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NewsSatelliten-Internet: Telekom bietet Starlink für Geschäftskunden an
Satelliten-Internet via Starlink lässt sich für Geschäftskunden jetzt auch über die Telekom buchen. Vermarktet wird das Angebot als Brückenlösung für Standorte ohne ausreichende Versorgung. Vom Eigenerwerb bei Starlink will sich die Telekom mit einem schlüsselfertigen Gesamtpaket für Montage, Netzanbindung und Service abgrenzen.
Verzweifelte Maßnahme, um Firmenkunden der Telekom zu halten. Die laufen aktuell scharenweise zu Starlink über. Aber Starlink hat keine ordentliche Geschäftskunden-Betreuung.
Warum sollte ich mir freiwillig das grauenhafte Peering der Telekom antun wenn ich Starlink nutzen will? Wobei für mich weder das eine noch das andere infrage kommen würde.
Die Telekom stellt nur das Technik-Paket und den Vertrag zusammen und übernimmt die Beratung, evtl. auch die Montage. Die Daten fließen zu 100% über Starlink. Selbst die Priority Pakete laufen weiter über Starlink.
@Simanova
Zwangsrouter gibt's nicht mehr und der Upload wäre für uns ein Upgrade einzig störanfälligkeit ist ein Thema. Aber was die Telekom da anbietet scheint auch nicht so ganz das zu sein was ich suche müssen wir wohl oder übel selbst eine lösung stricken.
was für ein Trauerspiel. Seit Jahrzehnten bekommt man kein anständiges Glas zu den Kunden und jetzt macht man den Dienstleister für ein US Unternehmen und schafft die nächste Abhängigkeit.
slow clap
Ich habe mal kurz danach gesucht und das erste Ergebnis:
Um den Satellitendienst nutzen zu können, benötigen Sie ein sogenanntes Starlink-Kit mit der Spezial-Hardware. Darin enthalten sind die elektronische Phased-Array-Antenne, Ständer, Gen3-Router, ein fünfzehn Meter langes Kabel für die Antenne sowie ein fünfzehn Meter langes Stromkabel und ein Netzteil, dessen Kabel ebenfalls fünfzehn Meter lang ist. In Deutschland kostet das Starlink-Kit zurzeit 349 Euro (Stand Oktober 2024).
Es ist generell ein Armutszeugnis, dass erst Satelliten ins All geschossen werden müssen, damit in manchen Teilen Deutschlands überhaupt Internet mit vernünftiger Geschwindigkeit verfügbar ist.
Selbst wenn wir Telekom und "guten Support" mal in einem Satz stehen lassen wollen: was sollte die Telekom denn für Starlink bitte supporten? Die Einrichtung sollte so ziemlich jeder hinbekommen und bei allem, was darüber hinausgeht (Entstörung etc), können die Komiker in dem Fall ja sowieso nicht weiter helfen.
Insgesamt schließe ich mich dem hiesigen Grundtenor also an: an Lächerlichkeit eigentlich nur durch Höttges Spruch zu übertreffen.
Als 1:1-Failover (DTAG-Netz, gleiche IP wie der Primäranschluss) oder mit erweitertem Featureset (Anbindung in die eigene VRF oder Layer2-Verbindungen per MPLS) wäre das ja nice, aber das beschriebene klingt jetzt eher uninteressant bis überflüssig (aka. Behördenprodukt damit da kein neuer Anbieter auf der Rechnung steht).
Tja, wenn man sich anschaut, was die Starlink Schüssel so an Strom verbraucht, wird das Ganze m.E. ziemlich schnell uninteressant (nun gut, nachhaltige Unternehmensführung ist wohl (leider) nicht unbedingt immer eine Priorität), es sei denn man lebt so ziemlich mitten im Nirgendwo und es gibt dort kaum eine Internet Provider Alternative mit brauchbarem Empfang.
Dazu kommt dann noch die Anfälligkeit der Satelliteninfrastruktur für mögliche Sonnenstürme, Kollisionen mit Weltraummüll, u.ä.