Thema Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft

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Ich vermute, dieser Themenfaden ist demnächst zu. Ständig diese Anfeindungen.

Zum Thema "Gehalts- und Vermögensunterschiede in der Gesellschaft":
Diese Unterschiede gab es immer schon und wird es immer geben. Weil Menschen eben unterschiedliche Fähigkeiten, Talente, Charaktereigenschaften haben und sich auch in Sachen Intelligenz unterscheiden.

Ich halte das deshalb für logisch und gerecht.
 
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LotusXXL schrieb:
Ich halte das deshalb für logisch und gerecht.
Damit die Scheere auch schön weiter aufgeht. Oder: Du stehst auf der richtigen Seite, bist aber noch nicht absurd gedankenlos reich, so dass Änderungen für Reiche deinen Wohlstand direkt gefährden. Und wenn der Staat Geld braucht, muss er es sich deiner Meinung nach gleichmäßig von allen holen, aha. Und dass die Eigene Situation maßgeblich durch Geburt bestimmt wird und man selbst daran nur 10% ändern kann, muss so sein. Sonst wären ja irgendwann alle Reich und keiner geht mehr körperlich arbeiten, da sich keiner mehr ausbeuten lässt.
Komisch, bei Star Trek beschwert sich keiner, dass er kein Gehalt bekommt. Sind alle glücklich mit einer Aufgabe, einem Schlafplatz, Essen und Trinken. Und wenn der gesamte planetare Wohlstand auf alle gleichmäßig verteilt wäre, hätten wir genau das. Reicht für alle, keiner muss Hungern oder frieren.
 
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LotusXXL schrieb:
Diese Unterschiede gab es immer schon und wird es immer geben. Weil Menschen eben unterschiedliche Fähigkeiten, Talente, Charaktereigenschaften haben und sich auch in Sachen Intelligenz unterscheiden.

Ich halte das deshalb für logisch und gerecht.
Der Springende Punkt ist nicht, dass es unterschiede gibt, sondern dass die Unterschiede so absurd groß sind.
 
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Samurai76 schrieb:
Damit die Scheere auch schön weiter aufgeht. Oder: Du stehst auf der richtigen Seite, bist aber noch nicht absurd gedankenlos reich, so dass Änderungen für Reiche deinen Wohlstand direkt gefährden. Und wenn der Staat Geld braucht, muss er es sich deiner Meinung nach gleichmäßig von allen holen, aha. Und dass die Eigene Situation maßgeblich durch Geburt bestimmt wird und man selbst daran nur 10% ändern kann, muss so sein.

Ich bin in der DDR geboren. Ein klassisches Arbeiter-Kind. Aufgewachsen in einer Plattenbau-Siedlung. (WBS-70) Durch den Wegfall der Mauer konnte ich studieren und das vor Bologna und noch zu Zeiten wo es Studien-Gebühren gab. Ich hab mein Geld hierfür dann selbst verdient. Mittlerweile habe ich 3 abgeschlossene Studiengänge (2 dann als Abenstudium)

Wer wirklich WILL - der kann seine Situation auch ändern.

Samurai76 schrieb:
Sonst wären ja irgendwann alle Reich und keiner geht mehr körperlich arbeiten, da sich keiner mehr ausbeuten lässt.

Hey - was ist daran falsch, dass alle Reich sind und niemand mehr körperlich arbeitet? Durch Roboter & Co. können ja in den nächsten 100 Jahren einige Berufsbilder wegfallen. Früher war ja auch "Der Zauberlehrling" ein Gedicht und Fiktion - heute haben wir Saug-und-Wischroboter.

Wenn du also eine Vision hast - setze diese doch um. Niemand hindert dich daran, zu arbeiten. Der Staat hindert dich nur daran reich zu werden, weil dein Einkommen entsprechend hoch besteuert wird. Deshalb Steuern runter und wir können ALLE reich werden!

CCIBS schrieb:
Der Springende Punkt ist nicht, dass es unterschiede gibt, sondern dass die Unterschiede so absurd groß sind.

Das lässt sich ganz klar definieren als NEID. Nicht mehr, nicht weniger.

Ob eine Frau Klatten Milliardärin ist weil die BMW Aktie bei 100 Euro liegt oder Billionärin weil die BMW Aktie bei 10.000 Euro steht, macht dich weder ärmer noch reicher.
 
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_killy_ schrieb:
Ob eine Frau Klatten Milliardärin ist weil die BMW Aktie bei 100 Euro liegt oder Billionärin weil die BMW Aktie bei 10.000 Euro steht, macht dich weder ärmer noch reicher.
Stimmt, die Wirtschaft hat aber auch nichts davon, denn Frau Klatten wird nicht mehr oder weniger Geld ausgeben, als sie es tut. Egal, wie die Aktie steht. Gibt einem der unteren Einkommen mehr Geld und es landet in der Wirtschaft. Gibt Reichen Menschen mehr Geld und es landet im Ausland oder versauert auf Konten, ohne die Wirtschaft jemals wiederzusehen. Ja, Steuern runter, aber nicht für alle, denn der Staat braucht halt einfach mehr Geld. Dieses weiter aus der Mitte auszupressen, geht auch nicht mehr. Man könnte auch spekulieren, ob diese ganze Meinungsmache von oben gegen BG und Asylanten nicht einfach nur Ablenkung ist. Soll sich unten mit ganz unten keilen, dann kehrt oben Ruhe ein.
 
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Samurai76 schrieb:
m der unteren Einkommen mehr Geld und es landet in der Wirtschaft. Gibt Reichen Menschen mehr Geld und es landet im Ausland oder versauert auf Konten, ohne die Wirtschaft jemals wiederzusehen.
Das Geld ist in bmw investiert

Fiw Frau hat nixht mehe Geld auf dem Konto nir wollen die Aktie steigt

Die mehr Einnahmen betragen zunächst mal 0€
Weil das Geld eben gerade nicht auf dem giro oder tagesgeld Konto liegt.
Das Geld entsteht erst wenn die Ware, in diesem Fall die Unternehmensanteile tatsächlich verkauft werden. Vorher ist das eine Summe die irgendwo "fiktiv" steht aber nicht realisiert wurde.

Dass ist ein grund Probleme linker unverteilungs Politik.

Ihr könnt und wollt den Unterschied zwischen Vermögen, Besitz von Firmen, Immobilien und Co.

Nicht vom tatsächlich verfügbaren Geld, giro, tagesgeld unterscheiden.



Warum hast du nicht 10€ in bmw investiert und bist das Risiko eingegangen dann hättest du jetzt auch mehr Geld, oder etwa doch nicht weil du eben nicht verkaufst sondern deinen Firmen Besitz weiter hältst ?


Ein Problem vieler deutschen ist eben genau dass, das Geld gammelt auf tages und festgeldern rum, ohne dass diese investiert werden, nicht investiertes Geld macht keine rendite, dabei ist es seit 20jahren so einfach wie noch nie zumindest die durchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung mit einem msci world oder in einem kürzerem Zeitraum einem ftse all world mitzunehmen.

Von daher ist es kein wunder dass die schere immer weiter aufwärts wer kein Risiko eingeht und eben nicht investiert, der bekommt eine rendite unterhalb der inflation serviert.
Übrigens liegen die meisten insbesondere neu abgeschlossenen Vermögens bildenden Versicherungen, egal ob riester, oder privat auch unterhalb der Inflation, weil diese hohe Gebühren aufweisen, daher auch hier Die Quint Essenz, selbständig mit seinem Geld umgehen, und selbständig investieren, auch das ist so extrem einfach miterweile und alle Infos dazu findet man qenn man denn möchte. Z.b. auf den seiten von finanztip, finanzen selber machen...

Jeder Euro jeder einzelne Euro den man möhlichst clever investiert macht durch Zinses zins mehr Vermögen.
Mit tages und fetgeldern macht man kein Vermögen, man verliert es ohne Risiko ist also kein Vermögen aufbaubar.

Der typische deutsche Sparer spart sich sprichwörtlich arm
 
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Samurai76 schrieb:
Stimmt, die Wirtschaft hat aber auch nichts davon, denn Frau Klatten wird nicht mehr oder weniger Geld ausgeben, als sie es tut. Egal, wie die Aktie steht.

Das ist das ist genau dein Denkfehler. Frau Klatten ist nur auf dem Papier "reicher" geworden. Ob eine Aktie 100 Euro Wert ist oder 10.000 Euro Wert - verändert zwar insgesamt das Vermögen von Frau Klatten, jedoch nicht ihren Kontostand. Erst wenn sie ihre Aktien verkauft - dann erhält sie das Geld. Aber die Aktien kann sie nur 1x verkaufen.


Samurai76 schrieb:
Gibt einem der unteren Einkommen mehr Geld und es landet in der Wirtschaft.

Gib einen Mann ein Fisch - und er hat Essen für 1 Tag. Bringe ihm das Fischen bei und er hat Essen sein Leben lang.

Samurai76 schrieb:
Gibt Reichen Menschen mehr Geld und es landet im Ausland oder versauert auf Konten, ohne die Wirtschaft jemals wiederzusehen.

Kursschwankungen von Aktien sind für die Wirtschaft erst mal total egal. Zwingst du aber die Personen zum Verkauf der Aktien und verteilst dieses Geld unter den Leuten - so steigt nur die Inflation. Es wurde ja nicht mehr produziert.

Samurai76 schrieb:
Ja, Steuern runter, aber nicht für alle, denn der Staat braucht halt einfach mehr Geld.

Der Staat hat zu viel Geld. Er gibt dieses nicht mehr nur für die primären Staatsaufgaben aus. Fokus aufs Wesentliche - dann passt es auch schon. Schau dir die Staatseinnahmen an - die haben sich verdoppelt innerhalb von 10 Jahren - da kannst du doch nicht sagen, dass dem Staat irgendwie Geld fehlt.

Samurai76 schrieb:
Dieses weiter aus der Mitte auszupressen, geht auch nicht mehr.

Volle Zustmming.

Samurai76 schrieb:
Man könnte auch spekulieren, ob diese ganze Meinungsmache von oben gegen BG und Asylanten nicht einfach nur Ablenkung ist. Soll sich unten mit ganz unten keilen, dann kehrt oben Ruhe ein.

Nirgends habe ich sowas geschrieben. Ich finde es gar absurd, dass es Bürokraten gibt, die sich anmaßen, Qualifikationen von Asylbewerber erst anerkennen zu wollen. Was hat ein solcher Beamter schon Ahnung davon - ob vor ihn ein Metallbauer steht oder Gehirnchirurg. Diese Bürokratie gehört abgeschafft. Die Unternehmen und zukünftigen Arbeitgeber können deutlich besser beurteilen, ob jemand eine entsprechende Qualifikation hat oder nicht. So verhindert wir nur, dass auch diese Menschen in Arbeit kommen können!
 
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Samurai76 schrieb:
Man könnte auch spekulieren, ob diese ganze Meinungsmache von oben gegen BG und Asylanten nicht einfach nur Ablenkung ist.
Was halt in der Diskussion oft nicht genannt wird: Die bekommen ja trotzdem Geld vom Staat auch wenn sie kein Bürgergeld mehr bekommen. Dann gibts halt ein paar Euro weniger aus dem Asyltopf statt aus dem Bürgergeld Topf.
Ich glaube es sind zwischen 100 und 110€ weniger pro Monat.
 
_killy_ schrieb:
Die Unternehmen und zukünftigen Arbeitgeber können deutlich besser beurteilen, ob jemand eine entsprechende Qualifikation hat oder nicht
Na na, das machen nicht die Firmen mit Ihren Managern oder Personalabteilungen. Das macht die Arbeitsebene, richtig. Andererseits möchte ich nicht unbedingt, dass mich ein somalischer oder brasilianischer Arzt ohne deutsche Zulassung behandelt. Ich kenne die Ausbildung und das Know How dieser Menschen nicht und bin froh, dass der deutsche Staat das prüft und dann eine deutsche Zulassung erteilt. Und wenn diese Prüfung abgeschafft wird, arbeitet evtl ein amerikanischer Elektriker selbstständig hier vor Ort. Der hat mal eine andere Netzspannung und Form gelernt, aber das wird schon irgendwie gehen. Ja, wir haben viel Bürokratie, aber nicht in allen Bereichen ist diese überflüssig.
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Dann gibts halt ein paar Euro weniger aus dem Asyltopf
Ja, weil der deutsche Staat einer der Ärmsten ist, muss dieser bei den Ärmsten Geld eintreiben. Finde den Fehler.
 
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foofoobar schrieb:
Ist "msci world" oder "ftse all world" sowas wie die Dinger von Lehman die sich 2008 in Luft aufgelöst haben?
Nein sind es nicht.
Dass sind aktien indexr die nahezu alle Aktien Unternehmen weltweit abbilden und in den letzten Jahrzehbten durchschnittliche Renditen von 5 bis 6% pro jahr nach einer haltedauer von 15jahren gebracht haben.
Mehr Infos findest du auf den Seiten wie bereits geschrieben von zum Beispiel finaztip, welche unabhängig finanziert aus einer gemeinnützigen Stiftung finanzbildubg für jedermann anbieten.
https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/ftse-all-world/


Der ftse all world streut über 4000 Unternehmen, während der msci world sich auf die westlichen Industrie Länder mir um die 1400 Unternehmen beschränkt. Das dämpft das Risiko einer pleite, und hat in den letzten Jahrzehnten gut funktioniert, in form von etfs die beosnders günstig sind gibt es dass in Deutschland und Europa seit den 2000ern, die indexe gibt es aber schon länger.
Du kannst auch in den deutschen gesamt Dax investieren oder eben in andere spezialisierte Töpfe, das Risiko steigt eben je weniger Unternehmen der Topf enthält.
Daher ist für einen privat Anleger ein msci world oder ftse all world im Prinzip am interessantesten weil es ein guter Kompromiss zwischen Risiko und Chance ist.


Das invesierte Geld in einen dieser indexe wird also auf all diese Firmen verteilt, woraus sich eine durchschnittliche rendite ergibt, quasie ein invest in die globalisierte, bzw. Ganze Aktien Welt.
Ergänzung ()

Samurai76 schrieb:
, weil der deutsche Staat einer der Ärmsten ist, muss dieser bei den Ärmsten Geld eintreiben. Finde den Fehler
Hier hat vorhin noch jemand mir widersprochen als ich anmerkte dass die Steuer Progression in der aktuellen Form überarbeitet werden müsste...
 
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_killy_ schrieb:
Erst wenn sie ihre Aktien verkauft - dann erhält sie das Geld. Aber die Aktien kann sie nur 1x verkaufen.
Mehr noch es muss sich auch jemand finden der die Aktie auch zu diesem Kurs kauft, üblicherweise fällt der Aktien Kurs wenn groß Besitzer signifikant Anteile verkaufen, mal davon ab benötigt dann jemand anderes das Geld um dass für diesen Preis zu kaufen woher kommt dass wenn alle gezwungen werden in Deutschland zu verkaufen für irgendwelche umverteilungen?
Also noch mehr Auslands Investoren die nicht erfasst werden von solch linken umverteilungswahnsinn.
Oder die gute Frau wandert einfsch mit ihrem ganzen Vermögen aus. Und verlagert als gros besitzerin eventuell gleich noch so viel der Firma ins Ausland wie möglich.
Ergänzung ()

foofoobar schrieb:
Also betitelt man im Havariefall das ausgebende Institut?
Bitte definieren genauer was du damit meinst
Wenn du einen Ausfall der ausgebnden meinst ist das eher sehr unwahrscheinlich, du kannst das Risiko aber wieder streuen in dem du nicht nur einen herausgeber wäglst sondern mehere
Wie z.b. ishare (blackrock), ubs (gehört einigen banken), deka (sparkasse), xtraxkers (dws), amundi (Crédit Agricole)

Dass sind alles Vermögens Verwalter, die sehr viel Geld bewege, etfs sind gut reguliert, fällt der heruasgeber unwahrscheinlicherweise aus, sind die darin enthaltenen Aktien sondervermögen und werden an die Anleger ausgezahlt. Das gilt übrigens auch für die depot Bank über die du Aktien, Fonds und etfs kaufst.
Siehe auch https://www.finanztip.de/daily/etf-geht-pleite-ist-dein-geld-dann-weg/
 
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Kyouko schrieb:
linken umverteilungswahnsinn.
Komisch, als der Deutsche Staat aus der Taufe gehoben wurde, war das Thema ja schon aktuell. Da gab es noch keine Linken. Könnte es sein, dass Umverteilung (nach unten) ungefähr alle gutheißen, die unter den ersten 50% Geldempfängern sind? Also eine deutliche Mehrheit in D. Für die anderen ist das dann eine Enteignung.

Dann folgen wir doch dem Neoliberatismus, Staat einfach ganz abschaffen, stört nur beim Wirtschaften, wie man vor 200 Jahren gut gesehen hat. Da wurde viel mehr geleistet, 12 Stunden, 6 Tage die Woche! Soll sich der Staat wieder raushalten, dann wird alles besser. Hat die Vergangenheit ja klar gezeigt.
 
Samurai76 schrieb:
Ja, weil der deutsche Staat einer der Ärmsten ist,
Warte doch mal bis die 500 Mrd. Sondervermögen weg sind und dann schaust du nochmal auf die Statistik wie arm oder reich der deutsche Staat ist.

Samurai76 schrieb:
muss dieser bei den Ärmsten Geld eintreiben
Macht er ja nicht NUR dort. Aber auch dort, wo es keine Grundlage gibt. Burgergeld für Ukrainer war ein Notnagel-Schnellschuss, der nie korrigiert wurde.

Das ist wie Bürgergeld nicht um 8€ senken wollen obwohl es "zu hoch" ist, aber sich eisern weigern den Steuerfreibetrag auf den rechtlich korrekten Betrag anzuheben.
Solange der deutsche Staat solche Basics nicht hinbekommt, brauchen sie erst gar nicht bei den Reichen was abgreifen wollen.
Da muss man sich doch an den Kopf fassen, warum es um die Anpassungen von Burgergeld und Freibetrag überhaupt Diskussionen gibt, statt dass man es einfach macht. Stattdessen muss monatelang geklagt werden.
 
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_killy_ schrieb:
Das ist das ist genau dein Denkfehler. Frau Klatten ist nur auf dem Papier "reicher" geworden. Ob eine Aktie 100 Euro Wert ist oder 10.000 Euro Wert - verändert zwar insgesamt das Vermögen von Frau Klatten, jedoch nicht ihren Kontostand.
Ich glaube die meisten vergessen, was Reichtum ermöglicht. Willst du als Normalbürger etwas kaufen, brauchst du das Geld. Oder einen Kredit, der dir auch nur dann gewährt wird, wenn du überhaupt genug Sicherheiten vorweisen kannst. Am besten mit Eigenkapital, sonst siehst du keinen Pfennig.

Eine Frau Klatten, Bezos oder sonst wer geht zur Bank, kriegt Kredite in Millionenhöhe, verspricht dafür ein paar Aktien als Leverage und kann leben wie ein König, ohne auch nur einen Penny abzugeben. Währenddessen erwirtschaften die nicht veräußerten Aktien kräftige Gewinne. Aber wenn man dann mal sagt „gib bitte 1% ab, damit die Gesellschaft, aus der du deinen Reichtum gezogen hast, auch davon profitieren kann, du hast dann immer noch 99% deiner Milliarden“, dann haben sie auf einmal GAR NICHTS, denn es sind ja nur Pseudogewinne auf Papier, auf dem Konto sind sie ja arm wie eine Kirchenmaus.

Das kann zwar verteidigen, wenn man dem kapitalistischen System frönt, und ja, es ermöglicht ganz bewusst solche absurden Praktiken. Aber wer auch nur einen Funken Sozialstaat in sich trägt, der ALLEN hier in diesem Forum zugute kommen würde, weil hier sicher keiner Milliarden besitzt, dann ist das einfach verwerflich und sollte nicht möglich sein.
Und dabei geht es „beim linken Umverteilungswahnsinn“ (was ein Schwachsinn btw) hier nicht mal um Enteignung. Sondern oft nur um 1% des eh schon riesigen Vermögens, was entsprechende Leute auch easy sofort in bar bezahlen können, wie die Vergangenheit oft genug bewiesen hat.
Ich versteh nicht, wie man da dagegen sein kann. Milliardär bleibt Milliardär, aber für 1-2% müsste vermutlich kein „armer“ Deutscher der „normalen“ Klasse unter 1 Mio. Eigentum mehr Lohnsteuer bezahlen, wenn man es gegenrechnen würde.
 
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Nero1 schrieb:
Am besten mit Eigenkapital, sonst siehst du keinen Pfennig.
Du kannst auch andere Sicherheiten hinterlegen, das klassische wäre eine Immobilie, ansonsten geht auch Schmuck, und andere Wert Gegenstände.
Ob ich jetzt eine Firma als Sicherheit oder eine Immobilie als Sicherheit hinterlege ist ja egal. Wichtig ist dass derjenige der dir Geld leihen soll vertraut.

Du kannst übrigens in Aktien mit einem hebel auch mit mehr Risiko ohne Kredit investieren... Der sogenannte "heilige amumbo" wäre hier solch ein klassischer Kandidat, ist aber mit hohem Risiko verbunden, das eingesetzte Geld zu verlieren...



Nero1 schrieb:
von was genau soll dieses 1% abgegeben werden?

So wie du es formuliert hast bist auch du nichr fähig zwischen Geld auf dem Konto und Sachwerten wie firmenanteilen (oder der konplwtte besitz solcher), Immobilien, etc. zu unterscheiden.
DAss wäre wie wen ich verlangen täte einen teil deines PCs abzugeben, zum beispiel deine Grafikkarte weil der sozial hilfe Empfänger sich diese nicht leisten kann.
Ist dein PC ohne dieses Bauteile nutzbar? Immerhin hat der Rest des PCs noch irgendeinen Wert mit dem du weiter leben kannst.
Nächstes Jahr verlangen wir das gleiche wieder also her mit deinem PC Gehäuse!
Im 3. Jahr verlangen wir deine ssd.
Im 4. Die CPU.
Im 5. Das Mainboard
Im 6. Das Netzteil
 
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Kyouko schrieb:
von was genau soll dieses 1% abgegeben werden?
Aus dem zur Verfügung stehenden Vermögen. Woraus sonst? Ob das Geld aus nem Kredit kommt oder ein paar wenige Anteile verkauft werden is mir ja egal. In der Regel wird eh weit mehr Rendite erwirtschaftet als so eine mickrige Abgabe ihnen „wegnehmen“ würde.

Kyouko schrieb:
Du kannst auch andere Sicherheiten hinterlegen, das klassische wäre eine Immobilie, ansonsten geht auch Schmuck, und andere Wert Gegenstände.
Klar kannst du das. Aber hab erstmal ein Haus, das als Leverage dienen kann. Soweit kommt ja schon oft keiner. Wertvollen Schmuck in signifikanter Höhe haben auch die wenigsten.
Auf der einen Seite „die haben ja nix“, aber die Ungleichheit, die besteht, ignorieren, finde ich immer wieder spannend.
 
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Nero1 schrieb:
Aus dem zur Verfügung stehenden Vermögen. Woraus sonst? Ob das Geld aus nem Kredit kommt oder ein paar wenige Anteile verkauft werden is mir ja egal. In der Regel wird eh weit mehr Rendite erwirtschaftet als so eine mickrige Abgabe ihnen „wegnehmen“ würde.
Dann nenne es beim namen:

Enteignung

Was anderes ist dass beschriebene nixht als eine schnöde Enteignung, getrieben von Neid.
Nixht mehr und nixht weniger


Ich lehne Enteignung prinzipiell ab.
Da es das Problem nicht löst. Sondern dazu führt dass so sxh elm woe irgendwie möglich die restlichen Vermögenswerte außerhalb des links extremistischen Gefilde bewegt werden wird. Dann habt ihr es geschafft die Wirtschaft ist dann völlig im Eimer Arbeitslosenquote bei über 50%, und Deutschland mutierte zum Armen Haus Europas.
Ergänzung ()

Nero1 schrieb:
Klar kannst du das. Aber hab erstmal ein Haus, das als Leverage dienen kann. Soweit kommt ja schon oft keiner.
Der Immobilien Besitz in Deutschland liegt bei mehr als 40%.
Also "keiner" ist schonmal falsch. Die Mehrheit der Mietwohnungen die vermietet sind sind keine Unternehmen sondern privat Personen, wie du und ich.
Ich kenne etliche Leute die mir 2500netto pro verdienenden im Haushalt sich ein Haus leisten, mann muss dann eben auch auf andere Dinge verzichten, wenn an mit einem Kredit hebel in beton investieren möchte.
 
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Kyouko schrieb:
Was anderes ist dass beschriebene nixht als eine schnöde Enteignung
Wenn das so ist, werden wir also seit Jahren vom Staat enteignet, denn wir alle zahlen doch schon Steuern? Man kann das auch nüchtern betrachten, es ist eine Abgabenerhöhung, nicht mehr, nicht weniger.
Kyouko schrieb:
getrieben von Neid
Die Mitte fordert höhere Abgaben der Reichen bzw. würden sie für richtig halten, um das Geld bei den Armen und an die Gemeinschaft auszuzahlen, und das ist also Neid? Interessante definition oder Ansicht. Neoliberal, würde ich sagen. Denn die argumentieren irgendwie genau so.
Kyouko schrieb:
Der Immobilien Besitz in Deutschland liegt bei mehr als 40%.
Und 70% der Firmen bei den obersten 1,4%. Deine Aussage sagt folgendes: Nicht mal in der Mitte der Gesellschaft kannst du dir ein Haus leisten. Arm sein ist teuer.
 
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Kyouko schrieb:
Was anderes ist dass beschriebene nixht als eine schnöde Enteignung, getrieben von Neid.
Nixht mehr und nixht weniger
Dann ist Netto vom Brutto auch Enteignung. Hat nix mit Neid zu tun, aber Leute mit deiner Sichtweise (die ich respektiere, aber nicht teile) werden das wohl nie verstehen. Gesellschaft funktioniert nur mit einem Gemeinschaftsgefühl, und Monopol von Vermögen in einem System, das von Vermögen gesteuert wird, sorgt für genau das Gegenteil. Wenn Deutschland vor die Hunde gehen wird, dann weil 0,1% alles haben und sich der kümmerliche Rest nicht mal mehr Essen oder Bildung leisten kann und irgendwann unfähig sein wird zu verstehen, wie es soweit gekommen ist.
 
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Samurai76 schrieb:
Nicht mal in der Mitte der Gesellschaft kannst du dir ein Haus leisten.
Es könnten sich mehr eine Immobilie leisten wenn sie denn tatsächlich wollten.


Samurai76 schrieb:
Die Mitte fordert höhere Abgaben der Reichen bzw. würden sie für richtig halten,
Es gibt einen Unterschied zwischen einer Vermögens abgabe, also der Enteignung aus bereits im Besitz befindlichen Gegenstände. Die ixh grundsätzlich ablehne. Dazu zählen, Immobilien, Firmen, und Inventar Gegenstände.

Und dem liquiden nicht investiertem Einkommen.

Mit ersterem verdient man Geld, erzielt gewinne durch liquide gelbliche Einnahmen (die wiederum besteuert werden) sichert somit dauerhaft Einkommen & wohlstand, dass wie im 2. Absatz beschrieben besteuert wird.
 
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