Leserartikel Vorstellung: HP Pavilion x360 14 Convertible PC 14- dy0247ng

Sir_Sascha

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Vorstellung: HP Pavilion x360 14 Convertible PC 14- dy0247ng (23S36AV)

1. Vorwort
2. Technische Daten
3. Verarbeitung & Äußerlichkeiten
4. Eingabegeräte
5. Display (subjektiver Eindruck)
6. Akku
7. Benchmarks
8. Kühlung / Lautstärke
9. Webcam & Fingerprint & Sound
10. Wartungsfreundlichkeit
11. Schlusswort
12. Bilder


1. Vorwort
Es ist mal wieder an der Zeit gewesen ein neues Notebook sich zu kaufen. Das alte Trekstor C13 machte langsam die Grätsche und zeigt ab und an kein Bild mehr an. Größer als dieses Convertible sollte das neue auch nicht werden. Also gab es das HP Pavilion x360 14-dy0247ng inkl. Stift von HP. Das 14-dyxxxxx gab es noch mit einer AMD-CPU, die auch interessant war, aber leider hatte das Gerät nur 8GB RAM und kostete nur 80€ weniger. Das mitgelieferte Windows 10 Home wurde nach ersten Tests auf eine Windows 11 Home Build 22000.184 aktualisiert. Alle Treiber wurden dabei einwandfrei erkannt.

2. Technische Daten
CPUi5-1135G7 Tiger Lake-U @2,40GHz Boost: 4,2GHz
GPUIris Xe / 8GB shared / DX12
MainboardHP Modell 88BA
BIOS VersionF.06 [06.07.2021]
RAM16GB DDR4-3200 SDRAM A-Data Technology (SK Hynix)
SSD512GB, KBG40ZNV512G KIOXIA, NMV Express 1.3
NetzwerkRealtek RTL8821CE-M 802.11a/b/g/n/ac und BT 4.2 kombiniert
Display14" 1920 x 1080 Pixel / IPS / 250Nits / Multitouch / 60Hz
KameraHP Wide Vision 720p HD-Kamera mit integrierten Dual-Array-Digitalmikrofonen
AudioAudio von B&O; zwei Lautsprecher; HP Audio Boost (Realtek-Chip ?)
OSWin 10 Home
Gewicht1,52Kg
Abmessungen‎20.9 x 32.2 x 2.06 cm
AkkuLithium-Polymer 43Wh / 3 Zellen (12h bei Videowiedergabe)


3. Verarbeitung & Äußerlichkeiten
Die Verarbeitungsqualität und auch die Spaltmaße sind wie von HP zu erwarten sehr gut. Das Gehäuse besteht aus recyceltem Aluminium. Das Gehäuse um die Lautsprecher ist aus recyceltem Plastik. Beides mit guter Haptik und Aussehen. Die Scharniere sind sehr straff und somit hält das Display in fast allen Lagen. Fast? Ja denn wenn man das Display so weit umbiegt, bis es fast als Tablet durchgehen könnte, können die Scharniere das Display leider in dieser Lage nicht mehr halten. Aber wer wird schon so arbeiten wollen.
Die allseits bekannten „tollen“ Aufkleber der Hersteller, sind wirklich nur auf ein Minimum auf der Innenseite zu finden. Und das sind nur die beiden Logos von Intel i5 und der IrisX. Das B&O-Logo scheint in das Alu eingeätzt oder gedruckt zu sein.

4. Eingabegeräte
Da hätten wir die Tastatur selbst, mit weißer Hintergrundbeleuchtung und Tasten aus Alu oder vielleicht ist es doch Plastik in Alu-Optik. Sieht zumindest gut aus und selbst wenn es etwas dunkler ist, kann man immer noch alles sehr gut erkennen. Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich nur in 2 Stufen verstellen oder ausschalten. Das Tippgefühlt ist ordentlich, aber wirklich sehr wenig Hub. Vielleicht muss man sich nur dran gewöhnen.

Das TouchPad ist so wie man es gewohnt ist und unterstützt die Windows 10 Gesten. Was es für Material ist, kann ich nicht bestimmen. Es passt sich aber der restlichen Alu-Oberfläche an und ist leicht rau…also wirklich nur leicht.

Display-Eingaben nimmt das Notebook schnell und genau genug entgegen. Ein Notebook, welches eine Stifteingabe zulässt, hatte ich bisher noch nicht gehabt. Testweise hatte ich dann mal unter Word einige Zeilen geschrieben und fand, dass die Grafik der Hand nicht zu langsam folgt wie bei meinem alten Samsung Note 8. Somit konnte ich zumindest ohne Irritationen flüssig schreiben. Wobei Word das geschriebene leider nicht in Text umwandelt, sondern in eine Grafik.


5. Display (subjektiver Eindruck)
Nach dem Auspacken und dem ersten Einrichten hatte ich mir dann gleich mal ein Video angesehen… das sah wirklich knack scharf aus und Schwarz war für mich Schwarz. Das Display selbst hat eine spiegelnde Oberfläche…somit sieht man hier auch die Fingerabdrücke und in der Sonne wird’s dann etwas blöd…

6. Akku
Da kann ich leider noch nicht viel zu schreiben. Der Akku soll bei gemischter Nutzung rund 8 Stunden und bei nur Video schauen 12 Stunden halten. Auch stehe ich nicht mit der Stoppuhr neben dem Rechner und schaue, wie lange er laden muss. Die ComputerBILD hat wohl getestet: Akkulaufzeit / Ladezeit: lang (6:42 Std.) / kurz (2:19 Std.).

7. Benchmarks
Die sollen besser für sich selbst sprechen. Es war zwar nie beabsichtig, das Notebook zum Zocken zu nutzen, aber…es kanns.
Alle Benchmarks wurden unter Windows 11 Home Build 22000.184 gemacht.

- CPU-Z 1.97.0 August 2021 mit Benchmark 17.01.64
Single Thread: 548.8
Multi Thread: 2567.3
Link: https://valid.x86.fr/4s15l8

- Performance Test 10.1 Evaluation Version
PassMark Rating: 3163.5
CPUMark: 10697.0
2D Graphics Mark: 321.9
3D Graphics Mark: 2852.1
Memory Mark: 2953.3
Disk Mark: 16639.1

- Unigine Vally Benchmark 1.0 Basic (DX9) (OS wurde nicht korrekt erkannt :-D )
FPS: 46,0
Score: 1923
Min FPS: 24,3
Max FPS: 85,0

- PCMark 10 Basic Edition
Total: 4786
Essentials: 9728
Produktivität: 6443
Digital Content Creation: 4749

8. Kühlung / Lautstärke
Unter Windows Desktop ist nix zu hören und die Temperatur liegt hier auch beim nichts tun bei ca. 36°C. Wenn man dann ein wenig anfängt im Internet zu surfen, dann geht die Temperatur auf ca. 46°C hoch. Soweit ok. Beim Zocken sieht es dann anders aus. Die linke Seite wird schon unangenehm warm und die CPU wird bis max. 91°C heiß. Dann bläßt auch der Lüfter aber mehr als ein immer noch angenehmes Rauschen ist nicht zu hören. Wenn man das Spiel nach einer Runde WoWS verlässt, braucht der Rechner gute 2 Minuten um wieder bei 48°C anzukommen und dann schaltet der Lüfter auch wieder eine Stufe runter.

9. Webcam & Fingerprint & Sound
Die Webcam ist so weit ok. Leider ist das Bild dann schon etwas verrauscht. Da hätte ich in 2021 schon ein wenig mehr erwartet.

Der Fingerprint ließ sich unter Windows Hello schnell und einfach einrichten und hat keine großen Probleme meine Finger zu erkennen. Wenn der Finger aber mal zu schief aufgelegt wird, ist nix mit Erkennen und man kommt nicht ins System.

Die Sound-Ausgabe ist für mich wirklich gut. Wie weiter oben schon beschrieben hatte ich mir ein Video angesehen über den Windows 10 eigenen Video-Player. Allein dieses Intro was jeder Film hat… es hört sich für die kleinen Boxen wirklich gut an und auch wenn man mal mitten rein skippt, fand ich den Klang gut. Über den Bass brauchen wir nicht zu sprechen, bei so kleinen Boxen, ist da nicht wirklich was.

10. Wartungsfreundlichkeit
Mit Wartungsfreundlichkeit oder auch Aufrüstbarkeit kann das Notebook nicht glänzen. Auf der Unterseite sind keine Schrauben o.ä. auszumachen. Somit kann man das Notebook nicht ohne Beschädigungen öffnen.

11. Schlusswort
Alles in allem ein gutes Notebook für mich, wenn ich mal wieder unterwegs bin. Wirklich was zu meckern habe ich nicht. Es macht was es soll und dass sogar beim Klang sehr gut. Auch ein kein wenig zocke kann man, wo bei ich bisher nur World of WarShips getestet hatte. Die Stifteingabe finde ich zusätzlich eine gute Idee, muss mir halt nur mal etwas mehr mit beschäftigen.

12. Bilder
Wärmebilder gemacht mit FLIR one und Samsung Note 10+ während World of WarShips lief
 

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Poste mal bitte den CPU-Z Screenshot.

SO-DIMM RAM mit diesen Werten würden viele grne haben.
 

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Captain
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Standard JEDEC CL 22 3200MHz. Hätte mich gewundert was anderes in einem Budget-Laptop zu sehen.
Die GPU-Z Werte (SPD) sind die richtigen
 
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