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TestTuxedo InfinityBook Max 15 Gen10 im Test: AMD und Intel im Linux-Schlagabtausch
Btw wieso kennt ihr die Arrowlake Namen aber schafft es nicht in der selben Einführungswebseite Zen 5 zu sagen? Da ist wohl jemand mehr vertraut mit Intel?
Die 4x so starke NPU wird auch hinten Runter fallen gelassen so war wurde hier aber Qualcomm Notebooks wegen ihrer tollen Copilot Funktionalität angepriesen oder die begeisterte PR durch gereicht, hier fällt das komplett hinten runter, ja es gibt kein Copilot solange man nur Windows nutzt (bei Nvidia GPU aber auch dämlich) vermutlich der selbe Grund durch die idiotische (imho) Nvidia GPU spielt ne NPU wieder weniger ne Rolle.
Nur mal so Davinci Resolve Studio nutzt die NPU und läuft unter Linux, wie gesagt bei diesen 2 Gaming Notebooks (ded. Nvidia GPU) mag das keine Rolle spielen, aber klar wenn man nur irgend ein Schrottprozessor braucht um dann 99% der Arbeit von der Nvidia GPU machen zu lassen mag Intel hier auch reichen.
Wobei bei Arrow Lake man wirklich die Frage stellen muss ob die Rechnerische länger Laufzeit von AMD hier nicht ohne den Bug gegeben wäre, da das ja nicht ein fairer vergleich der gleichen Generation ist und das nicht Lunar Lake ist, der sich mit Akkulaufzeit aber auch deutlich höherem Preis absetzt und durch den Preis (jeh nach prio) verliert, hier haben wir den Vorgänger und ich leg mich fest bis zum Beweis des Gegenteils schafft hier der AMD 6:30h vs Intels 5:50h. Rechnerisch kommt das mit den 12w nämlich grob hin und da der Test unbrauchbar ist, muss ich mich auf das nächst beste verlassen.
(Pionierarbeit muss man auch Lenovo zugestehen, die bemühen sich seit Jahren darum die Thinkbookserie zu 100% Linuxkompatibel zu halten. Auch wenn es diese lange Zeit mit mit Windows ausgeliefert gab)
Ja, wir haben gerade fuer einen Kollegen ein Lenovo X13 Gen6 AMD eingekauft, und ich habe da im Konfigurator von Lenovo gesehen, dass man das ohne OS, mit vorinstalliertem Ubuntu oder Fedora (EUR 30 Aufschlag), mit Windows Home (EUR 65), oder Windows Pro (EUR 130) konfigurieren kann. Allerdings kam dann ein Modell ohne OS um EUR 3000 aus dem Konfigurator, das beim Haendler mit Windows Pro EUR 2150 gekostet hat. Mit den anwendbaren Rabatten waeren wir bei Lenovo vielleicht auch bei dem Preis gelandet, aber dann haben wir der Einfachkeit halber lieber das fertige beim Haendler bestellt. Und wenn der Kollege aus dem Urlaub zurueckkommt, installiert er Linux drauf. Die Option im Konfigurator beseitigt die Zweifel, ob das funktioniert.
Der Linux Support für die Power Save States ist seit Rembrandt leider komplett im Eimer.
Mein ThinkPad mit Phoenix SoC hat unter Windows rund 10 Stunden Laufzeit und unter Linux bei ähnlichen Workload sind meist nicht mal 5 Stunden drin. Das wurde leider bis heute nicht gefixt. Bei meinem Arbeitslaptop mit Meteor Lake SoC war der Laufzeitabfall unter Linux nur moderat.
Das Deskmini x600 zieht mit Phoenix (8700G) im idle unter Linux 7W aus der Steckdose, unter Windows 9W (und beim Deskmini B860 mit Core 225 braucht Linux laut c't mehr). So schlecht scheint der Linux-power-management-Support fuer Phoenix also nicht zu sein. Falls Laptop-Firmware oder die Betriebssysteme (wenn sie erkennen, dass sie auf einem Laptop laufen) fuer mehr Sparsamkeit sorgen, koennte das natuerlich die Sache wieder veraendern.
"Während das Intel-Modell des InfinityBooks Max über HDMI 2.0 samt 18 GBit/s verfügt, müssen AMD-Nutzer unter Linux vorerst auf HDMI 2.0 mit ebenfalls 18 Gbit/s zurückfallen. Windows-Nutzer hingegen erhalten über den iGPU-Anschluss HDMI 2.1 an der Stelle."
Heißt das im Umkehrschluss, dass das Intel-Modell auch unter Windows nur HDMI 2.0 spricht? Oder bedeutet "vorerst", dass das bei AMD und dann auch bei Intel noch kommt?
Da bin ich auch drüber gestolpert. Der Satz ist sehr schwer zu verstehen.
"Während das Intel-Modell des InfinityBooks Max über HDMI 2.0 samt 18 GBit/s verfügt, müssen AMD-Nutzer unter Linux vorerst auf HDMI 2.0 mit ebenfalls 18 Gbit/s zurückfallen."
Was soll einem das eigentlich sagen?! Ich verstehe es nicht. Was ist da jetzt der Unterschied?!
Es ging um das Prinzip, dass "primär ältere Windows Geräte mit Linux als neu verkauft werden sollen". Nicht um die Prozente. Ich behaupte mal, dass Dell (oder eben HP) mehr Geräte mit Linux absetzen als Tuxedo insgesamt. Beide verkaufen aktuelle Neu-Geräte der aktuellen Generationen. Zumal Tuxedo auch nicht der einzige Hersteller ist, der sich ähnlich wie Schenker (unter Windows) auf derartige OEM-Geräte spezialisiert hat und da Linux anbietet.
Regards, Bigfoot29
Nachtrag: @mae: Möglicherweise bezog sich @Flutefox auf die neu erschienenen Embedded-Geräte. Da wird tatsächlich in den kleineren Einstiegsmodellen noch VEGA verbaut.
@chillipepper@LucasAppelmann
Anscheinend wird unter Linux mit dem AMD Gerät noch HDMI 2.1 nachgereicht, wenn das im Kernel ankommt. Beim Intel Gerät wirds wohl bei 2.0 bleiben.
Ich vermute mal, hier dürfen wir Valve danken... die dürften da ein wenig "nachgeholfen" haben. Offiziell darf AMD das nämlich nicht so ohne weiteres anbieten. (Da bedanke man sich aber beim HDMI-Gremium. AMD darf 2.1 nämlich offiziell gar nicht anbieten, da da Dinge in der Spec sind, die man nur in closed source umsetzen dürfte. Nachdem es aber schon erste Nachbauten der wichtigsten Funktionen von 2.1 gab, scheint man jetzt einer Einigung näher zu sein, 2.1 aktiv anbieten zu können.
Regards, Bigfoot29
PS: Wenn ich ehrlich bin, könnte das ganze HDMI-Gedöns aussterben. DisplayPort hat diese Closed Source-Fallstricke nämlich nicht. Leider ist die Ausbreitung von HDMI mittlerweilen viel zu hoch. Ich würde mir trotzdem wünschen, dass alle Consumer-Geräte in Zukunft mindestens EINEN Displayport-Anschluss bieten müssten. (Die wären nämlich - abseits der besseren Kompatibilität - wenigstens fest verriegelbar.)
Da hier Tuxedo Kenner unterwegs sind, kennt jemand ein USB c 100 Watt auf DC Kabel das Polaris 15 Gen 5 anzuschließen? Der Stecker hat wohl 12,5 cm Länge, ich fand bisher nichts passendes. Das Kabel mit gutem 100 Watt Ladegerät soll ausreichen ohne Nutzungzu laden und bei Nutzung das Entladen zu verlangsamen.
Bei den Desktop‑APUs mit Chipsatz ist da ohnehin noch einmal deutlich mehr Overhead drin.
Der 7840U kommt bei mir unter Windows auf etwa 2 Watt (mit Display und Spannungsversorgung dann auf 5W).
Unter Linux habe ich das SoC nicht unter 7W bekommen und dementsprechend ist die Leistungsaufnahme vom kompletten Notebook mal eben mindestens doppelt so hoch (der SoC taktet auch deutlich häufiger hoch als unter Windows).
Kann gut sein, mein Asus Pro A620M C (chipset: A620) mit 8700G braucht 25W (ab Steckdose) unter Linux, 27W unter Windows, das Deskmini x600 (kein Chipset) mit 8700G braucht 7W.
Der 7840U kommt bei mir unter Windows auf etwa 2 Watt (mit Display und Spannungsversorgung dann auf 5W).
Unter Linux habe ich das SoC nicht unter 7W bekommen
meldet mir beim 8700G auf dem Asus Pro A620M C (und auf dem Deskmini aehnlich):
Code:
Core CorWatt PkgWatt
- 0.09 4.27
(wobei Core "-" die bei den CorWatt die Summe aller Cores angibt) ohne besondere Massnahmen. Die haben aber nach meinen Versuchen bisher auch wenig gebracht.
Bin dann mal gespannt, wie das dann auf dem x13 mit Ryzen AI 350 des Kollegen ausschauen wird.
P.S.: Zum Vergleich mein Laptop mit Core i5-1135U unter Linux:
Die Platform erlaubt 128gb RAM, 2x 8TB Ssd, wlan/BT, 500 Nits 15", 5070/8gb. NPU Und dutzende aktuelle cores.
Die ist nicht primär auf Laufzeit ausgelegt. Zielkonflikt. Wer Laufzeit braucht muss was anderes kaufen [dann ggf mit 16gb lpddr, 500gb ssd, iGPU only]
Erst mal um zu sehen wie es läuft und ein Gefühl dafür zu bekommen. - Bei nicht gefallen kann man die Partitionierung ja behalten und was anderes drüber bügeln.
Da ich von Ubuntu schon länger nichts mehr halte, empfehle ich LMDE:
Ich hab im Dezember beim Wechsel auch erst Zorin getestet, wurde damit aber nicht warm, war vielleicht optisch zu nah an Win11 für mich.
Hab dann Mint XFCE genommen (kannte ich schon vom Raspberry). Bei mir gings da aber rein um die Optik und den Dateimanager. Ich hab meinen Desktop/Distro faktisch nach dem Dateimanager gewählt und da war die Kombination Mint + XFCE das angenehmste für mich. Hab KDE, Gnome, XFCE etc mit CachyOS, Mint, Fedora, Ubuntu, Garuda etc in gefühlt 20-25 Varianten getestet.
Seit neustem hab ich noch CachyOS (auch mit XFCE) auf ner externen SSD (Samsung 860 Evo) an USB3 zum spielen (alte Sachen wie Torchlight2, Civ 5, C&C Generals) und das läuft alles super auf nem Ryzen 5600G ohne extra Grafikkarte. Civ5 hat unter Mint etwas gezickt (Abstürze nach X Minuten), Star Trek Armada 2 auch (nur Fensteransicht und Maus am falscher Stelle). Unter CachyOS lief bis jetzt alles ohne etwas an Einstellungen ändern zu müssen.
Ich hatte mir mit Ventoy nen USB-Stick gemacht und immer 6-7 Distros drauf und getestet. Was vom Stick nicht wollte, hab ich in ner VM angetestet. Ich werde mir auch immer wieder andere Distros ansehen. Vielleicht find ich ja noch was besseres.
Die Zaubererwelt schmeckt der AMD-CPU gar nicht. Um 22 Prozent ist der Intel-Prozessor hier schneller. AMD arbeitet in der Muggle-Welt schlichtwegbesser.