USA Today: Neues von den Republikanern und Donald Trump

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Ich frage mich schon die genze Zeit: Wo sind die Demokraten und deren führende Persönlichkeiten wie z.B. Barak Obama?
Warum kommt von denen so gut wie kein Widerstand?

Es ist einfach nur noch traurig.
 
Vielleicht denken sich die Demokraten:
"Was Trump macht, das ist doch so offensichtlich scheiße, dass es jeder sehen muss."
 
Was sollen sie den aktuell machen? Sie können politisch aktuell nichts erreichen und juristisch tun sie einiges, aber das bringt bedingt was, wenn die Judikative ignoriert wird. Und gegen Trump selber wirds halt schwer nach dem der Scotus ihn unter Immunität gestellt hat.

Wie soll dieser Widerstand also aussehen?
 
Vielleicht soll es auch de-eskalierend sein.
Aber stimmt schon, oeffentlichkeitswirksame Statements, und sei es ein Aufruf friedlich zu bleiben, vermisse ich auch irgendwie.
Wirklich machen, wie @Erkekjetter ja schon ausgefuehrt hat, koennen sie eh nichts. Der legale Weg ist effektiv geschlossen.
 
Und so lange es keine offizielle Reisewarnung gibt, schicken Firmen weiterhin ihre Mitarbeitenden dahin oder Urlaubsreisende können die Reise nicht ohne weiteres Stornieren.
 
Wenn es für Sie blöd läuft wacht Sie demnächst in Guantanamo wieder auf. WTF.

Die Orange will jetzt auch militärische Kräfte bei der WM einsetzen. Mit voller Kampfausrüstung. Wie viele WM-Besucher die wohl einknasten werden?
 
Ja, vermutlich, nach dem die ersten mit Prideflagge eingeknastet wurden.
 
Mal abwarten was übermorgen bei der Militärparade los ist.

Trump hat ja schon davor gewarnt, dass er keine Störungen dulden werde. Ob die Bevölkerung aber schon so hörig ist und dies nicht als Gelegenheit, sieht ist schwer abzuschätzen.

Ist natürlich auch nicht unproblematisch wenn aktuell mit drakonischen Strafen zu rechnen ist. Würde mich nicht wundern, wenn da schon kleinen Protestgruppen die friedlich mit Schildern demonstrieren, der Vorwurf des Landesverrats bevor stehen könnte.
 
In den USA findet auch gerade eine Art Bücherverbrennung statt.

Die am häufigsten verbotenen Bücher sind die, die zu 44 Prozent von farbigen Personen und Charakteren und 39 Prozent von LGBTQ+-Personen und -Charakteren, von Frauen, Rassismus, Sexualität, Geschlechterrollen und der Geschichte des Landes erzählen.

Und der Einsatz der Nationalgarde in L.A. wurde von Richter Charles Breyer aus San Francisco für rechtswidrig erklärt.
Die Orange wird toben.

Nachtag:

Ein Bundesberufungsgericht hat die Anordnung von Richter Charles Breyer wieder aufgehoben. Vorerst.
 
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Wird jetzt interessant sein zu beobachten wie sich Trump verhält, nachdem ihm sein engster Verbündeter, Netanjahu, einen so derben Tiefschlag versetzt.
Gegen den ausdrücklichen Wunsch der USA und mitten hinein in geplante Verhandlungen mit dem Iran greift Israel den Iran an und das wohl ziemlich erfolgreich.
Trump redet ständig davon, dass der Krieg in der Ukraine und der Überfall der Hamas nie geschehen wären, wäre er Präsident gewesen. Heute sitzt er im Weißen Haus, und er trägt eine erhebliche Schuld daran, dass das iranische Atomprogramm so aus dem Ruder gelaufen ist. Hätte er in seiner ersten Amtszeit nicht Obamas Atomabkommen gekündigt, dann stünden die iranischen Anlagen vermutlich noch heute unter ausreichender internationaler Kontrolle, und das Land hätte nie Material anreichern können, das zum Bau mehrerer Bomben reicht.
Netanjahu hat Trump nun regelrecht vorgeführt. Immerhin wurde er vorher informiert (wie u.a. Merz i.Ü. auch).

Vielleicht kriegt er als Entschädigung ja doch noch den Gaza Streifen geschenkt um dort ein schönes Ferienressort zu errichten....!?
 
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@mo schrieb:
Wird jetzt interessant sein zu beobachten wie sich Trump verhält, nachdem ihm sein engster Verbündeter, Netanjahu, einen so derben Tiefschlag versetzt.
Trump war doch informiert und hat sich bereits positiv über die Angriffe geäußert:
Dass es schon Mitte der Woche Hinweise auf einen bevorstehenden Angriff gab, lesen Beobachter aus einer vorherigen Äußerung Trumps. Am Mittwoch hatte Trump erklärt, die USA würden ihr Personal in der Region reduzieren. Unter anderem wurde bekannt, dass Washington aus Sicherheitsgründen die Zahl der Mitarbeiter in seiner Botschaft im Irak reduziere. Berichten zufolge wurde auch Personal aus Kuwait und Bahrein abgezogen, erklärte Trump und fügte hinzu, Teheran dürfe "keine Atomwaffe haben, ganz einfach", das werden man nicht zulassen.
Am Mittag äußerte sich Trump allerdings gegenüber dem Sender ABC und nannte die Angriffe "exzellent". Es werde hier noch "mehr kommen, sehr viel mehr", sagte Trump. "Wir haben ihnen eine Chance gegeben, und sie haben sie nicht genutzt", so der US-Präsident mit Blick auf jüngste Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. "Sie wurden hart getroffen, sehr hart. Sie wurden so hart getroffen, wie man nur getroffen werden kann."
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-iran-angriff-104.html
 
LotusXXL schrieb:
Trump war doch informiert und hat sich bereits positiv über die Angriffe geäußert:
Was anderes kann er ja auch kaum machen um sich da irgendwie ohne Gesichtsverlust aus der Geschichte raus zu winden. Dass er informiert war, war klar. So dreist ist selbst Netanjahu nicht. Aber er hat ihn da vor vollendete Tatsachen gestellt.
Der Termin für die direkten Verhandlungen zwischen den USA und Iran stand ja, hat die Israelis aber nicht weiter interessiert.
 
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@mo schrieb:
Aber Netanjahu hat ihn da vor vollendete Tatsachen gestellt.
Ja, das glaube ich auch.
Wenn es um Trump geht, bleibt einem nichts anderes übrig als die offiziellen Meldungen zur Kenntnis zu nehmen und sich gleichzeitig darauf einstellen, dass es sich ganz anders darstellt.
Wir leben wahrlich in einer verrückten Welt.
 
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Er ist ja angetreten und tritt auf als Dealmaker. Bisher ist zumindest globalpolitisch nicht viel oder gar nichts bei rum gekommen.

Ok, .. er bringt mit seinen Zollspielereien die globale Wirtschaft ins Wanken und bereichert sich und seine Clique.

Und Armeen darf er auch nicht irgendwo hinschicken .. außer im eigenen Land.
 
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Trump ist Oppurtunist. Diese Schläge gegen den Iran kann er für sich ausschlachten, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Sie sind gut gelaufen, kann er also loben. Wäre sie das nicht gewesen, hät er ein wenig gepoltert und jede Verantwortung von sich geschoben. SIehe sein Kommentar: Der Iran habe ja SEINE Chance nicht genutzt, die Trump dem Iran gegeben habe. LIebe Welt, siehe was passiert, wen ihr nicht auf mich hört. Das ist ja die Nachricht, die er versendet. Netanjahu ist sein willfähriger Idiot, der jetzt sämtliche Kritik und Hass auf sich, die Israelis und die Juden zieht, welche dafür sehr wahrscheinlich früher oder später, dann wenn Netanjhau längst nicht mehr regiert, dafür zahlen werden. Für solche Spielchen ist Trump gebohren, sowas kann er. Bzw. glaubt er für sich wohl auch tatsächlich, dass er aktiv mit beteiligt war und mit dafür gesorgt hat, dass das so gut gelaufen ist.
Fakt bleibt, Isreal verspielt aktuell international quasi jedes Ansehen und Trump hat jemanden an der Hand, im Inland wie im Ausland, die ihm jetzt quasi ausgeliefert sind. Denn ohne den Schutz der USA wird ISreal in der EU und vor der UN aktuell kaum mehr einen Fuss aufs politische Parkett bekommen. Netanjhau und manch anderer würden ohne die USA als Schutzmacht wohl auch schon vor irgendeinem Gericht stehen.
 
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@mo schrieb:
Wird jetzt interessant sein zu beobachten wie sich Trump verhält, nachdem ihm sein engster Verbündeter, Netanjahu, einen so derben Tiefschlag versetzt.
Gegen den ausdrücklichen Wunsch der USA und mitten hinein in geplante Verhandlungen mit dem Iran greift Israel den Iran an und das wohl ziemlich erfolgreich.
Das bezweifle ich. Die USA sind die unabdingbare Schutzmacht Israels, ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem Netanjahu Trump wirklich bloßstellen würde. Und wir alle wissen ja mittlerweile, dass das, was Trump sagt und was er wirklich denkt, nicht immer parallel zueinander verläuft.

Die Verhandlungen waren ohnehin gescheitert, da die Positionen maximal auseinanderlagen. Die Eskalationsspirale ist wohl dann endgültig angesprungen, als der Iran Anfang Mai einen potenziellen Kernwaffenträger mit MaRV-Funktionalität vorstellte und ein Bericht der IAEA vor etwa einer Woche veröffentlicht wurde, aus dem hervorging, dass der Iran kalte Kernwaffentests (Implosionszünder, Neutronenbarriere etc.) durchgeführt hatte.

Das ging wohl irgendwie im weltpolitischen Geschehen unter, denn ab diesem Zeitpunkt war klar, dass ein Angriff kommen würde. Die finale Entscheidung wurde wohl im Zeitfenster Anfang Mai/Juni getroffen. Dass die USA darüber nicht informiert wurden, halte ich für (nahezu) ausgeschlossen.
 
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Nazrael schrieb:
Die USA sind die unabdingbare Schutzmacht Israels, ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem Netanjahu Trump wirklich bloßstellen würde
Es liegt zwar nicht im Interesse von Netanjahu Trump bloß zu stellen, der Angriff war ihm aber wichtiger und er hatte eben keine Unterstützung.
Trump hatte noch Tage vorher durchblicken lassen, dass er Netanjahu von einem Angriff abgehalten hatte. Die erste Reaktion auf den Angriff war auch ziemlich kühl. Rubio machte deutlich, dass man nicht daran beteiligt sei und die Sicherheit der amerikanischen Streitkräfte in der Region oberste Priorität habe verbunden mit einer Warnung an den Iran, keine amerikanischen Einrichtungen anzugreifen. Oder anders ausgedrückt, die hatten schon Schiss vor der Reaktion des Iran.
Trump hat dann, bevor er seine Sicherheitsleute im Weißen Haus versammelte, wie üblich, erst mal auf Truth Social gepostet. Lamentiert, dass alle Verhandlungen nichts gebracht hätten, bla bla. Daß man an der Seite seines engsten Verbündeten stünde kein Wort.
Das änderte sich erst als klar war, dass das ein militärischer Erfolg wird.

Man sollte auch ein wenig auf die Vorgeschichte schauen. Für Netanjahu war es ja zunächst ein Segen, Biden los zu sein, der ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt hat. Bei ersten Besuch in Washington war denn auch noch eitel Sonnenschein zwischen den beiden. Das kühlte sich aber schnell ab. Trump hatte seinen Sicherheitsberater Waltz abgesetzt, u.a. weil dieser ein Befürworter eines gemeinsamen Angriffs der Amerikaner und Israelis auf den Iran war. Trump setzte auf Witkoff und dessen Verhandlungsstrategie.
Für Netanjahu war in dem Moment klar, dass er auf die Amis erst mal nicht zählen konnte und hat das dann eben alleine durchgezogen.
Der Sprecher des vormalige Außenminister Blinken nannte das dann auch "einen riesigen Stinkefinger" für das weiße Haus. Parteipolitisches beiseite gelassen, liegt er damit nicht verkehrt.
Wie die Unterstützung jetzt ausschaut wird man sehen. Aus den Reihen der Republikaner kamen ja schon Vorschläge, die iranische Ölindustrie bei der Gelegenheit mit zu zerstören.

Eine Konstante bei Trump ist aber von je her, dass er sich in der Region nicht in einen Krieg hinein ziehen lassen will. Dem stehen die geschäftlichen Interessen mit den arabischen Staaten im Weg. Diese konnten mit der bisherigen Situation gut leben mit beiden Seiten klar zu kommen, kommen zu müssen. Ein ungezügeltes Israel, das immer mächtiger wird auf Grund seiner militärischen Stärke ist aber garantiert nicht in ihrem Interesse.
Trump hat also die Kontrolle verloren, muss aber zwingend weiter zu Netanjahu stehen sonst kriegt er zu Hause noch mehr Ärger als er eh schon hat. Mit der mächtigen Jewish Community will er es sich garantiert nicht verderben.

Netanjahu hat ja kürzlich sinngemäß gesagt, 'wenn dir jemand ständig sagt, dass er dich vernichten will, dann solltest du ihm das glauben und verhindern dass er die Mittel dazu bekommt '. Trump hat diese Ernsthaftigkeit wohl unterschätzt und Netanjahu macht das was er immer macht. Er schlägt gnadenlos zu, ohne Rücksicht auf Freunde oder Verbündete. Ob er die dabei bloß stellt ist ihm wurscht bzw. kalkuliertes Risiko.
 
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