Chismon schrieb:
Wünschenswert ist das sicherlich, aber man sieht doch jetzt schon wie dGPUs im Desktop mittlerweile technisch stagnieren (was für Gaming massiv ineffiziente Brechstangen-Grafikkarten wie die RTX 5090 aufzeigen, die nicht unter 400 W für relativ simple Spiele betrieben werden kann).
nunja..
eigentlich hat sich in den letzten Jahren bei Grafik sehr viel getan..
eben durch Raytracing das heute in Echtzeit möglich ist - was vor 2 Jahrzehnten als unmöglich eingestuft worden wäre
oder Zwischenframe-Berechnung, DLSS
das sind eigentlich revolutionäre Sachen die die Performance deutlich anheben
Chismon schrieb:
Aus dem Grund sehe ich einen Kauf alle zwei oder drei Generatione als sinnvoller na, wenn man es nicht beruflich braucht, ähnlich wie ich auch nie jede neue (Desktop-)Grafikkarten-Generation aufrüsten würde (weil es sich m.E. schon lange nicht mehr lohnt).
ich finde gerade bei VR tut sich teils sehr viel..
wenn ich Quest3 vs. Quest2 hernehme:
IPD, FOV, Tragekomfort, 2,5fache Leistung, bessere Farben, besseres Tracking, besseres Trackingvolumen, besseres Handtracking, viel besseres Passthrough, viel bessere E2EC, größerer Sweetspot/Ibox, schlankere Controller, ...
wenn ich das mit meinem letzten Monitorkauf vergleiche..
da liegen 8 Jahre zwischen meinem 34" und meinen 38"
700Euro vs. 1100Euro
und bis auf den umstand dass er bissal größer ist: eigentlich das gleiche wie vor 8 Jahren
beim A-B Vergleich würde vielleicht noch was minimal auffallen, aber so geh ich von einem Zimmer ins andere und bis auf die Größe ändert sich eigentlich nix
und da liegen 8 jahre dazwischen
vergleich ich das mit 8 Jahre VR... enorm
schau ich bei den teureren Headsets: haben wir jetzt z.b. mit der Beyond ein Headset das 110g nackt wiegt..
110g (!) -- das ist gleich mal 3mal - 8mal leichter als Headsets von gar nicht langer Zeit (Headsets die heute noch verkauft werden)
schau ich da z.b. beim Notebookbereich: werden bei 1000g Gewicht 30g weniger von einer Generation zur anderen gefeiert
also gerade in VR haben wir noch Sprünge, die richtig groß sind
und eben nicht nur in nur einem einzigen Bereich, sondern oft in vielen Bereichen gleichzeitig
Chismon schrieb:
Eine Meta Quest 3S ist nur marginal (m.M.n. gar nicht lohnend) besser als eine Meta Quest 2 für einen vergleichbaren Startpreis, die Meta Quest 3 ist ja deutlich teurer ausgefallen im Vergleich zum Vorgänger.
die Quest 3S würde ich nicht als Upgrade-Pfad für Quest2-User sehen
das ist die Quest3
die Qeust 3S ist für neue User, die nicht mehr Geld ausgeben wollen -> statt eine 4 jahre alte Quest2 zu kaufen, gibts für (sogar weniger Geld) eine quasi Neuauflage
neukunden können eine "Quasi-Quest2" kaufen..
allerdings mit:
mehr als DOPPELT soviel Leistung (was auch aktuelle Spiele spielbar macht)
und einem WESENTLICH bessern Passthrough = mixed reality möglich
Chismon schrieb:
So gesehen sehe ich (für die breite Masse) da eher ziemlich begrenzt lohnenden technischen Fortschritt bei ähnlichem Budget wie vor einigen Jahren, aber klar, die Spieleauswahl ist gewachsen und hat sich qualitativ verbessert, aber die VR Headset Technik nicht wirklich in gleicher Leistungs-/Preisklasse.
mit der Quest3 hat man ein Headset das Dinge bietet (Passthrough, Standalone, Wifi-Streaming, Handtracking, ...) wovon man vor paar Jahren nur träumen konnte..
ich hatte Headsets die 3mal soviel kosteten und nur Bruchteil der Quest3 konnten und in vielen bereichen schlechter waren
Chismon schrieb:
Der Reiz liegt bei VR (nicht nur) für mich darin, eben keine Kopie des Spielgefühls wie beim PC mit VR Brille zu erzeugen, sondern den Vorteil bei der Interaktivität (auf Basis von Bewegung/Körperhaltung, Controller und anderen Peripherie-Geräten) mehr auszureizen, den Konsolen und Desktop PCs nicht bieten können in dem Maße.
eine stärke von VR... "Hampelspiele" usw...
viele wollen das aber scheinbar nicht bzw. sind PC-Gamer teils ne andere Kategorie
Chismon schrieb:
und nicht in grafischer Realitätsnähe/Detailtreue, die voraussichtlich immer dem des Desktop PCs hinterher hinken wird (weil VR einfach mehr Leistung braucht und mobil bzw. idealerweise kabellos ist).
die nächsten paar Jahre vielleicht noch..
aber auf lange Sicht, denke ich dass Gaming am Monitor bezüglich manch Kategorien:
Texturauflösung, Monitorauflösung... an ein Limit läuft..
ich brauch kein Spiel in 8k mit ner RTX 9090 --> weil ich bei 4k auch schon keine Pixel mehr sehe am Bildschirm (oder Fernseher)
VR kann hier das dann aber wohl noch umsetzen, in Zukunft
ist wie am Smartphone.. gab ein paar mit 4k Auflösung..
ist aber humfug..
bei dem kleinen Display erkennt doch eh niemand mehr den Unterschied zwischen ner 2,7k-isch-Auflösung und einer 4k Auflösung
in VR ist zwischen 2,7k und 4k aber ein Unterschied sichtbar
sofern also die Grafikspirale weitergeht, so wie in den letzten 40 Jahren
seh ich in VR einen dankbareren Abnehmer als bei einem computermonitor