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Test Star Trek: Voyager - Across the Unknown im Test: Benchmarks & Analysen zu einem Spiel der seltenen Art

Ich finde es faszinierend, wie einige ob ihrer eigenen Unsicherheit(?) scheinbar zwanghaft "den Woken Quatsch" (gerade bei Star Trek) mit einbeziehen müssen (in extremen Fällen in ihrer Kritik zu Filem und Serien nur das zur Sprache bringen), obwohl es unabhängig davon so viel anderes noch zum kritisieren gibt (schlechtes Schauspiel, schwaches Script, nicht überzeugende Effekte, eine nicht vorhandene Logik, ein sich alle paar Minuten erneut widersprechendes Worldbuilding, ...), um sie nachhaltig zu kritisieren und entsprechend schlecht zu benoten...
sikarr schrieb:
@Ranayna Nein, habe ich nicht und es wurde auch nach der Pilotfolge soweit ich mich erinnere wieder entschärft, das ging im übrigen auch gar nicht.
hättest du bei deinem vorherigen Beitrag den unnötigen "Woken Quatsch"-Seitenhieb weggelassen, hätte ich ihn gerne mit einem "Gefällt mir" quittiert.

So bleibt mir nur der insgeheime Wunsch mit anzusehen, wie du einem Mann im Rock, sagen wir mal einfach einem durchschnittlichen Teilnehmer an irgendwelchen Highland Games in Schottland, "Wokeismus" vorwirfst...
Gott, ich würde dem Typen eher freiwillig ins Gesicht sagen, dass er Engländer ist!
 
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catch 22 schrieb:
So bleibt mir nur der insgeheime Wunsch mit anzusehen, wie du einem Mann im Rock, sagen wir mal einfach einem durchschnittlichen Teilnehmer an irgendwelchen Highland Games in Schottland, "Wokeismus" vorwirfst...
Sry, aber ein Klingone ist kein Schotte. Das Bild der Klingonen wurde über Jahrzehnte gezeichnet, Kriegerische, Emozionale, Rabiate und Derbe Rasse mit viel Lebensfreude (Lieder, Feiern), Traditionsbewusst und Ahnenkult.

Man hätte auch nur eine Eigenschaft streichen können, einen Schwulen Klingonen kann ich mir eher vorstellen als einen Pazifistischen, Biologenklingonen der auch noch Schwul oder quer oder was auch immer ist.
Es ist zu viel auf einmal, zumal Darem das gleiche Bild erfüllt und dabei kein Klingone sein muss.

Und den inneren Kampf eines Klingonen haben wir bei Voyager mit Belana bereits gesehen.

Sry, ich sehe davon nix in Jay-Den, klar er kämpft innerlich damit aber das Bild was von ihm als Klingone gezeigt wird ist einfach nur lächerlich. Man hätte so einen Charakter auch von einer anderen, Menschenänlicheren Spezies nehmen können aber so kannst du den Klingonen quasi gegen jeden anderen Austauschen.

Das Star Trek Universum bietet soviele Rassen und Variationen die man nehmen könnte aber sie nutzen es nicht, gleiches bei Star Wars.
 
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sikarr schrieb:
Sry, aber ein Klingone ist kein Schotte. Das Bild der Klingonen wurde über Jahrzehnte gezeichnet, Kriegerische, Emozionale, Rabiate und Derbe Rasse mit viel Lebensfreude (Lieder, Feiern), Traditionsbewusst und Ahnenkult.
Und in-universe sind 800 Jahre seit der letzten Star Trek Serie vergangen.
In dieser Zeit waren die Klingonen anscheinend viele Jahre "Fluechtlinge", weil Kronos explodiert ist? (Oder anders unbewohnbar wurde, so genau hab ich es jetzt nicht mehr im Kopf...)
Das was von den Klingonen noch uebrig ist, sind also allenfalls Splittergruppen und Kolonisten.
 
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Ranayna schrieb:
Und in-universe sind 800 Jahre seit der letzten Star Trek Serie vergangen.
ca. 600 Jahre, Voyager, DS9 und TNG spielten im 24. Jahrhundert
Ranayna schrieb:
In dieser Zeit waren die Klingonen anscheinend viele Jahre "Fluechtlinge", weil Kronos explodiert ist? (Oder anders unbewohnbar wurde, so genau hab ich es jetzt nicht mehr im Kopf...)
Ja irgendwie so wobei sich das ja mit Star Trek VI und aber den anderen Serien beist, ich weiß gerade nicht was Kanon ist bzw. ob Kronos erst durch den Brand unbewohnbar wurde?
Ranayna schrieb:
Das was von den Klingonen noch uebrig ist, sind also allenfalls Splittergruppen und Kolonisten.
Jup, haben sie ja sogar bei Academy mit ihrem Showkampf um die neue Heimatwelt gezeigt.
 
Return2Burn schrieb:
Ich finds zuweilen schade, das Philosophie heute nicht mehr ganz so im Fokus steht.
Kommt mir auch etwas zu kurz, wohingegen ich den (gelegentlichen) Bruch mit bekannten Tropes meistens als (mal mehr, mal weniger gelungene) Abwechselung betrachte.
 
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sikarr schrieb:
ca. 600 Jahre, Voyager, DS9 und TNG spielten im 24. Jahrhundert
Was sind schon 200 Jahre bei solchen Zeitraeumen :P
Wenn man so ueberlegt was in der echten Welt so passiert ist in 200 Jahren, ist meines Erachtens eigendlich noch viel zu wenig passiert in Academy :D

sikarr schrieb:
Jup, haben sie ja sogar bei Academy mit ihrem Showkampf um die neue Heimatwelt gezeigt.
Diese Folge von Academy ist alles was ich an Infos dazu habe. Deswegen weiss ich auch nicht genau was mit Cronos passiert ist. In Star Trek 6 ist der (ein?) Mond explodiert, und alles spaeter deutet darauf hin, dass die Klingonen, vermutlich eben mit Hilfe der Foederation, damit klargekommen sind.
Die Unbewohnbarkeit von Cronos durch den Brand duerfte nix damit zu tun haben was mit dem Mond passiert ist.
 
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Explosion eines (nahen) Mondes... ja nee. Trümmerbombardement, Gezeitenverlust, Destabilisierung der Planetenrotation... kommt schon was zusammen 😅. Da kann man sich schon mal nach einer neuen Bleibe umschauen.
 
Das sich in 600 Jahren vieles ändern kann, das sehen wir allein schon auf der Erde und ein Gedanke bei Star Trek ist auch, das sich das Mindset der Menschheit massiv wandeln kann, insofern würde ich das auch den Klingonen zugestehen. Das sich das natürlich fremd anfühlt...geschenkt. Ich hab Academy allerdings auch noch nicht gesehen und werde mir da ein Urteil bilden sobald ich es wirklich gesehen habe.

Insgesamt wirkt Star Trek aber nicht mehr richtig konsistent. War es auch noch nie richtig, aber jetzt umso mehr.

TNG-DS9-VOY ist in sich recht konsistent. Von TOS wurde als Basis vieles übernommen, aber es fühlt sich schon massiv anders an als die 3 Nachfolger. ENT war auch schon ein eigener Stil, passte aber für mich noch rein.

Discovery und Acadmy scheinen ein gleichförmiger Stil zu sein. Picard ist ein Mix aus Neuem und dann in Staffel 3 wieder viel TNG-Feeling.

SNW ist von meiner Warte bisher der Beste Mix aus alt und neu.

Für mich störend war tatsächlich ab ca. Staffel 4 bei Discovery die ständige stark vertretene emotionale Keule. Ob das Woke ist, weiß ich nicht... aber das die halbe Crew ständig kurz vorm Nervenzusammenbruch steht und am Ende selbst der Schiffscomputer emotional instabil wird, habe ich Schwierigkeiten das noch mit Star Trek in Verbindung zu bringen. Und es ist schade, das sich viele Begründungen nicht mehr durchdacht anhören.

Die Ursache des Brandes und dessen Auswirkungen fühlten sich für mich nur bedingt glaubhaft an und die Weiterentwicklung des Universums danach ergab für mich nicht immer Sinn.
600 Jahre ergaben viel Zeit um nach Lösungen zu suchen und wir haben allein bei Voyager zig Antriebskonzepte zu sehen bekommen...Slipstream zum Beispiel...und in 600 Jahren ist wirklich keiner einzigen Spezies da was eingefallen? Keine Quantenteleportation? Keine Alternative zu Dilithium? Gar nix?
 
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BTW: Heute 20:15 Uhr Tele 5 - "Strange New Worlds" im Free-TV

(falls noch nicht irgendwo hier erwähnt)...
 
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Return2Burn schrieb:
600 Jahre ergaben viel Zeit um nach Lösungen zu suchen
Wobei der Brand ja erst rund 100 Jahre her ist, d.h. 500 Jahre lief wohl alles Supi
Return2Burn schrieb:
SNW ist von meiner Warte bisher der Beste Mix aus alt und neu.
Jup, was mir gefällt ist das es gerade in Staffel 3 recht düster zu geht, davon halt gerne mehr. Es gab mal ne Serie Space 2063, sehr dünster sowas würde mir gefallen. Mal weg von der Shiny Idealwelt.
Return2Burn schrieb:
Insgesamt wirkt Star Trek aber nicht mehr richtig konsistent. War es auch noch nie richtig
Ja, vieles waren Budget Entscheidungen und andere Sachen Drehbuchfehler, ist OK, damit kann man klar kommen wenns unterhält aber wenn man sich beim Zuschauen an den Kopf fasst und fragt warum?
 
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Return2Burn schrieb:
Die Ursache des Brandes und dessen Auswirkungen fühlten sich für mich nur bedingt glaubhaft an und die Weiterentwicklung des Universums danach ergab für mich nicht immer Sinn.
Auch hier: Ich weiss nur was in Academy gesagt wurde, und ich habe einen Artikel dazu gelesen.

Die ganze Praemisse des Brandes, aus dieser Perspektive, fuehlt sich einfach nur laecherlich an. Eine einzelne Person soll saemtliches Dilithium in der ganzen Galaxie zerstoert haben? Und dann wurde wohl doch wieder irgendwo Dilithium gefunden das - wie auch immer - dem Burn entgangen ist?
Sorry, i don't buy it....

Bei Academy kann ich einfach drueber hinwegsehen, es ist halt einfach der "McGuffin", es ist passiert, und erklaert warum Jahrhunderte vergangen sind.

Return2Burn schrieb:
TNG-DS9-VOY ist in sich recht konsistent. Von TOS wurde als Basis vieles übernommen, aber es fühlt sich schon massiv anders an als die 3 Nachfolger. ENT war auch schon ein eigener Stil, passte aber für mich noch rein.
Diese Zeit, TNG bis ENT, war die goldene Zeit der Star Trek Serien. Weil es eben schluessig und glaubhaft zusammenpasste.

sikarr schrieb:
Wobei der Brand ja erst rund 100 Jahre her ist, d.h. 500 Jahre lief wohl alles Supi
Tatsaechlich? Da muss ich mir wohl doch nochmal eine Timeline anschauen :D Ich haette gedacht dass der Brand zum Start von Academy deutlich laenger als 100 Jahre her ist.
 
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Waren es nur 100 Jahre? Schon etwas her, das ich Discovery gesehen habe und mein Gedächtnis ist nicht das Beste 😅
Hätte trotzallem erwartet, das es mittlerweile Alternativen zum klassischen Warpantrieb gegeben hätte. Der Sporenantrieb selbst ist ja ein Anzeichen dafür, das man durchgängig auch andere Antriebsvarianten entwickelt hat und in TNG/DS9/VOY gab es zig Beispiele für Alternativen und sei es nur der bajoranische Sonnenwindsegler der es bis nach Cardassia geschafft hatte.

Mist...jetzt muss ich langsam mal die 3. Staffel SNW anfangen...die fehlt mir noch. Aber zu düster muss Star Trek für mich auch nicht sein. Es ist darf realistisch düstere Episoden geben und die gabs ja auch immer wieder, aber Star Trek steht für mich auch bissl für eine hoffnungsvolle Zukunft. Wenn ich Bock auf Düsternis hätte...wäre ich wohl bei Warhammer40k gelandet🤣
 
Ranayna schrieb:
Bei Academy kann ich einfach drueber hinwegsehen, es ist halt einfach der "McGuffin", es ist passiert, und erklaert warum Jahrhunderte vergangen sind.
das ist ja eigentlich Discovery geschuldet durch deren Zeitsprung.
Ranayna schrieb:
Weil es eben schluessig und glaubhaft zusammenpasste.
Naja, ich sag nur Transwarp und Warp10, die Borg brauchen dafür Transwarpkanäle, bei Voyager schafften sie es mit einem Shuttle über die Warp10 Schwelle was dann als Transwarp gilt und eine Evolutionäre Entwicklung beschleunigte und ich glaube bei TNG sind sie auch mal Warp10 geflogen aber ohne jede Auswirkung.

Ich glaube aber sowas fällt meist nur den Fans auf.
Ranayna schrieb:
Ich haette gedacht dass der Brand zum Start von Academy deutlich laenger als 100 Jahre her ist.
Return2Burn schrieb:
Waren es nur 100 Jahre? Schon etwas her, das ich Discovery gesehen habe und mein Gedächtnis ist nicht das Beste
Laut, Memory Alpha und ich meine mich genauso zu erinern haben sie das in Discovery gesagt: "Irgendwann zwischen den 3060er und 3080er Jahren wird ein Großteil des vorhandenen Dilithiums plötzlich instabil."
Die Discovery ist ins Jahr 3188 gesprungen und Star Fleet Academy spielt kurz danach also rund hundert Jahre passt schon.
 
sikarr schrieb:
Naja, ich sag nur Transwarp und Warp10
Ok.... Warp 10 ist natuerlich Bullshit. Absoluter Mist. Zumindest laut der TnG "Tech-Bibel" die ich damals verschlungen habe ist Warp 10 "unendlich schnell".
sikarr schrieb:
glaube bei TNG sind sie auch mal Warp10 geflogen aber ohne jede Auswirkung.
Es war Voyager. Und die Auswirkung war, dass Captain Janeway und Tom Paris sich in Lurche zurueckentwickelt haben und sogar - in Lurchform - Nachkommen gezeugt haben.
Die Folge existiert fuer mich nicht :P
Das da wirklich Warp 10 erreicht wurde ist schon logisch absoluter Quark.

Transwarp war fuer mein Verstaendnis immer sowas wie "Hyperspace", wie er in vielen anderen Sci-Fi Serien verwendet wird. Ein "alternatives Universum" in das man eintritt, sich dort bewegt, und es dann wieder verlaesst, halt schneller als es der Warpantrieb typischerweise kann.
 
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War nicht bei TOS die Warpskala noch etwas anders, so das es Warp 10 gab und dann bei TNG wurde es neu definiert...so das normales Warpreisen maximal bis Warp 9.9... gehen würde, weil Warp 10 quasi unendlich ist?

Aber ja...über die Lurchfolge müssen wir jetzt nicht im Detail sprechen 😅

Das sind halt Beispiele, wo ich der Meinung bin, das es sich organischer anfühlen würde, wenn man 600 Jahre später nicht immernoch mit den klassischen Warpantrieb unterwegs wäre. Das der paar Jahrhunderte feingetunt wird und bei so fortschrittlicher Technik nicht mehr alle 20 Jahre was legendär Neues kommt... nachvollziehbar, aber über 600 Jahre keinerlei Alternativtechnik?
Zumal wir ja auch zig verweise auf die Zeitreisenden hatten...wie sich dann das dort sinnvoll einbetten soll, ist mir völlig unklar. Die hätten ja den Brand auch einfach rückgängig machen können.
 
Ich wollte nur nochmal kurz darauf hinweisen, dass nach aktueller Physik, nichts schneller als Licht Reisen kann, und Star Trek hat dieser Theorie nie widersprochen.

Anders ausgedrückt, Warp 1 bis 9 ist keine Geschwindigkeits Einheit, die aufzeigt wie schnell sich ein Objekt bewegt, sondern eine Mess Einheit ist die vor gibt, wie lange man braucht von einen Punkt A bis zum gewünschten Punkt B.
 
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Return2Burn schrieb:
War nicht bei TOS die Warpskala noch etwas anders, so das es Warp 10 gab und dann bei TNG wurde es neu definiert...so das normales Warpreisen maximal bis Warp 9.9... gehen würde, weil Warp 10 quasi unendlich ist?
Ja, richtig. Zwischen ToS und TnG wurde die Skala standardisiert.
In ToS selber wurde sie sehr sehr inkonsistent verwendet und war ein bisschen Opfer von inflationaerer Verwendung, die wohl ohne neue Skala irgendwann in Warp 100 geendet haette :D

Return2Burn schrieb:
Das sind halt Beispiele, wo ich der Meinung bin, das es sich organischer anfühlen würde, wenn man 600 Jahre später nicht immernoch mit den klassischen Warpantrieb unterwegs wäre. Das der paar Jahrhunderte feingetunt wird und bei so fortschrittlicher Technik nicht mehr alle 20 Jahre was legendär Neues kommt... nachvollziehbar, aber über 600 Jahre keinerlei Alternativtechnik?
Auch wieder Academy: Die Sernenflotte hat zumindest mit Singularitaetsantrieben experimentiert. Ist nur nicht so gut ausgegangen, das Schiff wurde schwer beschaedigt und die Mannschaft getoetet. Das ist aber klassischer Warpantrieb, nur mit einer anderen Energiequelle die kein Dilithium benoetigt.

Da ich Discovery nicht gesehen habe kann ich zum Sporenantrieb nicht viel sagen. Aber einiges an Ausschnitten scheint dafuer zu sprechen, dass das nicht unbedingt ethisch ist was da mit dieser Kreatur gemacht wurde.
 
sikarr schrieb:
Sry, ich sehe davon nix in Jay-Den, klar er kämpft innerlich damit aber das Bild was von ihm als Klingone gezeigt wird ist einfach nur lächerlich. Man hätte so einen Charakter auch von einer anderen, Menschenänlicheren Spezies nehmen können aber so kannst du den Klingonen quasi gegen jeden anderen Austauschen.
Wenn er ein Cardassianer wäre, fände ich es jedoch wieder lustiger. Wobei wir das auch schon hatten, bei DS9,
Es geht halt einfach die Vielfalt aus, da wir sehr vieles schon hatten. Aber zu Woke ist mir das alles nicht. Kommt mal in die Schule, da erlebt ihr noch mehr.
Ergänzung ()

Bin ich der einzige der es durchgespielt hat?
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mal abgesehen davon, dass es für die Frage "wie konnten sich die Klingonen so ändern" kaum Relevanz hat, dass der Brand erst 100 Jahre her ist, da unsere letzte Sichtung der Klingonen zu Zeiten von DS9 / VOY / PIC war und ein kultureller Wandel in der klingonischen Gesellschaft und Kultur auch da / seitdem schon existent war, selbst bei einer so traditionsbewussten dickköpfigen Spezies wie den Klingonen (siehe das Rumgeheule der alten Klingonen bei DS9 über die verweichlichte junge Generation klingonischer Krieger - woher kommt mir sowas nur bekannt vor?).
Und selbst wenn man nur eine Zeitspanne von 100 Jahre betrachten würde, ist praktisch alles möglich. Vor etwa 100 Jahren entsprach es für Männer der Norm einen Hut zu tragen. Heute nicht mehr. Und wenn einer mit einer Kopfbedeckung rumläuft, ist es vermutlich am ehesten ein Basecap, dessen Träger bei uns in Deutschland ab einer gewissen Altersstufe eher schräg angeschaut wird (hingegen nicht so in den USA). Oder wie wäre es mit dem traditionellen Familienbild, dass sich in diesen 100 Jahren gewandelt hat? Frauen auf dem Arbeitsmarkt? Die Normen der Kleidung für Frauen? Kinderarbeit? Statusobjekte? Architektur? ...?
 
catch 22 schrieb:
Ich finde es faszinierend, wie einige ob ihrer eigenen Unsicherheit(?) scheinbar zwanghaft "den Woken Quatsch" (gerade bei Star Trek) mit einbeziehen müssen (in extremen Fällen in ihrer Kritik zu Filem und Serien nur das zur Sprache bringen), obwohl es unabhängig davon so viel anderes noch zum kritisieren gibt (schlechtes Schauspiel, schwaches Script, nicht überzeugende Effekte, eine nicht vorhandene Logik, ein sich alle paar Minuten erneut widersprechendes Worldbuilding, ...), um sie nachhaltig zu kritisieren und entsprechend schlecht zu benoten...
Das ist der springende Punkt, danke! Man kann Star Trek wirklich viel vorwerfen - kein aber! Und diese Zeitgeist-Debatte finde ich immer etwas platt, weil das Erforschen von fremden Kulturen, Konfliktlösung durch Diplomatie und die Selbsterkenntnis, dass man nicht perfekt ist, quasi immer die DNA von Star Trek waren. Wer die Borg nicht als Metapher für die Sowjetunion, Hologramme als Metapher für Minderheiten etc. versteht, hat nicht begriffen, dass Star Trek schon immer Idealbild von heute in der Zukunft abbildet.

sikarr schrieb:
Und den inneren Kampf eines Klingonen haben wir bei Voyager mit Belana bereits gesehen.
Der innere Kampf von Menschen war Mitte der 90er evtl ein anderer als heute. Wenn du - bei Discovery vielleicht nicht zu Unrecht - kritisierst, dass Individualismus ein Dauerthema ist, müsstest du auch so objektiv sein und sehen, dass bspw die Darstellung der Borg in den alten Serien quasi immer böse ist. Da ist eindeutig das Feinbild der westlichen Welt - der Kommunismus - drinnen zu sehen und der wird gnadenlos bekämpft. Seven ist deshalb für mich eine Schlüsselfigur, wo das wenigstens ein bisschen aufgebrochen wird. Und dass sie in Picard so resigniert hat, ist doch dann nur folgerichtig, wenn man sich die Weltpolitik heute anschaut.
 
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