News Windows 7: ESU-Support für Unternehmen wird deutlich ausgeweitet

cloudman schrieb:
Ist verständlich nur verstehe ich nicht, daß die Kunden nicht mehr Druck auf die Hersteller ausüben ihre Software vernünftig zu pflegen und ihre Kunden nicht im Regen stehen zu lassen.
Ja, das ist alles schwierig umzusetzen. Auf die alte Hardware nochmal aufzusetzen mit Upgrade, alle Parameter mitnehmen, dann noch funktionieren … stelle ich mir schwierig vor. Ist einfach ein komplexes Thema.
Klar, der Desktop auf den Schreibtisch hat up to Date zu sein, fertig. Da bin ich bei Dir!
 
ChrFr schrieb:
Ich persönlich nutze nur Windows 10 Education, 21H2.
Aufm PC von Muttern läuft noch Windows 7 inkl. ESU, alle neueren blieben im Setup hängen, hab alles versucht.
Von daher nett das ESU weiter läuft.

dann installier doch linux drauf. am besten was mit rolling release, dann musst du dich im idealfall nie wieder darum kümmern
 
HaZu schrieb:
Schade, dass sie es nicht hinbekommen den alten Zopf mal abzuschneiden. Bei uns im Werk hatten sie gerade begriffen dass es Zeit wird zu wechseln und jetzt haben sie wieder einen Grund das auf die lange Bank zu schieben…
In meinem alten Betrieb haben sie vor rund 6 Jahren von XP auf 7 gewechselt...
Ka was die jetzt benutzen.
Aber schon irgendwie krass wie die Zeit rennt. 2009, man man man, Win7 ist ja schon fast retro.
 
Arones schrieb:
Windows 10 hatte regelmäßige Feature Updates und die Idee war eben statt einem großen Update alle paar Jahre, regelmäßig kleinere Updates zu fahren.
Was jetzt besser ist, ist schwer zu sagen und hängt sicher auch stark vom Anwendungsfall ab.
Ja, die Updatezyklen unterscheiden sich zwischen beiden Windows Versionen, aber diw richtigen Probleme machen bei W10 ja eher die Sicherheitspatches, welche es bei W7 auch häufiger gab.

Das ein Featureupdate für grobe Fehlfunktionen verantwortlich ist, kam jetzt in meiner Wahrnehmung nicht so häufig vor.

Oder bin ich da auf dem Holzweg?
 
KitKat::new() schrieb:
wo hast die Info her, dass die Kosten exorbitant groß sind und zu mittelmäßigen Ergebnissen führt?
Persönliche Erfahrung, Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen, Übersicht über Softwarelösungen
KitKat::new() schrieb:
wenn es Alternativen gäbe, würde man nicht festsitzen, oder nicht?
Das Problem ist eher, dass der Softwarehersteller sich jedes Upgrade bezahlen lässt und das Unternehmen dafür aktuell keine Kohle locker machen will. Corona hat dafür zu großen wirtschaftlichen Schaden verursacht.

Jetzt mit einer Frickellösung von freien Entwicklern zu arbeiten, ist allerdings bei weitem unattraktiver. Vor allem weil man damit halt wieder Abhängigkeiten von einzelnen schafft, wieder nicht gesichert ist dass das Projekt langfristig weiter geführt werden würde und zusätzlich die Qualität nicht sichergestellt wird.

Vielleicht bin ich da voreingenommen, aber im professionellem Umfeld sehe ich solche Lösungen schlichtweg nicht. Immer besser wenn ein großes Unternehmen dahinter steht und eine langfristige Strategie bezüglich der Software erkennbar ist.
 
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ReactivateMe347 schrieb:
Wenn man mal ehrlich ist, dann ist "gehören nicht mehr ans Internet" ziemlich übertrieben. Was von außen kommt und auf Betriebssystem-Ebene Kommuniziert (SMB, NetBIOS, RPC, WinRM ....) wird eigentlich von jedem Router geblockt (Oft zusätzlich von der Windows Firewall). Solange man die Anwendungssoftware wie Browser und Mailclient aktuell hält, ist das Risiko doch sehr überschaubar. Das Risiko ist im Gegenteil eher das lokale Netzwerk.
Ergänzung ()
Gibt es denn überhaupt noch aktuelle Browser und Mailclients für Windows XP ? Ich nutze schon seit Jahren Linux Mint für alltägliche Aufgaben. Das läuft auch auf alter Hardware super flott. Die ganze Software wird über die Systemaktualisierung auf dem neusten Stand gehalten. Warum soll man da noch XP nutzen ? Aber vielen Nutzern, die sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen, ist es doch egal was auf ihrem Rechner läuft. Es funktioniert doch schon seit über 20 Jahren ohne Probleme. :D
 
Man könnte auch einfach das Datum nennen: Supportende 14.Januar 2026 (Mittwoch, ein Tag nach dem Patchday) ist! Oder 9. Februar 2026!


Und letztes Jahr hat schon Microsoft schon ein Spezialfall gemacht:

Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2008 SP2, wenn sie auf Microsoft Azure ausgeführt werden, steht ab dem 14. Februar 2023 ein weiteres Jahr erweiterter Support zur Verfügung, das am 9. Januar 2024 endet.
 
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@steve-sts klar jetzt ist es schwierig.
Aber das Thema ist nicht neu.
Mit Druck ausüben meinte ich eher -"Wir kaufen eure Maschinen nicht wenn ihr nicht garantiert die Software zu pflegen"
 
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Ein Mac löst keines der Probleme, die professionelle Anwender davon abhalten, von Windows 7 auf ein neueres Windows upzugraden.
 
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Windows 7 ist tot, lang lebe Windows 7 😂

Privat habe ich ... ich glaube dieses Jahr/ Ende letzten Jahres auch den letzten privaten PC auf Windows 10 gebracht. Hab mich da etwas "geziert", weil Windows 10 nicht immer scharf auf alte PC - Spiele war. Mit Cyperpunk2077 war doch dann mal ein Upgrade nötig.

Aber auf der Arbeit, im Pausenraum, hängt doch noch tatsächlich ne ca. 8 Jahre alte Windows 7 Kiste, der freudig im Internet herum schwirrt. Aber juckt keinen auf Arbeit. Und ich schlag mich jetzt nicht drum, für den Undankbaren Verein die Werbetrommel für Windows 10 zu trommeln, damit der Desktop halbwegs "sicher" ist. Müssen die Leute Wissen, die im Büro sich den Hintern breit sitzen.
 
Ja wir haben leider auch noch ein paar Windows 7 Geräte in Betrieb, zahlen auch noch für Support. Hoffentlich ist das bald mal vorbei. Naja ich muss es ja nicht zahlen.
 
Apacon schrieb:
Jetzt mit einer Frickellösung von freien Entwicklern zu arbeiten, ist allerdings bei weitem unattraktiver.
Es gibt keine Frickenlösung.
Die Entwickler können frei sein, selbst Teil eines Unternehmens sein, oder gar zu deinem Unternehmen gehören (ggf. Neu angestellt).

Apacon schrieb:
Vor allem weil man damit halt wieder Abhängigkeiten von einzelnen schafft, wieder nicht gesichert ist dass das Projekt langfristig weiter geführt werden würde und zusätzlich die Qualität nicht sichergestellt wird.
Genau deswegen ist man doch erst in die Misslage gekommen. Ist also keine Verschlechterung, sondern eine Verbesserung

Apacon schrieb:
Immer besser wenn ein großes Unternehmen dahinter steht und eine
Wunschdenken, weil man so nicht in die Situation kommen würde
 
KitKat::new() schrieb:
Es gibt keine Frickenlösung.
Die Entwickler können frei sein, selbst Teil eines Unternehmens sein, oder gar zu deinem Unternehmen gehören (ggf. Neu angestellt).
Inwiefern verhindert letzteres ersteres?
Wenn ich auf einer offenen Basis Code verwende und selbständig erweitern will kommt oft doch genau das dabei heraus. Es steht eben kein Unternehmen dahinter mit langfristiger Gewinnerzielungsabsicht. Sondern mal ein einzelner, mal eine kleine Gruppe, welche sich beliebig anders orientieren kann. Auch selbst Programmierer einzustellen ist aktuell so teuer, dass es sich nicht lohnt. Und auch dann sind die Ergebnisse sowie die Zeitabfolgen häufig nicht abschätzbar.
KitKat::new() schrieb:
Genau deswegen ist man doch erst in die Misslage gekommen. Ist also keine Verschlechterung, sondern eine Verbesserung
Naja, nicht wirklich. Man ist in die Lage gekommen weil man kein Geld ausgeben will oder kann. Open Source Projekte kosten aber vergleichbar viel, nur das man hinterher noch eine Firma beauftragen muss weils im Zweifelsfall halt nicht geklappt hat.
KitKat::new() schrieb:
Wunschdenken, weil man so nicht in die Situation kommen würde
Natürlich. Wie viele Distros gibts? Wie viele neue kommen täglich dazu und wie viele geben täglich ihre Projekte auf? Wie viele sinds bei Open Source Projekten?

Ich bin da lieber von großen Unternehmen abhängig, welche mir lange Supportzeiten garantierten und eine Weiterentwicklung des Projekts zusichern können, als von einzelnen individuen oder losen Teams, welche ich entweder selbst verwalten muss oder aber mich im Zweifel hängen lassen.

Aber naja, ich glaube wir werden uns da nicht einig.
 
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Apacon schrieb:
Wenn ich auf einer offenen Basis Code verwende und selbständig erweitern will kommt oft doch genau das dabei heraus.
Nein?

Apacon schrieb:
Man ist in die Lage gekommen weil man kein Geld ausgeben will oder kann.
Und deswegen gibt man Geld aus, um ne 2. Veraltete Infrastruktur am Leben zu halten und zählt dafür sogar noch extra?


Apacon schrieb:
Wie viele Distros gibts? Wie viele neue kommen täglich dazu und wie viele geben täglich ihre Projekte auf? Wie viele sinds bei Open Source Projekten?

Ich bin da lieber von großen Unternehmen abhängig, welche mir lange Supportzeiten garantierten und eine Weiterentwicklung des Projekts zusichern können, als von einzelnen individuen oder losen Teams, welche ich entweder selbst verwalten muss oder aber mich im Zweifel hängen lassen.
Das eine schließt das andere nicht aus. Wie kommt man überhaupt drauf, dass das ein entweder oder ist? 😆
 
@KitKat::new()
Ich bleibe dabei, wir werden uns nicht einig.
Und wenn ich mir so die Verbreitung von Open Sourcen Lösungen in Unternehmen so anschaue, stehe ich mit meiner Meinung auch alles andere als alleine da.
 
Bei was bleibst du denn?
Dass es schlechter ist, dass eingekaufte Software Open Source ist, sodass dir dann nach Wegbrechen des Produktherstellers mehr Handlungsoptionen offen stehen? xD
 
Da einige hier von ESU reden:
Die Pakete gibs doch sicher bei seriösen Seiten zum runterladen, oder?
 
Apacon schrieb:
Und wenn ich mir so die Verbreitung von Open Sourcen Lösungen in Unternehmen so anschaue, stehe ich mit meiner Meinung auch alles andere als alleine da.
Big uff!
Guck dir mal an, auf was für Frameworks und Libs die meisten halbwegs modernen Anwendungen aufbauen, auch Closed-Source-Anwendungen.
Die Libs und Frameworks sind überwiegend Open Source. Da noch ein paar Schritte weiter zu gehen und größere Teile der "eigentlichen Anwendung" Open Source zu machen, wäre möglich.
 
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