Quo vadis BTMG?

@whiteshark
.
Da gebe ich dir recht- irgendwie sehe ich das wirklich so, obwohl es so nicht sein muss!
.
Ich trinke manchmal zu einen üppigen Essen einen möglichst sauren Wein- bin aber trotzdem kein Alkoholiker.
.
Aber dieses eine Glas macht mich nicht rauschig und auch nicht süchtig. Auch der Geschmack ist mir nicht wichtig- den finde ich eigentlich "mäh". Was mich an Wein interessiert, ist seine Säure, weil damit das Essen leichter verdaut wird. Zitronenwasser oder Sprudelwasser tut es auch, ist aber auf Dauer fade (Wein wäre auf Dauer unerträglich). Wein ohne Alkohol wäre für mich in diesen seltenen Situationen ideal.
.
Ich trinke Wein also nicht wegen des Rauscheffekts- der ist mit 1/8l auch gar nicht möglich- es geht um Unterstützung der Magensäure.
Der Rauscheffekt ist NICHT gewollt und wäre mir sogar peinlich- das kommt überhaupt nicht in Frage!
 
Was soll ein "saurer" Wein sein? Ne Flasche Essig?

Komisch, ich hab meinen Motorradschein gemacht obwohl ich zT bekifft in der Ecke lag und konnte mir trotzdem eine neue Maschine für 14k € leisten. Wie hab ich das geschafft? Paralleluniversum? Alte Omas überfallen? Niere verkauft?
 
Was ein saurer Wein ist?
.
Du sagst einfach zum Kellner: Ich möchte einen möglichst sauren Wein!
Der bringt dir dann in Österreich einen grünen Veltliner. Der schmeckt....sauer und zieht dir die Socken aus- lol. Ist schwer zu erklären, musst einfach probieren. Und ja, mit der Traubensorte könnte man auch Weinessig machen.

https://www.essig.at/weinessig/
-------------------------------------------------------------
Frage: Warum warst du bekifft? Was soll so eine Halbbetäubung bringen?
 
Warum nicht?

Bekifft sein ist ein sehr entspanntes Gefühl. Seit dem ich den Schein habe kiff ich zwar fast garnicht mehr, aber nur weils illegal ist und mir das Motorradfahren wichtiger ist als der Rausch.
 
Sologruppe schrieb:
Frage: Warum warst du bekifft? Was soll so eine Halbbetäubung bringen?

Warum bist du mit dem Flugzeug mitgeflogen? Warum machen manche einen Fallschirmsprung? Weil man durch das Adrenalin in einen Rauschzustand kommt und sich dadurch gut fühlt.
Genauso kommt man mit Drogen in einen Rauschzustand, welcher einem gefällt und gut tut.

Nach einem langen und harten Tag rauchen manche halt gerne mal einen Joint, zur Entspannung. Andere trinken ein Bier. Wieder andere gehen aufs Laufband und erhalten dadurch ihren Rausch.
Da ist nichts schlimmes dabei. Sehr viele Drogenkonsumenten gehen ganz normal arbeiten. Oft sogar sehr erfolgreich. Sieh dir mal einen Christoph Daum als berühmtes Beispiel an. Der hat gekokst und wäre beinahe Bundestrainer geworden. Hat ihm keiner angemerkt.

Die Leute, die sich durch Drogen kaputt machen, sind eine Minderheit. Meist sind da aber nicht die Drogen direkt schuld.
 
Offenbar liest er auch ausschließlich Sachbücher, niemals Belletristik...
 
So viele neue Seiten hat der Thread (lange nicht mehr geschaut), hab mich richtig auf Lesestoff gefreut. Ich wurde aber übelst enttäuscht :D
Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll ... :(

Es gibt den "vernünftigen" Drogengebrauch und den "schädlichen" Drogenmissbrauch. Wer 1x im Leben oder im Jahr LSD oder MDMA schlau (Safer use) konsumiert, der wird sicher nichts zu befürchten haben. Außer erwischt zu werden oder an "schlechten Stoff" zu geraten.

Räusche oder veränderte Bewusstseinszustände (bzw. das Verlangen danach) sind angeboren. Es ist das natürlichste der Welt, wenn ich einen Pilz konsumiere und dieser mein Bewusstsein verändert (oder Kaffee oder Hanf oder Baldrian). So wie es die Menschen schon vor Jahrtausenden getan haben und heute immernoch tun. Selbst die alten Griechen, Römer und jegliche Ureinwohner dieser Welt. Jeder hatte seinen Zaubertrank. Sport machen oder Sonnenuntergänge anschauen oder Meditieren oder mit 100 in die Kurve können ähnliche Zustände auslösen, keine Frage. Nur ist es die Freiheit eines jeden Menschen selbst zu entscheiden, wie und ob er/sie diese Zustände initiieren möchte.

Frage: Warum Alkohol legal und überall Werbung aber für 0,1g Cannabis Anzeige und Führerschein weg? Wenn - objektiv betrachtet, Alkohol viel riskanter ist als Cannabis - und jetzt komm nicht mit Einstiegsdroge. Wenn, dann sind das Kaffee, Tabak und ALKOHOL Einstiegsdrogen (viel geringeres Einstiegsalter - und jetzt sag nicht "Alkohol verbieten" - dann drehen wir uns nämlich im Kreis und die ganze Prohibitionsnummer geht von vorne los) und bei Cannabis ist das Problem des Schwarzmarktes, wo es noch alles andere gibt, in dem man verkehren muss um an Cannabis zu kommen. Das Verbot selbst verursacht das Problem, nicht die Substanz. Und heutzutage bestellt man sowas im Internet und nach 3 Tagen liegt es im Briefkasten. Verbote bringen es echt!

In so einem Zustand kann man sich und die Welt mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten (Hallo Sologruppe :cheerlead:). So kann man zu neuen Erkenntnissen oder Ideen gelangen. Es ist sogar heilsam, auch wenn man nicht "krank" ist. Ob zum abschalten, entspannen, anregen, erregen, aus sich gehen oder in sich gehen, zum genießen, zum runterkommen, zum raufkommen, um zu sich zu finden, um zu Gott zu finden ... die "Anwendungsgebiete" sind zahlreich. Wüsstest du aber, wenn du dich informieren würdest. Nachtrag: Zur (Selbst-)Medikation natürlich auch. Weil man sich sogar bei Cannabis den Arsch quer aufreißen und halbtot sein muss, damit man dort legal rankommt. Opiat-Schmerzmittel bekommt man da viel einfacher, sogar per Internet-Doktor. LSD, Magic Mushrooms und MDMA (Phase 3 Studien gehen bald los) sind bald auch legal als Medikamente bei Depression, PTSD, (Alkohol)Sucht (hat alles hohe Suizidrate, Drogen können Leben retten, würde man dann aber "Medizin" nennen). Die öffentliche Wahrnehmung und Medizin hängt dort, dank des Verbots, mächtig hinterher.

Ansonsten hör ich da nur blabla heulheul scheiß hippies scheiß junkies. Genau so eine Einstellung ist dafür verantwortlich, dass mit Drogen, was den gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmen angeht, so mies umgegangen wird. Und genau daraus entstehen auch die meisten Probleme.

Mal vernünftig unvernünftig sein. Das gehört dazu, muss aber gelernt werden. Darum sollte man die Drogenpolitik entsprechend anpassen. Hat auch viel mit Menschenrechten, Gerechtigkeit und Gesundheit zutun, vorallem global. Als allererstes gehört der Konsum (bzw. der Besitz von Eigenbedarfsmengen) entkriminalisiert. Das sagt mittlerweile sogar die UN und WHO.


http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2017/discrimination-in-health-care/en/
Reviewing and repealing punitive laws that have been proven to have negative health outcomes and that counter established public health evidence. These include laws that criminalize or otherwise prohibit gender expression, same sex conduct, adultery and other sexual behaviours between consenting adults; adult consensual sex work; drug use or possession of drugs for personal use; sexual and reproductive health care services, including information; and overly broad criminalization of HIV non-disclosure, exposure or transmission.



http://www.independent.co.uk/news/h...ganisation-drugs-decriminalised-a7818726.html
The United Nations and World Health Organisation have issued a call for drugs to be decriminalised.
Buried in a joint release on ending healthcare discrimination, the organisations called for the “reviewing and repealing punitive laws that have been proven to have negative health outcomes” by member states.
 
Zuletzt bearbeitet:
ZeT schrieb:
Was soll ein "saurer" Wein sein? Ne Flasche Essig?
In Deutschland findet man auf diesen Flaschen meist den Hinweis "Trocken" ... aber nen Kellner wird dir sicherlich keinen Imiglikos oder oder was ähnlich "liebliches" bringen, wenn du nach einem "sauren" Rotwein gefragt hast ... der denkt sich vielleicht "boah .. schon wieder son Cretin" aber er geht trotzdem los und besorgt was möglichst "trockenes" in Rot ;)

Als Kind habe ich mir "trockenen" Wein immer staubig vorgestellt ... der Begriff passte für mich halt nicht so zu einer Flüssigkeit ... und die "normale" Bezeichnung der Geschmackseindrücke bei Getränken (ausser bei Wein und Bier) ist ja auch eher "sauer" bzw. "süß".

Der genaue Begriff ist egal, solange der Gegenüber versteht, was damit gemeint ist ... und wer Essig meint, der wird das wohl auch so sagen.

Bei mir ruft ein Glas Wein auch einen Rausch hervor ... ich werde vor allem bei Rotwein meist sehr schnell müde. Ich habe aber keine Ahnung ob das nun am Alkohol liegt, oder an was anderem ... ich finde Rotwein auch allgemein recht gemütlich.

@Heffertonne:
Schöner Beitrag ... danke :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sologruppe schrieb:
Ich trinke manchmal zu einen üppigen Essen einen möglichst sauren Wein- bin aber trotzdem kein Alkoholiker.

Aber dieses eine Glas macht mich nicht rauschig und auch nicht süchtig. Auch der Geschmack ist mir nicht wichtig- den finde ich eigentlich "mäh". Was mich an Wein interessiert, ist seine Säure, weil damit das Essen leichter verdaut wird.
andere Beispiele zur Verwendung nicht als Droge:
https://de.wikipedia.org/wiki/Psycholytische_Psychotherapie

https://www.forbes.com/sites/robert...er-in-silicon-valley-and-beyond/#5bad19f0188a

Wo siehst du hier ein Problem?


Heffertonne schrieb:
So viele neue Seiten hat der Thread (lange nicht mehr geschaut), hab mich richtig auf Lesestoff gefreut. Ich wurde aber übelst enttäuscht :D
Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll ... :(
Viele sind deswegen schon ausgestiegen. Glaube und selbstkonstuierte Vorstellungen sind keine gute Diskussionsbasis.
 
Lieber Heffertone,

ich finde es betrüblich, das du eine Einstellung hast die lautet: Ach Drogen......ja, das ist natürlich und völlig ungefährlich, macht mal.
.
Ich sage: Neugierde ist natürlich, aber nicht Drogen- diesen Mist braucht niemand!
Du nicht, ich nicht, niemand!
Würde es nach mir gehen, würde auf Verharmlosung von Drogen ordentlich Geldstrafe stehen.

Nur der Drogendealer, der braucht das, der redet das schön, weil er damit dich und andere hemmungslos ausbeutet und sich damit Jachten und Villen verdient. Vor allem brauchen wir keine Typen, die dann mit 40 nach dem Steuerzahler heulen, damit dieser ihre Entwöhnung finanziert weil sie vorm sterben Angst haben.
.
Deine romantische Sicht, was Drogen können/bewirken ist für einen gesunden Menschen medizinisch unsinnig. Du nimmst Nervengift, bekommst einen Giftrausch und dann fantasierst dein vergiftes Gehirn im chemischen Rausch irgendwas zusammen- daran ist gar nichts gut oder gesund.
.
Auch wenn nicht angesprochen oder nur leise mit Gott: Wenn es eine Seele gibt, ist diese nicht stofflich, nicht materiell. Das heisst, sie kann durch Stoffe/Chemie auch nicht beeinflusst werden.
 
Stimmt, der Dealer will eine Legalisierung. Dann würden ja die Preise und nicht sinken. Und die Drogen panschen würde viel einfacher gehen.

Ach falsch. Durch die Prohibition steigen ja die Preise, die Qualität der Drogen schwankt selbst von Lieferung zu Lieferung und diverse Leute verdienen sich jetzt eine goldene Nase.
 
Lass gut sein. Es führt zu nichts. Er hat seine Ansicht, die wird er nicht ändern, egal welche Argumente wir ihm bringen.
 
Ich meine es aber so: Du wüssest gar nicht, das Drogen möglich sind.

Woher auch? Du wüssest nicht was sie bewirken, wie sie gemacht werden können oder was das Ganze überhaupt soll. Man läuft nicht arglos herum und denkt sich: Hm.....ich erfinde jetzt mal das Koks, das würde mir jetzt gefallen. Oder: Mir geht es heute nicht so gut.......ich kauf mir mal ne Packung Nervengift- vielleicht hilft mir das?
.
Nochmals: Ohne dem Zeugs lebst du und ich besser.
Wir alle haben schon genug Probleme- mit Drogen hat man bloss eines mehr.
Ergänzung ()

WhiteShark schrieb:
Lass gut sein. Es führt zu nichts. Er hat seine Ansicht, die wird er nicht ändern, egal welche Argumente wir ihm bringen.

Geht mir genauso.
Es geht mir nicht in den Kopf, wieso meine rationalen Argumente nicht ankommen.
Egal was sich dazu schreibe, es ändert nicht eure Einstellung zu diesen Stoffen.
Ich kann mir das nur mehr so erklären, das ich es schon mit Süchtigen zu tun habe.

Für mich ist die Sache glasklar. Nervengift -> Bäh!
Ihr sagt: Nö, ist ganz nett, bitte die Strafen aufheben, damit das Zeug billiger wird.
 
Das nächste mal beim Zahnarzt solltest die auf eine Betäubung verzichten. ^^

Deine Argumente sind nicht rational. Deine Argumentationsweise fußt auf alternativen Fakten.
 
Nochmals: Ohne dem Zeugs lebst du und ich besser.
Wir alle haben schon genug Probleme- mit Drogen hat man bloss eines mehr.
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr antworten, aber bei so einem falschen Satz kann ich nicht anders.
Erstmal kannst du nur für dich sprechen.
Ich lebe mit Drogen besser. Bspw im Sommer könnte ich abends oft nicht schlafen, aufgrund der Hitze. Dadurch wäre ich morgens sehr müde und könnte nicht so gut arbeiten. Abends einen Joint und ich kann wunderbar schlafen und bin am Morgen wieder fit.
Zudem machen Filme mehr Spaß.

Desweiteren sind nicht alle Drogen ein Nervengift. Außerdem macht immer die Menge das Gift. Auch zuviel Wasser kann tödlich sein.

Ich kann mir das nur mehr so erklären, das ich es schon mit Süchtigen zu tun habe.
Darauf habe ich dich ja schon mal hingewiesen. Du glaubst alle Drogenkonsumenten wären Junkies die in der Ecke liegen. Das ist aber völliger Quatsch. Die meisten Konsumenten wissen damit umzugehen und haben dadurch keinerlei Probleme. Im Gegenteil, es geht ihnen dadurch besser.
 
WhiteShark schrieb:
Darauf habe ich dich ja schon mal hingewiesen. Du glaubst alle Drogenkonsumenten wären Junkies die in der Ecke liegen. Das ist aber völliger Quatsch. Die meisten Konsumenten wissen damit umzugehen und haben dadurch keinerlei Probleme. Im Gegenteil, es geht ihnen dadurch besser.

Sologruppe macht einen Fehler. Er geht davon aus das in seinem Umfeld es keinen Drogenkonsum gibt da er keine erkennt. Tatsache dürfte aber sein, das wenn er durch die Stadt läuft mehr Drogenkonsumenten begegnet als er sich vorstellen kann. Er erkennt sie nicht und somit laufen sie unter "nüchtern" und "abstinent", obwohl dies nicht der Fall ist.
 
@whiteshark
Lassen wir das mal so stehen- ändern werden sich beide Seiten nicht.
.
Ich habe zB gestern kurz in der Kantine das Thema kurz angeschnitten. Die wollten mir nicht glauben und dachten sicher, ich wolle mich nur wichtig machen. Hier im Forum ist es genau umgekehrt- niemand glaubt mir, das ohne Drogen gelebt wird.
.
Zum Thema Hanf habe ich schon mal geschrieben, das sollen sich die Fachkräfte, die Mediziner ansehen.
Ergänzung ()

@zet
Das könnte natürlich sein. Aber ich glaube, die meisten verdienen gar nicht genug hierfür. Die Jungen verdienen bei uns so um die 1500 netto. Dann Wohnung, Auto, Wochende, Urlaub, Freundin, eventuell schon ein Kind, etc- da bleibt gar nichts mehr übrig.
.
Die Alten, die das Geld hätten, kennen das gar nicht- ausgenommen ein paar Prominente, die wohl einen Skandal wollen.
 
Zuletzt bearbeitet: (@whiteshark eingefügt)
Na klar, ich erzähle auch einem radikalen Abstinenzler, dass ich Drogen nehme. Ach btw diverse Drogen wurden nicht erfunden, die sind natürlich in diversen Pflanzen und Pilzen enthalten. Kokablätter wurden schon lange vor der Erfindung von Kokain gekaut. Schlafmohn ist auch seit Jahrtausenden bekannt.

Und das wären sogar die härteren Drogen.
 
@oiolli
Schon klar, das die anfangs beim essen sammeln irgendwas high machendes gefunden haben.
.
Aber so ist das heute ja nicht mehr. Man geht ja nicht mehr in Wald und sucht sich sein essen, wo man dann zufällig so einen Stoff finden kann- das ist vorbei. Jetzt ist es so, das da jemand kommt und sagt, es gäbe etwas, das dieses und jenes (vielleicht) hervorruft.
.
Gäbe es diese (und andere) Person nicht, wüsste man gar nichts über diese Stoffe und würde eben ohne leben.
 
Sologruppe, ich kann dich leider garnicht ernst nehmen, du machst dich wirklich lächerlich. Aber ich versuche es noch ein Mal:

Drogen können "etwas bringen" aber auch schaden. Ob man durch den Gebrauch einen positiven oder negativen Nutzen hat, kommt auf den Umgang an. Man kann nicht pauschal sagen, Drogen sind IMMER schlecht. Wenn doch, dass ist das deine persönliche MEINUNG, die für DICH gilt. "Drogen" können auch Medizin sein, wie kann man da sagen "diesen Mist braucht niemand"? Das geht doch garnicht :D

Verharmlosen sollte man es nicht, aber offen und ehrlich darüber sprechen. Über die Vor- aber auch Nachteile, über den richtigen Umgang. zB Auch mal Werbeverbote für Alkohol und Tabak (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundestag-verschleppt-tabakwerbeverbot-14983103.html).

Drogen sind NACHFRAGEORIENTIERT (https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfragepolitik). Deine ganze "nur der Dealer braucht das" Argumentation ist also haltlos. Leute wollen Stoff und haben Geld, also wird es immer Leute geben die Stoff besorgen und Geld brauchen. Und Entwöhnung braucht man nicht, solange man man vernünftig damit umgeht. Fast jeder Jugendliche trinkt Alkohol. Heißt nicht, dass jeder Erwachsen gewordene Jugendliche irgendwann zum Alkoholentzug muss. Und wenn doch, kann eine LSD Therapie gut helfen (google selbst).

Deine romantische Sicht, was Drogen können/bewirken ist für einen gesunden Menschen medizinisch unsinnig. Du nimmst Nervengift, bekommst einen Giftrausch und dann fantasierst dein vergiftes Gehirn im chemischen Rausch irgendwas zusammen- daran ist gar nichts gut oder gesund.
Wer bist du denn, der sowas entscheidet? Mein persönlicher Arzt? Oder Gesundheitsminister? Richtig angewendet, ist das kein "Nervengift" und Sachen wie Pilze sowieso nicht, die sind so ziemlich ungiftig. Und der Rausch ist angeboren und geht auch nur, weil der Wirkstoff in den Pilzen fast gleich ist wie körpereigene Neurotransmitter. Nix "chemisch". "Nichts gut nichts gesund" - tja, warum nehmen dann immernoch so viele Menschen solche Sachen? Bestimmt weil alle dumm und schlechte Menschen sind und in die Suchtstation möchten... Du hat bewiesen, dass du von dem Thema wenig ahnung hast (Subtanzen, Mensch, Bewusstsein, Rausch, Drogenkultur), darum hier noch ein Doku Tip: https://www.youtube.com/watch?v=EauA7q1Lsto
Damit du informierter aus der Sache hier rausgehst.



"Ich meine es aber so: Du wüssest gar nicht, das Drogen möglich sind. "
Wie gesagt, "Drogen" und Zaubertränke gibt es, seit es die Menschen gibt. Der Mensch kam nicht im Anzug im Büro auf die Welt, sondern nackt im Wald. Und da muss man seine Pflänzchen und Heilkräuter kennen. Dieses Wissen ist uralt. Die meisten "Drogen" kamen als Medizin auf den Markt, entwickelt von Wissenschaftlern (LSD zB von Albert Hofmann, Schweizer Naturstoffchemiker (https://www.youtube.com/watch?v=wBWmvSC4NTo). Und wie auch schon gesagt, Koka Blätter kauen zur Stimulation und um besser auf die Höhenluft klarzukommen und Hanf als Heil- und Beruhigungspflanze ... Macht dich das aber nicht Neugierig, wenn die Einnahme einiger Körnchen einer Substanz deine Welt verändern kann? Viele Menschen schon, auch Forscher. Die wollen mit LSD Brainscans das Hirn und Bewusstsein erforschen. Braucht aber keiner oder??? (JA, man kann mit solchen Substanzen auch Scheiße bauen und es ist bei Gott nicht für jeden geeignet)

Gift: Der gute alte Paracelsus hat vor 500 Jahren schon gesagt: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Also bitte hör auf mit deinem "Glasklar->Nervengift".

"Nochmals: Ohne dem Zeugs lebst du und ich besser." Wow, danke dafür, dass du für mich das Nicht-Denken übernehmen möchtest. Aber nein danke, ich entscheide selbst was für mich gut ist und was nicht.

"meine rationalen Argumente" -> Deine Vorurteile, "alles über ein Kamm Geschere", alternative Fakten und "von mich auf andere schließen" trifft es wohl besser :D

"Ihr sagt: Nö, ist ganz nett, bitte die Strafen aufheben, damit das Zeug billiger wird." - ich habe gesagt "Drogenpolitik anpassen". Außerdem bringen Strafen nichts und wenn das Zeug unnötig verteuert ist, profitiert der Schwarzmarkt (Kriminalität, Waffenhandel, Prostitution, Terror, Steuerhinterziehung - toll!) und die negativen Folgen daraus müssen alle ausbaden.

Gäbe es diese (und andere) Person nicht, wüsste man gar nichts über diese Stoffe und würde eben ohne leben.
Es sei denn, man schlägt ein fucking Buch oder das Internet auf :D Oder Tv. Oder Musik, oder Literatur, oder Kunst, oder Geschichte, oder Medizin, oder fragt seine Oma, oder oder oder.


(sorry, meine Beiträge sind etwas durcheinander, aber mehr Mühe werde ich mir gegen soetwas nicht geben)
 
Zurück
Oben