DerOlf
Admiral
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Da sage ich mal entschieden JEIN ... auf der einen Seite lungern bekiffte oder besoffene lieber rum ... daher beginnen sie keine Revolution ... sie ziehen aber eben auch nicht in den Krieg, um deutsche Wirtschaftsinteressen in Frankreich, Russland, China oder Afganistan zu verteidigen.surfinghorse schrieb:Wer irgendwo versnifft/betrunken herumlungert, wird niemals eine Revolution starten. Sein/ihr denken kreist nur noch darum, ob und wo er weiterhin seinen Stoff erhalten kann. So gesehen können die Kapitalisten ihre "Gegner" mit ein paar Kilo Drogen jederzeit ruhig stellen und brauchen keine Angst haben.
Mit Kiffern ist definitiv kein Krieg zu gewinnen ... Mit Säufern klappt das schon eher (Alkohol macht wenigstens aggressiv).
Wenn von Kiffern eine Reviolution ausgeht, dann allenfalls eine unter dem Motto "ey, chill dich mal ... das Wetter is nice, und das Gras OK, also was soll ich bitte am Hindukush ... gibts da etwa NOCH besseres Gras?" ...
Und genau DAS kann der Kapitalist dann ja auch wieder nicht gebrauchen und genau deswegen wird sehr genau zwischen Drogen unterschieden ... in illegale, die den Konsumenten für den Kapitalismus unbrauchbar machen, und legale, bei denen der Arbeiter trotz Rausch noch mitspielt.
Im Bezug auf deinen Spruch ... der Arbeiter soll nicht saufen, weil dann mehr leisten kann - seine primäre Funktion bleibt abner nicht das Denken, sondern das Arbeiten ...
Aber der Soldat soll ohne lange denken alles tun (Ideal des Befehlshabers) ... Saufen und Leichengehorsam helfen dabei.
Ganz im Gegenteil .. gerade beim Militär wurde viel mit Drogen experimentiert, um den allgemeinen Betrieb oder das Aggressionspotenzial zu optimieren ... Kampfflieger im 2. WK bekamen Pervitin ... im Grunde Meth ... um länger Leistungsfähig zu bleiben ... bzw. überhaupt die von ihnen gefporderte Leistung bringen zu können (Einsatzzeiten).
Die Feldrationen des USMC enthielten "Coca-Cola" (neben anderen aufputschenden Mittelchen ... alle haben das gemacht) ... was damals nichts anderes war, als mit Kokain versetzter Gewürzwein ... man will ja nicht, dass die Soldaten reihenweise vor Übermüdung einschlafen.
Ich brauche Huxley nicht ... die aktuelle Welt gibt genugt Beispiele für den Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und öffentlicher Ordnung ... dafür reicht sogar der Blick auf bei uns legale Drogen.
Die mit Abstand wichtigste Droge dürfte der Konsum selbst sein ... für de ordnende Wirkung muss es nichtmal chemisch eine Bewusstseinsveränderung herbeiführen - es muss nur über irgendwas hinwegtrösten. Und das schafft wahlweise auch mal ein neues Paar Schuhe, eine neue Frisur oder der neue Fernseher.
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