BFF schrieb:
Dann muessten verdammt viele offen eingestehen das sie falsch gewaehlt haben.
Und dazu kommt, dass so ziemlich alle mit viel Geld sich die Taschen gerade noch voller machen, der Trump-Clan inklusive. Denen geht es und wird es nicht schlechter gehen.
Das Problem ist eben das die Wähler in den USA keine wirkliche Alternative hatten, weil die Demokraten zu einem kalifornisch-grünen Establishmente mit Fokus nur auf die Grossstädte und Ballungsräume geworden sind. So wie in Deutschland die Grünen.
Aber vier Jahre Trump kann in Idelfall helfen das bei den Demokraten das Establishment zerschlagen wird, und sie wieder zu einer Partei für alle Amerikaner werden, wie sie früher mal waren.
JoergB schrieb:
Auch Obama wurde von der Bevölkerung nicht verstanden, einfache Parolen wie "Amerika first" kann jeder verstehen und auch nach schreien.
So wurde meiner Meinung nach der Mittlere Westen in den USA gesellschaftlich abgehängt und dann kam einer mit einfachen Parolen der die Masse der Bevölkerung einfangen konnte.
Das Problem war aber eher das Obama einfach zu sehr auf die Grossstädte und Ballungsräume fokusiert war, und die Ärmeren Menschen, oft mit Migrationshintergrund, dort.
Die "Poor White" im Mittleren Westen wurden nicht nur gefühlt sondern eben auch wirklich abgehängt.
Und hinzu kam dann noch die Aussenpolitik, das Obama die USA in den Krieg gegen Libyen und Syrien geführt hat, aber im Endeffekt nichts erreicht wurde, sondern es dort im Endeffekt viel schlimmer als besser wurde.
JoergB schrieb:
Meine Anregung wäre das in den Demokratien so etwas wie ein "Erklärministerium" etabliert wird und dort die Handlungen der Regierungen erläutert werden.
Ein erster Ansatz ist, das es bei uns eine "Tagesschau in einfacher Sprache" gibt.
Oder die Sendung mit der Maus, auch die können sehr komplizierte Sachen verständlich erklären.
Ich schaue ab und an bei Meldungen der Tagesschau auch etwas fragend und denke mir warum ist das so ?
Nach kurzer Recherche kommt dann der Aha Effekt.
Genau dieses "von oben herab erklären wollen was gut für die Menschen sein soll" wie es die Grünen so gerne tun, ist das Problem, das viele Menschen in die Fänge der Rechten Parteien treibt.
Statt immer zur erklären zu wollen was gut für die Menschen sein soll, sollte man endlich die Menschen und ihre Probleme erst nehmen. Und einsehen das man in den USA im Mittleren Westen andere Probleme hat als in New York und Los Angeles, und in Deutschland im Emsland, in der Uckermark, in der Lausitz und im Schwarzwald andere Probleme als in Berlin, Hamburg, Ruhrpott und Rhein-Main-Gebiet.