News Regulierung von Videospielen: China beschränkt Spielzeit von Kindern

AbstaubBaer

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Die World Health Organization hat im vergangenen Jahr die Sucht nach dem Konsum von Videospielen erstmals als psychische Krankheit aufgeführt. In China soll dem mit Spielzeitbeschränkungen für Kinder entgegengewirkt werden, die nun als verbindliche Vorschrift von Anbietern umgesetzt werden muss.

Zur News: Regulierung von Videospielen: China beschränkt Spielzeit von Kindern
 

|SoulReaver|

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Das wäre bei uns in einigen Haushalten/Familien wohl auch mal nötig.
_

Edit: An der Stelle einen Gruß an die "Daumensupporter" :daumen:
 
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branhalor

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Finde ich grundsätzlich einen guten Vorstoß, gerade bzgl. dieser "Engagement-"Spiele mit Mikrotransaktionen.
Ich "spiele" selbst zur Zeit Star Trek Fleet Command oder Vikings auf dem Handy - und wenn man ehrlich ist: Die meiste Zeit geht für Warten drauf. Klar bin ich da nicht on - aber das Bedürfnis, alle paar Stunden oder bei ner Meldung nachzusehen, ob wieder was fertig geworden ist, damit ich die nächste Stufe in Auftrag geben kann, ist da. Was mir das gibt: Wahrscheinlich nen Mikro-Dopamin-Kick oder so was - aber echter SpielSPASS sieht doch anders aus.
Naja - wenn mich das als Erwachsenen schon etwas anfixt - ich sehe an unserem Sohn, daß das bei nochmal exponentiell ist...
Zum Glück bin ich aufgeklärt genug, daß mir der Geldbeutel nicht locker genug sitzt :D

Nachdem ist jetzt anderthalb Stunden Pixel-Schiffe über den Bildschirm gesteuert habe (WoWS), werde ich jetzt mal was frische Luft im RL schnappen gehen ;)
 

Syrato

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Naja wenn Eltern es egal ist, kann das Kind einfach mit der ID von ihnen online gehen und 24/7 zocken. Solange Eltern sich nicht um die Kinder kümmern und sie, einfachheitshalber, vor den Bildschirm setzen hilft das nicht viel.
 

Postman

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@oldman65:
Nur kann oder sollte man von Erwachsenen schon mehr erwarten.
Bei Heranwachsenden fehlt es aber oft an Erfahrung und damit Priorisierung.

Gegen eine fehlende Erziehung (z.B. beide Eltern berufstätig) ist dies natürlich auch kein allumfassenden Schutz.
 

Loro Husk

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Finde ich grundsätzlich einen guten Vorstoß, gerade bzgl. dieser "Engagement-"Spiele mit Mikrotransaktionen.
Ich "spiele" selbst zur Zeit Star Trek Fleet Command oder Vikings auf dem Handy - und wenn man ehrlich ist: Die meiste Zeit geht für Warten drauf. Klar bin ich da nicht on - aber das Bedürfnis, alle paar Stunden oder bei ner Meldung nachzusehen, ob wieder was fertig geworden ist, damit ich die nächste Stufe in Auftrag geben kann, ist da. Was mir das gibt: Wahrscheinlich nen Mikro-Dopamin-Kick oder so was - aber echter SpielSPASS sieht doch anders aus.
Naja - wenn mich das als Erwachsenen schon etwas anfixt - ich sehe an unserem Sohn, daß das bei nochmal exponentiell ist...
Zum Glück bin ich aufgeklärt genug, daß mir der Geldbeutel nicht locker genug sitzt :D

Nachdem ist jetzt anderthalb Stunden Pixel-Schiffe über den Bildschirm gesteuert habe (WoWS), werde ich jetzt mal was frische Luft im RL schnappen gehen ;)
Das errinert mich an meine "Die Stämme"-Zeit vor +- 10 Jahren. Nach monatelangem spaßigem Kennenlernen dieses Browser-Spiels entwickelte es sich irgendwann zur Sucht, fraß meinen ganzen Alltag auf, ließ mich nicht konzentriert den Schulunterricht verfolgen und belastete mich im Endeffekt mich dem ständigem Drang, online zu sein.
Am Ende mussten meine Eltern die Seite sperren, hab zwar versucht das noch ein paar Wochen zu umgehen aber am Ende es dann doch eingesehen. Seitdem habe ich nie wieder ein Spiel angefasst, dass tändige Erreichbarkeit/Zugriff erfordert. Ein Punkt, der in Zeiten von Smartphones und ständiger Vernetztheit natürlich umso schwerer ins Gewicht fällt.
 

Axxid

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Da die Chinesen es ja schon im Allgemeinen nicht so mit freier Meinung und Freiheit haben, passt das für diese Gesellschaft schon.
Man hat die Hoffnung, dass so etwas 'im Westen' noch für Aufschrei sorgen würde. Wobei Proteste das neuste Urheberrecht ja auch nicht aufgehalten haben.
 

BoardBricker

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Also wieviele Stunden ich so mit 12 am Wochenende am PC verbracht habe... Das können locker schonmal 8h am Tag gewesen sein. Mit Spielen wie Anno kommt man aber auch schnell auf solche Zahlen. Und seien wir ehrlich, unter einer gewissen (regelmäßigen) Spieldauer machen manche zeitintensiven Spiele auch keinen Spaß. Man stelle sich nur mal vor, über wieviele Monate man dann mit einem einzigen Spiel beschäftigt wäre.
 

Mitaru

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|SoulReaver|

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Heißt die Schulen und somit die Politik sollen mal wieder die Hausaufgaben der Eltern machen?

Wobei Eltern durch ihre "Sozialmediasucht" und auch durch Spielen schlechte Vorbilder sind. Leider
 

edenjung

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Niedlich.
Haben meine Eltern auch probiert.
Bis ich das Passwort geknackt habe.
Und dann hat mein Bruder das Passwort geändert und ich hab meinen Vater dazu gebracht das Programm das man dafür braucht runterzuladen und ich hab's dann nochmal für mich selbst gebrannt... Bei win 7 ging das noch ^^

Ging aber damals eher um Singleplayer spiele.
Online hat mich da nicht interessiert, da waren andere Sachen interessanter.
 
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Tada100

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Nicht schlecht, des öfteren kommt China ja Negativ in die Schlagzeilen, so manch einer findet diese regulierung von Videospielen für Kinder evtl. übertrieben, aber wenigstenes macht sich der Staat um sein Volk, vorallem aber um seine nächsten Generation gedanken.

Sie mögen es hier und da etwas übertreiben, dennoch ein richtiger schritt die Spielzeit zu regulieren, wenn es die Eltern schon nicht machen.
Das mit dem Geld sehe ich ein wenig kritischer, bei Kindern bis zu 16 Jahren finde ich es durchaus o.k , soetwas einzuschränken , ab 16. J ist es meiner Meinug aber ein tiefer einschnitt in die Selbstbestimmung des individuums.

Immerhin geht so manch ein Jugentlicher extra arbeiten für seine "hobbys", somit ist ihm/ihr auch überlasssen (im rahmen) wofür sie ihr Gerld ausgeben tuen und möchten!
 

just_fre@kin

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Zum Thema Zeitbegrenzung: gefährliche Entwicklung in China; dort wird ja (auch bei Erwachsenen) seit geraumer Zeit versucht eine Art "Zuverlässigkeits-Punktekonto" zu etablieren, wo Bürger dann in totaler Überwachung soziokulturell aufsteigen bzw. absteigen können. Davon halte ich nichts, wenngleich ich elterliche Regulierung und Kontrolle bzw. schulisch vermittelte Medienkompetenz natürlich befürworte.

Bei den Kostenbeschränkungen sehe ich es anders: die Monetarisierung geht zum Teil mit fragwürdigen Methoden einher und übersteigt häufig das sog. "Taschengeld" vieler Kinder und Jugendlicher bzw. führt zu Abstumpfung hinsichtlich dem Gefühl für Geld und Wert.
 

papa_legba

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