nö, das würde ich nicht machen- ist nicht mein Job. Viel eher wäre es so, das ich es gar nicht glauben würde. Ich bin da bei uns der Durchschnitt, wir denken bei diesen Thema alle so.
 
Das komische ist: bis 1970? kam die durchschnittliche Weltbevölkerung ganz gut ohne Drogen zurecht- wie das nur möglich war? Die ganze Arbeiterschaft war davor noch quasi 99,9% ? drogenfrei.
Was ist denn das für ein Blödsinn? Drogen gibt es schon seit hunderten von Jahren. Auch in den 60ern oder 70ern wurde gekifft (und auch vieles anderes).

Wie soll man dich bitte ernst nehmen, wenn du so einen Stuss von dir gibst? Ich hab langsam das Gefühl du willst uns hier nur trollen.
 
Sologruppe schrieb:
Das komische ist: bis 1970? kam die durchschnittliche Weltbevölkerung ganz gut ohne Drogen zurecht- wie das nur möglich war? Die ganze Arbeiterschaft war davor noch quasi 99,9% ? drogenfrei.

Wie bitte?

Du saugst dir hier einen Blödsinn aus den Fingern und glaubst wirklich das dir auch nur einer Ansatzweise etwas davon glaubt?
 
Das stimmt schon- aber nur von einen noch kleineren Teil als jetzt. Wer hätte den zB in Deutschland das Geld während der Aufbaujahre gehabt? Oder wie war es davor?
 
Womöglich war der Teil der Drogenkonsumenten damals sogar höher als heute. Denk nur mal an die Hippies und Flower-Power.
Teilweise wurden Soldaten sogar Drogen gegeben.
 
@ Sologruppe
Ja ok einverstanden, der Optimalzustand ist Drogenfrei und niemand kommt mit dem Bedürfnis zur Welt Drogen zu konsumieren. Das Bedürfnis wird erst durch Neugierde vom Hören/Sagen durch andere, oder durch (unbewussten/bewussten) Konsum geweckt. Dennoch können Drogen, insbesondere Cannabis, auch Medizin sein, und das auch bei psychischen (ADHS, Insomnie...) und nicht nur bei physischen (Krebs...)Krankheiten. Aber da stimmst du mir wohl zu, wenn ich das richtig verstehe.

Mit politischer Einstellung haben Drogen aber meiner Meinung nach nichts zu tun. Klar beim Cannabis denkt man immer an Hippies, aber ich habe auch schon viele rechtsradikale kiffen sehen. Oder siehe die verkoksten Wallstreet Broker/Banker, oder die Neoliberale FDP, welche ebenfalls für eine Cannabis Legalisierung ist.

Ich finde gelegentlichen Konsum natürlich (Tierbeispiele), du halt nicht (Geburt ohne Bedürfnis) und ich finde es unbedenklich, sofern es keine harten synthetischen Drogen sind, mit hohem Gesundheitsgefährdungs- und Suchtpotential, die eine Persönlichkeit massiv zum Nachteil verändern. Ich würde mir z.B. auch kein Heroin spritzen oder Crystal Meth konsumieren. Auch nicht ein einziges mal um es nur zu probieren. Es gilt aber auch nicht ausnahmslos, synthetisch=schrott, natürlich=gut, siehe z.B. Engelstrompeten. Man sollte halt differenzieren.

Was halt nicht geht, sind alle Konsumenten ausnahmslos als Junkys zu bezeichnen, was ja auch gelegentliche Cannabis Konsumenten mit einschließt.

Vllt. liegen wir wirklich nicht ganz so weit auseinander, wie ich anfangs dachte und die Emotionen sind etwas hochgekocht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich werde mich nicht weiter abmühen, um deine alternativen Fakten richtig zu stellen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Selbst ein schlauer und offizieller "Sag Nein Zu Drogen" Advokat würde dir widersprechen. Google doch deine Theorien erstmal selbst, bevor du deinen Senf abgibst. Auch wenn hier einige dich richtigstellen, ignorierst du vieles und man dreht sich wieder im Kreis.


Ansonste hier einfach paar News:
http://www.thueringer-allgemeine.de...uer-Cannabis-Vergabe-an-Erwachsene-1484756989

https://www.softsecrets.com/de/nach...echenland-legalisiert-medizinisches-cannabis/

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-06/cannabis-uruguay-legal-apotheke

http://www.zeit.de/wissen/gesundhei..._campaign=ref&utm_content=zeitde_share_link_x

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/drogen-drogenbericht-2017-konsum-global-drug-survey

PS: Auch Kinder haben das Verlangen nach Rausch. Vielleicht nicht durch Drogen, aber durch zB im Kreis drehen bis ihnen schwindelig wird. Oder hohe Risikobereitschaft (Klettern, schnell Fahrrad fahren, etc.). Fressrausch mit Süßigkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@combatfun

Ok, darüber können wir reden. Ein gelegentlicher Rausch durch Hanf oder Alkohol ist wirklich nicht gefährlich- Hanf wohl noch weniger als Alkohol. Immerhin ist mit Alkohol tatsächlich ein Tod durch Vergiftung möglich, ein Hanftod durch rauchen aber für einen gesunden Menschen unmöglich. Da gewinnt also eindeutig Hanf. Für verschwendete Zeit halte ich beides trotzdem. Das ist aber zB Computerspielen auch, was ich ja auch mache.
Ergänzung ()

@Oiolli
Das war mir, bis auf das Millitär bekannt. Trotzdem stimmt auch meine Aussage, das dem breiten Volk Drogen nicht bekannt, bzw nicht mal kaufbar waren- mit Ausnahme von Alkohol und Zigaretten. Drogen an jeder Strassenecke verkaufen, obwohl verboten- das war nicht!

Als Deutschland und Österreich sich wieder aufbaute, ging es darum nicht zu verhungern- und das war wirklich so: Sterben wegen fehlender Nahrung. Z.B war meine Mutter eines jenes Kinder, die ohne Eltern für 5? Monate in die Schweiz zu einer Gastfamilie geschickt wurde (damals war sie 7), weil sie stark unterernährt war. Ihre beiden Brüder mussten in Österreich bleiben und kamen knapp durch. Jemand, der sich damit auskennt kann ihren Versorgungsmangel aus der Kindheit noch heute sehen. Hätte die Schweiz sie nicht durchgefüttert, wäre wohl eines der Kinder verhungert. Sie schwärmte seither immer von der Schweiz. Dort hat sie zum ersten Mal im Leben Schokolade gesehen, angreifen und sogar essen dürfen! Das hat sie so glücklich gemacht, das sie zu weinen anfing.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kinde..._Roten_Kreuzes#Kinderz.C3.BCge_in_die_Schweiz
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Hanf lags daran das er legal war. Verbot von Drogen existiert nicht wirklich lange. Der Hanf wuchs an jeder Ecke wie Unkraut. Ich vermute mal, das jahrhunderte lang jeder Depp dicht durch die Gegend getorkelt ist. ^^
 
Nicht bekannt? Heroin gab es in der Apotheke, Kokain war lange Zeit legal und sogar ein Schmerzmittel und den Begriff Opiumhöhle gibt es nicht umsonst.
 
@zet
das mit dem durch die Gegen torkeln vermutest du nur- wahr ist es nicht. Es war damals genauso wie heute: Nur eine sehr kleine Minderheit hat es benutzt. Die Arbeiterkreise waren damals noch richtig sozialistisch gebildet. Es galt: Wer trinkt denkt nicht, wer denkt trinkt nicht. Natürlich kam trinken trotzdem vor- aber bei weiten nicht im heutigen Ausmaß- und hör endlich auf, deinen Konsum zu rationalisieren; er wird dadurch um nichts klüger oder besser.
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@Oiolli
Ja nicht bekannt! Natürlich wussten eine wenige Volk davon- aber mehr war nicht. Es vermuteten auch einige in der Antike, das die Erde eine Kugel sei- aber die Meisten eben nicht. Es kennen auch heute einige ihre Religion direkt aus ihren Buch- die Meisten aber nicht. Die Taktik, es so darzustellen, als wäre das schon immer so gewesen, ist auch nur eine Rationalisierung. Vor allem waren damals auch die linken Parteien stark gegen Drogen, weil damit die Arbeiterschaft ruhig gestellt werden konnte, was für den Klassenkampf ein schwerer Nachteil war. Du kannst dir aussuchen/ausdenken warum heute linke Parteien dafür sind.
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Ja war total unbekannt. Vielleicht solltest du das mit dem Kokain und den 20er Jahren mal nachschlagen.
Er ist halt ein Troll. Kannste nix machen.
 
Sologruppe schrieb:
Die Alten, die das Geld hätten, kennen das gar nicht- ausgenommen ein paar Prominente, die wohl einen Skandal wollen.
Das wollte meine Mutter wohl nen Skandal, Mein Vater auch, und meine Großeltern ebenfalls ... nur ich würde die nicht als "Prominente" bezeichnen.

Auszug aus einem Gespräch im Garten (Meine Mtter, Schweseter und ich).
Schwester: "Wie wirkt eigentlich LSD?"
Mutter UND ich (einstimmig): "Also, zunächst mal ... "
Kurze Pause ... dann
Mutter: "Mein lieber junge, woher kennst du das denn, ich denke das gibts seit den 80ern nicht mehr"
Ich habe selbst nicht schlecht gestaunt, dass meine Ma das kennt ... aber wenn man bedenkt, dass sie Jahrgang 1951 war, dann ist wohl klar ... ich wäre auch ganz gerne ende der 60er um die 20 gewesen ;)

Mein Vater antwortete, dass er zwar Hasch mal probiert habe (bei der Bundeswehr), ihm Alkohol dann aber einfach besser gefallen hat (davon gabs beim Bund halt auch rohe Mengen).

Für meine Großeltern war das einfach "starker Tobak" ... von dem sie wussten, wie es wirkt, und dass es viele Leute schon in ihrer Kindheit konsmiert haben.
Sogar das Kind eines armen Fischers vom kurischen Haff kannte das Zeug schon vor 1930 (also nicht LSD sondern Canabis).

Vor dem Verbot von Cannabis war Deutschand ein traditionelles Hanf-Anbaugebiet (primär Faser- und Futterhanf- aber auch aus diesen Pflanzen wurde das THC erst NACH dem verbot herausgezüchtet, denn als Baustoff ist Hanf einfach um längen besser als Holz oder Karbon) ... und das geht Jahrhunderte zurück.

Ich beglückwünsche dich zu deiner erfolgreichen Indoktrinierung ... aber behalt deine revisionistische Geschichte bitte für dich. Die ist nämlichh totaler Unsinn (und die Belege dazu findest du ÜBERALL).

Wenn jemand ein nüchternes Leben führen will, dann ist das sein Ding. Ich respektiere das.
Ich habe auch mit dem Verbot nie ein Problem gehabt (es wirkt ja nicht) an Drogen zu kommen ... die Konzentration der Drogen auf dem Schwarzmarkt (Grund für den ist das Verbot) macht es sogar noch leichter, denn so ziemlich jeder Gras-Dealer kann dir auch noch etwas andere Turns verkaufen. Und an denen verdient er auch weitaus besser, als an Gras.
Prohibition sei Dank.

Ich sehe, welche Wirkung das Verbot hat (die ist peng, was man spätestens an Staaten sieht, die es aufgehoben haben ... die Konsumentenzahlen sind bisher NICHT gestiegen), ich konnte erleben, wie viel Geld man damit machen kann, weil es illegal ist (Strecken, Preise, die rein garnichts mit den Produktions- und Logistikkosten zu tun haben, sondern sich NUR daran orientieren, was der Kunde zahlen will oder kann ... es gibt ja dank Verbot auch keine Marktaufsicht), miese Qualität, die dennoch gekauft wird (in Ermangelung von Alternativen), schwankende Wirkhaltigkeit, die z.B. bei Heroin für fast 50% der Toten verantwortlich gemacht werden kann (es gibt immer wieder Sterbewellen, wenn mal eine nicht ganz so übel gestrexckte Ware den deutschen Markt erreicht hat), Menschen, die wegen "einem Joint am letzten Wochenende" den Führerschein und in der Folge dann den Job verlieren.
All das sind negative Folgen des Verbotes und der gesellschaftlichen Verachtung ... achja, die enormen Kosten für den Staat habe ich noch vergessen.

Positive Effekte hat dieses Verbot abgesehen von der schnellen Durchsetzung der Baumwolle als Kleidungsgrundstoff nie gehabt. Zu Beginn ging es zumindest beim Hanf-Verbot nichtmal um das Rauschmittel ... es ging darum, dass jemand Arbeitshosen aus Baumwolle verkaufen wollte, weil die eben nicht so lange halten, wie die aus Hanf (es ging dabei um Jeans).

Bei Hanf lehne ich ein Verbo auch aus egoistischen Gründen ab ... ich fänds natürlich toll, wenn ich MEINE "Alkoholalternative" legal erwerben könnte, ohne dabei jedesmal mich und den Dealer in Gefahr zu bringen (das Verbot ist aus dieser Wartetatsächlich um einiges gefährlicher, als die Droge).
Bei anderen Drogen lehne ich die strafrechtliche Verfolgung ab, weil ich denke, dass dieser Teil des Verbotes weit mehr Schaden anrichtet, als Nutzen zu bringen.
Ausserdem mag ich keine mafiösen Strukturen, undsolange es (offensichtlich) in der Gesellschaft irgendwie eine Nachfrage nach Drogen gibt, unterstützt das Verbot die bildung solcher Strukturen.
Wer FÜR dieses Verbot argumentiert, ist mMn ein Mafia-Lobbyist, denn nur die haben von dem Verbot wirklich was.
Es gibt zumindest bei Canabis mittlerweile sehr viel mehr vernünftige Argumente, die GEGEN das Verbot sprechen, als dafür. Und die haben auch rein garnichts damit zu tun, welches nun der "natürliche Bewusstseinszustand des Menschen ist", ob dieser erstrebenswert ist oder ob Gott nicht will, dass die Menschen berauscht durch die gegend tun. Das alles ist in der Debatte völlig irrelevant ... die größten Verfechter der Legalisierung weicher Drogen sind übrigens Juristen und Polizisten ... die haben nämlich einfach keine Lust mehr, sich täglich und ohne jede Aussicht auf Erfolg mit diesen Lappalien herumzuschlagen.
Das Verbot SCHADET unserer Gesellschaft viel mehr, als es die legale Droge je könnte.

Ich bin Städter, und ich weiß, dass es hier viele Volltrottel gibt ... die gedeihen aber scheinbar auf dem Land auch ganz prächtig.
Verallgemeinern sollte man das allerdings nicht, und das ist genau das, was du mental irgendiwe wohl nicht erfasst bekommst.
Typisch unbemerkte Fiilterblase ... sowas nannte Bourdieu "Verkennung".
Die Städter, von denen du schreibst, kenne ich nicht, denn die waren alle oft genug ausserhalb der Stadt ... ich habe gerade durch meine Beschäftigung mit Drogen sehr viel über unsere heimische Flora gelernt ... für "meine" Drogen" muss ich im Prinzip nicht zum Dealer, denn das kann ich komplett selbst herstellen ... solange es illegal ist, ist der Einkauf bei der Mafia allerdings weniger gefährlich.
 
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Man muss akzeptieren, das für Sologruppe die Welt erst mit dem Verbot von Rauschmittel angefangen hat zu existieren. Das Hanf schon seit tausenden von Jahren genutzt und auch konsumiert wurde ist irrelevant.

Die mortlerische Argumentationsweise (es ist verboten weil es verboten ist!) macht jede Diskussion sinnlos.
 
Ich komme aus einem Zechengebiet. Da haben die Arbeiter so "wenig" getrunken, dass die Frauen ihre Männer zum Zahltag erst einmal in der Kneipe suchen durften. Und sichert dafür noch Schläge eingefangen haben, weil sie es gewagt haben beim saufen zu stören und sogar Geld wollten. Und da reden wir über die 20er und 30 er Jahre.
 
Süchtige, die in einer Umgebung leben, in der alle anderen auch süchtig sind, glauben natürlich das sei normal. Was sollen sie sonst glauben? Sollen sie etwa vor sich selbst zugegeben, daß sie auf die Lügen ihres Sklavenhalters reingefallen sind? Bestimmt nicht! Lieber sagt man: Das ist ganz normal, alles ok, macht jeder so- nix passiert! Kurz gesagt: Sie belügen sich ihr ganzes Leben lang selbst!
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Kriminelle glauben, es sei normal vorbestraft zu sein und ALLE seien dies. Jeder hat schon gestohlen, geraubt oder eine Nase eingschlagen- alles andere kann nur eine Lüge sein! Wenn ich denen erzähle, daß ich noch niemals festgenommen wurde, beschuldigen sie mich der Lüge oder beginnen mir gegenüber antagonistisch zu werden.
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Meine Eltern und ihr ganze Umgebung hat von Rauschgiften keine Ahnung- ausser von Alkohol. Meine ganze, soziale Umgebung interessiert sich NULL für Rauschgifte. Sie wissen, es gibt da irgendwas, aber es macht krank (so ihr Wissen) daher lassen sie es.
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Ich bin auch so: Auch wenn das Zeugs wie Alkohol bei einen All Inclusive Urlaub gratis wäre, würde ich es nicht nehmen- weil ich keinen Grund dafür habe- ich habe aber viele Gründe dagegen!
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