News Skylake-X Refresh: Hohe Preise für Prozessoren, die nicht lieferbar sind

Volker

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#1

Schnitz

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#2
AMD bedient sie alle billich (auch die blauen Jungs), diese rote Dirne :D

Auch ich kann mich nicht aus ihren Armen winden :evillol:
 
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#3
Es wird sicher einige geben, die diese Preise zahlen.
Allerdings hat AMD schon in Aussicht gestellt, was Ryzen 3xxx leisten wird.
Ich bin mir sicher, dass viele darauf warten und dann dort zuschlagen werden.
Intel wird so weiter Marktanteile verlieren.
Freut mich. Hoffe, dass sich das bei 50% einpendelt.
 
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Schnitz

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#4
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#5
„Bei AMD gibt es doppelt so viele Kerne/Threads für weniger Geld“, damit bringt @Volker es auf den Punkt und damit ist auch schon [fast] alles gesagt.

Man fragt sich mittlerweile, was Intel da treibt.

Haben die, die neue Konkurrenzsituation noch immer nicht auf dem Schirm?

Man kann sich nur noch wundern.

Liebe Grüße
Sven
 
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#7
Die ausgeschriebenen 650 Euro ist die neue CPU aber nicht wert, das kann ohne Test anhand der Analysen des Vorgängers gesagt werden. Bei AMD gibt es für nicht einmal 350 Euro einen Zwölf-Kern-Prozessor, selbst 16 Kerne und 32 Threads kosten bei AMD nur noch 590 Euro.
Hard but true.

Es kommen ja immer wieder Leute hier im Forum auf die Idee, CB seine gewisse Parteilichkeit vorzuwerfen (Pro Intel). Hier werden sie eines besseren belehrt.

Aber ist echt Wahnsinn, was Intel zur Zeit umtreibt, manchmal frage ich mich, ob die nicht in ihrem Elfenbeinturm den Bodenkontakt komplett verloren haben.
 
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#9
„Bei AMD gibt es doppelt so viele Kerne/Threads für weniger Geld“, damit bringt @Volker es auf den Punkt und damit ist auch schon [fast] alles gesagt.

Man fragt sich mittlerweile, was Intel da treibt.

Haben die, die neue Konkurrenzsituation noch immer nicht auf dem Schirm?

Man kann sich nur noch wundern.

Liebe Grüße
Sven
Wer weiß das schon. Vielleicht sind sie nicht ganz so souverän, wie immer geglaubt. Evtl. schüttelt auch Intel sich mit all dem Geld keine Technik aus dem Arm, die an die Grenzen der Physik stößt. Vielleicht haben sie aber auch die Lage nicht richtig eingeschätzt und falsche Entscheidungen im Management getroffen, was Produktion und dergleichen angeht. Das Geschäft will ja nun so viele Jahre voraus geplant sein, dass das nicht ganz einfach ist. Evtl. haben sie vor Jahren, als die Produktionsstätten für die heutige Generation gebaut wurden, die Konkurrenz falsch eingeschätzt. Das weiß wohl keiner außer der Intel-Führungsriege.

Ich bin gespannt auf das was noch kommt von Seiten AMD und INTEL.

Ich muss allerdings sagen, dass der Artikel ein wenig hetzerisch klingt. Produktknappheit bei derartigen Hightechprodukten lassen sich nicht von heute auf morgen beseitigen. Vor allem nicht wenn es zur Einführung eine riesige Nachfrage gibt.
 

Xeelee

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#11
Ich glaube eher dass Intel einfach keine Antwort hat.

Die ominöse Schublade von der immer wieder gesprochen wurde - die die Intel nur aufziehen muss und da liegt dann die Lösung für das Ryzen Problem.
Diese Schublade scheint leer gewesen zu sein.

Und jetzt versuchen sie halt mit der Brechstange ihre aktuelle Produktserie konkurrenzfähig zu bekommen.
Anders kann ich mir das kopflose Verhalten bei Intel wirklich nicht mehr erklären.
 
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#12
„Bei AMD gibt es doppelt so viele Kerne/Threads für weniger Geld“, damit bringt @Volker es auf den Punkt und damit ist auch schon [fast] alles gesagt.
Damit ist nicht mal die Hälfte gesagt. Wüsste nicht dass Kerne pro Euro oder Euro pro Kern die neue Messlatte für CPUs ist. Da gehört schon noch etwas mehr dazu. Das ist genauso kurz gedacht wie Megahertz pro Euro oder Euro pro Megahertz.
 
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#13
Man fragt sich mittlerweile, was Intel da treibt.

Haben die, die neue Konkurrenzsituation noch immer nicht auf dem Schirm?
Könnte im weiter gefassten Sinne auch geplantes Marketing sein:
Sie können aktuell noch nicht liefern führen das Produkt aber per Paperlaunch ein, damit die Hardcore Enthusiasten das Teil schon für den hohen Preis vorbestellen und sich durch die extremen Preise ein "Luxus-Status" in den Köpfen etabliert. Zur tatsächlichen Einführung hin verkauft man die Teile dann günstiger und kann gleich mit großen Rabatten werben.
 

Schnitz

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#16
Ich glaub langsam Intel will mit den Preisen nicht runter weil man sich dan eingestehen würde, dass die von Anfang an das Geld nicht Wert waren.
Was AMD da macht ist jedenfalls der Knaller. Stand heute wird meine nächste Anschaffung ein Threadripper.
Da das noch ein bisschen dauern wird, wohl eher der 3950X oder so.
 
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#19
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#20
Intel hat ein halbes Jahrzehnt seinen Vorsprung in neuer Fertigungstechnik (damals bis zu 3 Jahre zur Konkurrenz) durch den vergeigten 10nm-Prozess verloren. Damit hätten sie tatsächlich binnen eines Jahres - also im Laufe von 2018 - deutlich leistungsfähigere Chips hinbekommen. Vermutlich stehen tatsächlich schon einige 10nm-Muster "in der Schublade", die wirklich gut wären. Nur leider sitzt Intel auf einer Fertigungsgröße fest, von der man schon 3 Jahre lang weg sein wollte. Da ist das Pulver schlicht verschossen. Man sieht es ja, wie sie im letzten Jahr erst die klassische HEDT-Plattform meinten, statt mit 10 mit 12 Kernen aufzubauen, nur um dann mit einem 16-Kerner von AMD gekontert zu werden, der Kreise um die 12-Kerner lief. Also musste doch ne neue Plattform her. Im Mittel-Segment das gleiche Spiel... da wurden die ehemaligen Highend-6-Kerner auf ein Mal zum Wald-und-Wiesen-Prozzi. Explizit mit dem "Nicht"-Sockelwechsel. Einerseits, damit keiner mitbekommt, dass es letztlich nur umgelabelte Vorgenerations-Prozessoren sind und andererseits, weil man wusste, dass die 8-Kerner deutlich mehr Saft ziehen würden, wenn sie denn konkurrenzfähig bleiben sollten.

Und Intel bleibt das nächste Jahr noch definitiv auf dieser Fertigung sitzen. Ergo kann man nur mit mehr Silizium gegensteuern, welche insgesamt mehr Wärme verbraten wird. Denn nach oben hin wird auch bei Intel die Luft dünn. Eine Erfahrung, die man bei AMD gut kennt, die bei Intel aber für ratlose Gesichter sorgt. Will man die Leistungskrone behalten? Oder will man die hohen Verbräuche mit den Prozessoren in Verbindung gebracht haben? Wer sich mal die TDP und die tatsächlichen Verbräuche der aktuellen Highend-Prozessoren ansieht, weiß, was ich meine. Klar kann man die auch auf ihre TDP drosseln. Aber dann sind sie auch nicht mehr merklich schneller als die Konkurrenz. Nur noch merklich teurer. Also auch nicht das, was man haben will...

Da sollten tatsächlich bei Intel mal ein paar Köpfe rollen...

Regards, Bigfoot29

Nachtrag: Das soll nicht schmälern, dass Intel sehr wohl leistungsfähige LowPower-Prozessoren baut. Die liefern derzeit bei 15-25W, was vor 5 Jahren noch 45W verbrauchte. Aber das ist halt auch nur die "ausreichend Leistung"-Fraktion. Schon die Ryzen zeigen Intel in dieser Klasse, dass sie nicht mehr allein in diesem Segment agieren. Wenn die Ryzens es denn gemäß der Hersteller dürften.
 
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