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Dass die TDP nicht den realen Verbrauch angibt, wurde ja schon genannt. Im Test der ComputerBase braucht das System mit dem 2700X im Idle 49W und bei voller Last auf allen Kernen mit Cinebench 196W. Das ist eine Differenz von 147W, die deutlich oberhalb der Angabe von 105W liegt. Das ist so, weil im Testsystem das Gehäuse vernünftig belüftet wird und alle genutzten CPU-Kühler inklusive des mitgelieferten Wraith Prism mehr als die benötigten 105W abführen können. Damit bleibt der Prozessor auch bei höheren Takten kühl genug und verbraucht auch mehr als 105W. Würde man einen Kühler verbauen, der wirklich nur die 105W abführen kann, dann würde der Prozessor unter voller Last nur etwa 105W verbrauchen, aber auch irgendwann auf den Basistakt von 3,7 GHz absinken. Mit dem stärkeren Kühler werden 4,0 GHz gehalten, aber bei höherem Verbrauch.
Der 2700 braucht 47W im Idle und 125W bei Last. Die Differenz beträgt hier 78W, sie also nicht nur 40W, sondern sogar 69W geringer. In diesem Fall bremst eine ökonomischere Turbokurve den Prozessor stärker ein. Diese entspricht beim 2700er etwas mehr dem Bild, was von Ryzen 1000 bekannt ist. TechPowerUp hat dazu getestet. Beim 2700er sinkt auf Dauer der Takt auf 3,4 GHz ab.
Wenn der Stromverbrauch wichtig ist, ist der 2700er tatsächlich die beste Wahl, denn für 196W statt 125W Systemverbrauch, also 56% mehr, erhält man im Cinebench 1790 statt 1526 Punkte, also nur 17% mehr.
Der 2700 braucht 47W im Idle und 125W bei Last. Die Differenz beträgt hier 78W, sie also nicht nur 40W, sondern sogar 69W geringer. In diesem Fall bremst eine ökonomischere Turbokurve den Prozessor stärker ein. Diese entspricht beim 2700er etwas mehr dem Bild, was von Ryzen 1000 bekannt ist. TechPowerUp hat dazu getestet. Beim 2700er sinkt auf Dauer der Takt auf 3,4 GHz ab.
Wenn der Stromverbrauch wichtig ist, ist der 2700er tatsächlich die beste Wahl, denn für 196W statt 125W Systemverbrauch, also 56% mehr, erhält man im Cinebench 1790 statt 1526 Punkte, also nur 17% mehr.

