Scanner, Alte Fotos

Sw0rD

Lt. Junior Grade
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Okt. 2007
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358
Hallo Ihr,

ich suche zur Zeit einen guten Scanner zwischen 100 und 200 Euro.
Primär soll er zum einscannen von alten Familienfotos eingesetzt werden und für einen mobilen einsatz geeignet sein.

Der Fokus liegt hierbei jedoch nicht absolut auf dem mobilen Einsatz, da vor Ort natürlich Stühle und Tische vorhanden sind, eher die Qualität der Bilder steht hier im Vordergrund.

Dazu noch eine kleine Frage. Wenn ich etwas einscanne und es als jpg gespeichert wird, ich es mit paint öffne und dort das bild in die obere ecke ziehe und den rand entferne und wieder speichere.... verliere ich dabei bereits wieder Bildqualität? Sollte dazu ein spezifisches Programm eingesetzt werden oder geht mit paint beim öffnen und erneuten speichern nichts verloren?

lg
sw0rd
 
Sind die Negative noch da? Dann würde sich ein Filmscanner anbieten.

Paint dekodiert JPEGs beim Öffnen und kodiert sie erneut beim Speichern. Also ja, theoretisch ergibt das einen zusätzlichen Qualitätsverlust. Software wie JPEGcrop kann es ohne diese Zwischenschritte und damit ohne Qualitätsverlust. Alternativ kann man natürlich auch zunächst ein verlustfreies Format wählen und das Bild erst am Ende der Bearbeitungsschritte als JPEG exportieren.
 
Such ein Scanner in deinem Budget der so hoch wie möglich Auflöst (Wert für optische Auflösung).
Geworben wird gern mit hohen interpolierten Werten. Das ist aber dann lediglich ´umgerechnet´ und kann je nach Qualität der Vorlage zu Pixelpamps führen...

Wenn du ein Rahmen abschneidest (zuschneidest) singt die Pixelmenge. Das Bild wird ´kleiner´, die Auflösung (z.B. 600 pixel per Zoll) bleibt erhalten für den restlichen Inhalt des Bildes.

2 Beispiele:
4800³.JPG
Macht vermutlich ordentliche Scanns für den Preis. Schwerpunkt DINA4 Dokumente

9600x6400.JPG
Macht vermutlich die besseren Foto-Scanns. Hat aber Mond-Preis

Ich habe selbst einige alte Fotos aus dem Schuhkarton (die Papierversionen) gescannt mit 600Dpi (Mehr kann mein Canon Kombi Pixma Scanner/Fax/Drucker nicht)

Wenn man Jünger ist startet man manch witzige Aktion…
5760rgb.jpg


Polaroid Scann Beispiel (Ist aber von sich aus schon Matschig und wird im Scanner nicht besser)
Unbenannt-1.jpg
 
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Amaoto schrieb:
Paint dekodiert JPEGs beim Öffnen und kodiert sie erneut beim Speichern. Also ja, theoretisch ergibt das einen zusätzlichen Qualitätsverlust.
Kommt darauf an, welche JPEG-Methode man benutzt. Es gibt auch ein verlustfreies JPEG-Format.
Seit 1993 gibt es Lossless JPEG. Für Photoshop gibt es Plugins, die dies unterstützen.

/edit: die meisten gängigen Programme unterstützen kein JPEG-LS, also ist das Format eher nicht geeignet.
 
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Mal beim googeln soeben gefunden.

Bei Scannern unbedingt auf die Kompatibilität mit dem eigenen Betriebssystem achten!
Gerade mit Windows 10 / 64 bit schwächeln einige gut bewertete Scanner bei der beigelegten Scannersoftware.
 
Je nach Menge der Fotos: Viele Drogeriemärkte haben Selfservice-Einzug-Fotoscannerstationen und man kann die Bilder auf CD brennen für sehr wenig Geld (USB Stick wäre zwar besser, hab ich aber noch nirgends gesehen). Vorteil ist noch, dass hier das Gerade-Ausrichten und Zuschneiden, sowie Helligkeit/Kontrastanpassen schon vorautomatisiert ist. Für Laien eine deutliche Zeitersparnis mit brauchbarem Ergebnis.
Ich denke, dass da ein 100€ Scanner nicht mithalten kann.

Sw0rD schrieb:
Wenn ich etwas einscanne und es als jpg gespeichert wird, ich es mit paint öffne und dort das bild in die obere ecke ziehe und den rand entferne und wieder speichere.... verliere ich dabei bereits wieder Bildqualität?
Lieber Paint.net oder Gimp, wenns kostenlos bleiben soll, damit geht es einfach komfortabler von den Bedienmöglichkeiten/Lupe/etc. Den JPG Qualitätsverlust würd ich auch weniger als Problem ansehen.
Das eigentliche grosse Problem bei der Methode, die du hier beschreibst, ist der enorme Zeitverlust - da arbeitest du dich zeitlich auf dran, vor allem, wenn es ein Auflagescanner ist.
 
Scanne zur Zeit mit einem 10 Jahre alten HP All in One Drucker und empfinde die Qualität eigentlich als fast ausreichend. Bei den Bildern handelt es sih um alte Schwarz-Weiß-Bilder in etwa im D6 oder D7 Format.

Ich glaube meine Ansprüche sind da nicht so extrem hochgegriffen, dass es ein Scanner in der Preisklasse nicht tun würde.

Der PC der dann zum Scannen benutzt wird hat Windows 7 und 64 Bit (Bezüglich Kompatibilität)

Danke für die Tipps bzgl paint.net ;)

Ist der Epson praktikabel?
 
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