Tut mir leid, aber ich hab gegoogelt!
Dat hat mich jetzt auch interessiert und da die Erklärung hier mehr als gut ist, hab ich sie einfach mal übernommen:
Im Rohopium sind 25 verschiedene Wirkstoffe (Alkaloide) enthalten, deren Quantität und Mischungsverhältnis je nach Herkunft schwankt. Der stärkste und zugleich wichtigste Bestandteil ist mit zehn bis zwölf Prozent das Morphin. In seiner reinen Form wird es auch Morphium genannt, nach Morpheus, dem griechischen Gott des Schlafes. Andere Alkaloide sind Narkotin (5-6%), Kodein (0,15-1%), Papaverin (0,1-0,4%) sowie Narcein, Thebain, Laudanosin, Xanthalin und Noscapin.
Das fermentierte Rauch-Opium enthält mehr Morphin - ca. 12%. Die narkotisierende, schmerzstillende Wirkung geht nur von Morphin, Kodein und Thebain aus.
Am stärksten greift Opium, also die Kombination aller Alkaloide, in die biochemischen Prozesse des Körpers ein, wenn es gespritzt wird; Rauchen und Essen folgt direkt danach.
Wesentlich stärker als das Opium wirkt Morphin (Morphium), das Friedrich Wilhelm Sertürner 1806 erstmals isolieren konnte. Als 1853 die Injektionsspritze erfunden wurde, haben Morphinisten sie direkt genutzt, um den Stoff schon in 15 Minuten im Gehirn spüren zu können.
Noch schlimmer wurde es, als man nach neuen Stoffen suchte, die die schmerzlindernden Eigenschaften des Morphins hatten, ohne - wie man glaubte - süchtig zu machen. Eine dieser Substanzen was das Diacetylmorphin, das durch Morphin und Essigsäure entsteht. Aufgrund der - im positiven Sinne - heroischen Wirkungen, die man dem Arzneimittel in der ersten Begeisterung zuschrieb, nannte man es Heroin. 1898 wurde es in den Elberfelder Farbenfabriken zum erstenmal hergestellt. Es sollte vor allem Morphinsüchtige von ihrer Abhängigkeit heilen. Wie sich bald zeigte, trieb man dabei den Teufel mit dem Belzebug aus: Heroin ist das schlimmste Suchtmittel, das man bisher entdeckt hat - und für die Händler immer noch das lohnendste.
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