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Test Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Test: Benchmarks & Analysen zu einem Spiel der seltenen Art

Boimler schrieb:
Wer die Borg nicht als Metapher für die Sowjetunion
Fuer mich waren ja die Klingonen die Sowjetunion.
Inklusive vorsichtiger Annaeherung nach dem Fall des eisernen Vorhangs, parallel zum Beitritt der Klingonen in die Foederation. Die Parallelen sind einfach zu gross.
 
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Politisch ja, gesellschaftlich passen die Borg besser. Aber das darf man beliebig interpretieren, glaube ich. Bei DS9 und dem Bajor-Konflikt ist es nicht mehr so eindeutig.
 
Irgendwie würde mich das Spiel reizen, weil es eben ganz anders ist. Crew Mitglieder zu verlieren ist reizvoll, auch die Zufallsereignisse können viel Tiefe generieren. Fraglich nur, ob ich mich langfristig mit dem Frust auseinander setzen würde, wenn meine Lieblingsfigur stirbt, da ich ein schrecklicher Perfektionist bin.

Voyager ist aber für mich die beste Serie des Franchise, leider habe ich es nie geschafft, das Ende zu erreichen, ein Trauma was ich bei vielen Serien so habe. Nach x Staffeln kommt was dazwischen und man verliert es aus den Augen und dann fange ich wieder von vorn an. Das ich The Blacklist geschafft habe, ist immernoch ein Meilenstein für mich.

Und heute mit dem Streaming Wars, wird es halt noch schwerer dauerhaft Zugang zu einer Serie zu erlangen.
 
Return2Burn schrieb:
Zumal wir ja auch zig verweise auf die Zeitreisenden hatten...wie sich dann das dort sinnvoll einbetten soll, ist mir völlig unklar. Die hätten ja den Brand auch einfach rückgängig machen können.
Die Zeitreisetechnologie wurde ja bei Enterprise mit beenden des temporalen kalten Krieges zerstört, so dass es ab dem 30. Jahrhundert wohl keine Zeitreisen mehr gibt.
DodoVogel schrieb:
Anders ausgedrückt, Warp 1 bis 9 ist keine Geschwindigkeits Einheit,
Funfakt, Gene Rodenberry hat den Warpantrieb nur erfunden um Zeitliche Pausen einzubauen. Sprich um eine Verzögerung zu haben für was auch immer. Die Skala ist eigentlich völlig willkürlich und wurde erst später verfeinert aber bei Gene war es so schnell wie gerade nötig :D
Ranayna schrieb:
Das ist aber klassischer Warpantrieb, nur mit einer anderen Energiequelle die kein Dilithium benoetigt.
Was ja dann dennoch Warpreisen ermöglichen sollte aber anscheinend gibt es nur Dilizium um warpen zu können, aber nutzten nicht die Romulaner kleine Singularitäten für ihren Antrieb? Bei Voyager gab es ja noch den Slipstream antrieb oder Transporter mit mehreren Tausen Lichtjahren Reichweite. Der Alphaquadrant scheint sich was das angeht kaum weiterentwickelt zu haben?
catch 22 schrieb:
Vor etwa 100 Jahren entsprach es für Männer der Norm einen Hut zu tragen. Heute nicht mehr. Und wenn einer mit einer Kopfbedeckung rumläuft, ist es vermutlich am ehesten ein Basecap, dessen Träger bei uns in Deutschland ab einer gewissen Altersstufe eher schräg angeschaut wird (hingegen nicht so in den USA). Oder wie wäre es mit dem traditionellen Familienbild, dass sich in diesen 100 Jahren gewandelt hat? Frauen auf dem Arbeitsmarkt? Die Normen der Kleidung für Frauen? Kinderarbeit? Statusobjekte? Architektur? ...?
Ja aber wir gehen ja nicht von einer klassischen Entwicklung aus, gerade bei den Klingonen ist ja alles Traditiions und Ehrgefühl geprägt. Deren Rituale und traditionen gehen ja teils 1000 Jahre Zurück, Khales und so. Und das sollen die dann in 100 Jahren über den Jordan geworfen haben, eher unglaubwürdig, mMn.
 
sikarr schrieb:
Und das sollen die dann in 100 Jahren über den Jordan geworfen haben, eher unglaubwürdig, mMn.
Haben sie ja nicht, die klingonische Ausbilderin spricht da Bände. Aber auch innerhalb einer Gesellschaft mit homogener Tradition wird es Ausnahmen geben. Alles andere wäre verwunderlich.

Mit dem Charakter Jay-Den wurde ganz bewusst eine Ausnahme gewählt, die deutlich mehr (neues) Konflikt-Potential liefert, als der übliche klingonische Stereotyp, was für Spannung in der Erzählung unerlässlich ist.

Ohne innere und äußere Konflikte wird jede Story lahm.
 
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sikarr schrieb:
Und das sollen die dann in 100 Jahren über den Jordan geworfen haben, eher unglaubwürdig, mMn.
Beachte bitte auch den ersten Absatz aus meinem Beitrag, aus dem du einen Teil zitiert hast. Auch in den 500 Jahren die seit "unserem letzten Einblick in die klingonische Kultur" (vor allem dank DS9 mit Wolf und Dax, sowie auch Quark) dürfte sich da einiges getan haben, trotz der scheinbaren ritualisierten und starköpfigen Strukturen, wie man jedes mal erkennen kann, wenn alte Krieger volltrunken über die Jungen herziehen, dass es sowas zu ihrer Zeit nicht gegeben hätte, also lediglich einige Dutzend Jahre vorher.
Der von dir zitierte Abschnitt sollte nur den Wandel bei uns in grob 100 Jahren aufzeigen. Wenn dir unserer Gesellschaft nicht ritualisiert und starköpfig genug erscheint, was mit Anbetracht verbissener, bei Änderungen und Neuerungen geradezu in eine panische Schockstarre verfallende konservative Politik und ihrer ewig alten leiernden Platte schwer zu glauben scheint, dann schau dir doch die Monarchien und Religionen an. Beides Institutionen die mit das extremste an ewig alten Ritualen aufbieten, in denen alte Menschen das sagen haben, und so tun, als sei Wandel Teufelszeug... und gehen auch dort die Uhren vorwärts, sicherlich etwas langsamer, aber doch unweigerlich, da sie sich dem Wandel der Gesellschaften und Kulturen immer wieder beugen müssen, wenn sie nicht als Fußnote in den Geschichtsbüchern enden wollen.
 
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