Welche Linux Distro

hubbabubba123 schrieb:
Ubuntu ist sicher nicht schlecht, allerdings habe ich recht schlechte Erfahrungen mit der Community gemacht.
Bei Ubuntuusers.de..? Das muss dann aber schon ein recht außergewöhnliches Problem gewesen sein. Gerade die Ubuntu Community ist neben der Debian Community eigentlich die rührigste.

L.G.
 
hubbabubba123 schrieb:
Die sehr hilfreicht wenn es um 08/15 Probleme geht, die Leute sind allerdings recht ahnungslos (oft ohne es zu merken) wenn nicht-Standard Probleme kommen.
Liegt auf der Hand. ubuntu zieht nunmal Anfänger an. Das ist ansich auch nicht schlimm. Aber hat das halt auch solche Implikationen.
Unter Umständen hat es bei speziellen Problemen dann Sinn bei anderen Distributionen zu gucken. Zum Beispiel ins Arch-Wiki (die Sachen, die eben auch die "Hardcore"-Leute benutzen). Auch wenn die Lösungen dann nicht zu 100% auf die eigene Distribution passen, lassen sie sich doch oft gut übertragen.
 
andy_m4 schrieb:
Liegt auf der Hand. ubuntu zieht nunmal Anfänger an.

So sehe ich das auch (auch wenn ich den Leuten vielleicht sehr unrecht tue, so genau verfolge ich das nicht).

Ubuntu ist eine Distribution für Linux-Einsteiger und macht das extrem gut.

Aber früher oder später kennt man sich gut genug aus um triviale Probleme selber lösen zu können - und mit nicht-trivialen Problemen ist die Ubuntu-community (ich rede nicht nur von der deutschen) i.r.R. überfordert.

Aber das sind vermutlich auch Probleme die man als Einsteiger nicht hat, von daher glaube ich nach wie vor dass Ubuntu eine sehr gute Wahl für Einsteiger ist.

Der spätere Wechsel auf Debian ist ja dann nicht schwer.
 
Also... Auf der Arbeit und auch zu Hause im HomeLab verwende ich lauter Debian Stretch ohne GUI für etliche (virtuelle) headless Server und auf meinem Laptop habe ich ein Linux Mint Cinnamon im dual Boot mit Windows 10 für alles, was es unter Linux so nicht gibt (also für MS Viso :D )

Linux Mint basiert auf Ubuntu / Lubuntu, verwendet Gnome und APT, sodass man einfach die Anleitungen und Tutorials im Internet darauf adaptieren kann.
Sieht mMn mit dem Cinnamon Desktop mit am besten aus und hat nicht ganz so viel "überflüssigen Kram" mit an Board. Und bietet zudem sehr übersichtliche Einstellungen und Anwendungsmanager, sodass man sich auch als Einsteiger oder Nicht-Linux-Papst schnell darin zurecht findet.

Und es ist auf meinem Core mY3 irgendwas 4 Watt Passiv gekühlten Prozessor Pfeilschnell. Vor allem der Atom Editor, den ich überwiegend verwende ist im Vergeich zur Windows 10 Version unter Linux Mint auf derselben Hardware hier sehr viel schneller.

Ich würde sogar so weit gehen und behaupten: Das ist Mutti-PC-Tauglich. Und im Verlauf dieses Jahres werde ich das mit meiner Mutti und ihren (noch) Windows 7 auch ausprobieren, wie gut der Umstieg funktioniert. Für Surfen, Rezepte drucken, Fotos anschauen, Brief schreiben, Haushaltsbuch in "Tables" zusammen schreiben und Mutti-Spiele klicken reicht das absolut hin und ich habe den Microsoft-WIndows-10-Stress dann nicht (Funktionsupgrades usw.)

An kann sich auch, wie bei Ubuntu (Derivaten) üblich, auch einen Live boot USB Stick mit persistenten Speicher zurecht bauen. Würde aber eine feste Installation, wenn man fertig ist mit dem Ausprobieren, immer bevorzugen.
 
Zuletzt bearbeitet:
hubbabubba123 schrieb:
Aber früher oder später kennt man sich gut genug aus um triviale Probleme selber lösen zu können - und mit nicht-trivialen Problemen ist die Ubuntu-community (ich rede nicht nur von der deutschen) i.r.R. überfordert.
Sicher! Auf anderen Plattformen trifft man ja auch so viele *buntu-Entwickler!

Auf Ubuntuusers.de z.B. trifft sich vom blutigen Anfänger bis s.o. alles. Darüber hinaus Spezialisten für so ziemlich alle Bereiche. Selbst als Nicht-Ubuntunutzer würde ich mich z.B. bei einem komplexen WLAN-Problem dorthin wenden, wenn es denn ginge.
Bei der ganzen Einschätzung wird nämlich gerne vergessen, dass sich viele Distro-Foren gegen Fremdsupport, mehr oder weniger abgrenzen. Aus verständlichen Gründen.
Zudem hat UU.de, auch am weltweiten Massstab, ein hervorragendes WIKI, genau wie Arch. Lösungen sind aber nicht immer übertragbar.

Ich weiß nicht welches Problem bei dir nicht gelöst werden konnte und wo. Aber der beste Tipp, den man geben kann ist nach wie vor, sich an die eigene Community zu wenden. Mit Pauschalurteilen, ein Einsteigerfreundliches OS hätte nur dumme Supporter (überspitzt formuliert) wird man der Forenarbeit, nicht gerecht. Und aus individueller Erfahrung auf das Große und Ganze schließen, war noch nie sinnvoll.

L.G.
 
K-BV schrieb:
Aber der beste Tipp, den man geben kann ist nach wie vor, sich an die eigene Community zu wenden. Mit Pauschalurteilen, ein Einsteigerfreundliches OS hätte nur dumme Supporter (überspitzt formuliert) wird man der Forenarbeit, nicht gerecht. Und aus individueller Erfahrung auf das Große und Ganze schließen, war noch nie sinnvoll.
Und woher weißt Du dann, das Foren a-la ubuntu mit Experten gespickt ist?
Jetzt sag nicht: "Aus eigener Erfahrung"
:-)
 
So what!

CB ist schließlich nicht der Nabel der Linux-Welt. Vergleiche Mal den Durchsatz an einem durchschnittlichen Tag.
 
Betriebssysteme auf USB sind immer eine schwierige Angelegenheit, da USB-Sticks dafür i.d.R. nicht ausgelegt sind. Ich würde dir, wenn du das unbedingt willst, dringend Lubuntu ans Herz legen. Auf Lubuntu läuft so ziemlich alles, und der Overhead des Desktops ist sehr gering, da hier die leichtgewichtigste Variante eines Desktops, nämlich LXDE verwendet wird. Es müssen hier also bei weitem nicht so viele Daten vom USB-Stick beim Booten geladen werden, wie beispielsweise bei KDE oder Cinnamon. Auch die Performance ist insgesammt besser.
 
@Technikfreund
Kommt drauf, was für einen Stick man nimmt. Die billigen Teile kann man dafür natürlich vergessen, aber wenn man einen ordentlichen nimmt, zb einen SanDisk Extreme, läuft das eigentlich ziemlich rund.
 
Ebrithil schrieb:
@Technikfreund
Kommt drauf, was für einen Stick man nimmt. Die billigen Teile kann man dafür natürlich vergessen, aber wenn man einen ordentlichen nimmt, zb einen SanDisk Extreme, läuft das eigentlich ziemlich rund.

Für Lubuntu kann man, nach meiner Erfahrung, auch einen einfachen USB-Stick nehmen. Sicherlich braucht man auch hier kein Performance-Wunder, und auch keine Langlebigkeit des Billig-USB-Sticks zu erwarten, jedoch ist Lubuntu, was die Leichtgewichtigkeit angeht, für alle USB-Sticks der kleinste gemeinsame Nenner. Performanter sind nur noch textuelle Distros, oder Spezi-Betriebssysteme wie Minix.
 
Hallo!

Zu Lubuntu sollte man berücksichtigen, dass 18.04 die letzte Version mit der GUI- Basis LXDE ist.
Seit 18.10 wird auf LXQt aufgebaut. Diese ist aber nicht mehr so genügsam wie LXDE, und reiht sich, Performance und Leistungsanforderungen betreffs, eher bei Mate und XFCE (Xubuntu) ein. Die Zeit, dass Lubuntu auf jeder alten Rübe läuft, geht damit wohl zu Ende. LXDE wird nicht weiter entwickelt.
https://wiki.ubuntuusers.de/LXQt/

L.G.
 
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