Welche Art der Auftragung von Wärmeleitpaste

Mr.joker schrieb:
Aber Ingenieur hin oder her, du kannst dir ja mal anschauen, wie so ein WLP-Abdruck von diversen Komplett-PCs oder von Grafikkarten, Chipsatzkühlern etc. oft aussieht.
Da sieht man oft direkt, mit welcher Methode "der Ingenieur" gearbeitet hat! :D
Das waren mit Sicherheit auch keine Ingenieure, sondern unterbezahlte Fließbandarbeiter. Ich hab schon von Fällen gelesen, in denen die WP komplett gefehlt hat.

Bei Cray macht es halt ein Ingenieur, aber das kann man mit der (Consumer) Massenfertigung bei Foxconn & Co. wohl eher nicht vergleichen.
 
chivez schrieb:
Hier noch etwas interessantes ;)

Ich bin ein "Tütchen-Spieler" - und das ist auch gut so! :lol:

Genau genommen gönne ich mir für solche Fälle sogar einen Einweghandschuh.
Mit der Karten-Methode komme ich persönlich nicht zurecht.

Dass für einen Anfänger die richtige Menge an WLP schwierig zu bemessen ist, da ist wohl was dran.
Da dürfte aber eingehendere Recherche im Netz helfen (was natürlich aufwendiger ist, als einfach Klecks - und gut).
Im einen oder anderen Portal seines Vertrauens findet man da schon gute Anleitungen, auch bebildert, die einem eine Idee geben, wie das aussehen soll.
Man muss ja eigentlich auch nur wissen, dass man es hauchdünn auftragen soll. Was ist "hauchdünn"? So, dass der Heatspreader noch ein wenig durchschimmert.
Es geht nur darum, dass man minimale Unebenheiten mit der flexiblen Paste ausfüllt, so dass man eine möglichst große Kontaktfläche hat.
Man muss sich im Klaren darüber sein, dass die Paste ein deutlich schlechterer Leiter ist, als das Metall (von Heatspreader und Kühlerboden), aber eben immer noch ein besserer Leiter als Luft.
Aber dann wird klar, dass hier nicht die Devise gelten kann: Viel hilft viel! Sonder eher: Weniger ist mehr!

Ich finde aber auch, man kann das im Trockenversuch ruhig mal üben ... einfach mal verstreichen (oder von mir aus klecksen), anschrauben, wieder abschrauben und schauen, inwieweit der Kühlerboden mit WLP benetzt ist.
 
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