WD15ERAS-22MVWB0: schlechte Leistung wegen FAT32?

Lord Extra

Commander
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Hallo Leute!

Ich habe mir eine externe Festplatte mit USB3-Interface gekauft. Verbaut ist die im Titel genannte Festplatte von WD. Nach einiger Suche im Forum bin ich auf das Thema Schreibleistung in Verbindung mit den 4KB-Sektoren gestolpert.

Die Platte war ab Werk mit FAT32 formatiert. Diskpart unter Windows 7 sagt, dass die Partition einen Offset von 1024 hat. Also sollte ja eigentlich alles in Ordnung sein. Leider ist die Platte beim Schreiben nicht deutlich schneller als eine andere per USB 2.0 angebundene Platte, wenn ich etwas zwischen der interenen SATA-Platte und den externen hin und her kopiere (nicht unter den USB-Platten selbst ;)). Beim Lesen ist alles in Ordnung. Da schafft die Platte beim HD-Tune Benchmark ca. 76 mb/s bis 111 mb/s.

Wenn der Partitions-Offset nun nicht das Problem ist, was dann? Die Treiber für den NEC USB 3.0 Chip sind aktuell. Auch die Stromspar-Funktionen klappen unter USB 3.0 soweit ich das bisher beurteilen kann. Was kann das noch sein?

LE
 
Warum nicht mit NTFS Formatieren? FAT kann sowie so nur Dateien mit Maximal 4GB fassen.
 
Also Fat32 ist soweit ich weis sogar minimal schneller wie NTFS weil ich keine brechtigung prüft.

Aufjedenfall ist die Differenz nicht wirklich spürbar.

Muss an etwas anderem liegen. Z.B. kopiert eine HDD viele kleine datein deutlich lansamer als eine größere (selbe gesamtspeichermenge).

Außerdem spielt auch die Quellhdd eine Rolle. Wie schnell die im lesen ist und ob sie gerade nebenbei noch andere anfragen bewälltien muss.

Im Grundegenommen ist USB3 mit einer Normalen Desktop HDD ja nicht viel schneller als USB2. Mit USB 2 schafft man ja auch so sein 35mb/s und bei USB3 bremst halt die Schreibgeschwindigkeit der HDD, die liegt so zwischen 60 und 120mb/s.

Wenn sie denn ihre daten so schnell bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat mit den Datei-Rechten zu tun. Manche Daten benötige ich abwechselnd an zwei verschiedenen Rechnern und deswegen möchte ich das FAT32-DAteisystem vorerst beibehalten. Sollte der Grund für die schlappe Schreibleistung aber hierin begründet sein, würde ich zu NTFS wechseln. Hat es nun was damit zu tun? Ich kann mit das eigentlich nicht so recht vorstellen, weil ich zu dem Thema noch nichts entsprechendes im Netz gefunden habe.

LE
 
Den Artikel zum Thema 4 KB habe ich gelesen, nur hilft der mir nicht wirklich weiter. Ich habe, sollte ich da jetzt nichts überlesen haben, keinen Hinweis zum Thema FAT32 gefunden. Dass die Partition an gerade Sektor-Grenzen ausgerichtet sein muss, die sich durch 8 teilen lassen müssen, ist mir bekannt. Hier geht es aber um die Partitions-Struktur im Inneren, also da wo tatsächlich die Daten gespeichert werden. Macht es da einen Unterschied ob FAT32 oder NTFS? An der internen Platte kann es eigentlich nicht liegen, da es sich bei dieser um eine HD103SJ von Samsung handelt!;)

LE
 
Naja, die WD15EARS dreht auch nur 5.900 U/min, mehr kann man da nicht erwarten ;)
 
Ob NTFS oder FAT32 ist in der Theorie egal, aber Microsoft hatte schon einen Grund, die maximale Partitionsgröße für FAT32 auf 32GiB mit Boardmitteln zu limitieren: FAT32 skaliert unglaublich schlecht bei größeren Volumes und alleine das Anzeigen des freien Speicherplatzes auf der HDD kann Minuten dauern. Außerdem ist die Clustergröße wichtig - diese sollte auch bei FAT32 ein vielfaches von 4KiB sein. Es kann jedoch auch sein, dass der FAT32 Treiber von Windows schon so lange nicht mehr angefasst wurde, so dass dieser immer in 512 Byte Blöcken schreibt - dann bringt dir auch die Clustergröße nichts.

So lange die HDD nicht an irgendwelche Linuxgeräte wie Router oder Receiver soll, so würde ich jedoch auch NTFS empfehlen. Die Rechtevergabe kannst du so verändern, so dass der Benutzer "Jeder" (sollte auch auf jedem Windows-Rechner erkannt werden) auf alle Dateien "Vollzugriff" hat.
 
Clustergröße 512 bzw. kleiner als 4K wäre "tödlich" für ein Advanced Format Laufwerk, da durch Read-Modify-Write beim Schreiben viel Performance flöten gehen kann.
 
@Lord Extra
Auf welche Schreibleistung kommst du denn nun? Was hast du kopiert? Wenige große oder sehr viele kleine Dateien?

Tips zu USB-Sticks schrieb:
Schreibcache oder nicht

Unter Windows XP und höher geht das Schreiben vieler kleiner Dateien auf einen USB-Wechseldatenträger viel langsamer als unter Windows 2000, während es bei großen Dateien keinen nennenswerten Unterschied gibt.
Das liegt daran, dass Microsoft ab der Beta 2 von Windows XP USB-Massenspeicher "Für schnelles Entfernen optimiert", sprich, den Schreibcache standardmäßig deaktiviert hat
Quelle: klick!

Wichtig hierbei ist herauszufinden ob die Platte von Windows als Wechseldatenträger oder als Lokaler Datenträger erkannt wird. Das hat nämlich Einfluss darauf, ob man bei einem FAT32-formatierten USB-Datenträger den Schreibcache aktivieren kann oder nicht. NTFS hätte damit kein Problem, da es etwas intelligenter arbeitet als FAT.

Lord Extra schrieb:
Das hat mit den Datei-Rechten zu tun. Manche Daten benötige ich abwechselnd an zwei verschiedenen Rechnern und deswegen möchte ich das FAT32-DAteisystem vorerst beibehalten.
Ich zitiere erneut von Uwe Siebers Seite.

Troubleshooting schrieb:
Zugriff verweigert auf NTFS-Laufwerk

Wenn ein Laufwerk mit NTFS fomatiert ist, hat man mit Zugriffsrechten zu tun. Dateien die ein Admin auf dieses Laufwerk schreibt können nur von Admins geschrieben und gelöscht werden.
Um Vollzugriff für jeden auf alle Dateien und Ordner eines Laufwerks zu erhalten, kann man das CACLS-Kommando nutzen (natürlich muß man dazu Admin sein):

cacls X: /T /G Jeder:F

X: muß durch den richtigen Laufwerkbuchstaben ersetzt werden, "Jeder" muß ggf. an die Windows-Sprache angepaßt werden - auf einem englischen Windows ist das z.B. "Everyone".
Quelle: klick!
 
Alternate 2
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