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Bezüglich dem ersten Systemstart nachdem du dem Rechner Saft gibst, kann essein, dass er das nur macht, wenn du ein XMP Profil aktiviert hast?
Ältere AMD Boards mussten oft 2 mal posten, erst wurde das XMP Profil geladen, danach ist der Rechner erst richtig gestartet. Kann durchaus sein, dass dein Board das auch so macht, eventuell mal ohne XMP Profil überprüfen.
Bezüglich dem ersten Systemstart nachdem du dem Rechner Saft gibst, kann essein, dass er das nur macht, wenn du ein XMP Profil aktiviert hast?
Ältere AMD Boards mussten oft 2 mal posten, erst wurde das XMP Profil geladen, danach ist der Rechner erst richtig gestartet. Kann durchaus sein, dass dein Board das auch so macht, eventuell mal ohne XMP Profil überprüfen.
Erstmal zum Energiesparplan: muss ehrlich gesagt sagen, das ich noch den normalen hab. Ich bin nicht wirklich schlau draus geworden wo ich den für Ryzen herbekomme.
Den AMD Balanced Plan bekommt man, wenn man manuell den neusten Chipsatztreiber für AM4 installiert.
Der ist zugegebenermaßen nicht leicht zu finden, weil die AMD Seite irgendwie unübersichtlich ist.....bekommt man da aber^^.
Du kannst es dir aber auch sparen und Höchstleistung wählen, denn die Leistung ist gleich und der Stromverbrach ist gleich und der AMD Balanced Plan verschwindet manchmal unangekündigt, wenn Microsoft Windows updates macht.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der "AMD Balanced Plan" nur ein hübscherer Name für eine 99 prozentige "Höchstleitung"s Kopie ist.....um das Gewissen zu beruhigen weil man ja "Balanced" eingestellt hat.
Wie ich schon geschrieben habe.....solange du keine Stromsparfeatures im Bios deaktiviert hast, sind die Einsparungen durch das "ausbalanciert" vernachläsigbar klein(1-1,5W bei meinem System).
Was nicht vernachlässigbar ist, ist das core parking, das der "ausbalanciert" Modus macht. Das macht in Spielen teils deutliche Nachteile, weil das Aufwecken der Kerne Zeit braucht.
Warum Microsoft das bei AMD Prozessoren nutzt(also bei ausbalanciert) ist irgendwie fraglich....für Intel CPUs ist das schon seit Jahren deaktiviert.
Ich achte wirklich auf den Stromverbrauch in unserer Wohnung. Ich messe die verschiedenen Verbraucher ab und zu nach und da lasse ich meine Ryzen CPU lieber auf Höchstleistung und klaue lieber beim Drucker und DVD Player den Strom.
Der Drucker braucht im Sandby 2,1W, der alte DVD Player 6,2W und der Kaffeevollautomat 4,3W
Das sind Verbraucher, die bei vielen Menschen 23,9h am Tag im Standby Strom ziehen. Der Idle Verbrauch meines PC sollte da im Vergleich wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Ergänzung ()
AcTiiV schrieb:
Nun hab ich das "Problem" das immer wenn ich die Leiste anschalte und den PC hochfahren will, er startet, dann nach 3sec noch vor nem Logo oder ähnlichem komplett aus geht, dann aber von selbst ganz normal hochfährt nach etwa 4Sec stille. Egal wie oft ich ihn danach noch hochfahre, Dann funktioniert alles ganz normal, das ist lediglich immer nur beim ersten Start nachdem ich den PC Saft gebe.
Das kenne ich auch zur Genüge.
Es kenne da zwei DInge, die das verursachen können.
Erstens dein Netzteil. Manche Netzteile, so z.B: viele BeQuiet, machen erstmal einen Funktionscheck, nachdem sie von Strom getrennt waren.
Der PC geht also an, aber das Netzteil checkt erstmal ob alles in Ordnung ist und klaut dann dem PC den Strom und startet ihn erneut....ich würde sagen sowas passiert bei dir.
Zweitens macht das Mainboard, am Anfang der Bios Initialisierung, einen Funktions/Stabilitäts Test für CPU, Ram und GPU.
Bei Ryzen/AM4 macht vor allem der Ram Test Probleme, denn zumindest laut Elmor von Asus wird dieser Test wohl zwangsweise mit 1,2V DRam Spannung gemacht. Was oft zu wenig ist wenn der Ram 1,35V braucht.
Dann wird wieder bei der CPU angefangen und wieder der Ram und wieder die CPU und wieder der Ram....jedes mal mit anderen Ram Einstellungen.....und nach ein paar Versuchen(kann man im Bios einstellen) klappt es oder der PC geht aus und startet mit bios defaults neu.
Ich weiß nicht, ob das inzwischen gefixed wurde, Asus hat das wohl temporär dadurch gelöst, dass die Tests mit verringertem Basistakt laufen.
Dieses Durchtesten von verschiedenen Ram Settings nennt man Memory Training und eigentlich merkt sich das Mainboard die funktionierenden Einstellungen und braucht dann später kein neues Herumprobieren.
Da kann aber jetzt eine Form des Cold Start Bug mit rein funken.....Einige Einstellungen für die Signalverarbeitung des Ram sind Temperaturabhängig. Ist die Stabilität des Ram an seine Grenzen getrieben, kann es sein, dass durch häufiges neustarten und herumtesten stabile Einstellungen gefunden wurden, aber wenn der PC aus war und kalt startet, dann passen diese Settings, die bei höherer Betriebstemperatur gefunden wurden nicht und der PC geht wieder aus.
Bis ich ein neues Bios in 2018 hatte und meine Ram Settings noch weiter optimiert hatte, ist bei mir oft beides aufgetreten.
Also erst hat das Netzteil den PC neu gestartet und dann hat der cold start bug den PC ein zweites mal gestartet.....jetzt habe ich in 99% der Zeit nur nich den "Netzteil neustart".
Moin,
dieses Verhalten habe viele Rechner schon seit etwas längerer Zeit. Das gilt gerade auch für einige Bürorechner z.B. von Lenovo oder HP. Wenn der Strom einmal komplett weg ist testen die Rechner sich erstmal selbst. Ob das das Netzteil oder das Mainboard mit diversen Komponenten ist kann ich nicht sagen.
Der Cold Start Bug bewirkte aber zumindest bei meinem Asus ein zurücksetzen des eingestellten RAM Taktes auf reine Standartwerte, in dem Fall also 2133. Wenn das nicht vorkommt wird es einfach nur ein Test des Rechners sein und sollte niemanden irritieren. Normalerweise passiert da auch nix.
Die meisten Rechner haben bei einem Start ja gewissermassen einige Gedenksekunden eingesetzt
Ciao, Radulf
Am Netzteil kann es eigentlich nicht liegen, da dieses Problem erst Auftritt seit dem ich mir ein paar neue Komponenten geholt hab (CPU, Ram, Mainboard, Gehäuse), davor hatte ich nen i5 6600k, 16gb hyper x savage 2133, z170 pro Gaming, corsair obsidian 450C.
Eigentlich kann’s auch nicht am ram liegen, da beim ersten Start das bereits passiert ist, und nicht erst als ich das XPM Profil geladen hab.
Aber das werde ich heute Abend nochmal testen.
Mich stört es an sich nicht, jedoch denke ich mir halt das den Komponenten ja der Strom "Abgeknipst" wird, ist ja das selbe wie bei nem Stromausfall...
Kann mir das halt nicht gesund vorstellen.
Nein, das darf nichts zur Sache tun. Wenn dabei etwas kaputt gehen würde hätte das Netzteil entweder einen Schaden oder es wäre ein extremer Chinaböller. Die Netzteile müssen eventuell auftretende Überspannungen beim abschalten des Rechners auf jeden Fall filtern. Die Rechner gehen unter anderem deshalb nicht vollkommen aus, weil es gewisse Aufwachfunktionen gibt, welche ohne ein Minimum an Saft nunmal nicht funktionieren würden.
Ciao, Radulf
Die sehr hohen Spannungen kommen durch "precision boost overdrive"
hab zwar ein Asus CH7 aber die einstellung sollte es bei deinem Board auch geben.
Die CPU boostet dann immer noch aber halt nicht mehr ganz so hoch.
wenn es auf Auto steht ist es in der Regel an, also explizit auf "disable" stellen.
Also durch den Ryzen Energiesparplan ist meine Spannung ein kleines bisschen besser geworden...(0.05V im Schnitt). Jedoch ist sie mir mit Boost immer noch deutlich zu hoch. Durch den Plan hab ich ja nun das "Problem" das alle Kerne dauerhaft auf maximal Takt sind, jedoch hat auch jeder Kern laut HWMonitor durchgehend über 1,4V anliegen... Deshalb habe ich das jetzt erstmal wieder ausgeschalten, also den Boost. Ich dachte das die Spannung dann trotzdem runtergeht, haben zuminderst einige hier oder woanders gemeint.
Ergänzung ()
msgt schrieb:
Die sehr hohen Spannungen kommen durch "precision boost overdrive"
hab zwar ein Asus CH7 aber die einstellung sollte es bei deinem Board auch geben. Anhang anzeigen 696568Anhang anzeigen 696570Anhang anzeigen 696571Anhang anzeigen 696572
Die CPU boostet dann immer noch aber halt nicht mehr ganz so hoch.
wenn es auf Auto steht ist es in der Regel an, also explizit auf "disable" stellen.
Das Ryzen-balanced Profil sollte man nicht mehr verwenden. Das war/ist eigentlich nur dafür gedacht pre-Redstone 3 das core-parking zu verhindern. Wie gesagt seit Redstone 3 (1709) oder 4 (1803) macht windows das aber eh schon von sich aus nicht mehr.
Ich habe bisher nur mit den Precision-Boost-Overdrive scaler'n rum gespielt und zwischen 1X und 10X eigentlich kaum Unterschiede feststellen können.
Mit den manuellen Werten für EDC, TDC und PPT habe ich noch nichts gemacht, da sie im Bios selbst schlecht dokumentiert sind.
Solange der Ryzen Plan vom Chipsatztreiber installiert wird, solange ist der auch noch zu verwenden :-)
Und er taktet im Normalfall auch wunderbar runter.
Wie bereits verlinkt, einfach mal AMD machen lassen ... man sollte nur nicht sofort nach Start des BS schauen, es kann auch mal 2 Minuten dauern, bis die Mechanismen greifen.
Das Balanced Profile ab Fall Creators ist der Ryzen Plan von AMD.
The changes we made for the Ryzen Balanced power plan, described here, were brought into the default Windows "Balanced" power plan in Redstone 3. The biggest and most performant change: neither AMD nor Intel desktop processors undergo core parking on the OOB Balanced plan.
Ryzen has its own internal capabilities for parking unused cores (e.g. cc6 sleep), so the latency penalty of bringing the core out of some other kind of parked state has been eliminated. This is responsible for most of the performance improvements that we documented in pre-RS3 Balanced vs. Ryzen Balanced. And now everyone gets that goodness right out of the box.
Das was du da jetzt so schön in english zitierst ist genau das was ich beriets in post #30 geschrieben habe!
Und dann hast du gemeint man solle das Profil verwenden was beim chipastz-treiber-setup hinzugefügt wird. (Was ich btw. nie mit installiere)
Welches ja dann als "Ryzen balanced" benannt ist.
Der Haken bei dem Profil ist das da der "minimum CPU-state" auf 90% statt auf 5% eingestellt ist im vergleich zum normalen "balanced". Was auch der grund ist warum sich ein 2nd gen Ryzen nicht mehr korrekt runter taktet. Es gibt aber auch mit einem 1st gen Ryzen keien Grund mehr diese Profil zu nutzen.
Warum es im Treiber-Setup noch drinn ist weis nur AMD, aber vermutlich können auch die nicht plausibel erklären warum sie es noch nicht entfernt haben.
Ja super, jetzt hab ich das umsonst installiert?
Der Prozessor geht von Der Spannung aktuell NICHT runter, und das passt mir so absolut nicht, mir ist der Verbrauch absolut Wurst, mir geht’s nur um die 1,4 Volt + die er drauf gibt
Chipsatztreiber passt schon, den Energieplan musst du ja nicht verwenden.
Ergänzung ()
Der Prozessor geht von Der Spannung aktuell NICHT runter, und das passt mir so absolut nicht, mir ist der Verbrauch absolut Wurst, mir geht’s nur um die 1,4 Volt + die er drauf gibt
Willst du ums Verrecken keine 1.4 V, dann eine der folgenden Optionen:
- Core Performance Boost auf aus, dann sind halt maximal 3.7 GHz drin.
- Vielleicht P-States, funktioniert aber in der Regel mehr schlecht als recht.
- Multiplikator selbst einstellen, beispielsweise 40 für 4.0 GHz. Die Auto Spannung wird um die 1.2 V liegen. Je nach Taktrate musst du dann noch über Offset nachhelfen. Feste Spannungen solltest du nicht einstellen. Bei deinem Asus Mainboard wird die CPU auch dann noch automatisch heruntertakten, bis auf 2 GHz bei 0.4 V runter.