Thema Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft

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Kyouko schrieb:
Mit 1800€ netto kannst du deine Miete & mietnebenkosten in der Regel problemlos bezahlen, dein Essen ebenso, es Ist auch genug für Urlaub und um 50€ im monat fürs Alter anzusparen.
Aber das ist doch nicht der Anspruch. Es will doch jeder reich werden.

Kyouko schrieb:
Das System wurde nur nie angepasst, insbesondere nicht um Zuge der mindeslohn Erhöhungen
Das ist nicht richtig. Der Freibetrag wird (bis auf wenige völlig unverständliche Ausnahmen) immer angepasst. Diese Werte sind ja nicht gewürfelt, sondern werden teilweise basierend aufeinander berechnet.

Samurai76 schrieb:
Und was rechtfertigt deiner Meinung nach die Einkommenssteuer?
Da Steuern NICHT zweckgebunden sind, rechtfertigt der gesamte Verwaltungsapparat und dein Nutzunganspruch auf die Infrastruktur diese Steuer.
Aber ich vermute es ist sinnfrei hier sachlich zu argumentieren, wenn bei einer einfachen, nahezu weltweit üblichen Steuer von Enteignung gesprochen wird.
 
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Und ansonsten wir haben in Deutschland meiner Meinung nach hauptsächlich ein Ausgaben Problem im Regierungs Bereich, damit meine ich nicht die Ausgaben für soziales, sondern die algemelnen Verwaltungs Ausgaben.
Genehmigungen dauern monate bis mehere jahre, da ist also ein Mitarbeiter Jahre oder konnte damit beschäftigt einen einzigen Antrag immer wieder zu bearbeiten.
Teilweise sind mehere Behörden gleichzeitig mit mehreren Anträgen für die selbe Sache beschäftigt, die Beschlüsse der jeweiligen Behörden widersprechen sich dann zusätzlich noch, und es bedarf einer weiteren Klärung und Lösung Findung, dass kostet jede Menge Zeit und damit Geld. Geld das für andere Ausgaben nicht zur Verfügung steht, das hemmt dann effektiv auch inevestionen in den wirtschafts Standort Deutschland und der Schaffung von Arbeitsplätzen die ein höheres Gehalt bekommen können.
 
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Dafür gibts doch die ganzen Steuerschlupflöcher und Steuertricks (vlt. nicht für dich mit deiner 9-Mann Firma, bist ggfls noch zu klein. Aber für die Multimillionen+ Buden gibts Möglichkeiten wie Sand am Meer, Steuern zu vermeiden.
 
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Die langsam bürokratischen Behörden treffen alle Unternehmen egal welcher Größe.
Deswegen vaut bosch in Deutschland stellen ab, und baut diese gleichzeitig in anderen Ländern auf.


Ein Handwerkersmeister oder arzt in Deutschland ist durch die hohen bürokratischen Verwaltungsakte & sonstigen Auflagen & Regulierungen fast die Hälfte der Arbeitszeit damit beschäftigt "Papier" auszufüllen anstatt effektiv etwas zu arbeiten.
In großen Firmen füllt das gar ganze Abteilungen...
 
Kyouko schrieb:
der sogenannten steuer Progression für Einkommen.
Danke für den Hinweis, aber die Fakten sind mir bekannt. Warum wird dann in D bis ~1Mio Einkommen bis zu 45% Abgaben gezahlt und ab 1Mio nur noch ~2%? Siehe hier: Die obersten 10% bekommen anteilig 55% des Einkommens, zahlen aber nur 37% Steuern und die untersten? Genau umgekehrt, die untersten 20% erhalten am Gesamteinkommen nur 0,2% zahlen dafür aber 2,5% Steuern. DA STIMMT DOCH ETWAS NICHT, e shieß doch bislang von allen Gegnern von Steuererhöhung, dass schon immer der faire Anteil an Steuern von allen gezahlt wird.....
Kyouko schrieb:
Das System wurde nur nie angepasst
Das ist m.M.n. nur das kleinere Übel, das große steckt in den Steuerschlupflöchern und Abschreibungs und Versteckregeln.
h00bi schrieb:
rechtfertigt der gesamte Verwaltungsapparat und dein Nutzunganspruch auf die Infrastruktur diese Steuer.
Ja, ist mir bekannt. Das richtete sich besonders an die, die meinen Erbschaftssteuer abschaffen (hey, mein Lohn wurde auch schon mal versteuert, und ich zahle beim Einkaufen weitere Steuern damit, Dreifach Besteuerung, wow!)
 
@Samurai76 die oberen 10% Zahlen laut deinem Artikel 55% des steuer aufkommen
Ihr Anteil am gesamten Einkommensteueraufkommen lag mit fast 55 Prozent noch mal deutlich höher.
Das heißt wenn 10 Leute 100€ einzahlen

Zahlt einer 55€ die anderen 9 jeweils 5€.

Fazit die Progression an sich funktioniert wie vorgesehn.

Übrigens es wird immer nur das mehr Geld mit dem höheren Steuersatz besteuert.
Auch dass ist wie vorgesehn, deswegen wirst du eine Abgabe von 45% in dieser Höhe auf das gesamte Einkommen nicht sehen können, dass ist gar nicht vorgesehn im System
 
Zuletzt bearbeitet:
Kyouko schrieb:
Fazit die Progression an sich funktioniert wie vorgesehn.
Stimmt, danke für den Hinweis, war eine falsche Darstellung. Hier ist die Darstellung besser. Man kann sehr schön erkennen (Abb. 3), je mehr man verdient, desto mehr Steuern zahlt man (absolut). Relativ gesehen ist diese Aussage falsch, relativ gesehen zahlst du anteilig bei mehr Einkommen immer weniger. Abb. 4 z.B. mit 50000€ Einkommen werden ~10% Steuern gezahlt. Bei dem Vierfachen Einkommen allerdings nicht 40%, wie man erwarten würde. Es sind nur ~32%, Tendenz klar erkennbar. Je mehr Einkommen, desto geringere Steuern (relativ!!!).

M.M.n. kann man trefflich diskutieren, welche Erhöhung bei den oberen angemessen wäre und welche Abgaben. Aber eine Senkung sollte da oben nicht stattfinden, es wird schon zuwenig gezahlt. Und am untern Ende ist halt nichts zu holen. Also doch weiter die Mitte schröpfen, die können noch.
 
Steuern bitte nicht mit
Sonstigen abgaben vermischen

Abgaben sind keine Steuern, selbst wenn diese prozentual ausgerechnet werden.
Einen gewissen Teil der lohn Abrechnung geht auch in Versicherungen, auch dass sind keine Steuern, sondern sollen gewisse Fälle abdecken, bei Krankheit z.b. Lohnfortzahlung, bei Arbeitslosigkeit insbesondere mit alg1 Zeit schaffen für die Aufnahme eines neuen Jobs, beides wurde gedeckelt, damit leistungs Bezieher nach oben hin beschränkt sind btw.
 
Kyouko schrieb:
Steuern bitte nicht mit
Sonstigen abgaben vermischen
Wer tut das? Nur als Info, in meineim verlinkten Artikel sind in den Abbildungen verschiedene Farben genutzt- Man muss dann schon auf die Farben achten, da sind die Einkommenssteuern ausgewiesen.

Fazit: Die steuerliche Progrssion funkioniert nicht, da mit steigendem Einkomen die Steuervermeidung mehr Steuern vermeidet als das höhere Einkommen eigentlich. Kein Hartz IV Empfäger oder Angestellter mit mindestlohn kann sich einen Gärtner leisten. Der mit 200000€ Einkommen schon. Die Kosten nutzt er, um seine Steuerlast zu senken und in der gesparten Lebenszeit noch mehr Geld zu verdienen, als der Gärtner kostet. Ein Teufelskreis, hast du einen bestimmten Punkt beim Einkommen überschritten, wird das Geld in deinen Taschen nur noch mehr. Davor brauchst du es allerdings nicht versuchen.
 
Samurai76 schrieb:
oder Angestellter mit mindestlohn kann sich einen Gärtner leisten.
Der angestellte Gärtner erhält seinen Lohn rund 2800€ brutto im Monat, von demjenigen der 200 000€ verdient.

Wsrum kann man nun lohnkosten von der steuer absetzen?
Weil die lohnkosten hinterher versteuert werden.
Deswegen kaufen Firmen auch Ware in der Regel ohne Mehrwertsteuer steuer, weil der Mehrwert erst mit dem fertigen Produkt entsteht.

Würde der Mensch mit 200 000€ keinen Gärtner einstellen, wäre der Gärtner arbeitslos, und der dahinter liegenden Betrieb Insolvenz, inklusive deren Vermögenswerte & sonstigen steueraufkommen die dieser Betrieb generiert.

Sicherlich kann ich ein paar Handwerker Leistungen absetzen, wenn diese anfallen, so wird bei mir Bäume und Hecken geschnitten, auch gibt es einen Hausmeister Dienst, diese Möglichkeiten haben aber auch andere Leute mit weniger Gehalt, anzeilig zahlen dass auch die die bei mir eine wohnung anmieten, gräßere MFH Vermietungen mit solchen Services gibt es auch haufenweise, auch diese können diese lohnkostenAnteile der Nebenkosten abschreiben.
Warum sollte also einer person willkürlich nur weil diese mehr verdient und geg. Mehr solcher Dienstleistungen in Anspruch nimmt das recht entzogen werden?

Übrigens ist nur der lohn Anteil absetzbar, die sonstigen Kosten der Dienstleistung nicht. Die werden aus dem reinen netto bezahlt.

Ich gebe hier noch das Stichwort doppel Besteuerung dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kyouko schrieb:
Größere Firmen tun das übrigens schon seit Jahren
Ich verstehe den Zusammenhang nicht ganz, aber: Weil es einige tun (über einen Kamm scheren?), ist das ok oder richtig oder whatever?

Kyouko schrieb:
Und das rechtfertigt dann die Enteignung von Menschen
Wo wird denn enteignet? 🤔

h00bi schrieb:
Es will doch jeder reich werden.
Ist das so? Was ist "reich"? Mal davon abgesehen, dass nicht mal alle Menschen mit solch einem Einkommen 50€ abzwacken können.
 
Samurai76 schrieb:
Und was rechtfertigt deiner Meinung nach die Einkommenssteuer? Immerhin habe ich mir dieses Geld schwer erwirtschaftet und dann werde ich vom Staat auch enteignet....

Der Staat erfüllt mittels Einkommenssteuer die staatlichen Aufgaben, Bereitstellung von Infrastruktur in Deutschland & Co. Nur leider sind wir von dieser Erfüllung der staatliche Aufgaben mittlerweile auch deutlich abgewichen. Wenn hier wieder der Fokus richtig gelegt wird, dann klappt es auch mit den Steuersenkungen für die Arbeitnehmer.

Samurai76 schrieb:
Halten wir doch einfach fest, Steuersenkungen für die unteren 75% sind nötig, damit es wieder Bergauf gehen kann.

Absolute Zustimmung!

Samurai76 schrieb:
Das Geld muss geholt werden, und zwar da, wo es ist.

Es ist beim Staat. Knapp 300 Milliarden Euro hat die Bundesregierung über die letzten 10 Jahre mehr an Steuern eingenommen. Diese resultieren aus dem Wachstum des BIP. Das Wachstum des BIP ist aber den Arbeitnehmern in Deutschland zu verdanken - und nicht den Politikern. Der Staat beraubt hier die Arbeitnehmer um ihre Vergütung ihrer Leistung. Der Staat darf nicht im gleichen Zuge am Erfolg des BIP beteiligt werden, sondern muss seine Gier zügeln. Deshalb runter mit den Steuern!
 
_killy_ schrieb:
Es ist beim Staat.
Ja, hat man die letzten Jahre durchaus mitbekommen, die Streits, wie das ganze Bundesvermögen angelegt werden will.....
Kürzungen bei den Ausgaben, ja mag auch helfen, wo denn? Wieviel ist da zu holen und in welchen Bereichen? Das wurde bislang nie beantwortet. Ach ja, vergiss bitte nicht, die Gasnetzte müssen jetzt auch durch den KTF gezahlt werden. D.h. wenn das Geld da nicht langt, wird vom Bundeshalt bezuschußt. Beim Nezuausbau vielleicht? Macht doch nichts, wenn der Strompreis statt zu sinken für die Privatgesellshaft noch steigt. Oder bei den Infrastuktur Arbeiten? Die fält doch in 10 Jahren noch nicht um, da kann noch weitergespart werden. Ach nein, der größte Posten, Sozialleistungen.....ja, erklär doch, wie Mieten und Lebensunterhalt mit Inflation auf Dauer gesenkt werden sollen. Gespart wurde in Deutschland die letzten 40 Jahre, jetzt ist Zeit, Geld auszugeben. Wenn der Staat nicht mehr Geld ausgibt, wird die Wirtschaft auch nicht wirklich wachsen. Denn: Die Schulden von dem deutschen Staat ist das Vermögen seiner Bürger. Wenn das Vermögen der Bürger steigen soll, muss die Staatsverschuldung im gleichen Maße steigen. Aber das verstehen viele nicht. Oder andersrum, wenn der Staat spart und Schulden reduziert, reduziert er gleichzeitig das Vermögen seiner Bürger. Wenn wir uns also einig sind, dass gewissen Lohngruppen mehr Geld behalten sollen (Steuer/Abgabensenkung), muss entweder der Staat mehr Schulden machen oder Vermögen umverteilen. Etwas anderes geht wirtschaftlich nicht auf. Niemals.
 
Samurai76 schrieb:
Wieviel ist da zu holen und in welchen Bereichen?
Da man keine Beamten Arbeitsplätze einsparen will, sondern viel lieber eher noch mehr staatliche Stellen schafft, steht bei Einsparungen sich die Politiker selber im Weg, da man ja dann keine Pöstchen mehr verteilen kann.

Am effektivsten würde ein Staat sinnvollerweise bei der Verwaltung einsparen, durch Optimierung der Prozesse, und damit unmittelbar eben auch am Personal Bedarf.

Davon würden nicht nur die Verwaltungs kosten profitieren, durch die optimierten Prozesse, würde es auch attraktiver für Firmen werden hier zu investieren da alles schneller und einfacher in genehmigungs Prozessen werden täte.

Aber dass will kan und möchte kein Politiker umsetzen.


Deswegen kommt es zu den sozial Ausgaben Debatten, weil man selbst nicht bei seinen eigenen Leuten ansetzen möchte. Sondern mehr noch, am liebsten weiter ausufern lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
_killy_ schrieb:
Das Wachstum des BIP ist aber den Arbeitnehmern in Deutschland zu verdanken - und nicht den Politikern.
Die Regierung versucht gerade die Wirtschaft und damit das BIP anzukurbeln u.a. mit Anreizen aus dem Steuertopf bzw. mit Anreizen, die Löcher im nächsten Steuertopf hinterlassen.

Warum sagt niemand den Politikern, dass man nur die Arbeitnehmer zu mehr BIP überreden muss?

Der Arbeitnehmer trägt quasi NICHTS zum BIP bei. Das BIP steigt durch Konzernentscheidungen, diese sind davon abhängig ob der Standort attraktiv ist. Und das ist Deutschland mit immer weiter steigenden Lohnnebenkosten halt nicht.

Deutschland hat sich selbst ins Knie geschossen. Seit Jahren bringen die deutschen Hersteller nur sinnfreie, sackteure E-Autos und PHEV und das einzige was der deutsche Staat hinbekommen hat ist die 0,25% UVP-Grenze immer weiter zu erhöhen. In Deutschland hängt nunmal ein großer BIP Anteil direkt und indirekt an der Automobilindustrie, läuft es da mies zieht es sich durch viele andere Branchen.

Man hätte damals schon ganz klar eine Grenze ziehen müssen, dass 60k aufwärts autos niemals unter die 0,25 oder 0,5% Regel fallen werden. Wo ist denn der Handwerker-E-Kombi, der einen Caddy, Focus Turnier oder T6 Transporter ersetzt und den man als Firma kostengünstig einsetzen kann?
 
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h00bi schrieb:
Focus Turnier oder T6 Transporter ersetzt und den man als Firma kostengünstig einsetzen kann?
Gibt's nicht nichtmal als China Import.

Ich hatte diesbezüglich letztens hier einen thread den ich schließen ließ, wo ich exakt nach solch einem transporter gefragt habe der für meine Zwecke als Firmen wagen taugt.

Ich durfte mir dann anhören dass meine wenigen AnForderungen (zuladung, Reichweite) an solch ein Fahrzeug unrealistisch & utopisch sind...
 
foofoobar schrieb:
Oder willst du nur dein Feindbild pflegen?
Ich gehöre zu denen, die nicht in der Lage sind, mal eben monatelang ihren Job ruhen zu lassen, um exzessiv für ein Mandat zu kämpfen, das kaum erreichbar ist. Denn das Parteienmonopol tut schon immer alles was möglich ist um die abhängig Beschäftigten von den Fleischtöpfen fern zu halten. Es hat schon seinen Grund, warum Menschen meiner Schicht praktisch nicht in unseren Parlamenten repräsentiert sind. Man will dies schlicht nicht, sonst könnte es irgendwann passieren, dass Wahlversprechen irgendwann eingehalten werden müssen.

Die deutschen Politiker haben sich in einem Status quo eingerichtet, der nicht anders ist, als der den der deutsche Adel hatte, bevor er 1919 endgültig davongejagt würde. Die Situation ist bei unseren "Berufspolitikerin" exakt die gleiche, nur die Bezeichnung ist inzwischen gefälliger.

Und damit sich daran auch niemals was ändert, werden uns gelegentlich kleinere Bröckchen hingeworfen aber jede grundlegende Reform zu unseren Gunsten schlicht verweigert. Wir werden nur als Spielgeldlieferanten und Melkkühe gebraucht, alle vier Jahre unsere Stimme abzugeben, damit der neue Adel munter weiterwurschteln kann, ist die einzig akzeptable Rolle, die uns der neue Adel der Lobbyisten Republik zugestehen will - ansonsten sind wir Zaungäste, die nur zusehen dürfen, wie ihre Steuern und Abgaben systematisch veruntreut und an Millionen von Empfänger verteilt werden, die es nur gibt, weil unsere angeblichen Volksvertreter unbedingt unsere Einkommen abschöpfen, um uns maximal unmündig zu halten.
 
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areiland schrieb:
Ich gehöre zu denen, die nicht in der Lage sind, mal eben monatelang ihren Job ruhen zu lassen, um exzessiv für ein Mandat zu kämpfen, das kaum erreichbar ist. Denn das Parteienmonopol tut schon immer alles was möglich ist um die abhängig Beschäftigten von den Fleischtöpfen fern zu halten. Es hat schon seinen Grund, warum Menschen meiner Schicht praktisch nicht in unseren Parlamenten repräsentiert sind. Man will dies schlicht nicht, sonst könnte es irgendwann passieren, dass Wahlversprechen irgendwann eingehalten werden müssen.

Die deutschen Politiker haben sich in einem Status quo eingerichtet, der nicht anders ist, als der den der deutsche Adel hatte, bevor er 1919 endgültig davongejagt würde. Die Situation ist bei unseren "Berufspolitikerin" exakt die gleiche, nur die Bezeichnung ist inzwischen gefälliger.
Gerade in den Kommunen gibt es mittlerweile jede Menge Ämter die von Parteilosen besetzt werden.
Und auch jede Menge Gruppierungen die nicht aus den klassischen Parteien kommen.
Parteilose Minister auf Bundes- oder Landes-ebene gab/gibt es auch einige.

Aktuelles Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Ruhe_Madsen (Der ist erst nach einen Jahr als Landesminister in eine Partei eingetreten)

Und von einem Parteienmonopol kann auch nicht die Rede sein, seit dem WW2 sind schon einige Parteien verschwunden und es haben sich neue etabliert.

areiland schrieb:
Und damit sich daran auch niemals was ändert, werden uns gelegentlich kleinere Bröckchen hingeworfen aber jede grundlegende Reform zu unseren Gunsten schlicht verweigert. Wir werden nur als Spielgeldlieferanten und Melkkühe gebraucht, alle vier Jahre unsere Stimme abzugeben, damit der neue Adel munter weiterwurschteln kann, ist die einzig akzeptable Rolle, die uns der neue Adel der Lobbyisten Republik zugestehen will - ansonsten sind wir Zaungäste, die nur zusehen dürfen, wie ihre Steuern und Abgaben systematisch veruntreut und an Millionen von Empfänger verteilt werden, die es nur gibt, weil unsere angeblichen Volksvertreter unbedingt unsere Einkommen abschöpfen, um uns maximal unmündig zu halten.
Immer wieder "Die Anderen" (TM)
 
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foofoobar schrieb:
Und von einem Parteienmonopol kann auch nicht die Rede sein...
Doch wir haben ein Parteienmonopol. Klar negiert das jeder, der nicht sehen will, wie sich die Parteien diesen Staat zur Beute machen und alles wirklich alles ihren Interessen unterordnen.
foofoobar schrieb:
Immer wieder "Die Anderen" (TM)
Dieser blöde Spruch musste ja kommen, um mich als Nazi abqualifizieren zu können, macht Ihr immer, wenn euch nix mehr einfällt und Ihr unbedingt eurer Wolkenkuckucksheim retten wollt.
 
areiland schrieb:
Dieser blöde Spruch musste ja kommen, um mich als Nazi abqualifizieren zu können,
Diesen Schuh hast du dir komplett selbst angezogen.
 
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