Rechner entamerikanisieren?

Ich verstehe hier die negativen Kommentare oder die die sich darüber listig machen nicht.

In einer freien Marktwirtschaft hat ein Konsument eben die freie Wahl. Wie man im Supermarkt frei entscheiden kann ob man z.B Bio möchte, oder Produkt von Firma X statt Y.

So kann man auch frei entscheiden welches Betriebssystem man nutzen möchte.

Die Frage ist absolut legitim.
 
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MountWalker schrieb:
In mir kommt da gerade die Angst auf, dass so viel Arrangement auch zu Hintertürchen führen könnte. Wie seht ihr das?
So oder so wirst du (international vernetzten)Entwickler:innen vertrauen müssen, wenn du nicht jeden Code-Schnipsel prüfen willst oder kannst. Mach dich nicht verrückt.

Capet schrieb:
openSUSE Tumbleweed slowroll
Für alle openSUSE Distributionen bildet Tumbleweed die Basis. Slowroll ist ein eigenes Projekt. So wie Leap, Aeon oder Kalpa.
Längere Update-Zyklen sind auch bei Tumbleweed kein Problem.
Diejenigen rechtlichen Aspekte denen SUSE in US (und international) unterworfen ist, gelten analog auch für openSUSE. afaik.
 
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Das Abendland wird auch mit oder durch Herrn Trump nicht untergehen, genau sowenig wie er Grönland oder Kanada annektieren wird. Viel Wind um nichts. Etwas mehr Gelassenheit wäre durchaus angebracht.
 
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Nur weil du dann eine Distribution nutzt die nicht zu einem US (oder gar keinem) Unternehmen gehört schützt dich aber trotzdem nicht vor deren Einfluss... Guck dir doch nur an zu welchen Firmen viele der Kernelentwickler gehören (Microsoft, IBM, Intel und viele andere US-Unternehmen sind da recht oft vertreten ;-))
 
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Ich bedanke mich für eure vielen Antworten und bleib erstmal auf meinem Heimrechner bei Fedora. :)
 
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MountWalker schrieb:
Manjaro oder was anderes zu wechseln?
Benutze ich ja sowieso, ich sehe das durchaus auch Kritisch. aber wenn die im Code von Gnome oder so etwas einbauen bekommen das ja auch alle anderen, die darauf setzen.

Und wird dies dann evtl. doch entdeckt wirds da ganz sicher news zu geben.
Abgesehen davon haben die Gemehimdienste der USA sowieso schon "Vollzugriff bei allen was die Grenze überschreitet. Glaube Digital Sevices Act oder so.
Ergänzung ()

kim88 schrieb:
Von Firma X will ich niX
Danke (am besten wird die Verboten) :mussweg:
 
Wenn ich bei einer Distribution Bauchschmerzen habe, benutze ich eine andere.
Astra und Deepin benutze ich auch nicht.
Opensource - OK, bis da solche Einfallstore gefunden werden, kann u.U. schon sehr lange dauern, zeigt ja die Erfahrung.
 
Pyrukar schrieb:
Linux Foundation hat ihren Sitz in den USA

Die Frage ist doch, wie man Spy - Software auf den Rechner kriegt: Ich denke mal, bei Windows macht man erst ein Gesetz, das im Verborgenen bleibt, dann wendet man es klam heimlich an und die Software die man braucht, um auf den Rechner zu kommen, kommt irgendwie auf dem kurzen Dienstweg von zur Verschwiegenheit verpflichteten Personen auf den Rechner.

BTW: Sowas gabs hier auch schon: Der kleine Internet - Verein mußte angeblich eine Software, mit der man ich glaube den mailverkehr ausspähen kann ohne dass es jemand mitkriegt, angeblich nur deshalb nicht installieren, weil der Internetverein so klein war.

Bei Linux ? Die foundation wird US - Gesetzen unterliegen und damit das gleiche Problem haben, allerdings weiß ich nicht, ob die Leute mit der gleichen verschwiegenen Einstellung arbeiten wie die in Redmond.

Aber: Die Spy - Software muss irgendwie auf den Rechner - je mehr Treiber von Herstellern man installiert, desto mehr wird man der Gefahr unterliegen, dass mit den Treibern der Herstellern Spy - Software installiert wird: Wie ist das noch gleich mit Bildschirm und Drucker ? Die Treiber stammen von den Herstellern.

Also: Wie kriegt man es hin, dass nur open source Treiber installiert werden und gerade keine Herstellertreiber ?
 
Mit der üblichen Hardware garnicht, denn auf dem Level wo du argumentierst musst du nicht nur Treiebr sodnern auch Firmware inklusive komplett Open Source haben. Das kann es durchaus geben, aber bei x86 findste da bestimmt nichts,
 
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