News Vodafone und Telefónica: Klage gegen 5G-Vergaberegeln

Wer braucht in weiten Teilen des Landes überhaupt Empfang...

Was die CSU treibt ist auch durchsichtig. Anstatt die Telcos gleich zur Gründung einer Betreibergesellschaft zu verpflichten werden mit Staatskohle die gröbsten Löcher geflickt und das ganze dann fürn Äppel und ein Ei an privat verscherbelt.
 
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HageBen schrieb:
Wer braucht denn zu Hause in der Stadt 5G?
Jo, auch absolut berechtigt die Frage. Aber du musst doch an die ganzen Arbeitsplatzsurfer denken :D
...und die ganzen Schüler auf dem Pausenhof, die für gefühlte 90% des LTE Traffic verantwortlich sind.
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Botcruscher schrieb:
Was die CSU treibt ist auch durchsichtig. Anstatt die Telcos gleich zur Gründung einer Betreibergesellschaft zu verpflichten werden mit Staatskohle die gröbsten Löcher geflickt und das ganze dann fürn Äppel und ein Ei an privat verscherbelt.
Das gleiche soollte auch bei Breitband gemacht werden. Breitband sollte wie Wasser und Strom zur Grundversorgung gehören, sehe ich auch so.
 
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estros schrieb:
Die staatlichen Mobilfunkstandorte finde ich eine hervorragende Idee, Funklöcher zu schließen. Bezahlen tut dies die Gemeinde/Land, bauen tut es ein Drittanbieter und nutzen dürfen es gegen Lizenzgebühren die privaten Mobilfunkanbieter. Super!

Wäre es nicht klasse, wenn sich die gesamten Standorte in staatlicher Hand befinden würden. Infrastruktur zu ökonomisieren, war eine schlechte Idee,
 
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Hydrogenium schrieb:
In Kenia hatte ich 4G überall sogar in de Masaimara wo 600 km nichts außer Wildnis um dich rum ist. Ein Bekannter baut in Kenia die Masten auf und hat mir erklärt, dass Staaten wie Kenia den Vorteil haben, das keiner Festnetz hat, also hier kein Cent investiert werden muss. Das Geld geht natürlich in den Mobilfunk. Dann suchen die eine Stelle aus für einen Mast und bauen den, egal was für Menschen oder Tiere dort leben. Ohne große Genehmigungsverfahren. Das spart viel Zeit und Geld.
In Afrika hat man eben viel weniger Geld zum verbrennen, und für den Präsidentenpalast muss es schließlich auch noch reichen.
 
Die Telekom schafft ihren höheren Netzausbau auch mit einem Trick. Da, wo sie kein DSL anbieten (weil sie sich als Reseller zu schade sind, aber andere dürfen ihren Kram gernen vermarkten) bieten sie LTE als Ersatz an. Also DSL bauen sie nicht aus, dafür stellen sie einen Mast für LTE hin mit miesen Konditionen.
VDSL50 bekommt bei uns der gesamte Ort von Vodafone. Die Telekom bietet seit über einem Jahrzehnt nichts besseres als DSL Light an und das auch nicht offiziell, sondern als Pilotprojekt, zu dem ich 2007 eingeladen wurde.. Der Verfügbarkeitscheck ergibt seit November einzig MagentaZuhause via Funk.
Die Preise sind saftig.
MagentaZuhause via Funk
MagentaZuhause via Funk kostet 49,95 €/Monat.
Ab einem übertragenen Datenvolumen von 60 GB bei MagentaZuhause via Funk wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf max. 384 KBit/s für den Downstream und 64 KBit/s für den Upstream begrenzt. Die Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung erfolgt durch Buchung der Option SpeedOn (für 15 GB zu 14,95 €). Das zusätzliche Datenvolumen gilt maximal bis zum Ende des Monats. Eine Mehrfachbuchung der Option SpeedOn pro Monat ist möglich.
Der einmalige Bereitstellungspreis für einen neuen Telefonanschluss beträgt 69,95 €.
Mindestvertragslaufzeit für MagentaZuhause via Funk 24 Monate.
Der Telekom Router Speedport LTE II ist geeignet für die Nutzung mit MagentaZuhause via Funk und z.B. erhältlich als Endgeräte-Servicepaket für 4,95 €/Monat zzgl. 6,95 Euro Versandkosten, Mindestvertragslaufzeit für das Endgeräte-Servicepaket 12 Monate, Kündigungsfrist 6 Werktage, Verpflichtung zur Rückgabe des Gerätes.
MagentaZuhause via Funk ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar.
Wer macht denn so was?
Mit 60GB/Monat kam ich nicht nicht mal bei DSL Light aus.
Das juckt mich aber nicht weiter, da VDSL50 bei Vodafone 35€ im Monat kostet, das erste Jahr 20€ als Neukunde.
Die nehmen als einziger Anbieter von VDSL im Ort keine Mondpreise wie die Telekom, die ihr Monopol schamlos ausnutzt und dann auch noch arrogant auftritt, als müsse man ihnen dankbar sein für sein Schicksal.
Der Statt muss sich von der Telekom endlich trennen. Vorher hört diese Heuchelei nicht auf.
 
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Hat hier eigentlich schon jeder vergessen was 700 Abgeordnete 2019 im Bundestag kosten...? Über 1 Milliarde Euro, für nur 700 Mann... Ach so und 66 Milliarden hat man den Providern für 4G im Vorfeld schon abgeknöpft und wir zahlen dafür, daß heißt, schlussendlich bezahlen wir doppelt, was dem Staat offensichtlich sehr gefällt... :rolleyes:

Edit: Man stelle sich mal vor, was man mit 66 Milliarden alles hätte tun können, wo ist eigentlich das Geld???

In Russland wird mal eben ne Brücke innerhalb 2 Jahre gebaut, klein ist die nicht und dann gibt es da einen Präsidenten, der weiht die sogar selbst ein, indem er selbst als erstes mit nem LKW darüber brettert... Ja nu, hier läuft vieles falsch im Lande.
 
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Axxid schrieb:
Man muss die Funkmasten nur entsprechend fördern. Also, dass der Staat den Aufbau, Unterhalt und Entschädigung zählt, wenn sich nicht genügend Kunden finden. Also wie die unglaublich nützlichen Windräder hier in der Gegend.
Es ist erschreckend, wie der Mobilfunk in Deutschland aussieht. Ich hatte hier mehr Edge in meinen zwei Wochen Weihnachtsurlaub, als das ganze letzte Jahr im Ausland.
Wie definierst du "nicht genügend Kunden"?
Weißt du wo ich mit meinem Vertrag in DE alles rumreise? Also grundsätzlich nutzt der flächendeckende Ausbau ja allen Kunden. Auch denen aus der Stadt. Halt wenn sie mal aus ihrer Stadt herauskommen.
Du hast hier oft nur Edge? Merkste selber, oder?
Was nutzt du im Ausland für einen Handyvertrag? Das schöne im Ausland ist nämlich das mein Handy in jedem Netz hin und her springen kann(Roaming). Hier in DE aber im Netz meines Anbieters bleiben muss. Das kann das persönliche Einschätzen der Handynetze im Ausland ganz schön verfälschen.
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deo schrieb:
Die Telekom schafft ihren höheren Netzausbau auch mit einem Trick. Da, wo sie kein DSL anbieten (weil sie sich als Reseller zu schade sind, aber andere dürfen ihren Kram gernen vermarkten) bieten sie LTE als Ersatz an. Also DSL bauen sie nicht aus, dafür stellen sie einen Mast für LTE hin mit miesen Konditionen.
Selten so einen Quatsch gelesen.
 
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Genscher schrieb:
Also schnell Handy raus und dank LTE eben mal Google Maps auf machen und ab zum Auto wandern. Alles gut gegangen :-)

Glück gehabt, das da empfang war. Ich kenne genug Ecken, beispielsweise meine eigene Heimat, wo das nicht der Fall ist und ich sogar zum Telefonieren erst noch bestimmt 2-3 Kilometer weiter humpeln musste. An brauchbarer Datenverbindung ist da gar nicht erst zu denken...
Daher habe ich auch Offline-Kartenmaterial (häufig sogar in Papierform), um wenigstens im Gelände navigieren zu können.

5G ist mir daher erst einmal völlig egal, bis wirklich flächendeckend vorhanden. Es ist schon wichtig, dass durch Auflagen auch in den entlegenen Orten irgendwann mal ein Ausbau statt findet. Während in der Stadt eine Generation die andere ablöst und man mit immer höheren Bandbreiten wirbt, ist in der Fläche Stillstand. Edge ist häufig das höchste der Gefühle und damit schafft man es selten überhaut eine Internetseite zu öffnen, bevor der Browser wegen Zeitüberschreitung abbricht. Wenigstens überhaupt Empfang zum Telefonieren ist da Teilweise auch schon was tolles...
Ich muss jetzt nicht im Wald ein Video streamen, aber mal was Nachschlagen wäre schon klasse oder wenigstens Kontakt zur Außenwelt, falls erforderlich, ist doch schon nützlich.
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Wonder Boy schrieb:
Man stelle sich mal vor, was man mit 66 Milliarden alles hätte tun können, wo ist eigentlich das Geld???

Tja, das ist weg...

Mal ehrlich, was glaubst du passiert mit den Geld, was der Staat den Telkos abnimmt? Einfach verschwinden tut es jedenfalls nicht.
 
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5G, so wie ausgeschrieben, ist auf dem Mist der Automobilbranche gewachsen, und da das Verkehrsministerium bei denen metertief hinten drin steckt, wird es auch so umgesetzt wie die Automobilkonzerne es wollen.
Ich wette die Bundesregierung knickt ein und kommt den Forderungen der TK Anbieter nach, weil die Automobilkonzerne Druck machen dass 5G zeitig fertig ist.

National-Roaming muss man von 2 Seiten betrachten: Einerseits ist es für den Bürger gut überall bestmöglichen Empfang zu haben. Andererseits sehe ich es voll ein dass es nicht sein kann dass 1&1 sich die günstigsten 25% zum erschließen rauspickt und die großen 1&1 dann in ihr Netz lassen müssen.

Dabei könnte man das recht einfach umgehen in dem man den Neueinsteigern explizit vorschreibt dass sie die weißen Flecken ausbauen müssen. Den Rest der Fläche haben die 3 Großen ja schon per 4G abgedeckt und das kann man auch auf 5G upgraden. Da dürfen die Neueinsteiger dann roamen.

Oder man definiert eine Quote, für zwei 5G Zellen in einem bereits per 4G erschlossenem Gebiet muss eine 5G Zelle in einen weißen Fleck, solange bis es keine weißen Flecken mehr gibt.

Aber die weißen Flecken interessieren die Automobilbranche halt herzlich wenig.
Übrigens auch wieder ein gutes Anzeichen dafür dass das Thema in ein eigenständiges Ministerium muss.
 
Ist das Internet übrigens immer noch ein Grundrecht, oder wurde das wieder abgeschafft und, gibt es jetzt eine Zweiklassengesellschaft bezüglich Internet?
 
h00bi schrieb:
Tiefkühl? Also Frosta, Iglo und Dr Oetker? :D

h00bi schrieb:
National-Roaming muss man von 2 Seiten betrachten: Einerseits ist es für den Bürger gut überall bestmöglichen Empfang zu haben. Andererseits sehe ich es voll ein dass es nicht sein kann dass 1&1 sich die günstigsten 25% zum erschließen rauspickt und die großen 1&1 dann in ihr Netz lassen müssen.

Ja, hier gilt es, irgendwie den Mittelweg zu finden.

h00bi schrieb:
Dabei könnte man das recht einfach umgehen in dem man den Neueinsteigern explizit vorschreibt dass sie die weißen Flecken ausbauen müssen. Den Rest der Fläche haben die 3 Großen ja schon per 4G abgedeckt und das kann man auch auf 5G upgraden. Da dürfen die Neueinsteiger dann roamen.

Das bedeutet, der Neueinsteiger soll die unprofitablen Lücken schließen, die die Großen nicht einmal anrühren wollen, obwohl sie schon die 4te Netzgeneration wo anders aufgebaut haben? Klingt auch nicht fair.

So ganz einfach ist es nicht, da eine Lösung zu finden, die für alle beteiligten Akzeptabel sind. Ohne Kompromisse geht es einfach nicht, da müssen auch die großen Drei von ihrem hohen Ross runter und selbst bei der Kompromissfindung mitwirken und sich nicht auf ihren Standpunkt versteifen. Hätten die mal zwischendurch mal auch die wenig lohnenden Gegenden mit ausgebaut, Querfinanziert durch das gesamte Netz, dann wären solche Bedingungen nicht zwangsläufig notwendig. Man muss ja nicht unbedingt die neueste Technik in der Fläche verbauen und auch nicht jeden kleinen Generationsschritt, aber ein Fortschritt für ein funktionierendes Netz wäre da echt vom Vorteil. Wie schafft man es also, das die Telkoms die ewig weiß gebliebenen Flecken ausbauen? Es geht nur mit Druck, freiwillig wollen sie es ja nicht.
 
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Ozmog schrieb:
Klingt auch nicht fair.
Warum nicht? Sie bekommen dafür einen gesetzlich verbrieften Zugang in die anderen Netze.

Die weißen Flecken sind übrigens deutlich weniger als die geforderten 25% Fläche, wenn auch nicht die am leichtesten zu erschließenden Gegenden.
 
estros schrieb:
Die staatlichen Mobilfunkstandorte finde ich eine hervorragende Idee, Funklöcher zu schließen.

Ich finde es sehr problematisch. Denn unter diesen Standorten gibt es keine Mischkalkulation mehr, die sind alle sehr Einnahmeschwach oder/oder sehr teuer zu erschließen/betreiben. Die (sehr sehr hohen) Kosten bleiben also bei der Allgemeinheit, die Gewinne der privaten Betreiber werden steigen.
Ergänzung ()

Andregee schrieb:
Wäre es nicht klasse, wenn sich die gesamten Standorte in staatlicher Hand befinden würden.

Wäre es das? Welche Länder mit ausgewogenem Kompromiss aus guter Mobilfunkinfrastruktur in staatlicher Hand und niedrigen Preisen kannst Du als Beispiel für diese steile These nennen?
 
bensel32 schrieb:
Wie definierst du "nicht genügend Kunden"?

Mit "keine Kunden" meine ich betriebswirtschaftlich uninteressante Gebiete.
Im Ausland nutze ich China mobile, da ist die Auswahl auch nicht so groß. Das ich dort einmal dauerhaft kein 3g hatte, kann ich mich nicht erinnern. Trotz Dienstreisen quer durchs Land. In Deutschland habe ich angeblich mit 1&1 das "beste Netz", von dem ich von Frankfurt bis Trier, Neunkirchen bis Köln zu 40% nur Edge habe.
 
h00bi schrieb:
Warum nicht? Sie bekommen dafür einen gesetzlich verbrieften Zugang in die anderen Netze.

Hmmm… Kann man den Neueinsteiger dazu verdonnern, der Betreiber des Weiße-Flecken-Netzes zu sein und dafür mit National Roaming belohnen. Interessanter Ansatz. Da werden sich die großen Drei natürlich weiter gegen wehren, National Roaming ist ihnen ja so oder so ein Dorn im Auge. Im Umkehrschluss muss das National Roaming für jeden gelten. Damit hat dann jeder zu jeden Netz Zugang, und dann bleibt die Frage, wie motiviert der einzelne noch ist, den Ausbau voranzutreiben, geschweige sich die Frequenzen dazu zu ersteigern.

Kann man auch gleich ein Nationales Netz als Joint Venture der Telkoms setzen, kontrolliert durch die Bundesnetzargentur aufgrund des Monopols. Oder doch gleich zurück zum Staatlichen Netz.
 
h00bi schrieb:
Andererseits sehe ich es voll ein dass es nicht sein kann dass 1&1 sich die günstigsten 25% zum erschließen rauspickt und die großen 1&1 dann in ihr Netz lassen müssen

Nein, das kann nicht sein, also viel lieber bauen dann wieder einmal die großen Drei parallel ihre Netze aus (oder auch nicht) und wir haben dann, wie bisher, D1, D2 und E-Plus. Das ist natürlich viel besser, schon klar.
 
johnieboy schrieb:
Es sind 2 Momente in der deutschen Geschichte die dafür verantwortlich sind das wir heute diese mieße Telekommunikations-Infrastruktur haben.

1. Missing Link: Der Kampf um die Glasfaser, oder: Der verpasste Breitbandausbau in Deutschland
1980 hatte Bundeskanzler Helmut Schmidt Pläne um ab 1985 über 30 Jahre nach und nach ein 100% Glasfasernetz aufzubauen, dafür waren 3 Mrd DM pro Jahr vorgesehen. Als 1982 Kohl Kanzler wurde stetze dieser stattdessen auf ISDN und Koax.

2. Als mit der 2. Postreform 1994 die "Bundespost Telekom" privatisiert wurde (aus welcher die Telekom AG hervor ging) und das Netz nicht in staatlicher Hand belassen wurde. Auch das passierte unter Kohl.
Wäre das Netz damals in kommunale Hände oder an die Energieversorger gegangen hätten wir heute mit ziemlicher sicherheit ein fast 100% Open Access Glasfaser Netz in das sich duzende Telkos einmieten könnten.

Das Vodafone und Telefonica jammern wird wohl viele Gründe haben. Zumindest hier in Bayern haben sie (größtenteils eigenverschuldet) auf dem Land nen massiven Nachteil in Sachen 5G.
.

Nun, sehe ich auch so. Punkt 3 wäre aber noch, Frau Neuland oder auch umgetauft in, Fr. noch nicht durchschrittenes terrain, hat die Ära Kohl super fortgesetzt, was unsere digitale Struktur betrifft.

Zum Thema Vodafone und Telefonica...

Nun, Telefonica schient mieten für sich entdeckt zu haben. Jeden Glascontainer den die in Deutschland finden, wird einfach angemietet. Auf Dauer sehe ich dort verdammt hohe Mietkosten auf die zukommen. Denn wie man so liest, sind die Verträge alle langfristig ausgelegt. Gut, was bleibt denen auch übrig. Die Versäumnisse der vorherigen CEOs und der Mangel an Tiefbauunternehmen, lässt ganz klar das aufholen nicht zu.

Vodafone hat als Ausweg das Kabelnetz für sich entdeckt. Statt mit nicht vorhandenen Tiefbauunternehmen Glas zu legen, kauft man Kabel Deutschland und Unity und Schwups, ist ein großer Teil der nötigen Struktur geschafft. Scheinbar für den Rest haben die Telefonica und dessen Glascontainer Mietkurs auch für sich entdeckt.

Wie dem auch sei...

Lediglich war Herr Haas doch ein guter Freund des national Roaming. Frag mich nur, was hat seine Meinung geändert und den Kurs auf national Roaming in ausgesuchten unwirtschaftlichen Gebieten geändert?

Vielleicht eine Nachverhandlung mit der Telekom im Reseller Festnetzgeschäft oder eventuell eine Erweiterung der Abkommen mit der Anbindung der Masten an das Telekom Glasfaser? Vielleicht auch beides?

Am Ende sehe ich noch ein Ungleichgewicht mit zu vielen ausländischen Unternehmen. Besonders wenn ich mir Telefonica S.A angucke und Vodafone GB mit den Problemen seiner anderen Töchtern. Da wird aus meiner Sicht auch zu viel Geld abgezogen, sonst würde in den Mütterländern auch digital das Licht ausgehen.

Kurz, wir haben seit DSL 700 Kbit versagt in Deutschland. Unsere Telkos werden und wollen es nicht so aufpumpen, dass wir wieder Strukturmeister sind. Dafür wird zu viel aus dem Ausland mitgesteuert. Nennt es von mir aus eine Verschwörungstheorie...
 
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Axxid schrieb:
Mit "keine Kunden" meine ich betriebswirtschaftlich uninteressante Gebiete.
Im Ausland nutze ich China mobile, da ist die Auswahl auch nicht so groß. Das ich dort einmal dauerhaft kein 3g hatte, kann ich mich nicht erinnern. Trotz Dienstreisen quer durchs Land. In Deutschland habe ich angeblich mit 1&1 das "beste Netz", von dem ich von Frankfurt bis Trier, Neunkirchen bis Köln zu 40% nur Edge habe.

1&1? Das passiert wenn man auf die schöne Werbewelt hereinfällt. :D :D :D
 
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